Beiträge von nobody0705

    Da (zumindest die Städtischen Werke vor Ort) keine Registriernummern der Module haben wollen sondern lediglich die Daten des Wechselrichters (Maximale Ausgangsleistung, Einhaltung der Normen, KEINE Seriennummer etc.), sollte das für die Module völlig irrelevant sein. Ich werde das aber noch mal nachfragen, das ist nen guter Punkt.

    "ohne weitere Kosten" heißt: Ohne erneuten Zählertausch, ohne Jährliche Zählergebühr. Natürlich falle ich dann aus der vereinfachten Anmeldung heraus, auch der Anschluss/das Protokoll muss vom Elektriker unterschrieben werden statt von mir. Es ging mir darum, dass auf Zählerseite die 55 Euro einmalig sind und sonst keine weiteren Kosten entstehen (auch bei einer späteren EEG Anlage, kein weiterer Tausch notwendig, etc.)

    Da ich damit auch meine Einspeisung ins Netz auslesen (und somit einwandfrei meinen Eigenverbrauch berechnen) kann, zahl ich die 55 Euro sogar gerne. Insbesondere, weil ich damit unproblematisch noch 10 Module anschließen und nach EEG ohne weitere Kosten einspeisen könnte. Ich bin tatsächlich positiv überrascht, wie unbürokratisch es sein kann.

    Ein kleines Update:


    Mittlerweile habe ich zwei Panels zuhause (noch nicht angeschlossen, 310W mono). Als Wechselrichter habe ich nun doch einen APSystems YC600 genommen, beides zu einem guten Kurs bekommen.


    Kürzlich habe ich gesehen, dass der VNB (Städtische Werke Netz+Service) sogar das vereinfachte Anmeldeverfahren unterstützt (Nach Formular ist dies sogar sehr vereinfacht). Einziger Wermutstropfen: Die wollen einen Zählerwechsel, Kosten einmalig 55 Euro. Ich habe zwar bereits einen digitalen (rücklaufgesperrten) Zähler, aber sie wollen einen Zweirichtungszähler setzen. Interessant: Dieser Zähler wäre für eine spätere EEG-Anlage ausreichend und es kommen keine zusätzlichen Jahresgebühren auf mich zu.


    Auslesen (via D0) darf ich ihn ebenfalls "ganz offiziell", die Schnittstelle ist also nicht gesperrt.


    Am Wochenende werde ich mich mal in Ruhe mit dem Aufbau/Anschluss der Anlage beschäftigen.


    Viele Grüße

    Hallo,

    so wie ich das jetzt sehe ist das eine gute Sache für die Umwelt, Netzbetreiber, Verkäufer, Elektroinstallateur, aber nicht immer für den Betreiber?

    Das heißt, wenn ich auf der falschen Phase bin, wo Überwiegend die Beleuchtung ist, habe ich am Abend keinen Nutzen davon. Eventuell zu Mittag am Herd, der auf die 3 Phasen aufgeteilt ist, oder liege ich da falsch ?

    Gruß Dieter

    Alle Phasen sind saldierend am Zähler, d.h. verbrauchst du auf Phase 1 200 W und speist auf Phase 200W einspeist, steht auf dem Zähler 0W. Sprich: die Phasen sind ihm egal.

    hutschiwutschi

    Ich glaube, du hast mich da (leider) etwas missverstanden:


    Die Terassenüberdachung ist zum einen nicht fest mit dem denkmalgeschützten Gebäude (als Teil einer Gesamtanlage!) verbunden, zum Anderen aus dem öffentlichen Raum nicht einsehbar. Deshalb ist die Terassenüberdachung nach Auskunft der Denkmalschutzbehörde kein Problem -> "Sie sagen nix".


    Ich habe aber jetzt spaßeshalber mal eine Anfrage per Mail gesendet, wie es mit der Genehmigung einer PV-Anlage aussieht. Sollte ich wider Erwarten einen positiven Bescheid zurückbekommen, gibt es einen Thread in Anlagenplanung.


    Viele Grüße

    soviel module über die terrasse? die menge lieber unverschattet auf Dein dach... mehr ertrag und keine völlig dunkle terrasse... hast mal ein bild von der terrassenlage (maps google)? finde der invest lohnt nicht wenn 60% des tages schatten den ertrag deutlich mindert...

    Das Dach kommt (leider derzeit) siehe Eingangspost nicht infrage. Außerdem könnte es u.U. eine witzige Diskussion mit der Denkmalschutzbehörde geben. Bei der Terassenüberdachung sieht das in dem Fall anders aus.

    Ohje, ich habe natürlich ein Komma statt einem Punkt vergessen :D Es sollen natürlich 3 bis 3,6kWp sein. Den EVT300 würde ich natürlich entsprechend durch einen anderen (String-)WR ersetzen.


    Leider kann ich den ursprünglichen Beitrag nicht mehr editieren :rolleyes:

    Wie zu viel? ;( HAtte irgendwo was gelesen mit 600WP.

    Sind denn 2 Module Sinnvoll? Was kann ich damit "erneten" am Tag. Realistisch?

    Kosten / Nutzen?

    Schreiben ja viele utopische Werte bei ihre Module. z.B. 80-130€ Ersparnis pro Jahr und Modul. Das glaube ich fast nicht. Wäre aber feine Sache

    Die frage ist ja nicht, wie viel du "ernten" kannst (das kann man mit pvgis recht gut abschätzen). Die Frage ist ja eher, ob du das geerntete auch wirklich verbrauchen kannst - alles andere ist ja "dem Netzbetreiber geschenkt". Wenn du sagst ihr habt 4 - 6 kWh Verbrauch / Tag, klingt das danach, als ob tagsüber kaum jemand zuhause ist und man nur die Grundlast von etwa 80 - 100W hat. Da helfen dir keine 1000 Wp-Anlagen, das rentiert sich einfach nicht. Im Sommer schenkst du dann also in der Sonnenzeit 80 - 90% deiner geernteten Energie.


    Kleinstanlagen wie du sie überlegst sind nur für das Abdecken der Grundlast während der Tagesstunden sinnvoll. Wenn deine Grundlast aber so gering ist, brauchst du auch keine große Anlage.


    Das Überbelegen (2 Module an einen EVT300) macht da eher sinn, der produziert dann quasi recht lange die 250 - 300W. Aber auch da ist es ja bereits mehr, als du im Grundverbrauch hast.


    Analysiere einfach mal, wann bei euch Strom verbraucht wird. Scheint da noch (nennenswert) die Sonne?