Beiträge von nobody0705

    soviel module über die terrasse? die menge lieber unverschattet auf Dein dach... mehr ertrag und keine völlig dunkle terrasse... hast mal ein bild von der terrassenlage (maps google)? finde der invest lohnt nicht wenn 60% des tages schatten den ertrag deutlich mindert...

    Das Dach kommt (leider derzeit) siehe Eingangspost nicht infrage. Außerdem könnte es u.U. eine witzige Diskussion mit der Denkmalschutzbehörde geben. Bei der Terassenüberdachung sieht das in dem Fall anders aus.

    Ohje, ich habe natürlich ein Komma statt einem Punkt vergessen :D Es sollen natürlich 3 bis 3,6kWp sein. Den EVT300 würde ich natürlich entsprechend durch einen anderen (String-)WR ersetzen.


    Leider kann ich den ursprünglichen Beitrag nicht mehr editieren :rolleyes:

    Wie zu viel? ;( HAtte irgendwo was gelesen mit 600WP.

    Sind denn 2 Module Sinnvoll? Was kann ich damit "erneten" am Tag. Realistisch?

    Kosten / Nutzen?

    Schreiben ja viele utopische Werte bei ihre Module. z.B. 80-130€ Ersparnis pro Jahr und Modul. Das glaube ich fast nicht. Wäre aber feine Sache

    Die frage ist ja nicht, wie viel du "ernten" kannst (das kann man mit pvgis recht gut abschätzen). Die Frage ist ja eher, ob du das geerntete auch wirklich verbrauchen kannst - alles andere ist ja "dem Netzbetreiber geschenkt". Wenn du sagst ihr habt 4 - 6 kWh Verbrauch / Tag, klingt das danach, als ob tagsüber kaum jemand zuhause ist und man nur die Grundlast von etwa 80 - 100W hat. Da helfen dir keine 1000 Wp-Anlagen, das rentiert sich einfach nicht. Im Sommer schenkst du dann also in der Sonnenzeit 80 - 90% deiner geernteten Energie.


    Kleinstanlagen wie du sie überlegst sind nur für das Abdecken der Grundlast während der Tagesstunden sinnvoll. Wenn deine Grundlast aber so gering ist, brauchst du auch keine große Anlage.


    Das Überbelegen (2 Module an einen EVT300) macht da eher sinn, der produziert dann quasi recht lange die 250 - 300W. Aber auch da ist es ja bereits mehr, als du im Grundverbrauch hast.


    Analysiere einfach mal, wann bei euch Strom verbraucht wird. Scheint da noch (nennenswert) die Sonne?

    Hallo zusammen,


    ich habe noch einmal etwas Gedankenspiel betrieben und überlegt: Die genannte Terassenüberdachung soll 4 bis 5 Meter breit werden und etwa 4 - 5 Meter in der Tiefe haben. So würde ich nach meiner Rechnung etwa 10 - 12 Module darauf montieren können (also etwa 3.000 - 3.600 kWp). Die Montage der Module sollte aufgrund der geringen Höhe durchaus selbstständig machbar sein. Die Verkabelung (als 1 oder 2 Strings) zum WR und den WR Richtung Stromkasten würde ich ebenfalls selbst machen, lediglich den Anschluss an den Stromkasten sowie das Setzen des neuen benötigten Zählers müsste dann ein Elektriker machen. So komme ich relativ "günstig" weg (bei 12 Module und einem entsprechenden 3,5k Wechselrichter liege ich bei etwa 3.500 - 4.000 Euro). Den Elektriker habe ich dort mit 500 - 600 Euro veranschlagt.


    Die Frage die sich mir da jetzt stellt: Gibt es nach EEG eine Vorgabe des Montageorts? Also, dass die Module nur auf Dächern montiert werden sollen? Oder ist der Montageort jedem selbst überlassen?


    Viele grüße

    Hallo zusammen


    kalle bond : Klar, das mache ich gerne:

    Bei schlechtem Licht produziert ein Modul nur wenig Strom, die der Wechselrichter entsprechend umwandeln kann. Wenn ein Modul mal nur 50W produziert, produzieren bei 2 Modulen beide gemeinsam 100W (vorausgesetzt sie sind gleich ausgerichtet). Der Wechselrichter hat dann also bei 2 Modulen die doppelte Eingangsleistung, die er entsprechend auch in "doppelt so viel" Ausgangsleistung umwandeln kann. Deswegen kann man Wechselrichter allgemein auch "überbelegen" (bis zu gewissen spezifizierten Grenzen).


    Du könntest mal 4*300Wp gegen 5*275Wp rechnen, wenn es 5m werden und 5 Module passen.

    Die 5 würde ich dann immer an einen String WR hängen.

    Solax Mini mit 1,1KW oder Growatt1000S.

    Die Idee ist natürlich durchaus reizvoll. Mir widerstrebt das ausschließlich deshalb, weil ich die Anlage *eigentlich* korrekt anmelden wollte. Da sind die Netzbetreiber ja nach neuer Norm nur bis 600VA (also AC-Seitig) zu bereit, da es so in der Norm steht. Alles was darüber ist, müsste ich mit allem "Geschisse" (Elektriker, große Formulare, Abnahme, Zweirichtungszähler, Einspeisevergütung und haste nicht gesehen) machen. Bei der "einfachen" Anmeldung ist halt alles legal und einfach angemeldet. Und wenn dann mal nen Nachbar fragt...


    Im Marktstammregister müsste ich ja beide eigentlich melden, dann kriegt es der VNB ja auch mit (außer ich verzichte einfach komplett auf alle Anmeldung und lass die Sonne einfach scheinen).

    Na und?

    Ich würde die PV ja eher nach örtlichen Gegebenheiten, Dachfläche oder bei Guerilla auch Bedarf planen.

    Passen z.B. 5 Module schön nebeneinander, dann 5 bauen ... oder eben 6 ... als WR den Growatt 1000S oder 1500S nehmen.

    Die Überdachung wird etwa 4 Meter, höchstens 5 Meter breit, von daher passen da auch genau 4 Module gut drauf. Mir stellt sich halt die Frage, was mir "viel mehr" bringt. Wirtschaftlich wird es dann ja irgendwann nicht mehr, da ich ja keine Einspeisevergütung bekomme. Der Strom würde einfach "verpuffen", wenn die Sonne scheint. Klar, im Winter sind Zwei module mehr schöner, da hat man mehr Ertrag. Ich werde es mir nochmal durch den Kopf gehen lassen...

    An deiner Stelle würde ich mir allerdings überlegen, vllt. doch zwei EVT560 zu nehmen:

    Ich hatte auch schon mit dem Gedanken gespielt, einfach einen growatt 750 oder 1000 dranzuhängen statt den EVT's, allerdings ist ja dann die Ausgangsleistung > 600VA, die nach VDE Norm noch die "Einfache Anmeldung" ermöglicht. Die zwei EVT300 kosten mich etwa 250 Euro. Zwei EVT560 etwa das Doppelte. Wenn ich also den Aufpreis in Kauf nehme, würde ich eher direkt den Growatt 750 / 1000 dranschrauben, der liegt bei irgendwas um die 300 Euro. Führt aber im Umkehrschluss dazu, dass ich viel mehr Leistung produziere, als ich im Sommer benötige, es geht ins Netz. Für die vereinfachte Anmeldung würde dieses Setting nicht mehr reichen.

    Redirion :

    Interessant, danke. ich hatte vorhin ein Manual des EVT300 offen (original vom Hersteller), da stand in den Specs als Max Input Current 9A. In den von dir verlinkten Specs stehen 12A., das macht das Ganze natürlich schonmal etwas interessanter. Da die Module mit 10-15° einen nicht perfekten Winkel haben, produzieren sie eh niemals 100% dessen was möglich ist. Also sollte der EVT (vorausgesetzt ich montiere ihn im kühlen Keller) eigentlich ja keine Probleme bekommen.