Beiträge von seahawk

    Hallo,

    auch dieses Jahr hat sich mein VNB bei meiner Jahresabrechnung zu meinen Gunsten vertan.

    Der VNB geht in seiner Abrechnung davon aus, dass Erzeugungs- und Einspeisezähler -beide- Einspeisezähler sind.

    Anstatt beide Zählerstände voneinander abzuziehen, werden sie in der Rechnung addiert.

    Dadurch weist die Rechnung entspr. auch keinen Eigenverbrauch aus.


    Offensichtlich führt der VNB keinen Plausibilitäts-check durch, ob bei einzelnen Abrechnungen Jahreserträge weit jenseits der 1.000 kWh/kWp herauskommen - die installierte kWp-Leistung steht mit auf der Rechnung.


    -Da sollte ich mal beim VNB um eine Korrektur bitten, oder?


    Grüße von seahawk

    Mit der DezemberVA grade ziehen geht ja nicht, da dass unterschiedliche Felder sind... also Korrektur VAs oder einfach mit der Jahreserklärung richtigstellen. Ich würde der Einfacheit halber letzteres machen...

    Habt Ihr Vorschläge, wie man die Berichtigung der "unentgeltliche Wertentnahme" (ueWA) von 19% auf 16% in der Jahres-Umsatzsteuererklärung in ELSTER vornimmt?

    Es gibt leider im Elster "Umsatzsteuer-Formular 2020" unter Zeile 45 "Umsätze zu anderen Steuersätzen" keine Zeile, in die man "unentgeltliche Wertentnahmen" bezogen auf 16% eingeben kann.

    -Besteht der gangbare Weg darin, Zeile 39 -die "PV-Steuer" vorschlägt- zu nutzen und den Wert entsprechend kleiner einzutragen?

    In Elster habe ich keinen Hinweis zu dem Thema "Absenkung der MWSt" gefunden.


    Der Differenzbetrag der "an das FA gezahlten USt" durch die "unentgeltliche Wertentnahme" in der AVEÜR verringert in der Zeile 64 die Ausgaben.

    Ich habe in "PV-Steuer" unter den "Ausgaben" den -von mir errechneten- Differenzbetrag negativ eingegeben - damit berechnet PV-Steuer die "an das FA gezahlte USt" bezogen auf 16% USt korrekt.


    Ich bin absoluter Steuer-Laie - ist das aus Eurer Sicht in Ordnung?

    Hallo,

    vielen Dank erstmal für Eure Hilfe bei der Anmeldung der Anlage beim VNB, siehe Wann Jahresauszahlung vom VNB ?.


    Meine Anlage ging in 2 Stufen im Apr und Aug 2019 in Betrieb; insgesamt 27,0 kWp.

    Der Zweirichtungszähler wurde im Mai 2019 nach der 1.Inbetriebnahmestufe von den Stadtwerken installiert.

    Nach der Erweiterung der Anlage wurde der Einspeisezähler am 5. Dezember 2019 von den Stadtwerken installiert.

    Meine Zählerstände der ZRZ und Einspeisezähler kann nun ich online bei den Stadtwerken sehen/melden.


    Zählerstand beim ZRZ war am Jahresende 2019 ziemlich genau 10.000 kWh;

    beim Einspeisezähler etwa 500 kWh.

    Eigenverbrauch in den letzten 25 Tagen des Jahres 2019 sind 70 kWh.


    Die Abrechnung meiner Einspeisung in 2019 kam nun an (- ganz ohne Einspeisevertrag).

    In meinem Fall hab ich folgende Fehler in der Abrechnung gefunden, die allesamt zu meinem Vorteil sind:

    - es wurde mir keine Umsatzsteuer für den selbst verbrauchten Strom verrechnet (angenommene 25ct/kWh*19% USt*70 kWh = 3,33 EUR)

    - ich zahle für den selbst verbrauchten Strom auch nicht die anteilige 40%-EEG-Umlage (70kWh*6,405ct/kWh*40% = 1,79 EUR)

    - stattdessen haben sie es fertig gebracht, für die Bestimmung des eingespeisten Stroms die Zählerständer von Einspeise- und Erzeugungszähler zu addieren:D8o, kommen also auf 10.500 kWh, anstatt 10.000 kWh... .


    Soweit - so toll.

    Wollten mir die Stadtwerke einen Gefallen tun, sich Arbeit mit dem popeligen Eigenverbrauch der letzten 25 Tage des Jahres ersparen oder waren sie einfach nur zu xxxx... ?

    Mein Finanzamt wird eine Kopie dieser Abrechnung sehen wollen.


    Meine Frage:

    1.) Wird das Finanzamt solche Fehler entdecken, monieren und ggf. selbst eine korrigierte Abrechnung von den Stadtwerken verlangen?

    2.) Oder wird die USt und auch die anteilige EEG-Umlage erst durch das FA in Rechnung gestellt?

    Durch seinen Fragebogen weiss das FA, dass wir nicht 100% des erzeugten Stroms einspeisen.

    Die simpelste Plausibilitätsprüfung die ich machen würde, wenn ich beim FA arbeiten würde, wäre zu schauen, ob unserer Eigenverbrauch angegeben und mit 0 angegeben ist.

    3.) Sollte man im Fragebogen des Finanzamts besser keine konkreten Angaben machen, wieviel % des erzeugten Strom man etwa selbst verbrauchen zu verbrauchen gedenkt?


    -Danke Euch!

    Danke an Euch für Eure Antworten!


    Nach 1 Tag Versuche telefonischen Kontakt mit unserem lokalen EVU aufzunehmen, fiel mir wieder ein, dass das in Zeiten unseres NAB auch keinen Sinn hatte ... sie wollen nicht mit Kunden reden.

    Also hab ich nen Brief mit ein paar Fragen geschrieben - darauf müssen sie reagieren.


    Daraufhin kam vom EVU ein Einspeisevertrag und einiger Fragebögen.

    Den Einspeisevertrag werde ich nicht unterzeichen - Danke für die Ausführungen dazu!


    Frage:

    die folgenden Infos in beiliegenden Fragebögen, das EVU als Teil des Einspeisevertrag deklariert ("Folgende Anlagen sind Vertragsbestandteil:") und auch die Vertragsnummer des Einspeisevertrags tragen, benötigen das EVU dennoch:

    - Erklärung zur Umsatzbesteuerung

    - Finanzamt, Steuernummer

    - meine Bankverbindung

    Ich hab in den umfangreichen von mir eingereichten Unterlagen "Anzeige Inbetriebnahme einer Energieerzeugungsanlage nach §3 Nr. 5 EEG" nachgeschaut - diese Infos hatten Sie damals nicht erhalten.


    Ich würde diese Infos in einen kurzen Brief schreiben, deren Formulare nicht verwenden, um nicht teilweise deren Einspeisevertrag zu ...legitimieren.

    -Ist das so i.O.?

    Meine Anlage im Einflussbereich der Edis-Tochter StWB ging April 2019 in Betrieb, Zähler sind in Betrieb - ich habe bis heute kein einziges Schreiben von der Edis bekommen (Allerdings auch keine Einspeisevergütung...)

    -Hab jetzt mal angefangen schriftlich nachzufragen.

    Nachdem die Zählermontage ein Ding des Unmöglichen zu sein schien (Wartezeiten 6 Wochen bzw. 3 Monate...), wundert mich die Wartezeit überhaupt nicht.

    Wann in 2010 wurde bei dir der Zweirichtungszähler gesetzt, das ist evtl. der Startpunkt für die inneren Prozesse deines VNB.

    ....

    Was hast du bisher lt. ZRZ eingespeist?

    ....

    P.S.: Korrigiere mal deinen Status in Betreiber und schreib die Anlagengröße rein. Dann gibt es ggf. zielgerichtete Tipps.

    Der Zweirichtungszähler wurde im Mai 2019 nach der 1.Inbetriebnahmestufe von den Stadtwerken installiert.

    Nach der Erweiterung der Anlage wurde der Einspeisezähler im Dezember 2019 (schlappe 2,5 Monaten nach der Inbetriebnahme der Erweiterung...) von den Stadtwerken installiert.

    Den Zählerstand meines ZRZ kann ich online bei den Stadtwerken sehen/melden; den Einspeisezähler finde ich im selben Portal bis jetzt nicht... :D

    Am Jahresanfang hatten sie extra einen "Ablese-Knecht" vorbei geschickt, der den Einspeisezähler auch nicht auf seiner Liste hatte - alles Profis... .

    Zählerstand beim ZRZ war am Jahresanfang ziemlich genau 10.000kWh.


    Frage ist für mich v.a., ob die durchgeführten Zähler-Installationen mich entlasten, dass ich die Anlage vollständig beim EVU gemeldet habe und damit Anspruch auf die Einspeisevergütung habe?


    Hab endlich mein Profil aktualisiert - Danke für den Anstoss!

    Huhuu,

    ich habe meine Anlage mit Erzeugungszähler in 2019 installiert, angemeldet und bisher vom VNB keine Vorauszahlung erhalten.

    Zum Jahresende hatte ich meine Zählerstände bei den Stadtwerken gemeldet, denen die Zähler gehören.

    Die Strom-verbrauchs-rechnung kam im Januar, hatte diverse Fehler, weil der Dienstleister der Stadtwerke falsch abgelesen hatte.

    Bis "Vor Corona" kam keine Abrechnung des eingespeisten Stroms des VNB (edis) bei uns an.


    -Ist es nicht doch für mich an der Zeit, selbst eine Abrechnung zu schreiben?

    Oder mal nachzufragen, ob auch sie mit unplausiblen Zählerständen nicht zurecht kommen und auf mein "Piepen" warten?


    (Passieren wird bis zum Anfang von "Nach Corona" erstmal nix, das ist mir klar.)

    Eine Vereinbarung mit der edis, wann Zahlungen der Einspeisevergütungen erfolgen, habe ich nicht; bei der edis hatte ich die Anlage nur angemeldet und im MaStR erfasst.

    Genau, bei den 3 WR ist es geblieben.

    Die Q-Cells-Module können nicht verwendet werden;

    stattdessen standen nun "Heckert Solar NeMo 2.0 60 M 325 wp" im Angebot, das wir angenommen haben.


    Ja: Qualität darf was kosten;

    zumal sich die SMA-WR in die bestehende Anlage integrieren lassen.

    -Was anderes hätte keinen Sinn gemacht.

    Leistung hat sich geändert, da der Solateur auf Heckert 325er wechseln musste.

    Mit 1050,-/kWp ist das Angebot vielleicht nicht "der Renner".

    Es ist eben das einzigste Angebot, das wir erhalten haben - wollte nicht noch Wochen möglicherweise vergeblich warten.

    Dann ist ein Angebot vom Solateur, der seine Arbeit beim 1.Mal super erledigt hat, mehr wert als von neuen unbekannten Firmen.

    Dann benötigen wir 3 WR, haben dafür mehr strings, die mit teilweiser Verschattung später besser klarkommen.

    Und bei unseren idealen Ausrichtungen muss der Installationpreis kein "Kampfpreis" sein - der Ertrag holt das wieder rein.

    Das waren die Überlegungen.