Beiträge von woswasi

    schau dir mal den tracer 6415AN an, der kann 60A bei max. 150V. mit dem könntest du z.b. 6 panels in 3s2p konfiguration betreiben. der hat auch zwei RS485 ports, d.h. du kannst den RS485 bus einfach mit einem zweiten (patch) kabel zum 3210AN bzw. 4210AN. durchziehen.


    der 6510AN kann auch 48V batteriespannung.


    was ich damit sagen will: bevor du dir einen dritten 30A,40A laderegler hinhängst, überlege ob du mit einem größeren (60A, 80A) nicht besser dran bist. die kleinen tracer bekommt man am gebrauchtmarkt schnell los.


    es gibt vom tracer auch versionen mit 80A und 100A (bis zu 200V panelspannung).


    der 6510AN macht hier einen sehr stabilen eindruck, der kleinere 3210AN ist etwas zickig (wirft gerne mal die last ab, wenn plötzlich die sonne rauskommt).


    in der software von epever kannst du zwar mehrere tracer konfigurieren (*), aber nur einen davon in echtzeit "monitoren". die offizielle antwort vom epever support ist, einen zweiten computer hinzustellen :(, was natürlich schwachsinn ist.


    ich habe vor, mir selbst eine monitoring software zu schreiben (entweder in java oder auf arduino basis), die mehrere regler gleichzeitig anzeigen kann.


    (*) jeder laderegler muß eine eindeutige device id haben, z.b. 6 und 7.


    andere variante: umstieg auf (z.b.) victron, aber da bist dann bei den 10fachen kosten.


    hth.


    ps: bitte nicht persönlich nehmen - ab und zu ein absatz mit leerzeile würde deinen text einfacher lesbar machen.

    so, mal wieder ein update. aktueller stand:



    seitenansicht:



    die senkrechten plexiglas platten sind mit jeweils zwei nylonschrauben an der schiene befestigt, die waagrechte auf der minus schiene liegt vorerst nur lose auf. die schutzfolie(?) wurde absichtlich nicht abgezogen - schaut imho besser aus.



    für die stirnseitige abdeckung habe ich noch keine idee.


    als nächstes kommt die plattform für relais & sensoren verbraucherseitig (rechts oben unter dem 3er sicherungsblock), eine für die arduinos (links neben den schienen) und die abdeckung der plus-schiene.


    hier noch die crimpzange. zum vergleich der kabelschuh daneben: M6 16mm²



    eigentlich sollte das alles schon fertig sein ...

    hallo,


    ich möchte meine anlage um o.g. wechselrichter erweitern, finde vorab aber leider kein dediziertes handbuch dazu. victron meint, ich solle einfach ein anderes (z.b. vom Multigrid) nehmen, was mir etwas komisch vorkommt. da dieses model ein color control panel hat, dürfte das vom 1600er auch nicht passen.


    immerhin gib es ein datenblatt dazu:

    https://www.victronenergy.com/…with-Color-Control-EN.pdf


    meine konkreten fragen:


    - sind die ladespannungen (float, absorption, min, max, ...) fix wie im handbuch angegeben oder flexibel einstellbar? es würden dann nämlich 4 tesla battery packs aus einem model 2 angeschlossen.


    - ist das gerät nur für netzparallelbetrieb oder auch für einspeisung geeignet?


    - was wird benötigt, um es zu konfigurieren?


    - ist ein ausgang für 24V lasten vorhanden oder werden die über die akkus angeschlossen?


    - ... habe ich jetzt vergessen, wird nachgeholt;)


    falls jemand ein handbuch hat (DE, EN) - wäre für zusendung oder link dankbar.


    danke!

    es geht leider nur seeehr langsam voran, hier mal ein zwischenstand:



    die platte mit sicherungen & stromsensoren ist nur für's foto hingelegt und noch nicht auf höhe der schienen montiert. die sensoren sind provisorisch verkabelt, der arduino micro ist halb verdeckt von der schiene.

    ein (passiver) tiefentladungsschutz muß verhindern, daß elektrische lasten die tesla akkus unter ~19V entladen. auf der suche danach bin ich auf den battery protect von victron (100A)/24V gestossen:


    https://www.victronenergy.com/…y_protect/battery-protect


    der schaut soweit gut aus, der preis ist auch OK. lediglich (bei 19V disconnect spannung) die 23V reconnect spannung ist mir etwas zu hoch. es lässt sich lt. manual nichts kleineres (~22V) einstellen- im notfall kann ich damit leben.


    wie ist eure erfahrung damit? gibt es empfehlenswerte alternativen?

    Rene88 - wow, danke für die guten ideen!


    bin heute mit einer eigenen idee sehr früh munter geworden und habe die (s.u.) festgehalten: wenn plus und minus schienen horizontal versetzt werden, dann muss minus nicht unter plus durch; plus kann daher tiefer liegen (projektname: opel manta :))



    (lastschienen nur rudimentär)


    die bohrungen haben einen abstand von 15mm, daher ist ein versatz von 7,5mm vorgesehen. bei diesem design wird der vertikale platz knapp; es sollen noch relais (last ein/aus, extra last bei overvoltage), stromsensoren, arduinos und battery protection rein.


    ad 1) generator- und lastschienen nebeneinander ist eine sehr gute idee, das löst die vertikale platznot - der freie platz unter dem netzteil ist dann nicht verschwendet. und mit o.g. versatz können die kabel von beiden seiten kommen, wenn ich das hinkriege. ich plane das mal.


    ad 3) mit dem versatz komme ich auf eine oberkante von 55mm mit den vorhandenen schienen, das liegt IMHO im praktikablen bereich (ca. wie von dir vorgeschlagen mit den 50/40x5 schienen)


    die erwähnte belastbarkeit ergibt eine beruhigende reserve.


    Benedickt7 , Rene88 ich bin meistens übervorsichtig; ich möchte die schienen sowieso isolieren & absichern wo nur geht.


    danke nochmal.

    Dazu ein paar Fragen von mir:


    ad 1) ja, das habe ich so vor. oder besser beide pole absichern?


    ad 2) geplant ist: batterie-kabel von unten (da die dort stehen), kabel für laderegler und last von oben. den schaltschrank habe ich gebraucht gekauft, da waren die kabeldurchführungen schon gebohrt. auf der anderen seite werde ich dann selbst löcher bohren.


    ad 3) 160A. das ergibt sich aus der max. leistung der laderegler (40A + 60A + 60A), die aber nie erreicht werden wird (wenn die sonne im westen steht, ist der peak auf der ostseite schon vorbei).


    die akkus werden mit jeweils 50A abgesichert, obwohl die wesentlich mehr vertragen würden (4*50A = 200A).


    last rechne ich vorerst mit 100A. könnte mehr werden, falls mal ein wechselrichter dazukommt.


    lt. belastbarkeitstabelle sind bei (25*25 =) 625mm² min. 538A möglich. da ist noch luft nach oben für künftige erweiterungen.


    für die verkabelung möchte ich 16mm² kupferkabel verwenden.


    hth.

    kannst du vielleicht mal ein Bild von dem Schaltschrank einstellen, damit man sich ein Bild von der ganzen Problematik machen kann?


    bitte sehr - schaltschrank übersicht (ohne tür). die grauen kabelkanäle kommen noch weg.


    generatorschienen, stromsensor und rückstellbare sicherungen (die schwarzen dinger) flach auf die montageplatte aufgelegt (ca. dort, wo sie später montiert werden sollen). die akkus werden von unten an die sicherungen angeschlossen.



    stromsensor vorerst nur einer aufgelegt, das werden letztendlich vier (s.u.).


    vorläufiger plan:



    "F" mit kreis sind NEOZED sicherungen. oben mitte auf der schiene drei für die laderegler ("LR"), die werden direkt mit den generator-schienen verbunden.


    rechts daneben drei neozed sicherungen für abgehende lasten. darunter die beiden lastschienen (+/-) "CS2" sind stromsensoren für den arduino. in die verbindung zwischen generator- und lastschienen kommen noch eine sicherung/schalter und ein entladeschutz.


    rechts oben das 480W netzteil mit 20A sicherung, wird direkt an die generator-schienen angeschlossen.


    da fehlt noch einiges (v.a. die verkabelung), hoffe das ist trotzdem soweit klar.

    sorry, es hat etwas länger gedauert ...



    die gewinde sind geschnitten, das alu macht einen festen eindruck. unter den schienen sind die isolatoren zu sehen. so weit, so gut.


    jetzt geht es also darum, die dinger in den schaltschrank zu bekommen. und hier weiss ich im moment nicht mehr weiter. konkret: die leitungen kommen von beiden seiten, d.h. von unten 4*16mm² von den akkus, von oben kommen die leitungen von ladereglern, ladegerät und lastschienen.


    d.h. die kabel laufen über eine schiene drüber. mein plan war, die plus-schiene höher zu montieren, daß die kabel der minus-schiene darunter durchlaufen können. jetzt rächt es sich, daß ich 25*25er profile gekauft habe, denn lt. skizze ergibt sich somit eine höhe von 80mm (abstand grundplatte zu oberkante plus-schiene):



    das scheint mir eine eher wackelige konstruktion zu werden.


    oder beide schienen auf gleichem niveau montieren und die kabel der anderen einfach direkt drüberlaufen lassen?