Beiträge von hausmitdach

    In unserer Police steht jetzt, dass eine PV Anlage vorhanden ist und diese über eine Spezialversicherung separat versichert ist.


    Lt. einem anderen Thread hier hängt es von der Versicherung ab, ob sie das zulassen. Melden würde ich die Anlage.

    Habe gerade so einen Giebel mit 9,9kWp belegt, 2x4 O/W + 24x Süd mit Solaredge.


    Hochkannt macht Sinn. Darüber hinaus gibt es noch zweigeteilte Module die soweit ich verstehe das ganze noch ein wenig verbessern.


    Optik war mir auch einigermaßen wichtig, finde aber den Giebel nicht schlecht geworden. Die Dachflächen auf dem Giebel werden kaum wahrgenommen wenn man vor oder neben dem Haus ist, da muss man schon extra hingucken. Was ich dagegen z.B. optisch weniger mag ist, wenn man rechts/links vom Giebel unten Module weglässt und der Giebel einen "Hut" bekommt.


    Hier der Giebel
    und die andere Seite


    Satschüssel o.ä. natürlich vermeiden. ;)

    Weiter auch haben wir uns überlegt auf die Zirkulationsleitung zu verzichten.

    Ein kleiner sinnvoller Schritt. Mehrheitlich wurde Dir ja nahegelegt, dein Projekt nochmal etwas radikaler zu überdenken. Hier in der Gegend baut niemand mit einem überregionalen GU. Auch falls es die 50km in Deine Richtung etwas anders sein sollte, was ich nicht glaube, so solltest Du doch ausreichend Auswahl an vernünftigen Baupartnern haben.

    Habe ich schon erwähnt bzw ganz vergessen es wird auch eine Klimaanlage eingebaut.

    Wir hatten gestern je nach Raum zwischen 24-26° im Haus mit konsequenter (automatischer) Verschattung und bisher ohne Kühlung. Wenn ich jetzt die Kühlung über die Wärmepumpe (LWWP) täglich für 12h anschalte und aktiv kühle, dann kann ich 24° trotz Hitze gut halten. Das empfinden wir als ausreichend kühl und angenehm. Wir brauchen dafür 400 Watt und mit PV sind die Kosten vernachlässigbar, aber mit Sole-WP ginge es noch besser. Falls Dir das nicht ausreicht, dann ist eine Klimaanlage sicher sinnvoll und besser als Kühlung per WP.

    bauen im Raum Oldenburg Bremen

    Schau - wir haben auch vor Kurzem in Deiner Region gebaut, ein paar km weiter südlich. Bei uns braucht man nicht auf einen überregionalen Franchise-GU zurückgreifen, das ist vielleicht im teureren Süden eine erwägenswerte Option. Such Dir doch einen guten lokalen und gerne kleinen GU der Deine - noch zu formulierenden - Wünsche respektiert.


    Zur Technik informierst Du Dich möglichst noch umfassend in Foren und machst dann selber Vorgaben, bevor Du etwas unterschreibst. Aber das musst Du selber machen. Architekten, Verkäufer oder Energieberater sind dafür nur mit viel Glück geeignet. Von Dir vorgegebene Technik ist immer besser und i.d.R. günstiger als wenn Du nimmst was man Dir gibt.


    KFW 40 plus Haus von der Stromproduzion her sich selbst trägt und ich so keine Mehrkosten

    "Tragen" im Sinne der Energiekosten: nein, so ganz sicher nicht. Du bekommst Zettel mit Stempel und gibst Deine Förderung vermutlich nicht nur vollständig, sondern mit Aufschlag an den Haushersteller weiter. Als Gegenleistung bekommst Du Dämmung nach dem KfW Standard (im Detail nicht immer sinnvoll oder nötig), eine lächerlige PV Anlage und eine bestenfalls mäßig gut geplante Heizungsanlage. Keine Chance dass sich da etwas irgendwie "trägt" oder auch nur einen Sinn für Dich ergibt.


    Mit unserem EnEv Haus (Dämmung zwischen KfW 40 und 55), gut geplanter Wärmepumpe, KWL, 10kWp und ohne Akku finanzieren wir durch die laufenden PV-Einnahmen gerade so die laufenden Energiekosten für Haushaltsstrom und Heizungsstrom. Erstellungs- oder Abschreibungskosten nicht berücksichtig. Das ist sicher besser als viele Passivhäuser, aber das ist kein Selbstläufer und es war auch kein Ziel.


    Ich hätte am liebsten auch ein fertiges Kataloghaus gekauft. Aber Du zahlst dann drei mal drauf: bei der Erstellung, im Betrieb und beim späteren Ersatz/Reparatur der falschen und teuren Technik.


    Das nur zur Verdeutlichung. "Tragen" oder KfW solltest Du aber als Ziel gedanklich streichen. Plane bei Haus und Technik einfach möglichst viel selber und setze vorher Prioritäten was Dir wichtig ist. Energie oder deren Kosten sind Dir offensichtlich wichtig. Eine KfW-Förderung kann ein i-Tüpfelchen bei der Finanzierung sein, wenn das gut geplante Haus dazu passt.

    Naja, vielleicht bekommst Du so regionale Tipps, Hilfe, Hinweise.


    Unterschrieben ist ja offenbar noch nichts. Ein Haus bauen das läuft nicht von alleine wenn das Ergebnis in Deinem Sinn sein soll. KfW kann, aber muss man nicht machen. So wie dargestellt würde ich darauf verzichten. Die Haustechnik ein wenig mit Hilfe von Foren geplant und das Ergebnis wird besser als ein teurer Stempel auf einem Blatt Papier der mehr kostet als er wert ist.

    Wenn der Holzofen nicht gleich gebaut wird, dann brauchst Du ihn nicht unbedingt. Überleg doch nochmal ob es nicht auch ohne Schornstein geht. Haben wir schlussendlich auch weggelassen und es war die richtige Entscheidung, unabhängig von PV.


    Heizung und PV aus einer Hand? Der einzige der das jeweils vernünftig geplant bekommt und Vorgaben machen sollte ist leider der Bauherr.