Beiträge von nobody0705

    An deiner Stelle würde ich mir allerdings überlegen, vllt. doch zwei EVT560 zu nehmen:

    Ich hatte auch schon mit dem Gedanken gespielt, einfach einen growatt 750 oder 1000 dranzuhängen statt den EVT's, allerdings ist ja dann die Ausgangsleistung > 600VA, die nach VDE Norm noch die "Einfache Anmeldung" ermöglicht. Die zwei EVT300 kosten mich etwa 250 Euro. Zwei EVT560 etwa das Doppelte. Wenn ich also den Aufpreis in Kauf nehme, würde ich eher direkt den Growatt 750 / 1000 dranschrauben, der liegt bei irgendwas um die 300 Euro. Führt aber im Umkehrschluss dazu, dass ich viel mehr Leistung produziere, als ich im Sommer benötige, es geht ins Netz. Für die vereinfachte Anmeldung würde dieses Setting nicht mehr reichen.

    Redirion :

    Interessant, danke. ich hatte vorhin ein Manual des EVT300 offen (original vom Hersteller), da stand in den Specs als Max Input Current 9A. In den von dir verlinkten Specs stehen 12A., das macht das Ganze natürlich schonmal etwas interessanter. Da die Module mit 10-15° einen nicht perfekten Winkel haben, produzieren sie eh niemals 100% dessen was möglich ist. Also sollte der EVT (vorausgesetzt ich montiere ihn im kühlen Keller) eigentlich ja keine Probleme bekommen.

    Danke für die Rückmeldung.

    Dein PVGiS-Wert ist für SSW sehr niedrig. Sind die 510 kwh je 1 KWp gerechnet?

    Da dürfte bei dieser Dachneigung und Ausrichtung überall in Deutschland ein höherer Wert rauskommen.

    Nein, ich hatte "nur" 0,6 kWp angegeben. Ich finde es hier sehr schwierig, wenn ich die "vollen" 1120 Wp der Module angebe, den richtigen Wert rauszurkriegen, da ich ja niemals mehr als 600W AC-Seitig herausbekomme. Also die angegebenen 510 kWh sind pro 0,6 kWp. Für 1 kWp liegt der geschätzte Ertrag bei 10° Dachneigung und 45° Azimuth bei etwa 886 kWh.


    Die Module kenne ich nicht - scheint aber nichts besonderes zu sein. Preis ist (zumindest inkl. Lieferung) ok, wenn es Neuware ist. Für Gebrauchtmodule wäre es zu teuer...

    Die Module sind Neuware, inkl. MwSt und Rechnung und Lieferung bis zum Haus. entsprechende Montagesysteme (4m Schletter-Profilleisten) würde ich gleich mitbestellen denke ich.

    Hallo zusammen,


    ich bin momentan - nachdem letztes Jahr die Planung dann für eine Minisolaranlage ins Wasser gefallen ist, derzeit dabei, wieder eine Planung aufzustellen. Da vermutlich ende diesen Sommers die Terrasse gemacht wird und auch eine Überdachung draufkommt (Wellplatten), wäre das eine ideale Gelegenheit, dort auch Panels draufzuschrauben.


    Da die Neigung der Terrasse (Ausrichtung Süd-Süd/West, geschätzt 30 - 45° Azimuth) wohl irgendwo zwischen 10 und 15° liegen wird, ist das natürlich nicht optimal. Eine Aufständerung (mit Neigungseinstellung und Montagevorrichtungen) kostet mich für 2 Module etwa 200 Euro inkl. Versand. Da habe ich mir überlegt, für den Preis kann ich statt 2 auch gleich 4 Module bestellen und diese montieren.


    Der Plan sieht folgendermaßen aus:

    2 x EVT300 (statt eines EVT560, um die vollen 600W AC-Leistung ausschöpfen zu können)

    4x Solarmodul ~275 - 300Wp (je 2 parallel pro EVT300)

    Montage mittels Stockschrauben und entsprechenden Alu-Profilschienen bei 10-15° Neigung (Ausrichtung Süd/Süd-West) auf durchsichtige Wellplatten (mit entsprechend ausgelegter Unterkonstruktion)


    PVGIS rechnet mir für 10° und SSW etwa 510 kWh/Jahr (bei 0,6 kWp) aus, was auch meinen Erwartungen in Etwa entsprechen würde. Ich hätte ab etwa 11/12 Uhr volle Sonne bis Abends um 20:00 Uhr, ohne Verschattungen.


    Decken möchte ich damit das "Grundrauschen" (etwa 100 - 150 Watt, je nachdem ob Kühlschrank läuft oder nicht). Der Terassenbau enthält auch die Planung für einen kleinen Pool, sodass eine entsprechende Pumpe (300Watt) zwischen Mai und September noch dazukommt. Ab etwa 13/14:00 Uhr laufen weitere Verbraucher, da dann wieder "Leben" im Haushalt ist.


    Ich mache mir an der Stelle etwas Sorgen, dass ein EVT300 (ja ich hab schon gegenteiliges gelesen) mit 2 parallelen Modulen nicht klarkommt. Laut Spezifikationen hält er maximal 9,5A aus. Wenn ich zwei 280W Module anschließe, sind das ja aber maximal (bei voller Sonneneinstrahlung und bestem Winkel) direkt mal das Doppelte. Grillt das den Wechselrichter dann nicht?


    Der Vorteil von 2 Modulen pro EVT300 ist natürlich, dass er auch bei nicht optimalen Lichtverhältnissen nahe an die 300W Ausgangsleistung kommt.


    Bei den Modulen wurden 280WP Module von Jinkosolar (Eagle 60P, Datenblatt) angeboten. Ein Solateur aus der Nähe bietet mir die für 129 Euro inkl. MwSt und Lieferung pro Stück an, eigentlich ein ganz vernünftiger Preis, nur vom Hersteller habe ich bisher noch nichts gehört. Sie haben auch leider "nur" 10 Jahre Herstellergarantie, aber bei 130 Euro / Modul ist die Abwicklung der Garantie bei Problemen wohl nervenaufreibender als nen neues Modul zu kaufen.


    Deshalb die Frage/n:

    • Grillt das den EVT, wenn ich zwei Module parallel anschließe?
    • Sind die Module in Ordnung bzw. kennt die jemand?


    Danke für euren Input :)



    Noch ein paar Infos bevor es Diskussionen dazu gibt:

    • Rücklaufgesperrter (Digital-)Zähler ist vorhanden
    • Das Dach kann ich nicht vollmachen, DHH mit kleiner Dachfläche (Maximal Platz für 4 bis 5 Module und dafür lohnt sich der Aufwand mit Solateur m.E.n leider einfach nicht)
    • "nur" 600W AC deshalb, weil ich die Anlage schon gern dem Netzbetreiber bekanntmachen möchte, ohne dass ich das ganze Gedöns mit dem Elektriker brauche. Auf eine Anlage nach EEG möchte ich in dem Fall natürlich auch verzichten.
    • Angeschlossen werden sollen die EVT's direktverdrahtet ohne Stecker, mit jeweils einem Sonoff Pow als Messung dazwischen über einen Extra Stromkreis, der vom Hauptverteilerkasten mit eigener 16A Sicherung verlegt wird, ohne weitere Endverbraucher.
    • Den Anschluss an den Hauptverteilerkasten lasse ich natürlich durch einen (befreundeten) Elektriker machen und auch über die restliche Verkabelung schaut dieser einmal sicherheitshalber drüber.

    Hallo zusammen,


    nur kurz zur Erklärung:


    Ich plane auch meine Minianlage mit maximal 600 Watt AC-Leistung. [...] Geplant hatte ich, die Anlage fest zu verdrahten (Anschluss an den zentralen Verteilerkasten im Keller via extra Stromkreis natürlich durch eine Elektrofachkraft)

    Aber warum dann nur 600W AC? Dafür brauchst du keine seperate Einspeiseleitung. Wenn du einen extra Stromkreis hast, kannst du doch in Abhängigkeit vom Leitungsquerschnitt bis 20A (4600W) gehen. Überleg dir das lieber noch mal in Bezug auf Aufwand-Nutzen. Mach dafür am besten ein neues Thema hier im Forum auf.

    600W AC deshalb, weil ich damit maximal meine Grundlast plus wenige Verbraucher abdecken möchte (und im Winter auch mal ein paar wenige Watt an Ausbeute haben möchte). Warum an einen eigenen Stromkreis (also extra Sicherung 16A ohne Endverbraucher/Steckmöglichkeiten): Weil ich es abgesichert an einer eigenen Sicherung festverdrahtet anschließen möchte - mindestens über die Sicherung möchte ich eben die Anlage abschalten können, um ggf. Wartungsarbeiten vorzunehmen. Von einer extra Einspeiseleitung war keine Rede :)


    Viele Grüße

    Hallo Nordersolar,


    erfreulich, mal jemanden aus der Gegend zu lesen, der ein ähnliches "Problem" hat. Ich plane auch meine Minianlage mit maximal 600 Watt AC-Leistung. Ich hatte seinerzeit mal beim Netzbetreiber (Städtische Werke Kassel) angefragt, bisher aber auf meine Anfragen per E-Mail überhaupt keine Antwort erhalten. Geplant hatte ich, die Anlage fest zu verdrahten (Anschluss an den zentralen Verteilerkasten im Keller via extra Stromkreis natürlich durch eine Elektrofachkraft) und anschließend den Netzbetreiber über die Inbetriebnahme und den Verzicht auf EEG zu informieren. Natürlich gehen noch die entsprechenden Dokumente über den Wechselrichter mit, damit auch klar ist, dass dieser gültige Normen abdeckt.


    Ich bin da mal auf die Reaktion gespannt :)


    Glücklicherweise (oder leider) habe ich beim Hauskauf vor 2 Jahren einen neuen (digitalen) Zähler bekommen, der eine Rücklaufsperre hat - insofern kann mir der Netzbetreiber da eigentlich kaum mehr was.


    Viele Grüße

    Chris

    Zitat von machtnix

    das Formular von der BonnNetz ist zwar nett, doch wie soll der Sachbearbeiter es ohne Angabe einer Kundennummer oder Zählernummer zuordnen können? :roll:


    Auf dem Formular wird doch direkt nach Zählernummer gefragt? Das sollte gemeinsam mit dem Kundennamen sehr sehr eindeutig sein.


    Gruß

    Hallo Rainer,


    danke für den Hinweis. Bei Ebay-Kleinanzeigen habe ich schon einmal geschaut, aber bisher in der näheren Umgebung nichts gefunden. Alles was weiter weg ist, bedingt Versand, der dann wieder sehr hoch liegt. Da kann ich für 120 Euro auch "neue" Module nehmen, bei denen weiß ich, wie lange sie schon im Einsatz waren. Wenn ich in der näheren Umgebung (zum Abholen) Module finde, gehen die natürlich vor (sofern sie stimmen).


    Viele Grüße
    Chris