Beiträge von seba.p

    Die Zellen reichen von ca. 2200 mAh bis 3600 mAh.

    Wow, ich baue Pedelec Akkus und die besten Zellen am Markt (Sanyo Ga und Samsung 35e) liefern keine 3600mah in neu. Hast Du Zukunftspacks geschlachtet?

    Sind eben Messergebnisse der verwendeten Akkulader (opus und Liitokala). Die gehen auch bis 2,7 V runter dabei, viele Tests werden nur bis 3 Volt gemacht. Aber im Grunde Fehler der Geräte sozusagen.


    Davon abgesehen, habe ich auch sehr gut erhaltene Packs bekommen, bei denen z.b. nur das BMS hin war.


    Wird aber spannend, wenn ich die fertigen, neuen Packs mal reelle benutze, also was dann am Kapazität kommt. Selbst bei 3,0 bis 4,2 V wohl eher minus 10-20 %. Und das werde ich niemals fahren. Hatte mir derzeit mal 3,4 bis max 4,05 V überlegt. Kurzum werde ich wohl bei 65-70 % der meiner Nennkapazität von ~10 kWh, also 6,5-7 kWh liegen. Das reicht mir aber für meine Bude...

    Hi,

    Strom sucht sich den Weg mit dem geringsten Widerstand, Je wie die einzelnen Zellen Leistung abgeben und aufnehmen und sich gegenseitig Strom zuschieben, hat die ein oder andere Variante ihre "Messbaren" Vorteile. Wenn du bei deinen 4A bleibst und mit 6mm verdrahtest ist es praktisch egal.

    Ich rechne mit meinem (noch zu kaufenden) 3 kW Batterie Inverter mit max. ca. 65 A auf dem Gesamtsystem.
    (3000 VA / 3,3 V / 14). 3,3 Volt nehme ich da als worst case an, bei 4,1 V sieht es natürlich entspannter aus.

    In der Praxis wird das Ding (Victron Multi-Plus II) sich wohl sich eher <2.400 Watt einstellen im Max. Dann reden wir von 52 A. Laden kann der mit max. 35 A.


    Somit sollte ich mit 6 mm² auf der sicheren Seite sein, denke ich auch. Und bei max. gemittelten 0,65 A pro Zelle sind die 4 A Sicherungen denke ich auch ok. Da sollte für die Zelle mit niedrigeren Innenwiderstand auch genug Luft sein.


    Also wäre für Dich Type A, also ohne Loops, auch ok?

    https://www.victronenergy.com/…ents/Wiring-Unlimited.pdf


    Guggst Du ab Seite 15, bzw. Seite 19.

    Typ A wäre ok, aber dann in der Mitte abgreifen. Bei solchen Bildern macht es Sinn ein wenig Zahlen einzustreuen. Z.B. Deine Batterien in einem Koordinatensystem (A-H und 1-10) aufzuführen, dann kann man auch sagen: "Abgriff zwischen 5 und 6".


    Da wir hier nur einen Pol sehen (nehme ich an?) kannste auch am Ende abgreifen, aber dann halt den anderen Pol "diagonal am anderen Ende". Siehe auch "diagonally" bild Seite 19 des verlinkten Dokuments.

    Danke für die schnelle Antwort.

    Ich hatte ja geschrieben, daher wohl überlesen...?

    "Die Zeichung zeigt die Pluspolseite der Zellen."

    "Der Gegenpol wir 180° spiegelverkehrt ausgeführt."


    Aber ich nehme mit, dass für Dich Typ A ok ist. Die Zellen brauchen also keine "Ausgleich am Ende der vier Stränge?

    Hallo liebe Leute,


    ich bin gerade auch fleissig am Bauen es 14s80p Li-Io- Speichers bestehend aus 1120 gebrauchteren Zellen des Types 18650, ausgeschlachtet aus Pedelecakkus. Die Zellen reichen von ca. 2200 mAh bis 3600 mAh. Die Packs sind alles ideal gleich verteilt (+-0,2 %). Ich habe dabei geachtet, dass auch aus den 40er Ursprungspack eine gute Gleichverteilung aus die neuen 80er Packs besteht. Zur Bestückung habe ich mir 8x10er Trays aus ABS gedruckt (gefunden auf Thingiverse) . Jetzt stellt sich mit die Frage, wie ich die Verdrahtung im Detail umsetzten soll.

    Ich nehme für die Busbars 6 mm² aus NYM-Kabel, 4 A Glas-Schmelzsicherungen am Pluspol je und eben Standard-Kupferlitze am Minuspol.


    Zu was würdet ihr mir raten? Typ A, B oder C? Die Zeichung zeigt die Pluspolseite der Zellen. Der Gegenpol wir 180° spiegelverkehrt ausgeführt. Dieses Konzept hat sich ja bewährt (HBPowerwall, etc.).

    Tpy A macht natürlich die geringete Arbeit und benötigt weniger Material. Mein Bedenken ist aber, dass der Strom sich eventuell nicht so gleich verteilen kann.



    Nein, aus dem Infini kannst du die Daten vom SDM630 nicht auslesen. Der arbeitet nur mit einem Wert, (TotalSystemPower) der SDM630 bietet aber eine Flut von Information (Frequenz,U/I/P pro Phase,etc.).


    seba.p Bei Option 2 kannst du die Daten auch nicht für etwas anders hernehmen. Der ModbusServer ist für den Betrieb von mehreren Infini's an einem SDM630 gedacht.


    Willst du den SDM630 auslesen UND den Kompensationsmodus, dann musst du zu Option 3 oder 4 nehmen.

    ok, verstehe. Danke für die Erklärung.


    Ich frage mich noch, ob ich auch ohne php-Skript meine Register "TotalSystemPower" vom Pi bzw. Openhab2 als Modbus-Server bereitstellen kann. USB-RS485 Schnittstellen gibt es ja für paar EURO. Der Infini könnte den Wert dann eben einfach abholen. Nur echt keine Ahnung, ob das Openhab2 direkt kann, also als Modbus-Server agieren.

    Der Infini holt sich die Werte direkt beim Zähler ab wenn der Infini im Single-Mode betrieben wird. Dadurch dass Modbus-485 nur einen Master pro Bus haben darf, ist ein Parallelbetrieb nur mit einem zusätzlichen Modbus-Server möglich. Das muss dann aber beim Infini an der Modbus-Karte eingestellt werden.

    Parallel geht nur über zusätzliche Software oder weitere Hardware (Modbus-Server). Riogrande ruft die Daten vom SDM 630 ab und schreibt dann die Daten über die RS-232 mittels Script in den Umrichter. Dabei können die Zählerdaten natürlich mehrfach genutzt werden, da diese auf dem Rechner abgelegt werden.

    Nachteil: Rechner aus = keine Regelung der Aufspeisung

    Aber wenn der Rechner/Pi aus ist, wird noch normal der PV-Ertrag bzw Überschuss eingespeist?

    Danke für die Erklärung. Nach 1 h Durchsicht der 21 Threadseiten habe ich es auch so langsam verstanden.

    Für mich würde es also bedeuten:
    (Nochmal mein Setup: 5 kWp PV, 4 kW SMA-WR (soll durch Infini 5kW Plus ersetzt werden), 10 kWh Li-Io Power Wall, SDM630 nach EVU-Zähler, IR-Volkszähler auf EVU-Zähler, Wärmepumpe (auch L1 wie auch PV-WR), Banana Pi mit Openhab2/InfluxDB/Grafana).


    Option 1:
    SDM630 an Infini 5kW Hybrid mittels Modbus RS485 zum Steuern. Dann kann ich eben nicht mehr mit meinen Pi die Daten über Openhab2, InfluxDB+Grafana abrufen und darstellen. Wäre schade, aber im Grunde auch nicht soooo wichtige Daten. Ich habe auch noch zusätzlich ab EVU-Zähler ein Volkszähler laufen, der mir die saldierend gemessen Momentanleistung sowie eben die Zählerstände übermittelt und logt. Vorteil der Variante: Sicherer Betrieb auch bei Pi-Störungen, Updates etc.


    Option 2:
    Modbus-Server. Kann man dafür diese "Modbus Web Box" nehmen, die man auch für die verschaltung von 2 oder 3 WR braucht? Falls ja, wäre also auch sicherer Betrieb auch bei Pi-Störungen, Updates etc. möglich.


    Option 3:
    SDM630 weiterhin an Pi und der nutzt die php-Skripte von riogrande75, um dann dem Infini-WR die Anfragen des Modbusregister "system power total" beantworten zu können. Nachteil ist eben, dass nix läuft, wenn der Pi aussteigt.


    Option 4:

    Wie Option 3, nur dass ich meine Volkszählerddaten (vom IR-Kopf), um diese an den WR weiterzuschicken. Vorteil hierbei wäre, dass diese EVU-Zähler echt sladierend arbeitet und ich weiterhin mein SDM630 ohne Änderungen auslesen kan. Nachteil könnte vermutlich die Verarbeitungszeit sein. Der Volkzähler hat mindestes eine Verzögerung von 1s im Vergleich zum SDM630. Ist aber die Frage, ob dies für mich relevant ist. Ob nun die Kaffeemaschine, die einmal pro Tag für 4 min läuft kompensiert wird oder nicht ist mir wurscht. Meine Wärmepumpe (von Okt. bis April) und meine ganzen Grundlastverbraucher laufen den ganzen Tag.


    Was meinst ihr? Eigentlich würde ich gerne unabhängig vom Pi sein. Der ist mir in nun 6 Monaten immerhin schon 3 mal abgestützt (vermutlich zu heiß oder mangelde Netzteilqualität, aber wie auch immer...)


    Was mich generell auch interessiert, wie groß das Delay der php-Variante ist? Bestimmt am Ende auch 1-2 s bis der WR die Info vom SDM630 (oder einem anderen Zähler) bekommen hat.


    Und noch eine Frage halb Off-Topic: Wie schaut es eigentlich mit dem WIrkungsgrad der Infini-WR bei geringer Last aus? Also DC-Batt zu AC-Netz? Meine Grundlast im Haus ist so 120 Watt (KNX-Kram, Klingel, Telefone, Internet, NAS, Pi). Das läuft also gerade in der Nacht fast immer so. Alle 45 min kickt der Kühlschrank noch für ~10 min mit 70-80 Watt dazu. Wie groß sind also die WR-Verluste bei dieser Teilast? Bestimmt nicht nur 5-7 %, oder?


    So sieht mein jetziger Setup übrigens in Grafana aus. Oben rechts = SDM630, unten rechts = Volkszähler, oben links SMA-WR mittels Modubus-TCP zusammen mit (berechneter) Verbaucherleistung.




    Sebastian

    Hallo Leute,


    ich überlege mir eine Infinisolar 5kW Plus zu besorgen. Einen SDM630 habe ich schon. Meinen SMA Sunnyboy würde ich dann aufgeben bzw verkaufen. Eine 10 kWh Li-Io Power Wall steht auch bereit. PV und Wärmepumpe sind auf Phase 1, der Rest vom Haus eben gleich verteilt auf L1-L3.


    Jetzt meine Fragen:


    - Klappt es, dass ich das Modbus register 30053 (total system power) des SDM630 dazu nehme, den AC-Powerausgang bzw. das AC-Laden zu steuern? Mein Ziel ist eine "saldierende Nulleinspeisung" solange eben geladen oder entladen werden kann.


    - Wie lese ich den WR aus, also sowas wie Daily Yield und Co.? Derzeit lese ich meine SMA Sunnyboy über TCP-Modbus aus und lasse alles zusamen mit dem SDM630, KNX, Wetterstation und anderen Daten über Openhab an eine InfluxDB-Datenbank schreiben, die dann wiederrum mittels Grafana dargstellt werden kann. Eine tolle Lösung wie ich finde! Das würde ich gerne beibehalten. Wegen mir eben auch über RS232 seriell auslesen. Lieber aber TCP oder RS485. Was geht da?


    Grüße
    Sebastian