Beiträge von Explosiv

    Belegen kann ich das nicht. Aber soweit ich verstanden habe, kann man mit einer UStID seine Geschäfte netto abwickeln. Und wenn man das auch mit dem VNB will, braucht dieser die UStID, um sie in seinen Belegen den Zahlungen an den PV-Betreiber zuzuordnen und als Nachweis, dass er mit diesem netto abrechnet.

    Man kann wohl auch seine Steuernummer angeben, aber dann wird brutto abgerechnet.

    Wie gesagt, soweit ich das verstanden habe.

    Ich verstehe nur nicht ganz, warum man sich ne UStID besorgen sollte, wenn man sie anschließend nicht nutzt.

    Darauf bin ich doch schon eingegangen. Um so größer die Vernetzung, um so größer die Wahrscheinlichkeit, dass es keine Probleme gibt. Aber die wird eben nicht null. Und dafür muss man vorsorgen. Wie viel man da braucht, in was man speichert, das wird sich zeigen. Aber da man für industrielle Prozesse eh Wasserstoff braucht, kann man auch hier etwas tun.


    Ich sage ja nicht, dass wir uns jetzt Riesenspeicher mit Wasserstoff anschaffen sollen. Wie viel man braucht, wird man sehen. Aber ich finde es richtig, dass man in der Richtung forscht und entwickelt und auch mal Anlagen baut. Wie gesagt, für die Industrie muss man das eh tun.

    Bei größeren VNB gehen die Fertigmeldung und das Formular für die Bezahlung ggf. in völlig andere Abteilungen. Bei der Westnetz hatte ich es imho mit wenigstens zwei, wenn nicht gar drei zu tun. Und die eine wusste nicht, was die andere tut oder weiß oder hat.

    Zwar könnte es einem egal sein, wie der VNB seine internen Abläufe regelt. Wenn man aber voran kommen will, kann es helfen, die eine oder andere Information mehr als ein mal zu liefern.

    Die paar Tage können auch 14 oder mehr sein. Klimawandel bewirkt bisher, dass sich manche Wetterlagen länger festsetzen als früher üblich.

    Und da ist es egal, ob ich bei Dunkelflaute im Januar die benötigte Reserve im Juni oder im November erzeugt habe. Hauptsache, sie steht zur Verfügung.

    Datum der IBN. Wichtig für Höhe der EE-Vergütung.

    Tatsächlich installierte Leistung in kWp. Anwendung der 70%-Regel und Anwendung des korrekten Netzschutzes.


    Kann sein, dass das auch woanders mitgeteilt wird, ist bei mir ne Weile her.

    Um mal ein paar aufgeworfene Missverständnisse aufzuklären.

    Es gibt eine Steuer-ID. Die hat ein anderes Format. Das ist die Nummer, die vor ein paar Jahren neu eingeführt wurde und jedem persönlich lebenslang zugeteilt ist. Egal, wie oft man umzieht, die bleibt gleich.


    Dann gibt es die Steuernummer. Die hat das Format mit den beiden Schrägstrichen. Darin geschlüsselt ist das zuständige Finanzamt. Von allein daher ändert sich die Steuernummer nach Umzug in den Bereich eines anderen Finanzamtes.

    Je nach Organisation des Finanzamtes ist darin auch eine Einteilung der Steuerpflichtigen in Privatleute und Unternehmer eingeschlüsselt. Eigentlich in Abteilungen des Finanzamtes, die für einen zuständig sind. Ist dort getrennt zwischen Unternehmer und Privatleuten, ändert sich die Steuernummer, sobald man Unternehmer wird. Wer vorher schon Unternehmer war, behält daher seine Steuernummer nach der Anschaffung einer PV, wer vorher Privatmann war, bekommt eine neue Steuernummer, weil nun eine andere Abteilung des FA für ihn zuständig ist.

    Es soll auch FA geben, bei denen man nicht die Abteilung wechselt, dann bleibt die Steuernummer gleich. Habe aber noch von keinem gehört, dass es bei ihm so war.


    Und für Unternehmer, die keine Umsatzsteuer abführen, sondern die Steuer einfach buchhalterisch weiterreichen wollen, gibt es noch die Umsatzsteuer-ID. Die muss man dann bei Kauf oder Verkauf immer mit angeben. Privatleute, die nur eine PV betreiben, gehören regelmäßig nicht zu diesem Kreis. Man kann die UStID beantragen und bekommt sie wohl auch, nur brauchen tut man das nicht. Und damit kann der VNB sie auch nicht zwingend einfordern, weil man sie nicht zwingend haben muss. Nur, sollte man eine haben, etwa, weil man sie wegen anderer Unternehmung schon hat, muss man sie mitteilen.

    Ohne diese UStID gibt man seine normale Steuernummer an, die man ab dem Betrieb der PV ggf. neu bekommen hat. Mit dieser Steuernummer macht man sowohl seine Mehrwertsteuersachen als auch die Steuer für die PV und auch die "normale" Erklärung der Einkünfte, vulgo Lohnsteuererklärung.


    Ich hoffe, ich habe das ordentlich dargestellt und keine Fehler gemacht. In den letzten Beiträgen wurde hier vieles durcheinander geworfen. Nicht von jedem, aber von dem einen oder anderen.

    So ziemlich alle Szenarien, die ich von seriösen Institutionen in Sachen Energiewende gesehen habe, beinhalten auch einen Teil Wasserstoffwirtschaft für die von mir erwähnten Zwecke.

    Wenn es ohne geht, um so besser. Aber es wird nicht überall ohne gehen. Und auch wenn Dunkelflaute hier ein Unwort ist, existiert sie doch. Wenn man Pech hat, in sehr weitem Umkreis, so dass europaweite Vernetzung alleine nicht sicher ausreicht. Man muss ja bedenken, wenn in Mitteleuropa Dunkelflaute herrscht, braucht nicht nur ein energiegewendetes Deutschland ne Menge Energie von auswärts, sondern der Rest von Mitteleuropa genauso. Ist ja schön, dass die Windkraft offshore von Irland und Schottland so stabil liefern kann, aber das wird nicht reichen. Ein bisschen ist man schon selber in der Verantwortung, für diesen Fall vorzusorgen. Und da man für die Industrie sowieso Wasserstoffkapazitäten braucht, ist es nicht verkehrt, eben diese aufzubauen und Erfahrungen damit zu sammeln. Wie viel man dann tatsächlich braucht und zubaut, wird die Zukunft zeigen. Ich fände heiße Steine und Ähnliches auch attraktiver als Langzeitspeicher. Nur sehe ich nicht, dass das über die ersten Entwürfe hinaus gediehen wäre.

    Man wird Wasserstoff brauchen. Aber nicht in Kleinfahrzeugen wie PKW oder Lieferwägen. Eher als Langzeitspeicher für den Winter oder als Rohstoff für die Industrie. Überall dort, wo Reduktionsprozesse von Kohlenstoff auf Wasserstoff umgestellt werden müssen, um nur ein Beispiel zu nennen. Sprich Eisenerzeugung. Wo man auf Kohlenstoff verzichten muss und sonst nix anderes verwendbar ist, spielen Kosten nicht die große Rolle.

    Klingt zwar gut und ist lustig, trifft aber nicht den Kern. Die Dinos sind nicht ausgestorben, weil sie so groß waren. Eine externe Störgröße hat sie dahingerafft.

    Und ganz weg sind sie auch nicht. Die heutigen Vögel sind ihre Nachfahren.