Beiträge von redbear

    So... mal eine kurze Rückmeldung geben ;)


    Nachdem ich dann quasi schon die 1kwp "Demo-Anlage" bestellt habe (weil ich es _natürlich_ besser wusste) wurde die wieder storniert, weil nicht lieferbar (irgendwas von Zever war aus).


    Was im nachhinein ganz glücklich war... ich fange jetzt mit einer 10kWp Anlage an (9,9), sammel etwas Erfahrung und will dann in 10kWp Schritten nach oben bis ich auch im Winter genug produziere um damit sehr bequem auszukommen.


    Außerdem fange ich mit einem 5kWh Speicher an, welcher in 5kWh Schritten durch Einschübe aufgerüstet werden kann (bis maximal 25kWh). Die Idee ist jedes Jahr ein Modul kaufen, dann habe ich auch ne schöne Rotation beim tauschen.

    Super! Die beiden Posts sind echt hilfreich und regen zum Überdenken an ;)


    Mini-BHKW hatte ich mal im Blick, aber die, die wir verbaut haben (nur ca. 20) laufen eher mies. Die mit Erdgas betriebene Brennstoffzelle von Viessmann (welche es ja auch bald ohne Speicher (also Wasser) gibt), wäre dann schon die bessere Wahl.


    ANGEBLICH erzeugt sie mittlerweile 23,8 Stunden pro Tag Strom, da die Regenerationszeit verkürzt werden konnte. Von dem Vorgänger haben wir 6 installiert (also immer unsere Firma, nicht ich bei mir im Haus ;) ) und die laufen tatsächlich sehr gut und bislang auch störungsfrei. Und >23 Stunden 800Watt ist ja auch nicht zu verachten.


    Also alle Posts sagen aus der Erfahrung heraus (die ich ja nicht habe): Alleine mit Solar geht, ist aber unfug (wenn ich das mal so zusammenfasse).
    Will ich aber nichts "verbrennen" bleibt mir nur noch Wind - aber in einem Maßstab der fast witzlos ist.


    Beim Speicher bin ich bislang von ~40kWh ausgegangen um gute 2-3 Tage auszukommen wenn wirklich NICHTS von oben kommt. Das war so meine Berechnungsgrundlage.


    Bei der Investition bin ich schon von ~100k +/- 20k ausgegangen - allerdings mit Speicher.


    Ich denke ich könnte also mit der Brennstoffzelle + PV + Speicher zumindest eine Stromautarkie erreichen denke ich. Gas bleibt dann.


    Ich heize übrigens bei mir im Haus eigentlich gar nicht (die inneren Lasten reichen). Für die Warmwassererwärmung habe ich aber einen Gaskessel. Eine Wärmepumpe (respektive Klimaanlage, Luft/Luft) ist aber verbaut und ich könnte jederzeit meinen Kessel durch einen zusätzlichen Kreuzstromwärmetausche auf die Wärmepumpe umstellen.

    Vielen Dank für die schnelle Rückmeldung, ich möchte schon mal auf ein paar offene Fragen eingehen.


    Ein E Auto besitzen wir nicht, ist auch nicht geplant. Unser Stromverbrauch ist einfach so hoch und ich möchte mich auch nicht einschränken.


    Das Bild ist natürlich genorded.


    Die angesprochene Brennstoffzelle würde ich sehr günstig bekommen, aber wie gesagt mein Ziel ist nicht Strom durch Gas zu ersetzen.


    Mein Tagesverbrauch liegt zwischen 8 und 20 KWh, der Speicher sollte natürlich 1-2 schlechte Tage überbrücken können. Eventuell auch dazu dienen im Winter die Panels „freizuheizen“.
    Das ich im Sommer ohne Einspeisung viel verschenken würde ist mir durchaus bewusst, aber dann ist das nunmal so.


    Die 1-2 Panels für den Anfang dienen für mich zum Erfahrung sammeln. Mich damit auseinander zu setzen gehört für mich dazu und ist der halbe Spaß.


    Es geht mir nicht um Rentabilität (wie ich schon geschrieben habe) sondern darum komplett Autark zu sein. Das hat nix mit Spinnereien a la „Prepping“ zu tun, sondern das ich angetan bin von der Idee. Mir Unkenntnis vorzuwerfen finde ich etwas übereifrig.


    Vielleicht sollte ich nochmals betonen: Der wirtschaftliche Effekt ist mir (fast) komplett Wurscht. Es geht mir rein um den technischen Aspekt. Was ich allerdings nicht gerne mache ist doppelte Arbeit oder in nicht erweiterbare Lösungen zu investieren (bis vielleicht auf die Versuchsanlage).

    Hi! :)


    Ich lese schon lange lange mit und will jetzt endlich durchstarten, nachdem jetzt das ein oder andere Projekt zuhause fertiggestellt wurde.


    Vielleicht kurz das Ziel:
    Ich möchte mein Haus zu 100% mit selbst erzeugtem Strom betreiben. Mein aktueller Verbrauch liegt bei 7500-8500kWh p.a.


    Hierzu stehen mir verschiedene Sachen zur Verfügung die mit mehr oder weniger Aufwand erschlossen werden können.


    Dazu habe ich mal eine kleine Skizze gemacht. Meine Hütte seht ihr da ja sehr gut drauf. Das Hauptdach ist nach Norden gesenkt, also fällt das quasi raus.


    [Blockierte Grafik: https://sams.de/upload/pv-forum/ansicht.jpg]


    Die Lila-Zahlen sind Punkte wo Leerohre bis in meinen "Keller" (ein einfacher Raum, Haus ist nicht unterkellert) gehen.


    Die grünen Bereiche sind Dachflächen die auf dem Foto noch nicht sind, aber schon stehen bzw. die untere kommt im Oktober (40m²)


    Ich würde gerne versuchen mit den Dachflächen die direkt auf dem Grundstück sind auszukommen. Alternativ kann ich neben die 40m² Fläche auch noch einen 50-80m² Carport bauen.
    Die Hallendächer kann ich zwar nutzen, heisst aber auch Kabel quer über den Hof ziehen inkl. Pflasterarbeiten. Geht, ist aber viel Aufwand.


    Vorgehen möchte ich Schritt für Schritt.


    1. Installation von 1-2 250wp Panels, die einfach in den vorhandenen Stromkreis eingespeist werden um Erfahrung zu sammeln.
    2. Installation von 5-10kW Speicher
    3. Installation von weiteren Panels, die das Laden der Batterie ermöglichen + 500 Watt (500 Watt ist der Ruhestrom meines Hauses). Ab hier sollte schon eine Umschaltung zwischen Netzstrom und Batterie erfolgen. Da ich nicht einspeisen möchte muss das mit einer wirklichen Trennung stattfinden.
    4. Erweiterung der Anlage um Module und Batterie auf 40kW. Am Tag sollen auch im Dezember und Januar 15-20kW kein Problem sein zu erzeugen. Dementsprechend sollte die Anlage ausgelegt sein.


    Ich würde auch ziemlich günstig eine Brennstoffzelle bekommen möchte aber das Problem des Stroms nicht aufs Gas verlagern.


    Ich denke in spätestens 2 Jahren sollte alles durch sein.
    Ich bin mir auch durchaus bewusst dass sich die Anlage wahrscheinlich niemals rechnen wird. Ich bin aber kein Öko-Nazi sondern einfach nur Technik-Fetischist ;)
    (die rd 8000kwh verbrauchen wir übrigens nur zu zweit).



    Warum ich hier schreibe? Nun, ich möchte keine Komponenten kaufen die später "über" sind. Gerade wenn es an die Wechselrichter geht wirds ja schnell teuer.


    Ich weiss, bei einigen Teilen komme ich um einen Neukauf, alleine schon wegen der Dimensionssprünge, nicht drumherum, aber ich muss ja nicht alle Fehler selber machen.


    Wer hat hier praktische Tipps oder Denkanstösse für mich? :)



    Vielen Dank schonmal!