Beiträge von MarkusSi

    Danke! Folgendes könnte ich anbieten. Die Summe aus "PV Produktion" und "Batterie Entladen" müsste ja der WR Output sein (natürlich nicht aufgeteilt auf die Phasen, diese Info gibt der E3/DC nicht her).

    Im Vergleich dazu ist die Grafik in #6 ziemlich glatt gebügelt. Man kann aber erahnen, dass irgendwo zwischen <2kW und <1kW die Umschaltung auf einphasig erfolgt. Ab 19:50 bis 20:30 hast du noch ~900W als Last, da hat er aber schon umgeschaltet. Sonst würde er auf L1 nicht mit 800W einspeisen.


    Gruß Markus

    Eine Ecke vom Grundstück halte ich derzeit auch frei für eine 2kW Windturbine.. Wedeln tuts hier immer wenn die Sonne nicht scheint :)

    Positive Erfahrungen von so Klein-WEA halten sich stark in Grenzen. Die Erträge sind meist eher ernüchternd. Selbst wenn das Ding dreht, kommt da nix raus, weil der Wind nicht stark genug ist.

    - belastbar bis ca 25 kW (einphasig) ohne Änderung des 12 kVA Netzanschlusses (da kann man dann einen 20kW Gleichstromlader installieren und nebenbei noch Fernsehen :) ) über 2...3 Stunden (dann ist der eine Akku voll und der andere alle)

    Überlege dir gut - also sehr gut - ob du das wirklich brauchst. Hast du mal geguckt, was ein 20kW Gleichstromlader kostet? Da würde ich eher darauf achten, dass ein Auto 7,2kW einphasig (32A) unterstützt und dann muss das reichen.

    Wenn du wirklich 25kW-12kW=13kW zusätzlich haben willst, bist du beim 15kVA Quattro. Der genehmigt sich auch das ein- oder andere Watt (110W) als Standby-Leistung. Ich hielte hier schon den 10kVA für reichlich und würde den 5kVA Quattro als angemessen einstufen. Der braucht dann auch "nurnoch" 35W im Standby (was immernoch 300kWh im Jahr sind). Sparsamer geht es nurnoch mit den neueren Multiplus II Geräten. Die haben allerdings keinen 2. Anschluss für einen Generator.

    - vielleicht sogar die komplette Umstellung auf Nachtstrom (Batterien werden in der Nacht soweit vorgeladen, wie in der aktuellen Wetterlage - Sonnenscheindauer, Wind - angemessen). in den 5 oder 6 Stunden Nachtstrom kann man ja rund 50...60 kWh ziehen... Und wenn es nicht reicht, wird halt tags dazugekauft

    50-60kWh Batteriekapazität willst du nicht bezahlen. Außer du rechnest 20kWh Haus + 2x 20kWh für die Autos. Dann ist das vielleicht denkbar.

    Der aktuelle Generator soll durch ein größeres Modell mit E-Start (Automatisieren! :) und Diesel (der läuft dann mit Heizöl - die meisten geben die volle Leistung ja nur bei dreiphasigem Anschluß ab... ) ersetzt werden. Der kleine aktuelle bleibt dann da als portables Gerät und um die ganze Anlage auch mal per Seilzugstart in Betrieb zu nehmen.

    Vor einiger Zeit habe ich mal einphasige Diesel-Generatoren mit ~5kVA und garnicht so teuer gesehen. Sollte dir als Dauerleistung ja reichen und ist nicht sooo teuer. War allerdings eher mobil (Rollen, kein Anhänger, 15-20l Tank) als stationär. Aber E-Start hatte er, kann man bestimmt auch automatisch starten lassen.


    Gruß Markus

    Somit müsste der E3/DC S10 (nicht Pro) wahrscheinlich irgendwo zwischen 500W und 1000W Einspeiseleistung umschalten. Siehst du das auch so oder verstehe ich das falsch?

    Das Problem ist, dass man eigentlich eine Grafik braucht, die die aktuelle WR-Ausgangsleistung auswertet. Und nicht die Phasenleistung am Hauseingang.

    Um 20 Uhr hast du auf L1 und L2 noch eine Rückspeisung, auf L3 hast du einen Bezug von ungefähr 1kW. Diese wird von L1 und L2 kompensiert. Die Rückspeisung auf L1 liegt bei ungefähr 600W. Da würde ich auf folgende Leistungen tippen:

    L...: E3DC+Verbrauch=Phasenleistung am Hausanschluss

    L1: -1000W+400W=-600W

    L2: -1000W+600W=-400W

    L3: -1000W+2000W=+1000W.

    Um 20:30 Uhr wird nurnoch auf L1 eingespeist. Entweder hast du auf L2 eine höhere Last oder er hat auf einphasige Einspeisung umgeschaltet (letzteres halte ich für wahrscheinlicher).


    Gruß Markus


    P.S.: die aktuell 3kW Hausverbrauch (3~ Rückspeisung mit je 1000W) sind geraten. Soll nur visualisieren, dass eher auf den aktuellen Hausverbrauch als auf die aktuelle Phasenleistung gucken muss. Bei kompensiertem Bezug (aktuell 0 Einspeisung / 0 Bezug) entspricht der Hausverbrauch der aktuellen Ausgangsleistung des Wechselrichters. Weis nicht, was der E3DC alles in der Visualisierung darstellt.

    Das scheint ja ein EHZ zu sein, und selbst wenn ich den mit linken Drehfeld anschließe, zählt der immer noch vorwärts. Und was sonst kann man an einen Zähler falsch anschließen?

    Bei einem Außenleiter Eingang und Ausgang im Strompfad vertauscht.


    Wie man das feststellen kann:

    Am Herd (der muss Dreiphasig angeschlossen sein) nacheinander auf den beiden großen Kochplatten und mit dem Backofen solange heizen, bis sich der Zähler bewegt. Sonstige Verbraucher im Haus sollten zum Zeitpunkt des Tests <1000W sein. Die Solaranlage darf natürlich nicht einspeisen, muss also aus sein oder man testet das ganze nach Sonnenuntergang.

    Auch ein EHZ zeigt mittels +A bzw. -A an, ob die aktuell gemessene Wirkarbeit positiv oder negativ ist. Vergleichbar zur Drehscheibe am Ferraris Zähler. Man muss also nicht warten, bis der Zähler 1kWh weiter gezählt hat.


    Edith meint, dass man das auch Mathematisch belegen kann:

    21.5.: 45kWh Ertrag. Gleichmäßig auf 3~ eingespeist rechnet der Zähler 15+15-15=15kWh. Gezählt hat er 13kWh. Der Rest (irgendwas grob zwischen 2 und 6kWh je nach Aufteilung deiner Verbraucher) ist der Eigenverbrauch.

    22.5.: 21,5kWh Ertrag ergibt 3~ 7+7-7=7kWh. Gezählt hat er 6kWh.


    Interessant wäre, was im Winter passiert. Oder nachts. Ich wollte schon immer das Kochen auf gewissen Kochplatten (oder den Backofen) nach EEG vergütet haben :shock:.


    Gruß Markus

    Geplant ist zwei Module in Reihe und jede Reihe auf einen Regler gehen zu lassen. Voc ist beim Regler 100V und die Module haben jeweils 49,4V.

    Zwei Module in Reihe passt nicht, weil die Spannung bei niedrigen Temperaturen auf über 49,4V ansteigt und du dann die 100V vom Regler überschreitest. Du könntest aber die 2 Module pro Regler parallel schalten.


    Manche Hersteller verbieten die Montage Ihrer Module auf Fahrzeugen. Bei en Longi habe ich das nicht geprüft. Bei meinen JASolar war das irgendwo im Installationshandbuch versteckt. Aber die sind auch nur stationär verbaut, daher ist mir das egal.


    Gruß Markus

    Nehmen wir an, ich wäre lebensmüde und würde bei einem größeren Stromausfall einfach die Netzverbindung vom AC-In trennen und in den Stromerzeuger stecken, wäre das neben dem Sicherheitsproblem (könnte bei Berührung der AC-In-Verkabelung eine gezingelt bekommen) auch ein technisches Problem?

    Generell hätte ich bei Inverter-Generatoren Angst, dass beim Abschalten großer Lasten auf den Generator zurückgespeist wird. Das ESS System ist halt echt träge.

    Wie wäre das eigentlich bei einem Quadro? Wenn ich es richtig verstanden habe, kann der gleichzeitig am Netz hängen und als ESS konfiguriert sein und am AC-In-2 einen Generator hängen haben. Da müsste ich ja eigentlich bei einem längeren Stromausfall nichts umklemmen und auch nichts umkonfigurieren.

    Ja, der Quadro wäre dafür die bessere Anwendung. Da soll das funktionieren mit Netz und Generator, getestet habe ich das noch nicht.


    Hast du schon einen Generator? Ich habe mir für den unwahrscheinlichen Fall eines längeren Backouts im Winter einen 600W Step-Up-Converter in China gekauft, der dann aus der Autobatterie die Pylontech nachladen kann. Damit spare ich mir jegliche Wartungskosten und Kraftstoff-Bevorratungsprobleme für ein Aggregat.

    Der Tank vom Auto muss natürlich voll sein - oder es muss ein voller Reservekanister in der Garage stehen.


    Gruß Markus

    nun ja ...wow - da hört der Spass auf - das Teil liefert am Tag (vollsonnig ) doch 10 kwh, was mich ein bisserl sprachlos macht......

    Meine Vordächer haben heute 7kWh geliefert - mit insgesamt nur 4 Modulen. 8,5kWh ist das Maximum bei voller Sonneneinstrahlung.


    Gruß Markus

    Die Ladestrombegrenzung sollte eigentlich nur für den MP2 gelten, wenn aus dem Netz geladen werden sollte.

    Mit VEConfigure kannst du auch im Multiplus 2 einen Ladestom einstellen. Vielleicht gilt der dann nur für den Multi.


    Mein System läuft ja noch im Hub-1 Modus. Im Moment müsste es noch problemlos gehen, das Aggregat an AC-In anzuschließen.

    Im Hub-1 Assistenten finde ich nur lauter Warnungen, dass Hub-1 veraltet ist. Eine GridCode Einstellung verlangt er trotzdem. Ich vermute, dass jegliche Rückspeise-Assistenten zu träge sind für den Betrieb mit einem Generator über Steckverbindung. Das Problem ist, dass zu lange Rückspannung an dem Stecker anliegt. Welche Einstellungen das beim MP2 verhindern, da bin ich aber leider auch überfragt.


    Gruß Markus

    Nun ist es so, dass das Netz einspringt, sobald der MP2 in den Overload geht. Allerdings kommt direkt die volle Leistung, die man im MP2 eingestellt hat über den AC-In und nicht nur das, was gefehlt hat. Also wenn ich z.B. 2,7 KW Leistung am AC-Out benötige, kommen nicht 200 Watt über den AC-In, sondern 1380 Watt (entspricht den bei im MP2-AC-In eingestellten 6 Ampere). Aus der PV und der Batt kommt dann der Rest. Das ist nicht ganz das was ich wollte, aber laut diesem Mitarbeiter ist mein Wunsch so noch nicht realisierbar - erst wenn ich den EM24 installiert und das ESS aktiviert habe wird das prinzipiell funktionieren.

    Meiner Meinung nach funktioniert das ESS auch mit der internen Strommessung des MP II. Dazu muss ein Grid Code eingestellt werden, sonst lässt sich der ESS Assistant nicht ausführen. In deinem Fall wird das der "VDE-AR-N...internal NS protection" sein. Achtung: Einmal ausgewählt, lässt sich der Grid Code nicht mehr verstellen.

    Ist bei dir schon ein GridCode eingestellt?


    Danach taucht das ESS Menü im gx-device auf und man kann man die entsprechenden ESS-Einstellungen vornehmen.


    Im ESS Menü ist der MP2 dauerhaft Netzparallel und regelt den Bezug auf 0 aus. Wenn du an der Lastgrenze des MP2 bist, kommt der Rest aus dem Netz.


    Schwieriger wird deine Forderung nach der zusätzlichen Einbindung eines Aggregates.

    5. Bei einem größeren Blackout möchte ich mein Stromaggregat an AC-In anschließen, um die Batterien wieder zu laden. Dann darf natürlich kein Strom zurück ins Aggregat fließen können. Müsste ich dann vorher etwas an der Konfig ändern?

    Wie soll das Aggregat angeschlossen werden?


    Hier unter Punkt "4. Questions" verbietet Victron den Einsatz einer Steckverbindung in Kombination mit dem ESS Modus.


    Gruß Markus

    Hey danke für die ausführliche Antwort. Hab das System derzeit wieder außer Betrieb genommen, weil es mir einmal mit Batterie Spannung hoch ausgefallen ist als tüchtig die Sonne schien und fast mein Kühlschrank abgetaut ist. Das wird das nächste Problem werden.

    Kann es sein, dass du den entsprechenden Assistenten des Multiplus II nicht konfiguriert hast? Um den PV-Wechselrichter am AC-out regeln zu können, muss der Multiplus II wissen, dass es dort einen PV-Wechselrichter gibt. Und der PV-WR muss sich durch Frequenzanhebung auch regeln lassen.


    Ich kümmere mich demnächst wieder darum und werde die StringPV mal nur an den Eingang des MP2 nehmen, nicht dahinter.

    Moment, arbeitet dein Multiplus als Inselnetz (dann stimmt das oben mit der Frequenzanhebung) oder ist der dauerhaft Netzparallel angeschlossen? Dann ist vermutlich die Ladeschlussspannung für den Akku im Multiplus II falsch eingestellt.

    Vielleicht werden die nur angezeigt, wenn sie über Solarregler und Bus angeschlossen werden. Bloß dann muss ich die Platten umverdrahten und mir einen Laderegler kaufen. Hab mich auch gefragt, wie der MP2 das so erkennt, aber es wird auch nirgends richtig beschrieben. Wenn ich fertig damit bin mache ich ein Foto. Bis dahin, Maik

    Wie Frank schon schrieb, brauchst du einen zusätzlichen ET340. Alternativ geht auch ein AC-Stromsensor der an einem der AUX-Eingänge des Multiplus II angeschlossen wird und dann den PV-Wechselrichter darstellen kann. Konfiguriert wird das ganze über einen Assistenten im Multiplus II.


    Gruß Markus