Beiträge von Stevie77

    Ich hatte ja auch so ähnlich mit der Dachbelegung geplant, kaum Abstand zur Seite und nach oben. Allerdings noch deutlich mehr als bei dir, das hat mir der Installateur, den ich letztlich dann auch genommen hatte, nicht durchgehen lassen. Der Winddruck ist dabei hoch und es könnte Probleme bei Sturm geben.

    Das mit dem Speicher musste du selber wissen, es gibt hier im Forum kaum jemanden, den die Frage nach der Sinnhaftigkeit solcher kalt lässt. ;-) Ich mag meinen Speicher und die Autarkie, weiß aber auch, dass dies nicht gerade günstig ist und die Rendite verhunzt.

    Das ist auch Grund warum bei mir nie wo was hin kommt, wo meine Daten nicht bei mir zu Hause sind auf meinen eigenen Server. Wenn man was schief geht bei der Firma werden sie sich immer aus der Affäre ziehen und die Kunden müssen schauen wo sie bleiben.

    So funktionieren halt leider die meisten IoT-Geräte. Wenn E3/DC hops geht, dann hat man Schrott im Keller stehen (siehe dazu den Thread mit Caterva hier im Forum), wenn Philips Pleite geht, dann lässt sich mein Licht überall im Haus nur noch blöd einschalten und wenn Netatmo nicht mehr da wäre, dann funktionieren meine Heizungssteuerung, meine Wetterstation und meine Überwachungskameras nicht mehr. Und wenn Gardena dicht macht, dann steht auch bald mein Rasenmäher und die Gartenpumpe fördert kein Wasser mehr. Die ganzen Leuchten für Garten und Teich werden über Meross-Steckdosen und -Schalter gesteuert, die sich ohne Server ebenfalls nicht mehr schalten lassen. Schöne neue Welt!
    Die Technikbranche hat halt leider versäumt ein einheitliches offenes Protokoll für alle IOT-Geräte zu verabschieden und danach zu entwickeln. So kocht jetzt jeder sein eigenes Süppchen und dem Nutzer bleibt nur zu hoffen, dass er sich für die richtige Firma entschieden hat.

    Echt komisch, dass manche Systeme in Mitleidenschaft gezogen sind und manche gar nicht. Hätte ich nicht heute Mittag auf das Webportal zugreifen wolle, hätte ich gar nichts von dem Aufall bemerkt. Bei mir lief es permanent und Daten sind auch alle vorhanden und korrekt (normal).


    In der passenden Facebook-Gruppe gibt's allerdings auch welche, bei denen das System ständig neustartet wie hier beschrieben. Würde echt gerne wissen, warum das so (unterschiedlich) ist. Reine Glücksache? :-) Muss ja einen technischen Grund dafür geben (den wir aber wahrscheinlich nie erfahren werden)...

    Ich hab vorhin gegen 12 Uhr auch festgestellt, dass die Website nicht lädt und dass mein Gerät offline ist. Allerdings läuft die Anlage völlig normal, produziert Strom und ich kann im Verlauf (am Gerät) auch keine Unregelmäßigkeiten feststellen, alle Daten vorhanden.

    Wenn es Discovergy wird dann kommt dein VNB (als gMSB) eher nicht zu dir.

    Bei mir war er trotzdem dabei bzw. es gab trotzdem einen Netzanschlusstermin obwohl der ComMetering-Zähler schon Monate vorher eingebaut war. Kurzzeitig wollte der noch Probleme machen, ob er den offiziellen Netzanschluss bzw. Anschalten der Anlage dann überhaupt machen kann. Nach Rückruf in seiner Zentrale hat er aber erkannt, dass ich deren dämlichen Zähler gar nicht haben wollte und es ging glatt durch... ;-)

    Ich habe den Mitarbeiter auch gefragt warum meine mittlerweile mehr als 1 Jahr alte Anlage immer noch auf ungeprüft steht. Er meinte dass das eine Kollegin aus der Abrechnung prüft und die einen Berg vor sich hat.

    Da der VNB quasi der Büttel der Bundesnetzagentur ist lege ich mich mit denen nicht an.

    Den Strauß fechte ich gerade auch mit meinem VNB aus, warte seit fast drei Monaten auf den Abschluss der NB-Prüfung im MaStR. Erst behaupteten sie, dass sie die Anlage nicht finden könnten im neuen System, jetzt ist es Arbeitsüberlastung.


    Ich hatte dazu jetzt mehrfach Kontakt mit der Bundesnetzagentur (wohl eher jemand aus dem IT-Bereich). Da stellte es sich eher so dar, dass die den VNBs auch auf die Finger gucken. Zu Beginn haben die VNBs noch sechs Monate Zeit für die NB-Prüfung, später dann nur noch einen Monat. Ich solle rückmelden, wenn der VNB das innerhalb weniger Tage nicht hinbekommt. Dann würde er da Druck machen...


    Und zuletzt hat er noch erklärt, das die Bundesnetzagentur im Rahmen der Qualitätssicherung wohl auch die Anlagen rauspickt, die länger als 6 Monate ungeprüft sind, und auf die VNBs zugeht. In ein paar Monaten sollte sich unser Problem also von selbst lösen... ;-)

    Bei mir fielen Restarbeiten und Inbetriebnahmetermin mit dem VNB auf einen Tag. Zähler muste nicht mehr ausgetauscht werden, da ich vorher schon zu ComMetering gewechselt bin. Der VNB-Mitarbeiter stellte dem Elektriker ein paar Fragen zu Verkabelung und Messkonzept und ließ sich die einprogrammierten 70% Abregelung zeigen. Dann hat er noch die Anzahl und Lage der Module überprüft, danach hab' ich das Protokoll unterschrieben.

    Keine Ahnung, ob das rechtlich alles notwendig war und ob ich mich dem hätte verweigern können, aber ich denke, dass es vielleicht nicht schlecht ist und Ärger vermeiden kann, wenn man sich kooperativ zeigt, falls es später doch mal Probleme mit dem VNB gibt. :-)

    Mein "DER Wechselrichter" war vielleicht etwas missverständlich; bei mir geht's auch um einen Wechselrichter am AC-Anschluss und auch nur für max. 5-6 kWp (Ost-Süd-West), da wäre der zusätzliche E3/DC-WR fürs PRO-Modell auch viel zu groß dimensioniert.

    Btw, ich werde wegen der dreifachen Ausrichtung und einigen Verschattungen auch Optimierer an allen Modulen brauchen - ist Solaredge (mit glaub ich speziellem Kombisystem aus Optimierern und WR) besser als "herkömmliche" Optimierer (einen Tigo hab' ich in der ersten Anlage) und Wechselrichter?