Beiträge von Xare15

    Noch bin ich auf "monatlichen" Abschlägen. Für dieses Jahr ist es ja egal, aber bei Umstellung in 2020 nicht.

    Es geht immer um "Gewinn im Bezugszeitraum". Wenn ich dort keine Einnahmen habe (also bis Oktober 2020), dann habe ich in dem Zeitraum auch keinen Gewinn.

    Haben den Steuerbescheid schon für 2018.


    Also nur nochmal zum Verständnis:


    Anlage hat 26.000 Euro gekostet.

    Jetzt schreib ich 5% jährlich linear ab und max. 20% der 26.000 Euro (= 5200 Euro) kann ich als Sonderabschreibung auf die ersten 5 Jahre frei verteilen zum Abschreiben, wie ich es möchte.


    Nach 5 Jahren rechne ich mir den Restwert (Anschaffungspreis minus bereits abgeschriebene Kosten der ersten 5 Jahre) aus.


    Also wenn ich die 20% Sonderabschreibung ausreize:


    5 Jahre mal 5% linear

    5 Jahre mal 4% Sonder


    Dann wären 45% nach 5 Jahren abgeschrieben.


    Folglich 55% (14.300 Euro) für die übrigen 15 Jahre.


    Hab ich das verstanden?

    Das heißt normalerweise werden linear 5% abgeschrieben auf 20 Jahre, also in meinem Fall 1300 Euro.


    Ich kann aber in den ersten 5 Jahren, also konkret bei mir im ersten Betriebsjahr (Feb19-Dez19) auch diese 1300 Euro + 1000 Euro (= ca. 4%) Sonderabschreibung machen? Wie muss dann die Abschreibung in den Folgejahren berechnet werden?


    Dann hätte ich ca. 0 Euro Gewinn?


    Anlage hat ca. 26000 Euro netto gekostet.



    Diesem Satz verstehe ich nicht:

    "19/20 halt je 10%"

    Ne nicht ganz:


    Einnahmen:

    Abschläge aus eingespeistem Strom + "fiktive" Einnahme aus DV


    Ausgaben:

    Abschreibung, Versicherung, Ersatzteile, Wartung, Reinigung,...


    Verrechne ich beides, bleiben ca. 1000 Euro im Jahr zu versteuernder Gewinn. Und meines Wissens wird dieser Betrag vom Elterngeld abgezogen. Bei 10 Euro wäre es mir auch egal, aber wir reden hier von 80 Euro im Monat.


    Also wir bekommen zB bis Oktober 2020 Elterngeld. Würde ich auf jährlichen Abschlag umstellen, dann bekommen wir zB im Dez 2020 erst den Abschlag für das ganze Jahr 2020 und damit außerhalb vom Bezugszeitraum. Also im Bezugszeitraum des Elterngeldes keine Einnahmen. Dann würde uns vermutlich nix abgezogen.

    Hallo,


    ich habe viel gegoogelt, aber trotzdem konnte ich meine Fragen nicht wirklich beantworten. Daher erstmal zu den Fakten.


    - Feb 2019:

    Errichtung PV mit 23kwp auf Hausdach meiner Lebensgefährtin. Die Anlage läuft auf Sie.

    Damit ist sie ja auch „selbstständig“ ab dem Zeitpunkt und die PV muss im Elterngeldantrag angegeben werden. Als Bemessungszeitraum des Elterngeldes müsste wegen gemischter Einkünfte ab Feb 19=> Bemessungszeitraum Elterngeld Einkünfte Steuerjahr 2017 (Einkünfte aus Angestelltenverhältnis x, aus PV natürlich 0 weil es die Anlage noch gar nicht gab). Also aus dem Steuerbescheid 2017 errechnet sich das Elterngeld.


    - Anfang Aug. 2019:

    Geburt unserer gemeinsamen Tochter. Daher Beantragung Elterngeld. Dort habe ich Einnahmen der PV als 0 angegeben, da wir ja bis zu dem Tag des Versandes des Elterngeldantrages 0 Euro für die Einspeisung erhalten haben und laut Netzbetreiber ein Termin für die Zahlung nicht absehbar war. Antrag Elterngeld versendet.




    - Mitte August:

    Post vom Netzbetreiber und Erste Zahlung des Netzbetreibers. Hat alles lang gedauert, lag aber nicht an uns. Also 1200 Euro inkl. Ust. für die Vormonate und ab jetzt 200 Euro monatlich Abschläge. Also die Zahlung der 1200 Euro fallen (glücklicherweise) noch in Mutterschutzzeitraum und nicht in den Elterngeldzeitraum.



    Soll ich jetzt abwarten, bis wir die erste EÜR am Ende des Jahres gemacht haben und der Elterngeldstelle dann mitteilen, wie viel Gewinn wir in 2019 gemacht haben, dass man das dann auf den Elterngeldbezugszeitraum 2019 anrechnen kann? Ich glaube, dass der Gewinn dann vom Elterngeldanspruch abgezogen/rückgefordert wird. Daher sollte es das Ziel sein, möglichst wenig Gewinn im Elterngeldbezugszeitraum bzw. in diesem Steuerjahr zu machen, oder? Wie schaffe ich das auf legalem Weg. Ich habe das mal mit einem Steuerprogramm grob überschlagen, und so wie es aussieht hätten wir ca. 1000 Euro Gewinn im Jahr. Habe aber noch nie eine Steuererkärung für PV gemacht, aber Schätzdaten mal eingetragen in Steuersparerklärung PV Modul (inkl. DV und so).


    Wie soll ich hier am Besten vorgehen, um möglichst kein Elterngeld herzuschenken.


    Im Moment bekomme ich monatliche Abschläge, würde ich das zB für das Jahr 2020 umstellen auf jährliche Abschläge, hätte ich keine Einnahmen der PV im Bezugszeitraum des Elterngeldes für 2020 und müsste eigentlich vom Elterngeld nichts abdrücken. Bringt das was?



    Danke, vielleicht kann hier jemand erfahrungsgemäß helfen. PV und Elterngeld wird ja einige treffen bzw. hatten einige schon das gleiche Problem.

    Ich habe dort doch angerufen. Aber die Dame meinte, es gäbe ja irgendwelche Probleme mit der Datenübertragung des Marktstammregisters. Einen Termin, wann ich mein Geld bekomme, nannte sie mir aber nicht. Ich bin jetzt auch nicht so bewandert mit PV, daher hab ich das vor ein paar Wochen dann einfach so hingenommen und gewartet.

    Ich dachte es gibt hier vielleicht Erfahrungen, denen es ähnlich ergangen ist, welche Gründe es gibt etc