Beiträge von Explosiv

    Haben die Spanier nicht einen vorn Latz gekriegt wegen der rückwirkenden Streichung der Förderung? Oder laufen die Verfahren noch? EU-Mitgliedschaft heißt auch Rechtsstaatlichkeit. Und da muss man sich auf ergangene Zusagen auch verlassen können.

    Obwohl, wenn ich da auf die Sozialbeiträge in der Auszahlungsphase von Direktversicherungen schaue.....X(

    So, der Solarteur hat bei der Westnetz nachgefragt. Unter 30 kWp interessiert die nicht großartig, was da eingestellt ist. Er soll einfach die Voreinstellung so lassen, wie sie ist.

    Damit kann ich leben, da ich so einerseits meinen Verpflichtungen als Anlagenbetreiber nachgekommen bin und andererseits da keine großen Verluste gegenüber Q(U) sehe. Mag ja sein, dass es bei wenig Ertrag sogar Vorteile hat.

    Ich kann ja gar nicht. Das Bild ist von der Demo-Software, in der man nur ausprobieren kann, was man wo einstellt, ohne dass irgendwas an den WR übertragen wird. Die kann ja gar keine Verbindung zu ihm aufnehmen.


    Und ja, ich werde berichten, was dabei rauskommt.

    Massiver Zubau dezentraler Erzeugung entlastet doch die Netze. Man müsste halt nur aufhören dort zu bremsen, wo die Not am größten ist.

    Netzausbau ist nur für Nimbys notwendig, zumindest ein Großteil davon.

    Über Netzausbau jammern alle, nur nicht die Netzbetreiber. Das ist nämlich deren tägliches Geschäft, die sehen das ganz entspannt, inklusive Verkehrswende mit E-Autos.

    Ich hab mal drübergeschaut. Bei Q(U)-Regelung passiert von 230 bis 236,9 V gar nix, cosphi=1.

    Erst ab 236,9 V geht der cosphi langsam runter. Bei den von mir bisher beobachteten maximal 240 V bleibt der somit noch weit von 0,9 entfernt, der erreicht wohl gerade mal 0,98, grob geschätzt im Koordinatensystem. Das ist allemal besser, als ab 50% Leistung stumpf und zügig Richtung 0,9 zu laufen, ob das Netz das jetzt braucht oder nicht.


    Mein Solarteur war heute da und hat die endlich angekommenen Zähler gesetzt. Freitag Mittag sind die wohl gekommen, wir waren aber zwei Tage außer Haus. Ich hab ihn auf das cosphi-Problem angesprochen. Er will sich da jetzt noch mal schlau machen, was die Westnetz genau will, weil sie keine speziellen Angaben zu meiner Anlage gemacht hat und die neue TAB erst seit Anfang Mai raus ist und er damit noch nix zu tun hatte.


    Hat mal jemand bei Kostal in das Programmiertool reingeschaut, das man nur mit Installateurspasswort benutzen kann? Es gibt daneben im Downloadbereich ein Schulungsprogramm gleichen Namens, in dem man sich anschauen kann, welche Optionen der Installateur da vorfindet. Bei der Einstellung des Q(U)-Verhaltens komm ich da in´s Schwimmen. Da kann man in Richtung der Q-Achse Prozente von Q zu Smax einstellen anstatt direkt den cosphi. Außerdem gibt es da noch ein paar Schaltflächen und Felder mehr.

    Ich versuch mal, ein Bild anzuhängen.

    Ebent. Ich wollte grad meinen Aluhut aufsetzen, wo ich das hier gelesen hatte.

    Geld ist ein Geschöpf der Rechtsordnung. Es braucht keine Stützung durch Gold oder anderes Edelmetall, um seinen Wert zu behalten. Das hat schon 1900tobak Herr Knapp ganz richtig herausgearbeitet.

    Ich hab nen Piko 15 von Kostal, neueste Bauart, da gerade erst installiert.

    Jetzt mach ich mir so ein paar Gedanken zum cosphi.

    Eingestellt gehört seit Kurzem die Q(U)-Kennlinie, bei meiner Leistungsklasse zwischen 1 und 0,9.

    Das bedeutet, die Blindleistung wird eingeregelt in Abhängigkeit von der Abweichung der tatsächlich vorhandenen Netzspannung von der nominellen Netzspannung von 230 V je Phase gegen Null.

    Im WR-eigenen Monitoring kann ich die Netzseite des WR darstellen lassen, unter anderem auch die Spannung je Phase. Die liegt dort bei Einspeisung regelmäßig deutlich über 230 V.

    Um überhaupt Strom in´s Netz drücken zu können, muss der WR ja eine höhere Spannung an die Phasen anlegen, wie im Restnetz vorhanden. Sonst fließt kein Strom. Wie verträgt sich das dann mit der Kennlinie bzw. dem cosphi? Die künstliche Erhöhung durch den WR beeinflusst dann ja auch den cosphi, für mich zum Nachteil. Ist das genau das, was die Blindleistungsbereitstellung erreichen soll? Weil die Spannungserhöhung durch meinen WR sich ja auf das ganze umgebende Stromnetz auswirkt? Und somit die vom WR selbst erhöhte Spannung die richtige Grundlage für die Bestimmung des cosphi ist?

    Zur Zeit speist mein WR ca. 10,5 kW ins Netz ein. Die Spannung auf den Phasen wird mit 238 V angegeben.

    Dann kommt ne Wolke, es werden nur noch 2,5 kW eingespeist, die Spannung sinkt auf 235 V. Was immer noch kräftig über der Nominalspannung von 230 V liegt.


    Ist das üblich, also das Spannungsniveau auch im Netz ohne meinen WR bereits deutlich über 230 V?


    Voreingestellt und bis jetzt nicht geändert ist die Blindleistungsbereitstellung nach p-Kennlinie. Bis 50 % P cosphi=1, dann bis 100 % P linear auf o,9 unterregt. Wäre das bei mir vorteilhafter, es so zu belassen, oder bringt die Q(U)-Kennlinie einen Vorteil für mich?

    Meine Gebäudeversicherung gilt auch für das Grunstück. Zahlt etwa, wenn Bäume auf eigenem Grundstück umfallen und zerlegt und entfernt werden müssen. Die würde eventuell auch bei solchen Sturmschäden zahlen. Einfach mal in die Versicherungsbedingungen schauen, was versichert ist. Je nach Versicherung und welchem Vertrag plus ggf. Zusatzpaketen ist das unterschiedlich.

    Einfach mal auf der Homepage von Kostal die Bedienungsanleitung für den WR runterladen und lesen. Da steht dann auch drin, wie man mit dem Browser den WR ausliest als Anlagenbetreiber. Dort bekommt man dann eventuelle Fehlercodes angezeigt und kann in der Bedienungsanleitung nachsehen, was sie bedeuten.

    Oder hier im Forum posten, welche Systemmeldung denn aufgelaufen ist.