Beiträge von AGE

    Bei den Montagekosten kann ich jetzt nicht wirklich weiterhelfen.

    Da muß man unterscheiden. Aber prinzipiell kommen die Montagekosten noch obendrauf auf die 7000 Euro.


    Ich habe noch das alte Gateway, das nicht backupstrom-fähig ist.

    Da waren die Montagekosten inkl. Gateway so um die 1500 Euro (müßte jetzt nachsehen).

    Es gibt zwei neue Gateways, die vermutlich teurer sind. Eins kann bei Stromausfall das Haus einphasig versorgen, das andere angeblich sogar 3phasig. Beide trennen das Hausnetz vom öffentlichen Netz, wenn ein Stromausfall festgestellt wird. Vielleicht sind die sogar notstromfähig mit entsprechend kurzen Umschaltzeiten, das kann ich aber aus den bisherigen Beschreibungen nicht herauslesen.


    Wenn du schon ein Gateway (mit einer Powerwall) hast und da keine Änderungen daran vornimmst, weil du nur eine weitere Powerwall dazuklemmst, fallen die Kosten für das Gateway natürlich weg. Ein Gateway kann wohl bis zu 10 Powerwalls aussteuern. Es fallen dann nur die Montagekosten an.


    Heute geht sich das nicht schlecht an, bisher 32kWh produziert und davon alles selbst verbraucht. Mit E-Autos laden, Spülmaschine, Waschmaschine etc. ziehe ich gleich mal 10kW Leistung weg, der Rest geht in die Powerwall (hat jetzt 60% SOC). Ist auch gut, am Nachmittag soll es regnen.

    Interessant.

    In meinen Garantiebedingungen stehen 80% nach 10 Jahren oder nach 3000 Vollzyklen, je nachdem, was früher eintritt.


    Warum sollte die PW2 nicht mit anderen WRs zusammenarbeiten? Der sind andere WRs völlig egal, sie hat doch ihren eigenen.

    Die PW2 läuft völlig unabhängig von irgendwelchen anderen Stromerzeugungs-, -speicher- und -verbrauchsanlagen. Es ist alles nur eine Frage der Parametrierung der Stromzangen der PW2.

    Wir haben nur 2 E-Fahrzeuge. Verbrenner sind weggegeben.

    Das eine ist bestenfalls nachmittags zu Hause, das andere ist tagsüber normalerweise unterwegs (und wird auch oft auswärts geladen). Das wird dann auch mal aus der PW2 geladen, wenn es für den nächsten Tag nicht bis zur Ladestation beim Termin reicht.


    Ja, kommt schon vor, daß die PW2 im Sommer über Nacht nicht leer wird.

    Aber von April bis September war der Strombezug praktisch Null und von den insgesamt verbrauchten rund 9,5MWh habe ich doch immerhin etwas mehr als 7 selbst erzeugt, davon liefen 3,4MWh über die PW2. Der Rest mit knapp 10MWh ging ins Netz.

    P.S. Braucht man für die Powerwall noch einen Hybrid WR?

    Nein, die PW2 bringt ihren eigenen WR mit.


    Laut unseren Messungen liegt der PW2-Gesamtwirkungsgrad (AC rein/raus) bei rund 86% über einen Zeitraum von etwa 3 Monaten. Die Leistungen waren im komplett möglichen Band von fast nix bis zu den maximalen 4,6kW.

    Die Tesla-Angabe scheint sich zu bewahrheiten.


    Ich wollte auch gerade fragen, wieveil man verbrauchen muß, um in 20 Jahren 70000kWh alleine durch den Speicher zu schieben.

    Nun, das sind 3500kWh pro Jahr.

    Bei 2 E-Autos und einem Jahresverbrauch von 9-10MWh kommt das hin.

    Ich kenne etliche Leute, die auf diese Werte kommen.

    Natürlich braucht man auch eine PV-Anlage, die groß genug ist, um die PW2 möglichst immer auszureizen.

    Erfahrungswerte (bei vergleichbaren Anlagengrößen): Die Leute, die eine Ost-West-Anlage haben, nutzen die PW2 besser aus als Leute mit einer reinen Südanlage. Allerdings, das sei gesagt, kenne ich das Ladeverhalten von deren E-Fahrzeugen nicht wirklich (tagsüber, abends, nachts?).

    Mit den richtigen Modulen und bei guter Auslegung produziert die Ost-West-Anlage auch kaum weniger Strom als die Süd-Anlage.


    Ich selbst bin letztes Jahr auf 242 Vollzyklen bei der PW2 gekommen.

    Da steht auch nicht, dass Wechselstom erzeugt worden sein muss.

    Habe ich was anderes geschrieben?
    Und würdest du mir daher bitte nochmal erklären, worauf sich dein "Das ist schon lange nicht mehr so" von hier bezieht?
    Ich schriebe: An DC ran halten, du widersprichst mir (so fasse ich das auf) - und jetzt schreibst du, daß nichtmal Wechselstrom erzeugt worden sein muß. Gibt's etwa noch eine dritte Art von Strom?


    Kannst du dich bitte mal genau ausdrücken? Oder ist Widersprüchlichkeit eine Voraussetzung, um hier ernst genommen zu werden? Bei manch einem hier habe ich durchaus den Eindruck, wenn man sich so durchs Forum liest. Meinungen können sich durchaus ändern, aber so schnell und abwechselnd, daß daß selbst Seehofer und Trump nicht mehr hinterherkommen würden? ?(

    Dann schreib doch mal, wie es JETZT aus Sicht eines VNBs/EVUs richtig ist.


    Nein, der Link auf die EEG-Clearingstelle ist da nicht wirklich hilfreich.


    Solche Leute hab ich echt gefressen. Immer nur sagen, wie es NICHT geht.

    Scheint hier im Forum aber Mode zu sein.

    Darum geht es doch auch gar nicht.

    Es geht einzig darum, die Inbetriebnahme der PV möglichst frühzeitig vorgenommen zu haben, um ggf. eine höhere Einspeisevergütung zu bekommen.

    Natürlich kann/muß der WR am Netz dran sein. Nur zählt erstmal keiner die Einspeisung.

    Man kann die PV nach der Inbetriebnahme auch erstmal wieder vom Netz trennen. Man wird dem Solaranlagenbauer ja wohl zugestehen können, mal alles anzuschließen, um zu gucken, ob es funktioniert, bevor irgendwer vom EVU oder VNB antanzt, um die Anlage ggf. abzunehmen (z.B. die 70%), wenn sie dem Solaranlagenbauer nicht glauben.

    Es gibt sogar Leute, die sagen, daß es reicht, eine Glühlampe an die DC-Kabel eines Panels ranzuhalten. Die Stromproduktion muß nur nachweislich erfolgt sein, Filmaufnahme, Zeugen, ...

    Das ist schon lange nicht mehr so. Auch wenn manche Leute das offenbar noch nicht mitbekommen haben. Kann man in dem von mir angegebenen Link der EEG-/KWKG-Clearingstelle nachlesen.

    Ok, dann halt nicht am Panel, sondern am AC-Ausgang des WRs ("die technische Betriebsbereitschaft setzt voraus, dass die Anlage fest an dem für den dauerhaften Betrieb vorgesehenen Ort und dauerhaft mit dem für die Erzeugung von Wechselstrom erforderlichen Zubehör installiert wurde") plus der weiteren Voraussetzung ab 2017, daß die Sonne auch schien und damit die Glühlampe zum Leuchten gebracht wurde.
    Damit dürften die Voraussetzungen erfüllt sein.

    Bin ich da auf dem Holzweg ?

    Ja.

    Unterbrich mal die Verbindung eines Neurios und höre dir an, was dann passiert.
    (Keine Angst, es schadet nicht.)


    Zudem: Die Neurios können auch per WLAN ans Gateway angebunden werden. Also muß das Signal irgendwas Digitales sein.


    Und weiter:
    Selbst wenn das Gateway keinen Überschuß sehen sollte (eigentlich sieht es gar nichts mehr), was passiert, wenn du plötzlich mal mehr brauchst, als die PV liefern kann? Ich würde sagen: Dann beziehst du Strom, die PW2 tut nichts und gleicht nicht aus.



    Nichtsdestro trotz, so eine zeitgesteuerte Ladung, ggf. mit einer Art Override für "jetzt aber sofort" in der App, fände ich auch gut.