Beiträge von FlorianH

    Ein bundesweit aktiver Solateur würde das günstiger hinbekommen.

    Angebot 4 ist von einem überregionalen Anbieter und liegt noch über dem Angebot 3...

    Die Verstringung am Plenticore gefällt mir nicht. ... Auch der lange String mit 20*335 Wp ist m. E. für den Plenticore nicht optimal. Der regelt oberhalb von 720 Volt Stringspannung ab und da könnte man bei Kälte durchaus schonmal öfter hinkommen. Auch kurze Strings mag der nicht so besonders.

    Welche Alternativen sollte ich konkret Anfragen? Ich denke der Plenticore kommt noch von der ursprünglichen Planung mit Speicher und die Anbieter argumentieren, dass es kein schlechter WR ist und die Option offen lässt später einen Speicher nachzurüsten (für mich kein entscheidendes Argument, wenn es gute Gründe gibt die dagegensprechen).

    Der Pferdefuß bei der Münchner Speicher-Förderung (300 € pro kWh netto-Nutzkapazität) ist die Bedingung, dass es eine Notstrom-Lösung geben muss. Bzgl. der Förderung der PV-Anlage selber (200 € pro kWp) gibt es keine relevanten Einschränkungen (keine gebrauchten Module, keine Freiflächenanlagen, keine Plug&Play Anlagen). Zusätzliche Einspeisebegrenzungen gibt es nicht.


    Für Münchner Verhältnisse finde ich die 1280€/kWp eigentlich ganz in Ordnung. Und mit der Förderung kann man es sich schön rechnen, dann ist sind es 1080 €/kWh.


    Gibt es konkrete Nachteile bei den Ja Solar Modulen? Und wie sieht es mit dem Wechselrichter aus - gibt es da was, was dagegen spricht oder sollte ich konkret nach einer Alternative fragen - und wenn ja, warum?


    Danke und Grüße,

    Florian



    Weiterhin enthaltene Umfänge bei Angebot 1:

    • Freischaltung MPP3 für Batterie
    • 2x Leistungsoptimierer für die Module neben dem Kamin sind enthalten (TS4-R-O UHD Optimization)
    • Umklemmen auf Einzählervariante inkl. Abmelden des bestehenden HT/NT-Zählers für Wärmepumpe
    • Förderung Lhst. München: 200€ pro installierter kWp und 300€ pro installierter kWh Netto-Speicherkapazität

    Bei Abzug der Förderung ergibt sich ein Gesamt-Netto-Preis von 15.750 € bzw. 1615 €/kWp inkl. Speicher.


    Angebot 2 ist etwas älter, enthält eine nicht benötigte Notstrom-Funktion und ist mir zu teuer (25.180€ netto). Bei Abzug der Förderung (inkl. Zusatz-Förderung für Notstrom) ergäbe sich ein Gesamt-Netto-Preis von 19.166 € bzw. 2002 €/kWp inkl. Speicher.


    ---


    Konkrete Fragen:

    1. Was ist von den JA Solar Modulen zu halten bzw. zu erwarten - insbesondere im vergleich zu den Q-Cells bzgl. Schwachlichtverhalten?
    2. Ist der Plenticore 8.5 richtig gewählt bei 6.7 kWp auf Süd und 3 kWp auf Norddach?

    Vielen Dank im Voraus!


    Bilder vom Dach: Nord/Süd-Anlage mit Speicher

    Ganz offen, bei deinem HH Stromverbrauch und der Grundlast von 120W (wie hast Du das ermittelt) ist jeder Gedanke an einen Speicher reines Hobby ... oder auch Geldverbrennung.

    Die 120 W war der Verbauch auf Komfortstrom-Zähler zwischen 0-6 Uhr während alle geschlafen haben. Zu den oben angegebenen Werten muss also die Grundlast vom WP-Zähler i.H.v. 40 W also noch mit drauf (hatte ich vergessen). Wären also insgesamt 160 W.

    Die größe des Speichers würde ich auf Basis des Stromverbrauch in der Nacht im Frühjahr dimensionieren. Also mal schauen was im Moment zwischen 17:00 Uhr und 7:00 Uhr verbraucht wird.

    Ich habe die Daten von gestern 18:00 Uhr bis heute 8:00 noch einmal mitgeschrieben:

    • HT: 0,82 kWh; NT: 3,60 kWh; HH: 2,92 kWh
    • Grundlast der WP beträgt ca. 40 Wh (Wobei ich nicht weiß warum, weil die Steuerung und Lüftung auf HH läuft...).
    • Die WP hat 3,46 kWh verheizt und 0,96 kWh für WW-Bereitung verwendet. Beides könnte ich während der Übergangszeit in die Sonnenstunden verschieben.
    • Grundlast auf HH während Schlafenszeit lag bei ≈120 Wh.

    Dazusagen muss man, dass ich von 18-22 Uhr mit den Kindern allein (Grundlast ≈250 Wh). Als meine Frau wieder Zuhause war, waren es von 22-14 Uhr ≈370 Wh. Und auch morgens von 6-8 Uhr waren es ≈340 Wh. Insofern würde ich bei Anwesenheit von ≈350 Wh Grundlast ausgehen und während der Schlafenszeit von ≈120 Wh.

    Und da ich weiß, dass es eigentlich die Ausnahme ist, dass die Spülmaschine gestern Abend nicht gelaufen ist, würde ich gleich mal noch eine kWh draufrechnen.


    Lese ich da nun raus, dass mir eigentlich ein Speicher mit 4 kWh ausreichen würde und, dass er eine minimale Entladeleistung von 100 W haben sollte (Lüftung läuft eigentlich immer).

    Gemeint ist ein Messkonzept wie das zweite in meiner Signatur. Das sollte für deutlich unter 300 realisierbar sein - wenn dein Zählerschrank schon jetzt beide Zähler beinhaltet.

    Ja, genau das meinte ich. Nachdem ich jetzt mit den richtigen Begriffen gesucht habe, habe ich auch von der SWM entsprechende Unterlagen im Netz gefunden. Dort heißt das MK C3: https://www.swm-infrastruktur.…pte-erzeugungsanlagen.pdf


    Gehe ich richtig in der Annahme, dass Z1 und Z2 als Zwei-Tarif-Zähler ausgeführt sein müssen, um es richtig abrechnen zu können? Ansonsten weiß man ja nicht welcher Anteil von Z2 bei Z1 im HT und im NT gezählt wurde...

    Legst du die Tritte auf die Nordseite?

    Ja, damit habe ich gestern angefangen und mache nun weiter. Der SAT-Halter ist erst einmal demontiert. Die Kabel sind nicht lange genug, um den Halter direkt auf die Nordseite zu verlegen...

    Da passt irgendwas nicht ... hast Du durch 1000 geteilt?

    1090KWh/KWp für Süd und 659KWh/KWp für Nord sind es.

    Da kann man auch Nord noch mitnehmen.

    Deutlich besser :)

    Das kann man ausrechnen und bei 3300KWh für die WP würde ich das auch machen.

    Es ist ohne WP Zähler einiges einfacher, die WP mit PV Strom zu füttern.

    Es gibt wohl inzwischen die Möglichkeit bei der SWM die Zähler so zu verschalten, dass der WP-Tarif bestehen bleibt. Der Aufwand wurde vom E3DC-Anbieter mit ≈300€ kalkuliert. Und das sollte ja unabhängig vom eingesetzten System sein.


    Wenn ich unterstelle, dass ich 2000 kWh/a für die WP weiterhin aus dem Netz beziehe, dann wären das bei 5 ct Unterschied und Entfall Grundgebühr für den WP-Zähler immerhin 63€/a. Bin noch nicht überzeugt davon den Zähler wegzulassen. Auch wenn ich Dir Recht gebe, dass es einiges einfacher wäre mit nur einem Zähler (Installation und wahrscheinlich auch Abrechnung).


    Alternativ zu E3DC würde ich mal eine SMA Anlage mit SunnyHomeManager2.0, SMA WR und SB Storage mit BYD Hochvolt Batterie dran, anbieten lassen. Das sollte vor Förderung für rund 1700,- pro KWp inkl. Speicher drin sein

    Das wäre ja deutlich angenehmer. Ich werde mal entsprechende Anbieter suchen und anfragen...

    Was für einen Absperrhahn meinst Du ... Spezialklebeband ... ich steh auf dem Schlauch?!

    Absperrbahn nicht Absperrhahn - ich meinte die Unterspannbahn unter den Dachziegeln...