Beiträge von Stevie77

    Weiß nicht, ob es hier auch schon hinreichend diskutiert wurde, in der E3/DC-Facebook-Gruppe auf jeden Fall: Das Fazit, dem sich dort zumindest viele anschließen, ist, im Winter Wetterprognose ausschalten, im Sommer (meistens) brauchbar.

    Da hast du wirklich mehr als Glück gehabt, ohne es zu wissen. :-) Jetzt weißt du dann aber auch, warum der FA-Beamte so scharf darauf war und einmal einen kaum zu vermutenden Arbeitseifer an den Tag gelegt hat: Er wollte sich selbst 11 Umsatzsteuervoranmeldungen sparen. ;-)

    Meines Wissens nach braucht man zwei Jahre, also z.B. 2018 und 2019. Wenn man erst Ende 2018 anfängt, dann kann man im Anfangsjahr der Betriebseröffnung gezwungenermaßen eben nur noch sehr wenige Umsatzsteuervoranmeldungen machen. Der Knackpunkt ist wohl die Formulierung, die scheinbar heißt "im Jahr der Gründung und im Folgejahr".


    "Die seit siebzehn Jahren bestehende Vorschrift führt zu zusätzlichen Bürokratielasten von Existenzgründern. Statt vier vierteljährlicher Umsatzsteuer-Voranmeldungen pro Jahr müssen bis zu zwölf Umsatzsteuer-Voranmeldungen im Jahr abgegeben werden, also bis zu vierundzwanzig Umsatzsteuer-Voranmeldungen im Jahr der Gründung und im Folgejahr."

    (https://www.rechnungswesen-inf…ranmeldung_finanzamt.html)


    Soll sich aber scheinbar in Zukunft versuchsweise ändern (vierteljährlich in den ersten zwei Jahren).

    Hier ist es noch deutlicher:


    »Nimmt der Unternehmer seine berufliche oder gewerbliche Tätigkeit auf, ist im laufenden und folgenden Kj. Voranmeldungszeitraum der Kalendermonat.«

    (https://www.smartsteuer.de/onl…ranmeldung/#D063090300009)


    Unter 13 Voranmeldungen kann man also eigentlich nicht davonkommen. :-) Wenn das bei euch anders funktioniert hat, dann habt ihr Glück gehabt. Vielleicht weil sich das FA selbst einen schlanken Fuß machen wollte und diese eigentlich eindeutige Regel zu Gunsten der Regel weniger als 1000 € im Vorjahr ersetzt hat. Dürfte aber eigentlich nicht so sein... ;-)

    Was ich dabei trotzdem nicht verstehe, ist, dass du nicht noch das ganze Jahr 2020 monatlich UStVA machen musst. So wäre das normal, nämlich zwei Jahre. Der Trick ist das Unternehmen schon für 01.12.2018 anzugeben, dann musst du nur eine für 2018 und 12 für 2019 machen. So war das bei mir. 01.01.2019 bedeutet eigentlich volle zwei Jahre und ist der ungünstigste Fall ein Unternehmen anzumelden. Immer besser zum Jahresende, weil es um 2 Jahre geht (nicht aber 24 Monate). Würde mich echt mal interessieren, ob dein FA da einen Fehler gemacht hat oder wie die dazu kommen dich jetzt schon rauszulassen nach nur einem Jahr UStVA...

    Ich habe noch eine Frage: was für einen Notstromschalter habt ihr. Es soll einen geben, der automatisch umschaltet, wenn der Strom ausfällt. Oder reicht der manuelle?

    Von einem manuellen habe ich noch nichts gehört. Eigentlich stellt sich die Frage auch nicht: Will ich den Notstrom manuell starten (warum sollte man das tun außer zum Testen?), dann schalte ich einfach den Hauptschalter am Hausverteiler aus. Dann springt der automatische Motorschalter an und trennt das Hauskraftwerk vom Netz. Und im Idealfall baut es dann ein stabiles Inselnetz auf.


    @pv-laie2903 Dieses Zitat ist nicht ganz richtig (von E3/DC): Man kann konfigurieren, ob der Notstrombetrieb schon beim Ausfall einer Phase oder erst beim Ausfall aller Phasen starten soll.


    @Solarmon: Die automatische Notstromfähigkeit ist nur mit drin, wenn man den Motorschalter mitbestellt, gegen Aufpreis.

    Aha, dann hat das nichts mit den zwei separaten Batteriekreisen zu tun?! Ich hatte den Service-Techniker von E3/DC so verstanden, dass neu am PRO die zwei Batteriekreise sind und es deswegen auch zwei Batteriewandler gibt. Aber dann hatte ich das wohl missverstanden...

    Also bei mir liegt die Batterieentnahme ziemlich konstant 104 Watt höher als der Hausverbrauch.

    Die Betriebsverluste des E3DC sollten um die 50W liegen.

    Könnte es sein, dass sich die 50 W auf das normale S10e beziehen und der PRO doppelt so viel verbraucht, da er im Vergleich zum Standard-Hauskraftwerk ja zwei Batteriewandler hat? Oder gibt es hier einen PRO-Besitzer, der nur 50 W Verlust hat?

    Hatte ich auch vor 4-5 Tagen in der Post. Nach einem Telefonat blieb es erstmal bei vierteljährlich. Die Begründung im Brief hatte mich draus gebracht: Umsatzsteuerüberschuss zu meinen Gunsten, da meinte ich, dass dann zwingend vierteljährlich wäre. Irgendwie war das ein Missverständnis, die Frau vom FA sagte nur nebenbei was von 1000 € Grenze. Habe dann mal mein PV-Steuer-Programm angeschmissen und mal fiktive EV-Einnahmen auch für die neue 2. Anlage dieses Jahr und höheren Stromverbrauch eingegeben. Da komme ich jährlich auf max. ca 500 € USt.

    Also nochmals angerufen und das erklärt - und siehe da, ich soll formlos die jährliche USt beantragen, was ich per Mail dann auch gemacht habe...

    Vorab, ich bin kein Fachmann, nur interessierter Kunde. Ich kriege wohl die nächsten Monate auch Glasfaser ins Haus. Da kommt es wohl in deinem Fall drauf an, ob wirklich ein Graben gegraben und freigelegt wird (falls das überhaupt zusammen verlegt werden dürfte), oder ob die Telekom bzw. deren beauftragte Tiefbauer so nen kleinen Roboter zum Graben verwenden. In letzterem Fall wird wahrscheinlich ein eher dünneres Leerrohr verlegt und die Glasfaser eingeblasen. Ganz interessant: https://www.gigabit.nrw.de/ima…r-den-glasfaserausbau.pdf


    Ich hatte ne Vorbereitung zum Carport machen und ein Datenkabel mitverlegen lassen. Pech, die neuere Version der geplanten Wallbox benutzt jetzt einen normalen Netzwerkanschluss. Musste ich nochmals mühevoll selbst austauschen...