Beiträge von seahawk

    Genau, bei den 3 WR ist es geblieben.

    Die Q-Cells-Module können nicht verwendet werden;

    stattdessen standen nun "Heckert Solar NeMo 2.0 60 M 325 wp" im Angebot, das wir angenommen haben.


    Ja: Qualität darf was kosten;

    zumal sich die SMA-WR in die bestehende Anlage integrieren lassen.

    -Was anderes hätte keinen Sinn gemacht.

    Leistung hat sich geändert, da der Solateur auf Heckert 325er wechseln musste.

    Mit 1050,-/kWp ist das Angebot vielleicht nicht "der Renner".

    Es ist eben das einzigste Angebot, das wir erhalten haben - wollte nicht noch Wochen möglicherweise vergeblich warten.

    Dann ist ein Angebot vom Solateur, der seine Arbeit beim 1.Mal super erledigt hat, mehr wert als von neuen unbekannten Firmen.

    Dann benötigen wir 3 WR, haben dafür mehr strings, die mit teilweiser Verschattung später besser klarkommen.

    Und bei unseren idealen Ausrichtungen muss der Installationpreis kein "Kampfpreis" sein - der Ertrag holt das wieder rein.

    Das waren die Überlegungen.

    Hallo,

    da wir unser Schuppendach neu mit Trapezprofilen (0,75mm) belegen und wir unsere Hausdach-PV-Anlage im April 2019 installiert haben, möchten wir gern die Einspeisevergütung für die Anlagenerweiterung mitnehmen.

    54 Module passen insgesamt rauf - alles hochkant.

    Davon 46 Module mit 7 Grad Neigung auf das südlich liegende Trapezprofil-Dach;

    8 weitere Module in 2 Reihen a 4 Module auf das nördlich angrenzende Schrägdach aus Tonziegeln mit 26 Grad Neigung.

    Die Abmessungen des Trapezprofildachs werde ich an die PV-Modul-Maße anpassen; es soll aber nach Westen hin in der Tiefe von 5,2m auf 3,7m kleiner werden.

    Daher im Osten 3 Reihen a 10 Module auf der 5,2m tiefen Seite; im Westen 2 Reihen a 8 Module auf der auf 3,7m Tiefe zulaufenden Fläche.


    Das 1. Angebot kam nun schon von unserem Installateur, der die Installation des Hausdachs wirklich gut abgewickelt hat.


    Fragen:

    1.) Da wir einen eher geringen Stromverbrauch haben (ca. 2.000 kWh/a; SHM 2.0 sagt, dass in den ersten 2 Juniwochen unsere 'Autarkiequote' bei 88% und unser 'Eigenverbrauchsanteil' bei 13% liegt), soll sich die Erweiterung sich nur durch die Überschusseinspeisung tragen - ist das realistisch?

    (Wir haben keinen Speicher und lassen Kühlschränke, Teichpumpen und so Zeug nur im Sommer tagsüber und dann "volle Pulle" laufen - eigentlich wäre unser 'Eigenverbrauchsanteil' bei unter 10%!)

    2.) In welchen Abständen würdet Ihr Gänge für die Reinigung der Module auf dem Flachdach lassen?

    Genügt eine Breite von 0,5m für die Reinigungs-Gänge?

    3.) Sind 1050,- EUR /kWp bei dieser Erweiterung angemessen?

    -Ist es sinnvoll in meinem Fall bis März 2020 zu warten, bis die Installateure weniger zu tun haben und die Systempreise ggf. weiter gesunken sind?

    4.) Wenn die 52GW aus dem EEG voll sind, dürfen dann noch Anlagen-Erweiterung in den 12 Monaten nach Inbetriebnahme mit der Einspeisevergütung der Ursprungs-Anlage in Betrieb gehen?

    5.) Benötigt Ihr noch Bilder?

    Die Eintragung einer Dienstbarkeit im Grundbuch würde ich aus Kostengründen vermeiden (die würde ich allein zahlen müssen - wer sonst?); der Diskussionaufwand mit der Kommune und Rechtsverdrehern wäre es mir auch nicht wert.

    Zudem sieht unser Pachtvertrag nach 2045 eine automatische Verlängerung vor, wenn der Verpächter nicht kündigt. Es bleibt natürlich ein "Restrisiko" - Eure Einschätzung, wie wesentlich Ihr dieses Risiko einschätzt, hilft mir auch weiter.

    Hallo,

    das Thema "wie können Vereine durch PV-Anlagen auf ihren Dächern profitieren", wurde noch nicht tiefer beleuchtet; hab nur Photovoltaik Anlage für Verein gefunden, nicht sehr ergiebig.


    Mein Sportverein, in dem ich Mitglied bin hat u.a. eine 750qm Halle, völlig unverschattet.

    Der Verein bringt es auf knapp 5.000 kWh/a Stromverbrauch,

    Dreiphasige 80A-Anschlüsse ans Netz (-entsprechen etwa 60kW?) sind vorhanden.

    Ungünstig ist evl. , dass unser gerade verlängerter Pachtvertrag (von der Kommune) für das Grundstück, auf dem unsere Vereinshallen (in Vereins-Eigentum) stehen, "nur" bis 2045 läuft. Könnte also sein, dass wir nach ausgelaufener EEG-Förderung alle Liegenschaften incl. Solaranlage verlieren ohne Entschädigung.


    Auf die 30m x 25m Halle -ich stelle noch Zeichnungen ein- würde ein Vielfaches an Leistung passen - ich weiss.

    Aufgrund der EEG-kWp-Grenzen würde trotzdem ich knapp unter 30 kWp bleiben, da das für den Eigenverbrauch völlig reicht, wir vsl. zu viel "Hampelmann" beim VNB oder EVU machen müssten, um bis 40kWp oder an die 60kWp zu gehen und wir das Mehr an Kapitaleinsatz auch nicht einfach auftreiben können.


    Aus obigem Thread hab ich erfahren, dass es die einfachste Lösung ist -so wie das jeder Eigenheim-PVler macht-:

    ein oder mehrere Vereinmitglieder finanzieren und betreiben die PV-Anlage

    Geschäftsform: GbR,

    USt-Voranmeldungen;

    Eigenstromverbrauch an Verein verkaufen, dafür z.B. Dachmiete zahlen.


    Dass dies besser wäre, als wenn der Verein betreibt, weil:

    - Gemeinnützigkeit des Vereins gefährdet wird

    - dem Verein oft die Mittel für die Installation der Anlage fehlen

    - Geschäftsbetrieb, dem das FA Gewinnerzielungsabsicht unterstellt, aus dem Verein in Förderverein/Stiftung o.ä. ausgelagert werden müsste (verbunden mit mehr Aufwand für Kassenwart des Vereins)

    - steuerlich fraglich ist, ob ein Verein die USt erstattet bekommen kann

    - unklar ist, ob die Kassenwarte des Vereins, die in 20 Jahren bestimmt wechseln, mit dem Steuer-Mehraufwand der PV-Anlage klarkommen

    - ebenso unklar, ob sich immer ein Vereinsmitglied über die 20 Jahre findet, der bei technischen Probleme/neuen Vorgaben (smartmeter und was alles noch in 20 Jahren kommt...) ehrenamtlich zeitnah interveniert (der 'TEAM-Effekt' - "Toll Ein Anderer Machts!") - wenn das Problem einer GbR 'auf die Füsse fällt', weil die PV ausfällt, stört das den Vorstand bestimmt -viel- weniger


    Hab unseren Vorstand noch nicht gefragt, doch ich vermute, dass der Verein seine klammen finanziellen Mittel nicht für ein PV hergeben will und kann.


    Meine Fragen:

    - Hat jemand Verträge mit Vereinsvorständen zw. Verein und GbR aufgesetzt - welche Vereinbarung hat sich bewährt/was nicht?

    - Welche Benefits für den Verein sind möglich (Eigenstrom-Preis günstiger als Netzstrom an Verein verkaufen / Dachmiete / ...), welche haben sich bei Euch nicht bewährt?

    - Welche Probleme können für den Verein bestehen im Zusammenspiel mit der GbR? -Spielt z.B. das FA bei dem Strom-Verkauf an den Verein nicht mit?


    Das erstmal; Zeichnungen von der Halle stelle ich noch ein - hab mich mit der Idee auch noch nicht beim Vorstand gemeldet


    MFG seahawk - 'Zahme Vögel singen von Freiheit - wilde Vögel fliegen'

    das Angebot 3 ist das geänderte Angebot 1 vom selben Anbieter


    die im 1. Angebot fehlenden Angaben zu Montagematerial, Gerüst, Potentialausgleich, Zählereinbau sowie

    das Kabel vom WR zum Zähler (AC-Kabel) sind nun schriftlich vereinbart - Top!


    dass 1,3m Dachlänge unten frei bleiben ist mir ganz recht - auf dem südlich gelegenen Nachbargrundstück auf Bild1 kann der Nachbar seinen Flieder wachsen lassen wie er will und in den nächsten 20 Jahren wird dort bestimmt noch ein neues Haus gebaut - bestimmt ein 2-Geschosser...

    -besser hoch mit den Modulen und 0,45kWp verschenken, denke ich