Beiträge von Olli-jwd

    Paulchen


    Ich wollte heute mal meine Umsatzsteuererklärung für 2021 angehen. Ich muss keine Voranmeldungen mehr einreichen, darum die USt.-Erklärung jetzt in den ersten Tagen des Jahres.


    Zuerst habe ich mal das Update von 4.50a auf 4.50b gemacht und dann noch die uWA auf den neuesten Stand gebracht.


    Wenn ich jetzt die Umsatzsteuererklärung ansehe, sehe ich "Lieferungen und so. Leistungen" sowohl zu 19% als auch zu 16% !

    Bei den Einnahmen habe ich aber gar nichts unter 16% eingetragen.

    Ausserdem ist die uWA Null.


    Was habe ich falsch gemacht?

    Das könnte er nur schaffen wenn eine ziemlich große PV dahinter steht, so 30kWp aufwärts würde ich mal schätzen. Aber wie man es auch dreht und wendet, der Speicher macht, insbesondere im Zusammenhang mit der WP, keinen Sinn. Das wollte ich nur nochmal unterstreichen.

    Noch ein Nachtrag zu meiner Überschlagsrechnung bzgl. Speicher: Ich hatte ja angenommen dass der Speicher 30% zusätzlichen Direktverbrauch bringt, d.h. 2400kWh bei 8000kWh/Jahr. Wie groß müsste denn so ein Speicher sein, der das leisten kann? Wenn ich mal 8kWh annehme, würde das 300 Vollzyklen/Jahr entsprechen und das ist nicht zu schaffen. Also so Richtung 15kWh wäre da deutlich realistischer.

    Und dann muss man berücksichtigen dass vor so einem Speicher auch eine entsprechend große PV stehen muss, sonst bekommt man den gar nicht geladen. 10kWp für 15kWh Speicher wäre schlicht zu wenig.

    An deinem Standort und mit deiner angegebenen Dachfläche solltest du pro kWp etwa 1100kWh Ertrag/Jahr erreichen.


    Bei 10kWp ist das im Hinblick auf deinen Verbrauch von 8000kWh/Jahr gar nicht mal so viel. Mit Wärmepumpe und der Möglichkeit Verbräuche in ertragsreiche Zeiten zu legen, müsstest du trotzdem auch ohne Speicher auf einen verhältnismäßig hohen Autarkiegrad kommen.

    Was dir wirklich weiter helfen sollte, wäre die PV noch größer zu bauen. Gibt es vielleicht noch einen Carport auf, dem man noch O/W-Module unterbringen könnte? Zur Not einen bauen.


    Was ist denn die Leistung, die die Wärmepumpe jetzt so aufnimmt? Wäre gut wenn die PV die Großverbraucher im Haushalt auch bei schwächeren Strahlungsverhältnissen noch bedienen kann. Zu langen Zeiträumen im Jahr hast du Verhältnisse, wo die PV 10-20% ihrer Peakleistung liefert. Bei 10kWp sind das dann 1-2kW und wenn dann Wärmepumpe und Waschmaschine o.ä. laufen, kann das die PV alleine schon nicht mehr decken. Das sieht bei 20kWp dann schon wieder besser aus. D.h. mit höher PV-Leistung erreichst du höheren Direktverbrauch. Und außerdem wird die Anlage pro kWp auch günstiger.


    Der Speicher erlaubt es natürlich die Autarkie weiter zu erhöhen, aber zu hohen Kosten. Ich rechne Speicher immer so, dass er 10Jahre läuft ohne weitere Kosten zu verursachen. In diesem Fall kostet er 1/10 der Anschaffungskosten pro Jahr. Wenn er dir dann deine Autarkie um 30% erhöht, du also 2400kWh/Jahr aus dem Speicher entnimmst, kann du dir ausrechnen wie viel es kostet eine kWh zu speichern. Und dann musst du noch draufschlagen was die kWh kostet inkl. 15% Verluste. Das sind nochmal ~12Cent. Das kann am Ende nur dann zu einem positiven Ergebnis führen, wenn der Speicher sehr günstig wird, z.B. durch eine Förderung. Und da muss man dann auch aufpassen, dass man nicht noch zusätzliche Einschränkungen aufgedrückt bekommt, wie z.B. eine 50% Abregelung.

    Der Vorteil von PV gegenüber ST ist, dass du den massiven Überschuss an Energie im Sommer mit einer PV einspeisen kannst.


    Zu den Kosten und der Haltbarkeit von Erdwärmepumpen (mit Klötzen meinst du Luft-WPs?) müssten sich mal User äußern, die so etwas schon betreiben. Ich vermute du hast da unbegründete Vorurteile.


    Klar der Winter ist unangenehm, dagegen hilf etwas der massive Ausbau der PV. Wenn ich 2022 meine WP realisiert habe, steht als Nächstes die Erweiterung der PV an.


    Mein Heizungsbauer hat vorgeschlagen, zur Wärmepumpe noch eine Pelletheizung vorzusehen, ich denke aber ich werde zu 100% auf Wärmepumpe setzen.