Beiträge von AGE

    Vielleicht kommt die Nordwestseite ja noch irgendwann dazu.

    Schon längst erledigt. Das Dach ist knackevoll.

    2-3 vereinzelte Module könnte ich vielleicht noch unterbringen. 2 davon nach Norden, die sind dann aber so tief unten, daß sie selbst an den längsten Tagen kaum Morgen- und Abendsonne abbekommen. Nur am Mittag, wenn die Sonne hoch steht, kommt da was drauf.

    Eins würde eventuell nach Westen noch rausgehen, könnte aber mit einem Dachfenster (wird beim Öffnen zur Seite geschoben) eng werden.


    Da spekuliere ich lieber auf weitere 5x400W in Black als Absturzsicherung ("Balkon-Anlage") einer zukünftigen Spundwand (davor sollen 2 Stellplätze hin). Geht schön nach Süden raus. Und weil das Hanglage ist, ist der Dachfirst vom Haus auf der anderen Straßenseite gegenüber weit genug unten, daß die Sonne im Winter fast schon senkrecht draufscheinen kann.

    3x400W gehen noch an einen bestehenden Wechselrichter, 2 müßten als klassische Balkon-Anlage mit Modul-WRs verdrahtet werden.

    Alexander_Z

    Eine typische Sommerwoche mit dem 6,4kWh-Akkus sieht bei mir so aus:

    Hier hat bei den "Flatlines" der 13,4kWh-Akku das Haus versorgt. (Fast) Kein Bezug, der sich in Rot bemerkbar machen würde. Für den großen Akku habe ich leider keine so schönen Grafiken. Den SOC-Verlauf müßte ich mir sogar selbst ausrechnen da ich auf trivialem Weg nur an Akku-Leistung, Haus-Leistung, PV-Leistung (die er ohnehin nicht richtig messen kann, weil ich 2 PV-Einspeisepunkte im Hausnetz habe, aber nur einen Meßzangensatz dafür) und die Leistung am Stromzähler komme.


    Eine gute Winterwoche:

    Auch hier hat der große Akku das Haus die meiste Zeit mitversorgt. Am 4.2. war das Wetter wohl mies, da hat es gar nicht über die Nacht gereicht.


    Eine schlechte Winterwoche:

    Brauchen wir nix zu sagen, ist halt so. Aber ein bißchen was geht immer.


    Da ich auch einen Doppeltarif habe, lege ich im Winter so Sachen wie E-Auto laden, Spülmaschine usw. natürlich in die kostengünstigeren Zeiten, wenn klar ist, daß ich auch tagsüber nichts einspeisen werde. Ich gucke halt am Morgen mal in den örtlichen Wetterbericht, da kann ich das so einigermaßen abschätzen. Den Rest erledigen PV und Akkus von alleine.


    Ja, dauerhaft nur 9,9kWp-PV und (großer) Akku ist Quatsch. Die PV sollte größer gebaut werden. Nachträglich oder am Stück muß jeder selbst wissen.

    Ich habe die PV Stück für Stück gebaut (wegen des verschachtelten Hausdaches, schrieb ich schon mal) - und weil ich bei 2 PV-Installationen auch die Akkus gleich mit dazu genommen habe, sind die komplett in der Abschreibung drin.

    Da ich nur PVs < 10kWp habe, brauche ich auch keinen Erzeugungszähler und muß auch keine EEG-Umlage auf den Eigenverbrauch zahlen (ok, wird wohl demnächst ohnehin weg sein, aber das war damals nicht absehbar).

    Auch den Akku des Autos mit dem Akku vom Haus laden ist unsinnig

    Nein, ist es nicht. Ich vermute, du denkst an die Wandlungsverluste. Gerade deswegen ist es nicht unsinnig, das Auto über den Akku zu laden.

    Wurde hier im Forum auch schon mindestens 1000x durchgekaut und erklärt.


    Richtig ist, daß es prinzipiell sinnvoller ist, das E-Auto direkt von der Sonne zu laden.

    Blöd halt, daß oft Dunkelheit herrscht, wenn ich mit dem Auto nach Hause komme und noch ein paar Kilo der Umgebung ostfriesischer Inseln benötige ...

    Alexander_Z

    Kann es sein, daß du hier etliches durcheinander wirfst?

    12000kWh? 5000kWh? Habe ich nirgendwo geschrieben.

    Ich werde dieses Jahr ca. 9500kWh Gesamtverbrauch bei einem Bezug von ca. 1500kWh haben.


    6.4kWh in der Nacht ist kein Problem.

    Bei mir läuft jede Menge IT, gekocht wird meistens Abends. E-Auto muß nachts ab und zu auch mal an die Steckdose, wenn es sich nicht anders machen läßt.

    Mein Pufferspeicher lädt, wenn er unter eine bestimmte Temperatur fällt. Den Zusatzaufwand mit PV-Ertragssteuerung habe ich mir gespart, weil es auch gar nicht funktionieren würde. Die Steuerung der BWWP kann nicht unterscheiden, ob der Strom wirklich von der Sonne kommt oder aus dem DC-gekoppelten Akku.


    Deinen Ausführungen nach würde ich sagen, du hast du das Konzept "Verbrauchsprofil" nicht richtig verstanden.


    Natürlich könnte ich mehr Energie direkt verbrauchen, ohne über die Akkus zu gehen - wenn 1000 Dinge beachte und sehr diszipliniert beim Gebrauch der Geräte bin.

    Letztendlich bedeutet es aber Einschränkungen - und dazu hat keiner hier großartige Lust. 80jährigen, die die Spülmaschine schon immer genutzt haben, wann sie wollten, ist das auch schwer zu vermitteln, daß sie es jetzt tagsüber machen sollen.

    Die Technik ist für uns da, nicht wir für die Technik.


    Kannst das jetzt alles glauben oder auch nicht. Ändert nichts daran, daß es so ist, wie ich es geschrieben habe.

    Wenn ich dir die Exceltabellen schicke, würdest du vermutlich sagen, daß ich das alles gefälscht habe.

    er will damit sagen dass keiner 250 Vollzyklen hat

    Stimmt. Wenn man es genau so nimmt.


    2017 hatte mein 6,4kWh-Akku 279 Vollzyklen.

    2018 waren es 256.

    2019 waren es nur 244.

    2020 sind es bis jetzt 160.


    Der 13,4kWh-Akku wird erwartungsgemäß nicht ganz so sehr in Anspruch genommen, aber die Tendenz ggü. 2019 ist steigend aus diversen Gründen (BWWP seit Okt 2019, dann ab Herbst 3 Leute mehr im Haus, ein weiteres E-Auto).

    März-Dez. 2018 waren es 108 Vollzyklen.

    2019 sind es 103 Vollzyklen gewesen.

    2020 sind es bis jetzt 74 Vollzyklen.


    Unter der Annahme, daß der Strompreis gleich bleibt (bleibt er nicht, ging jährlich immer ein klein wenig rauf) und daß keine Defekte auftreten, haben sich PV mit Akkus nach 17 Jahren amortisiert.

    Wäre das Dach meines Hauses nicht so verschachtelt, wäre die reine PV auch erheblich günstiger gekommen. Der größte zusammenhängende Modulblock besteht aus 10 Modulen - bei insgesamt 71 Modulen. Dann ein 9er-Block - und dann höchstens 6er-Blocks. Da hält schon die Unterkonstruktion unheimlich auf.

    das ist ziemlicher Unsinn, bei mir laufen diese diversen Sachen (inzwischen wieder) völlig ohne sonstigen Aufwand und irgendwelche Technik, und auch ohne Speicher.

    Der Vorteil: meine diversen Sachen hängen am europäischen Verbundnetz, solltest du vielleicht auch Mal probieren.

    Sicher.

    Aber auch diese Sichtweise hat so ein bißchen was von Schönrechnen.


    Nach 3,5 Jahren hat mich eine selbstverbrauchte kWh bislang 1 Euro gekostet, wenn ich das auf den Anschaffungspreis umlege.

    Ohne Speicher wären es nur 73ct, allerdings wäre der Bezug deutlich höher.

    Mal sehen, wie das in 5 Jahren aussieht, ist ja eine asymptotische Kurve.


    Die BWWP, die jetzt seit rund 9 Monaten läuft, ist ein echter Eigenverbrauchstreiber.


    Von den 9000-9500kWh Gesamtverbrauch dieses Jahr werde ich ca. 7500-8000 selbst erzeugt haben (Prognose, denn ein Gebäudeteil steht aktuell leer, wird erst Anfang/Mitte September wieder bezogen, aber so Bodenschleifmaschinen ziehen auch ihre 3kW den lieben langen Tag).

    Letztes Jahr waren es 6400 von 9000kWh, aber da muß man die 4 Wochen im November mit der temporären E-Tauchsiederheizung rausrechnen, die hat richtig reingehauen (ca. 1300kWh zusätzlich). 2018 waren es 6900 von 9100kWh.

    Ein Speicher hat noch folgenden Vorteil:

    Man muß keinen sonstigen Aufwand in irgendwelche Technik stecken, damit diverse Sachen auch nur bei Sonnenschein laufen.

    Wäre heute auch sehr sinnfrei, das ist heute dermaßen wechselhaft, daß die Erzeugung alle paar Minuten von 17kW auf 1kW runtergeht, nur um dann gleich wieder hochzugehen. Ist heute ein ständiges auf und ab. Aber Waschmaschine, Spülmaschine und Trockner laufen, da ist pausieren schwierig. Auto ist mit Laden gerade fertig geworden.

    Konnte (bilanziell) alles aus den Akkus gespeist werden bei den jeweiligen "Sonnentiefs".

    BWWP läuft auch, wenn es notwendig ist.


    Im Winter sehe ich schon zu, daß ich den Sonnenschein möglichst gut ausnutze. Ich behaupte, daß das eine Automatik nicht so gut hinbekommt wie ich selbst.

    Im Sommer ist es praktisch egal, ich muß nirgendwo irgendwelche Verrenkungen anstellen.


    Daher ist eine generelle Aussage, daß sich Akkus nicht lohnen, nicht richtig. Es kommt darauf an ...

    Aktuell habe ich in diesem Jahr eine Selbstversorgerquote von 90% (Tendenz noch steigend), was natürlich in den Wintermonaten wieder runtergeht (auf ca. 80%). Ohne Akkus nicht zu schaffen. Um ohne Akkus auf wenigstens 65-70% zu kommen, müßte ich mich schon wirklich verbiegen. Im Winter ist eine gute Sonnennutzung schon auf Grund unserer (Nicht-)Anwesenheiten zu Hause tagsüber schon gar nicht möglich.


    9,9kWp und Akku dazu ist zu kurz gedacht.

    Die PV muß größer sein. Ob am Stück oder in Häppchen muß jeder selbst wissen.

    Ich habe in Häppchen gebaut (ist praktisch egal, weil sehr verschachteltes Dach mit verschiedenen Gaubenformen, Türmchen etc.), spare mit dadurch ca. 180 Euro jährliche EEG-Umlage auf den Eigenverbrauch.

    jodl

    Du hast einen Fehler mit deinem Speicher gemacht: gebraucht gekauft - und das noch ohne 10jährige Garantie/Gewährleistung ...

    BYD war damals auch nur eine kleine Klitsche, was Akkus betrifft. Also darfst du dich nicht wundern, wenn es für solch frühzeitigen Produkte auch nichts mehr gibt.

    Die Junelight-Akkus werden den gleichen Weg gehen, trotz großer "Weltfirma" als Hersteller, aber eben auch nicht als Spezialist in Sachen Akkutechnik bekannt.


    Gebraucht kaufen würde ich nie machen. Du weißt nicht, was vorher alles damit angestellt wurde.

    Meine Akkus haben 10 Jahre Garantie/Gewährleistung. Die Herstellerfirma wird jedes Jahr mindestens 20x totgesagt ...


    Neu bleibt treu.

    Wer billig oder gebraucht kauft, kauft zweimal.


    Ich habe eines meiner E-Auto jetzt schon 8 Jahre, 160000km. Wenn meine stationären Akkus, die mit weniger C ent- bzw. geladen werden als der im Auto, nur halb so gut sind wie der Akku im Auto, mit dem ich auch hin und wieder richtig Kurven räubere (hab's auch schon etliche Runden über den Hockenheimring gejagt, leichtes Driften inklusive), dann habe ich da überhaupt keine Bedenken.

    Ohne mich verbrauchsmäßig zu verbiegen, E-Autos laden etc. habe ich im Juli bisher 9kWh Bezug, was aber im Großen und Ganzen der Meß- und Regelungenauigkeit zuzuschreiben ist. Nicht, weil nicht genug Leistung zur Verfügung stand. Taktende Verbraucher sind halt doof ...


    Einspeisung bisher im Juli: 1810kWh