Beiträge von daniel1976

    Batteriespannung auf allen Batterien: 12,8V

    Von neuwertig kann insofern keine Rede sein, die Batterien waren bis gestern auf Erhaltungsladung, wurden aber wohl noch nie entladen.


    Ich denke, ich werde das dann mal riskieren, als großer schwarzer Metallschrank sieht es im Keller sogar so ordentlich aus, dass ich das meiner Frau zumuten kann. :saint: Obwohl die mich angesichts dieses Projekts sowieso schon für verrückt erklärt hat :S

    Also, ich habe die Batterien angeschaut, aufgebläht ist da erstmal nichts. Werde morgen mal die Spannung messen.


    Es sind übrigens diese Batterien hier von Hitachi: CSB HRL12200W FR.


    Es gibt immerhin Angaben zu Cycle Use, da müsste ich mit <20% Discharge Depth doch ein paar Jahre hinkommen:




    Hier noch der Zeitverlauf beim Aufladen. Wodurch unterscheiden sich denn da die beiden Kurven blau und rosa ? Discharge 100% oder 50% ?? Aber es geht doch ums Aufladen ?


    Dateien

    • hrl_12200w.pdf

      (698,36 kB, 17 Mal heruntergeladen, zuletzt: )

    Hallo Blei-Experten,


    ich könnte kostenlos einen unbenutzten USV-Batterieschrank, Baujahr 2017 bekommen.

    Die Spannung ist 432V, es sind 36 x 12V Batterien in Reihe geschaltet. Gesamtkapazität bei 432V ist angegeben mit 50Ah, das macht dann 21,6 kWh ?


    Unsere PV hat 10kWp, Hausverbrauch pro Tag 7-8 kWh. Jede Entladung abends und nachts um ca. 3-4 kWh wären also nur ca. 15% der Batteriekapazität.

    Das sollte sich doch positiv auf die Lebensdauer der Batterien auswirken, oder ?


    USV Batterien sind ja nicht ideal für zyklische Anwendung, trotzdem sieht mir das angesichts "unbenutzt" und "kostenlos" irgendwie verlockend aus.

    Bevor ich detailliertere Überlegungen zum Wechselrichter und zur Verkabelung der Akkus anstelle (12V, 24V, 48V ?) muss ich jetzt erstmal entscheiden:


    Zugreifen (oder besser gesagt: 600kg Blei nach Hause schleppen) oder stehen lassen ?


    Über Eure geschätzte Meinung dazu freue ich mich sehr.


    :danke:


    Gruß

    Daniel

    Hallo Hypix,


    Deine Frage ist zwar schon eine Weile her, aber ich hatte grade genau das gleiche Problem: Beim Abfragen von Register 30775 liefert der Node-Red Modbus Node nur Vielfache von 256 als aktuelle Erzeugungsleistung.


    Des Rätsels Lösung:


    In den Modbus-Client Einstellungen im Node (dort wo man die IP-Adresse und Port vom Modbus einträgt), muss man unter Verbindungstyp "RTU-BUFFERED" auswählen, standardmäßig steht dort "Default". Siehe Bild.




    Nach dieser kleinen Änderung kommen jederzeit aktuelle und aufs Watt genaue Erzeugungswerte.

    Vielleicht hilft's ja noch jemandem.


    Gruß

    Daniel

    Ahh, Push Server und Node-RED. :idea:

    Die Daten mit beliebiger zeitlicher Auflösung vom Push-Server zu bekommen ohne von den Schreibintervallen der Datenbank abhängig zu sein, klingt sehr sinnvoll.


    Habe Node-RED auf dem Raspi gleich mal installiert und sofort gemocht. Damit dürfte die Weiterverarbeitung für Steuer- und Regelungszwecke sehr elegant umsetzbar sein.


    Danke für den Tip ! :danke:

    Hallo Volkszähler-Gemeinde,


    Ich habe einen Zweirichtungszähler DZG DVS74 und den IR Lesekopf von Weidmann per USB am Raspberry.

    Der VZ läuft super, ich zeichne die Differenzleistung Erzeugung - Verbrauch als Tages- und Nachtverlauf auf, das ist schonmal sehr aufschlussreich.

    Zur Zeit schaue ich mir die Verläufe nur im VZ-Frontend an.


    Hier nun meine Frage: wie kann ich zum Zwecke der Weiterverarbeitung in Python den aktuellen Wert (Überschussleistung mit der Kennzahl 1-0:16.7.0) auslesen ? Wie bekommt man am einfachsten einen aktuellen Wert ?

    Gibt es einen Kommandozeilenparameter, der beim Aufrufen vom vzlogger den aktuellen Wert zurückgibt ?

    Oder am besten den letzten Wert aus der VZ-Datenbank volkszaehler.data lesen und damit weiterarbeiten ? (Bin mysql Anfänger.)


    Sorry für die Anfängerfragen, das geht wahrscheinlich sehr einfach. Bin gerne bereit mich einzulesen, danke für einen erhellenden Hinweis.


    Gruß

    Daniel

    Hallo zusammen,


    ich wollte mich wieder melden, anlässlich meiner ersten produzierten 5000kWh mit der neuen PV Anlage.

    Es ist die Belegung fast wie oben geplant geworden:

    String1: 21 Module hochkant auf dem 45Grad Süddach mit Gaube

    String2: 10 Module hochkant auf dem 18Grad Norddach vom Carport

    Macht 9.92 kWp.

    Preis war schlüsselfertig 1210€/kWp (ohne MwSt) inkl. Gerüst sowie notwendigem Einsatz einer Hebebühne.

    Es sind 320Wp monokristalline Half Cell Module von Luxor geworden, an einem SMA Tripower 9000.

    Die Anlage läuft seit 14. März und hat bisher die monatlichen Prognosen für die berechneten 836kWh/kWp übertroffen: Wenn ich das Jahresziel auf optimistische 1000 kWh/kWp hochschraube, sieht es laut monatlicher Prognose von SMA immer noch recht gut aus, siehe Auswertung im Sunny Portal (erwartete Erträge in Grau, erzeugte Erträge in Blau).

    Man wird sehen, wie zutreffend die von SMA geschätzte monatliche Verteilung ist und wie sich das Carport Norddach im Winter schlägt.

    Bis hier bin ich recht zufrieden, danke Euch für Eure Erklärungen und Beratung.


    Gruß

    Daniel

    Die Vaillant VWS Wärmepumpe erwärmt nicht nur den eingebauten 175l Brauchwasserspeicher sondern heizt auch das Haus.

    Neben dem 2.5kW Verdichter der Wärmepumpe ist dort ein 6kW Heizstab verbaut. Diese Anlage ist jetzt 10 Jahre alt, sicher nicht optimal, aber da steht sie nun mal.

    Der Heizstab wird nur für 10 min pro Tag eingeschaltet, weil im Verdichterbetrieb nur 50° Brauchwassertemp. erreicht werden.

    Mit zwei Aufheizungen pro Tag wären die 50° ausreichend und der Heizstab nicht notwendig. Dann könnte ich aber die Mittagssonne nicht dafür nutzen.


    6kW sind für diesen Zweck sicher nicht notwendig, der Heizstab in der Vaillant ist wohl so dimensioniert, um auch das ganze Haus beheizen zu können.

    Da ich ihn dafür nicht brauche, habe ich mich schon gefragt, ob man eine der drei Phasen vom Heizstab einfach abklemmen könnte um seine Leistung zu reduzieren. Dann läuft der Heizstab eben etwas länger, erzeugt aber nicht so eine unnötige Verbrauchsspitze, was im Sinne von Eigenverbrauch von der PV besser abgedeckt werden kann.

    Hätte da jemand was dagegen ? Die WP oder der Netzbetreiber wegen Schieflast ?


    Gruß

    Daniel

    Sorry, das mit dem Zitieren habe ich noch nicht im Griff...


    Also erstmal danke Euch für Eure Antworten.


    Die Dachfläche ist soweit ausgenutzt. Volkszähler mit Bilanz Erzeugung / Verbrauch ist in Betrieb. Allerdings alles erst seit März, insofern mangelt es noch an historischen Daten insbesondere vom Winter...

    Da muss ich mich wohl noch gedulden.


    Ja, ich habe Estrich und der hat eine enorme Wärmespeicherkapazität wie ich auch schon festgestellt habe.

    An den Heizzeiten kann ich sicher noch einiges optimieren, um das Tageslicht besser auszunutzen.

    Warmwassertemperatur ist übrigens auf 53°C eingestellt, die WP schafft nur bis 50°C, der Rest kommt vom Heizstab.

    Die 53°C brauchen wir, wenn wir den Speicher nur einmal am Tag, nämlich mittags bei max. Sonnenschein aufheizen.


    Ja, ich habe mittlerweile auch Zweifel, ob Wärmepumpe an Batterie sinnvoll ist. Die notwendige größere Auslegung von Batterie und Wechselrichter zusammen mit der geringen Solarausbaute zur Heizsaison ist womöglich sehr ungünstig.


    Damit komme ich aber auf meine Frage zurück, wie man die Wärmepumpe so anschließt, dass sie ausschließlich Netzstrom bezieht und keinen von der Batterie. Geht das überhaupt ohne zweiten Zähler ?


    Gruß

    Daniel