Beiträge von wonderland

    Schonmal ein Haus gebaut? Da gibt es extrem viel das du nicht selber entscheiden kannst, egal mit wieviel Geld du rumwedelst. Im Gegenteil, sehr viel wird die verpflichtend vorgeschrieben. Auch Richtung erneuerbare Energien musst du z.b. 15% nachweisen wenn du in BW eine neue heizung kaufst.


    Bin ja generell auch kein Freund von dem Zwang und habe aus genau dem grund nicht unterschrieben. Aber dein Kommentar ist einfach so dermassen überzogen...

    Ich habe das auch bezahlt (Netze BW) weil mein Solateur leider nicht mit Commetering zusammenarbeiten wollte um den doppelten Zählerwechsel zu vermeiden.


    Es sind aber „nur“ 101,15€. Es gibt von der Netze BW dieses Formular zur Beauftragung des Zählerwechsels, da sind die Gebühren aufgeführt: https://assets.ctfassets.net/x…r__tewechsel_20190726.pdf


    Gleich der erste Eintrag, „Wechsel SLP, z.B. Wechsel von Ein- auf Zweienergierichtungen“

    Dann sollten wir glaube ich erst mal die Ausgangssituation klären.

    Die war doch eigentlich recht klar? Die ganze aktuelle Diskussion um Rekuperation wurde durch die Aussage von DidiD in Gang gesetzt, dass das Gewicht des E-Autos eine untergeordnete Rolle spielt weil die Energie ja eh zurückgewonnen wird. Und das ist eben Unfug. Der nicht dadurch besser wird das du generische Aspekte der Technik auflistest. Das man für die gewünschte hohe Reichweite eben Probleme aufgrund des Gewichts bekommt ist nunmal die Crux bei E-Autos, die ja häufig deutlich über 2t liegen...

    Liebherr hat den gigantischen Vorteil mit der Technik sich seit vielen Jahren selbst zu beschäftigen. Wer Kältemaschinen baut, der hat alles on Bord, um da voll durchzusteigen.

    (Es wird OT) Auch wenn man das auf den ersten Blick meine könnte - so ist es eher nicht. Liebherr sind zig Tochterfirmen, alle an anderen Standorten, alle sehr stark eigenständig (inkl. jeweils eigener IT etc.). Austausch gibt es da eher wenig. Alleine z.B Kräne sind mehrer verschiedene Töchter an unterschiedlichen Standorten für Mobilkräne, Hafenkräne,... die alle ihr eigenes Ding machen.

    Was mir bisher aber auffällt: von Keinem der hier wegen Einwänden nicht unterschreibenden Foristen wird angedeutet, dass er selber eine Initiative unternehmen möchte und diese hier im Forum vorstellen und diskutieren will, bevor sie dann umgesetzt wird.


    Ok, kurz querlesen und dann mit ein paar Mausklicks das Gewissen erleichtern ist natürlich denjenigen moralisch überlegen die ausführlich lesen und kritisch hinterfragen. Das ist ja ganz logisch. :rolleyes:


    Oder überspitzt gesagt: Mitläufer für ihre Bequemlichkeit adeln und von denen die bereits deutlich mehr Zeit in das Thema investiert haben immer noch mehr fordern, vorher haben sie quasi kein Recht sich zu äussern. Komische Ansicht.


    Ja, mir juckt es in den Fingern das zu starten, aber es würde zu Lasten meiner beiden kleinen Kinder gehen für die dann noch weniger Zeit ist. Also vermutlich eher nicht. Auch wenn ich inhaltlich nicht in Allem zustimme habe ich Respekt davor das sich jemand engagiert.

    Du kannst von Glück sagen wenn du Gehör findest und dann nicht sofort zu den Akten gelegt wirst.

    Genau deshalb finde ich den Petitionstext mindestens sehr unglücklich. In sich widersprüchlich, falscher Adressat, völlig unrealistische Zwangsforderungen usw. —> Macht einfach nicht den Eindruck als wäre das wohl durchdacht sondern eher „schnell mal nebenbei gemacht“. Und damit fällt es dann sehr leicht das abzutun und zu den Akten zu legen. Wie immer sind gut gemeint und gut gemacht halt zwei verschiedene Dinge.

    Hm, in der Überschrift für einfachere Rahmenbedingungen werben und dann direkt im zweiten Punkt die Zwangskeule rausholen? Das hat dann mit vereinfachten Rahmenbedingungen nichts mehr zu tun.


    Und zunächst Abschaffung der 10kWp Grenze fordern (völlig zu recht), aber wenig später behaupten die Einspeisevergütung spiele eine untergeordnete Rolle weil die Anlagen ja kaum Strom einspeisen? Also zumindest auf dem EFH wird eine 10kWp (oder größer) Anlage immer den größten Teil einspeisen.


    Für meinen Geschmack ist die Petition zu wenig durchdacht und in sich zu widersprüchlich. Wäre deutlich besser gewesen man hätte sich tatsächlich auf die in der Überschrift genannte Vereinfachung der Rahmenbedingungen beschränkt. Muss nochmal drüber schlafen bevor ich unterschreibe...

    Das einzige was es bei einem Pelletkessel zu vermeiden gilt sind kurze Laufzeiten. Es dauert ca 10 Minuten bis die Pellets brennen, dann noch ein paar Minuten bis die Verbrennung richtig gut ist (effizient, wenig Schadstoffe). Für WW im Sommer also einen vernünftig dimensionierten Puffer der gut aufgeheizt wird (55 Grad in meinem Fall) und dann nicht schon bei 3 Grad Differenz nachladen sondern erst wenn der Kessel dann auch tatsächlich was zu tun hat mit Wiederaufheizen. Dann gibt es auch vernünftige Laufzeiten und alles passt.


    Der Verbrauch ist dabei minimal, d.h. jegliche Zusatzinvestition (egal ob Solarthermie, WP,...) wird sich niemals rechnen solange es nur um Warmwasser geht. Und in der Gesamtökobilanz wird ein nicht zwingend notwendiges Zusatzgerät vermutlich auch nie besser dastehen. Wir hatten einen recht fairen Heizungsbauer der zwar Solarthermie auch mit angeboten hat, aber von sich aus darauf hingewiesen hat das es vermutlich nicht sinnvoll ist. Andere versuchen natürlich den Umsatz noch mitzunehmen.

    Wir hatten eine ähnliche Situation, EFH Baujahr 1968, allerdings noch klassische Heizkörper. Dämmung weder finanziell noch ökologisch sinnvoll darstellbar. Ölheizung 28 Jahre alt, letztes Jahr rausgeschmissen und durch Pellets ersetzt.


    Die Frage nach einer BWWP stand bei uns auch im Raum, wir haben uns dagegen entschieden. Selbst wenn du das Ding selber anschliessen kannst und willst (Versicherungsschutz etc. ), du hast mindestens ca. €3000 Materialkosten, das entspricht 15t Pellets! Das entspricht bei uns ca 5 Jahre Heizung UND WW. Bei jeder halbwegs realistischen Annahme zur Lebenszeit von dem Ding ist sofort klar das sich das nicht rechnet. Und einen ökologischen Fussabdruck hat das Ding auch schon bis es dann mal in deinem Keller steht. Ich bezweifle das ein paar kg Pellets aus regionaler Produktion, die etwas weniger effizient im Teillastbetrieb verbrannt werden, da schlechter sind. WW im Sommer verbraucht kaum Pellets, vorausgesetzt du hast den Kessel vernünftig eingestellt (hab ich selber gemacht, der Heizungsbauer hatte es nicht so mit Elektronik).


    Wenn WP, dann so das auch die Heizung mit unterstützt wird, dann könnte es evtl. Sinn machen. War bei uns nicht möglich wegen der hohen VL Temperatur für die Heizkörper.


    Pellets bedeuten auf jeden Fall erstmal hohe Investition (Entsorgung alter Öltank, Aufbau Pelletlager,....). Auch im laufenden Betrieb immer mal wieder höhere Kosten z.B. durch aufwändige aber vorgeschriebene Abgasmessungen mit Spezialgerät das längst nicht jeder Schornsteinfeger hat. Ausserdem regelmässige Wartung/Reinigung, kann man aber gut selber machen. Dafür kein fossiler Brennstoff, günstigere Brennstoffpreise, ggf. in der Zukunft weniger CO2 Steuer, usw.


    Ich würde es wieder so machen, allerdings auch nicht jedem bedenkenlos Pellets empfehlen. Das muss passen und man muss es wollen.

    Einige geheimnisvolle Andeutungen, Details kann/„darf“ man natürlich nicht nennen, stattdessen noch das in solchen Fällen gerne genommene „traut sich ja keiner“ um die Verschwörungstheorie so richtig in Gang zu bringen.


    Sorry, das ist populistischer Schwachsinn. Gibt es gerade schon genug davon bei anderen Themen, das brauchen wir hier nicht auch noch. Meine Meinung.


    Wenn es etwas gibt, dann bitte mit Fakten und Details. Wenn solche Summen zurückgezahlt werden, dann kann man erstmal davon ausgehen das es gute Gründe dafür gibt - auch wenn es dem Betroffenen natürlich nicht gefällt.