Beiträge von Kalle_75

    Dieses Jahr sind die Kosten für Strom & Gas ordentlich nach oben gegangen.


    Letztes Jahr noch für angegebene 3000kWh bei ~620€ gelandet.

    Dieses Jahr komme ich mit diesen Angaben bei keinem der Portale unter 800€ weg.


    Da der alte Anbieter erhöht und sich somit eine Kündigung zum 01.01.2020 eingefangen hat, hab ich zwar keinen Stress....dennoch glaube ich die 6% Erhöhung nicht halten zu können.

    Was soll an einem 30 Jahre alten Dach auch groß passieren ?


    Ziegel unter der PV können nicht mechanisch beschädigt werden und die anderen kann man weiterhin wechseln.

    Wenn es keine statischen bedenken gibt... wovon ich in DE ausgehe droht dem Dach die größte Gefahr von innen.

    Z.b. Sanierung & Dämmung der oberen Räume und keine diffusionsoffene Unterspannbahn.


    Wenn der Schornstein fällt, oder ein ausreichend starker Wind weht um die Hütte abzudecken... dafür kann die PV auch nix.

    Wenn der Zählerstand beim nächsten ablesen höher ist, als beim letzten mal..... hat sich der Zähler ja nicht rückwärts gedreht.


    Die meisten Anlagen kann man auch auf 0 Einspeisung einstellen.


    Messtellenbetreiber wechseln macht nicht immer Sinn.

    Unter 7kWp zahlt man bei den Stadtwerken z.b. so gut wie nix. Da den Messtellenbetreiber zu wäre rausgeworfenes Geld.

    Erst recht wenn man dann auch 6-8 Wochen wartet.

    Wieso muss bei der Berechnung eigentlich die Grundgebühr mit rein ?

    Das FA will einen Ausgleich für entgangene Umsatzsteuer.

    Das die Wertebrechnung kWh nach Energieversorgerpreisen statt Einspeisevergütung festgelegt wird find ich ja schon mal ganz toll........ nicht.


    Dann wird aber gerechnet Arbeitspreis+anteilige Grundgebühr

    Die Grundgebühr und damit die Umsatzsteuer auf die Grundgebühr zahle ich jedoch schon an den Energieversorger.


    Das einzige, was dem FA "entgeht" ist der nicht abgenommene Arbeitspreis.


    Kann ja meinem Energieversorger auch schlecht sagen... für den Anteil der Eigenentnahme zahle ich keine Umsatzsteuer mehr auf die Grundgebühr, da ich diese schon selbst ans FA abgeführt habe,


    Was ist eigentlich mit denen die jedes Jahr wechseln und diverse Boni mitnehmen? 15% Rabatt auf die Rechnung z.b.

    dürfen die sich dann für die Eigenentnahme auch 15% anrechnen?

    Wir drehen uns im Kreis.


    Die Technik zur Abregelung ist Nebensache.

    Der "Grund" der Abregelung ist entscheidend.


    So lange die erneuerbaren zu Gunsten der fossilen und strahlenden abgeregelt werden müssen sind wir noch lange nicht auf dem richtigen Weg.


    Ein nettes politisches Spielzeug mit dem man schöne Zahlen generieren kann, doch so bald es gefährlich für die konventionellen wird kommt die Blutgrätsche.


    Wir brauchen moderne schnelle und hochmodulierende Kraftwerke bzw. müssen diese endlich ans Netz gehen lassen.

    Falls mehr produziert, als im Moment verbraucht/umgewandelt wird müssen eben nicht die erneuerbaren wegregeln, sondern die anderen.


    Momentan ist jede abgeregelte kWh eine kWh die irgendwo aus Kohle, oder Uran verstromt wird.

    Die erneuerbaren stehen im Wettbewerb zueinander.


    Das ist wie zu jeder Mahlzeit erst mal zwangsweise ein Pfund Grützwurst eingetrichtert zu bekommen und hinterher noch Ärger weil man zu wenig Gemüse ist.

    Es geht nicht um die 70% Regelung, sondern darum EE allgemein runter zu fahren wenn genügend Energie vorhanden ist, weil die alten Kraftwerke eben nicht fähig sind unter einen bestimmten Bereich zu gehen, während moderne Gaskraftwerke die es können gar nicht erst ans Netz dürfen, aber vorgehalten werden müssen.


    Da werden Winkraftanlagen auf 0 gefahren weil Kohle und Kernkraftwerke weiterlaufen müssen.

    Ab und an darf man dann lesen "Energiewende gescheitert" "wir zahlen für abgeschaltene Windkraft"

    "Miliardensubention der Erneuerbaren"


    70% Regel und Schutz des Ortsnetzes...

    Sorry, aber wenn hier im Ort 5 PV auf über 50 Häuser kommen, dazu noch einige Kleingewerke.

    Falls die PV in die 70% Regelung fahren besteht im Ort immer noch Bedarf.

    Der wird dann von nächsten Kraftwerk gedeckt. Das "bealastet" das Netz wesentlich mehr als vom Dach 5 Häuser weiter.


    RSE ändert an der Sache überhaupt nichts weil dann immer noch die falschen Energieerzeuger abgeschalten werden.

    Wir könnten in 5-8 Jahren aus der Kohle raus sein, wenn wir wollen.

    Ein Teil der Ersatzenergieversorgung ist schon vorhanden, darf aber nicht genutzt werden.

    Was noch benötigt wird, könnte man in der Zeit zubauen.

    Aber wir wollen nicht... aso der Teil von uns der es zu entscheiden hat und der Teil der sich daran nen goldenen Ar... verdient und darauf hofft den schon längst zugekniffen zu haben wenns wirklich eng wird.

    "Nach mir die Sinflut" darf man da schon wörtlich nehmen,


    Netzausbau Problem ist hausgemacht. Wenn der Süden Energie braucht.... dann muss der Süden Energie produzieren.

    Dann müssen die Dächer der Industriehallen halt belegt werden statt sich billigstrom quer durch die Republik liefern zu lassen.

    Wer Milliardengewinne macht, kann sich auch ein paar große Speicher leisten.

    Seltsamerweise hier im Osten funktioniert das. Da laufen die neuen E-Mobile mit selbst produziertem Strom vom Band.

    Wind, Sonne und große Speicher.


    Was sich politisch ändern müsste.....

    Es müssten endlich alte Zöpfe abgeschnitten werden. Wird aber nicht passieren.

    Eher kommt eine Rettungswestensteuer für den Tag wo uns das Wasser bis zum Hals steht.

    na und den können wir dann ungeachtet irgendwelcher "Effizienzrechnungen" umwandeln.

    Und das zahlt wer? Alles auf den Strompreis aufschlagen?

    Wer zahlt wenn Windkraft zwangseise runtergeregelt wird ?

    Wer zahlt weil er seine Anlage nicht voll ausnutzen kann ?

    Wer zahlt für die Kohlesubventionen die sich irgendwo aud 10cent/kWh belaufen

    Wer zahlt für die künstliche Laufzeitverlängerung unrentabler Kohlekraftwerke + den Stilllegebonuns weil sie dann nach dem ursprünglichen Stilllegedatum, aber VOR dem Ende der kurz vorher genehmigten Verlängerung vom Netz gehen ?

    Wer zahlt für den Klimawandel ?

    Wer zahlt die EEG umlage für die Großindustrie mit ?


    Seltsamerweise zahlen wir seit ein paar Jahren ZUlagen für EEG, KWK, §19,AbLa, Offshore.

    Wo sind aber die Kohlesubventionsumlage, die Castortransportumlage, die Zwischenlagerumlage,die gehvomNetzumlage, die Endlagerumlage ? Die fasst man halt allgemein unter "Steuern" zusammen.

    Allein die Umsatzsteuer erst zum schluss draufzurechen und nicht nach den Erzeugungskosten macht ca. 4 Cent kWh


    Strom war und ist schon immer subventioniert. Mit dem Unterschied ... für die einen ist er seit ein paar Jahren subentionierter als für andere.

    Müssten wir den realen Preis pro kWh zahlen, wären wir ganz ohne EEG,KWK,§19,AbLA,Offshore Zulage ebenfalls bei 30cent/kWh.

    Es sei denn wir nehmen die AKW dazu dann sind die Kosten nicht mehr zu berechnen.


    Genau deswegen war es so einfach die PV in DE einzustampfen und so wird auch die Windkraft eingestampft.

    Man bewirft den Bürger mit irgendwelchen Milliarden die da als Subventionen gezahlt werden..... verschweigt auf der anderen Seite das es sich dabei nur um einen Bruchteil dessen handelt was in Kohle und Kernkraft gepumpt wurde und wird.


    Statt EEG + Anhängsel Umlagen hätte man nur die laufenden Subentionen neu verteilen müssen.

    Die Umsatzsteuer vom Ende der Schlange an die Erzeugungskosten knüpfen. Der ersparte Betrag würde ausreichen um alle von den Erneuerbaren "bedrohten" Arbeitsplätze von gleich bis Lebensende als Rente in Höhe des letzten Gehaltes zu zahlen.

    Aber so kann man den Bürger halt verängstigen und melken.


    Machen wir uns nichts vor. Wir werden auch in Zukunft eher mehr als weniger zahlen.

    Es liegt aber an uns zu entscheiden Wo diese Gelder bleiben sollen.


    Zum Thema Netzausbau.

    So lange sich die Bundesländer in denen Energie gebraucht wird so vehement weigern Energie zu erzeugen drücken sie allen anderen damit die Kosten auf.

    Sind es nicht die Erneuerbaren, ist es die E-Mobilität. irgend einen Grund findet man immer

    Wieso die Einspeiseleistung begrenzen ?

    Weil ein paar Kohlekraftwerke nicht richtig modulieren können ? Normalerweise regelt so etwas die Evolution von ganz allein... Sowohl in der Natur als auch in der Technologie. Wer sich nicht anpassen kann stirbt aus.


    Um die Kohle vor dem Aussterben zu schützen wird aufs runterregeln der EE zurückgegriffen.

    Wir haben bei den erneuerbaren nichts zu verschenken, wir MÜSSEN zubauen. So viel, das es auch zu ertragsschwachen Zeiten reicht. Dann haben wir im Best Case halt 200-300% "Überschuss"... na und den können wir dann ungeachtet irgendwelcher "Effizienzrechnungen" umwandeln.


    Also mehr zubauen und endlich die Gaskraftwerke ans Netz bringen die genau dafür vorgesehen sind.

    Dafür die ersten Kohlekraftwerke stillegen. Es sind technologisch gesehen Dinosaurier und ihre Zeit ist um.

    Gleichzeitig forcieren der Power2Gas Technologie um in erstragsstarken Zeiten Reserven anzulegen die dann in ertragsschwachen Zeiten genuzt werden können.

    Hab ich im vorherigen Post ja schon geschrieben... wir brauchen mehr ... mehr, mehr EE 100% Bedarfsdeckung sind zu wenig, wir BRAUCHEN Überschüsse. Müssen diese jedoch auch sinnvoll umwandeln können.



    Ich wehre mich jedoch gegen Aussagen wie "der Endverbraucherpreis kann und soll 15 Cent sein", weil PV ja so günstig produziert.

    Das ist einfach nicht realistisch und nicht zu Ende gedacht.

    PV & Windkraft sind ein wichtiger Teil der Energiewende.... aber eben nur ein Teil.


    So wie man bei fossilen Brennstoffen die "externen Kosten" betrachten muss die als Subvention einfliessen, muss man bei den erneuerbaren eben die Kosten für eine 24h Versorgung mit betrachten.


    Wir wollen die AKW & KKW vom Netz.

    Dann müssen wir auch bereit sein die Kosten dafür zu tragen.

    Sind wir aber nicht.

    Sonst hätten wir alle Speicher im Keller.

    Rechnet sich aber für uns (dank EEG Einspeisevergütung) nicht und die Nacht/Winterversorgung sollen gefälligst die Netzbetreiber/Energielieferanten übernehmen

    Für 15 Cent/kWh und möglichst ohne Zählergrundgebühr