Beiträge von Graefe

    Jetzt mal nicht so aufgeregt. Seinen Klarnamen hatte der Forist bereits vorher selber genannt.

    Ich verstehe den enttäuschten Kunden. Natürlich finden sich in Foren typischerweise die Unzufriedenen, die ihrem Ärger Luft machen. Aber bitte auch bedenken, dass so eine öffentliche Diskussion für ein kleineres Unternehmen tödlich sein kann. Und das Internet vergisst nichts. Böse Zeitgenossen nutzen diese Tatsache sogar als Druckmittel.
    Ich denke spätestens jetzt ist ein guter Zeitpunkt für beide Seiten, die Diskussion offline zu führen.

    Ich habe heute bei Waterkotte angerufen: sehr netter Support! Deren Wärmepumpen erkennen PV-Überschuss und man kann einstellen, was die WP dann mit dem Strom anfängt. Schön!


    ABER: auch eine Inverter-WP kann ihre Drehzahl nicht dem aktuellen PV-Angebot anpassen. Die Drehzahl der WP regelt allein der eingestellte Soll-Wert (Wärmebedarf).

    Ein Lösungsvorschlag, mit dem überschüssigen PV-Strom doch einen Heizstab zu betreiben, begeistert mich wenig.


    MD : Ja, wenn die WP das nicht kann, dann sollte sie zumindest eine Steuerung durch intelligentere Regler erlauben. „Externe Leistungssteuerung“ ist das Stichwort!

    Kennst Du auch eine Erdsonden-WP, die so etwas hat?

    Tja, nicht so einfach. Reizen würde mich das sehr...


    Etwas OT: Ich baue jetzt Velux-Dachfenster ein. Wenn ich mir das mit den Modulen offenhalten will: Gibt‘s da eine Faustregel, welchen Abstand die Fenster zum Ortgang und zwischeinander haben sollten, um eine optimale PV-Modul-Belegung zu ermöglichen? Lehrrohre werden auf jeden Fall gelegt.

    Vielen Dank für die kompetenten Kommentare, die ich zu schätzen weiß. Leider letztendlich für mich durchweg ernüchternd. Auf einen Altbau, bei dem man für eine passende Optik für viel Geld die Holz-Sprossenfenster und Fensterläden erneuert hat, PV-Module draufschrauben - das kann ich einfach nicht machen. Sehr schade, weil die Dachfläche und deren Ausrichtung so gut passen und Wärmepumpe und Pool einen hohen Eigenverbrauch ermöglichen würden... ?(

    Hallo,

    ich möchte das Thema nochmal hochholen: ich würde die 84m2 Dachfläche in unverschatter Westlage meines neuen Hauses auch gerne mit PV bestücken. Eine Auf-Dach-Lösung kommt aus ästhetischen Gründen nicht in Frage. Solardachziegel wären eine akzeptable Lösung.

    Hat denn nun jemand praktische Erfahrung mit dem einen oder anderen Hersteller machen können?


    Ich bin bei meiner Recherche auf die Firma ZEP aus den Niederlanden gestoßen, die nach eigenen Angaben bereits >350 Dächer gemacht haben (https://www.zep.solar/en/home).

    Die Ziegel sind wohl jeweils mit zwei 15x15cm monokristallinen Modulen belegt. Technische Daten: https://www.zep.solar/images/d…et-Blackline---EN_pdf.pdf


    Was habt Ihr für Meinungen hierzu (außer der Tatsache, dass das teurer und komplizierter als Auf-Dach ist)?

    Danke

    Graefe