Beiträge von Traumtrancer

    Huiuiui, es geht voran.

    Nach nur drei Erinnerungen hat mir mein Solateur nun irgendein Dokument geschickt.


    Das habe ich heute früh an meinen letzten Kontakt bei der NEW weitergeleitet.
    Leider fühlt dieser sich nicht weiter zuständig und verweist auf eine andere E-Mail-Adresse, die ich bereits CC genommen hatte.
    (Interne Weiterleitung wäre ja auch wirklich zu viel verlangt.)


    Das MaStR verweigerte dann auch erst mal wieder die Bearbeitung der Datenänderungsanforderung.
    Es hat mich ungefähr eine Stunde gekostet herauszufinden, dass der Empfänger der E-Mail, welche darüber benachrichtigt, dass man Daten ändern soll, nicht als Bearbeiter hinterlegt ist.


    Wenn man dann aus lauter Verzweiflung auf die Startseite des MaStR gelangt, und dort auf die Benachrichtigung zur Datenänderung klickt, dann wird man auf wundersame Weise als Bearbeiter eingetragen und darf seine Änderung durchführen.


    Bin gespannt mit welcher Begründung die Hinterlegung des korrekten Datums nun wieder abgelehnt wird und wie viele Wochen die Bearbeitung dieses mal dauert. Ich nehme noch Wetten darüber an ob der Vorgang vielleicht noch in diesem Jahr abgeschlossen werden kann....


    Sorry für den Zynismus. Aber das ist wirklich die Hölle...

    koiyama Nehmen wir an, Dein Solateur hat nichts direkt an NEW gesendet. Wie hast Du NEW davon überzeugt auf den Prüfbericht zu verzichten?


    Mein Solateur hatte mir die Übersendung des Prüfberichts für die vergangene Woche versprochen. Leider kam nix. Auch das ist leider sehr enttäuschend. Vor Auftrag und Bezahlung der Rechnung war er sehr reaktiv und engagiert und jetzt lässt er uns hängen...

    Hallo Zusammen,


    ich frage mich gerade welcher Beleg als Nachweis für die Produktion und Eigennutzung vom FA akzeptiert wird.

    Ich habe mir eine Software geschrieben, die den Datenlogger des Fronius-WR minütlich ausliest und das Ganze in eine MySQL-Datenbank schreibt.
    Daraus generiere ich für mich grafische Ansichten, die dem Solarweb nachempfunden sind.


    Außerdem habe ich mir eben fix eine Reporting-Ansicht gebaut, die in etwa den diversen hier verlinkten Excel-Tabellen entspricht.

    D.h. ich habe eine Tabelle mit je einer Zeile pro Monat mit Start-Datum, Ende-Datum, kwh-Anfangs- und Endwert sowie Einspeisung und Direktverbrauch.

    Dabei kommen die kwh-Anfangs- und Endwerte natürlich nicht vom geeichten Zähler sondern vom SmartMeter.


    Kann ich den Ausdruck dieses Reports für die Abrechnung des Eigenverbrauchs nutzen oder muss ich tatsächlich monatlich Zählerstände händisch notieren?


    Vielen Dank und viele Grüße.

    Fritz49 Gäbe es nicht schon ein Gewerbe wäre das evtl. eine Alternative. So hilft es mir nicht. Die Buchungen müssen am Ende ja doch in Büro Easy landen damit EÜR und UST-VA etc. korrekt befüllt und versendet werden.


    Hier stehe ich jetzt:

    - wie oben beschrieben fiktive Rechnung gegen die die Zahlungseingänge gebucht werden

    - über Journalbuchung buche ich die Eigennutzung (kwh * einkaufspreis/kwh) von Soll 1880 an Haben 8923


    Die Buchung erscheint artig in UST-Voranmeldung und EÜR.

    Umsatzsteuer sollte damit erledigt sein.


    Wo ich jetzt gedanklich hänge ist die Korrektur bzgl. umsatzsteuerlicher und einkommenssteuerlicher Behandlung.

    Wenn ich richtig vestanden habe, was passiert, dann wird das Einklommen um den Eigenverbrauch zum Bezugspreis ehöht. Es sollte aber nur um den Vergütungsanspruch erhöht werden. Richtig?

    Welche Buchung fehlt mir? Bzw. wie bekomme ich das hin?

    Irgendwer eine Idee?


    Vielen Dank und Gruß.

    Hallo Zusammen,


    heute wollte ich mich erstmalig mit der Verbuchung der PV-Erträge / -Entnahmen beschäftigen.
    Doch was in der Theorie halbwegs klar erschien, stellt mich in der Praxis nun doch vor größere Probleme als erwartet.


    Daher meine Frage in die Runde: nutzt jemand eine FiBu-Software?
    Falls ja, welche regelmäßigen Buchungen werden durchgeführt?


    Mir ist klar, dass es nicht DEN Weg gibt. Ich bin vielmehr an praktischen Umsetzungsvorschlägen interessiert.


    Unser konkreter Fall:

    Anlage: 14kwp

    Abschlagsplan über 130,- brutto/Monat liegt vor

    Im Abschlagsplan wird monatlich 1 Euro EEG verrechnet.

    Eigennutzungsanteil wird überwiegend privat verwendet (Büro / Firmensitz meiner Frau ist in unserem EFH)

    Verwendete Software: Lexware Büro easy

    Kontenrahmen: SKR03


    Für den Abschlagsplan habe ich eine fiktive Rechnung angelegt gegen die ich die Zahlungseingänge verbuche.
    Doch wie buche ich nun die verrechnete EEG-Umlage und den privat genutzten Eigenanteil?


    Für Praxisbeispiele wäre ich sehr dankbar.


    Vielen Dank und viele Grüße.

    koiyama : Wir haben 14 KWp.

    Irgendwer hat hier schon mal ausgerechnet, dass es um ca. 350,- Eur über die 20 Jahre geht.

    Natürlich hast Du recht. Ich könnte mich in mein Schicksal ergeben, auf 350,- Eur pfeifen und mir ne Menge Ärger ersparen.

    Immerhin hat sich der Solateur gemeldet (ich war wohl wieder zu ungeduldig *s*) - insofern besteht Hoffnung...


    Ich glaube in mir drin ist es aber was ganz anderes, was mich fertig macht:

    dieses offenbar unfassbar unpragmatische, bürokratische EEG, was den Privat-Investor dem Netzbetreiber, der ja so überhaupt kein Interesse am Anschluss der vielen kleinen PV-Anlagen haben kann, ausliefert.


    Um irgendwie in diesem ganzen Wust von Regelungen und Anforderungen durchzublicken, muss man einerseits Jurist, andererseits Steuerexperte und dann auch noch Elektrotechniker sein.


    Dieses ganze Konstrukt ist von vornherein darauf ausgelegt, dass es möglichst geringen Erfolg haben soll.

    Sowas macht mich fertig.


    Sehenswert war zu diesem Thema auch die letzte "Anstalt" im ZDF, die diesen Murks recht hübsch aufbereitet hat.

    Folgende Erläuterung habe ich soeben erhalten:

    Zitat

    Um den 02.07.2019 als Inbetriebnahmedatum hinterlegen zu können, ist der „Prüfbericht zur gleichstromseitigen Inbetriebnahme“ erforderlich.

    Es wurde zwar die Eigenerklärung ausgefüllt, jedoch kein Prüfbericht beigefügt.

    Ohne diesen Prüfbericht, wird zwangsläufig das Datum der Zählersetzung als Inbetriebnahmedatum herangezogen.

    Ein früheres Inbetriebnahmedatum hätte auch geänderte Vergütungskategorien und damit monetäre Auswirkungen als Folge.

    Solche Änderungen sind im Rahmen der jährlichen Wirtschaftsprüfung von uns plausibel nachzuweisen und das ist ohne den Prüfbericht nicht möglich.

    "geänderte Vergütungskategorien und damit monetäre Auswirkungen"
    Ach?! Deshalb soll ja der 02.07. eingetragen werden.


    "jährlichen Wirtschaftsprüfung"
    Was habe ich mit deren Wirtschaftsprüfung am Hut?
    Hier im Forum wird doch immer gesagt, dass das "Einschaltdatum" zählt. Ebenso sagt es der Erläuterungstext im Marktstammdatenregister.
    Und mein Solateur reagiert auch nicht...
    So ein Frust. Ich hätte unser Geld vielleicht doch besser anders investiert... :-(

    Solateur habe ich soeben um Aufklärung gebeten.
    Fotos hat NEW erhalten.
    In der "Eigenerklärung zu Inbetriebnahme" war ein Haken bei "Prüfbericht liegt dem Anschreiben bei".
    Dazu gab es irgendwelche SE_CER_Confirmity-Bescheinigungen und weiß der Teufel was noch...
    Das versteht doch echt niemand...


    Und für jeden pupsigen Schritt lassen die sich 3 Wochen Zeit...

    Wenn Gretel das wüsste... :-)