Beiträge von nobody0705

    Ich habe für die "Produktion" ein Sonoff POW (mit Tasmota Geflashed) zwischen YC600 und Hausnetz geklemmt. Darüber kann ich die Produktion messen und auslesen. Ebenfalls überwache ich mit vzlogger meinen (digitalen) Zähler im Zählerschrank. Dieser zeigt mir neben dem aktuell bezogenen Strom auch den aktuell eingespeisten Strom ein, sofern eine Einspeisung stattfindet.Da er rücklaufgesperrt ist, zählt er natürlich nicht rückwärts. Ebenfalls ist es (noch) kein Zweirichtungszähler, sodass ich den eingespeisten Strom "berechne". Das sind ja aber alles keine speziell auf den WR gemünzten Sachen, das funktioniert so mit jedem WR

    Wenn du dir die Installation einer neuen Steckdose zutraust, mach doch einfach eine Festverdrahtung - die ist sicherer und weniger Störungsanfällig. Wenn du die Anlage gerne noch vom Stromkreis trennen können möchtest, machst du einen Aufputzstecker dazwischen, die halten je nach Typ etwa 10A aus, da passen die maximal 600 Watt also locker rein.

    Was möchtest du genau wissen?


    Ich habe seit kurzem 2 310 Mono-Panels an einem YC600 - funktioniert super.


    Ich habe mir noch ein AC-Anschlusskabel dazugekauft, um den Stecker am WR nicht abschneiden zu müssen. Hat dann entsprechend ein offenes Ende zur Festverdrahtung (oder wahlweise kannst du da auch einen Schukostecker anstecken).


    Meine Panels haben ca. 7° Süd-West-Ausrichtung, ab etwa 08:15 scheint die Sonne drauf und die Panels fangen an zu produzieren. Abschalten tut er gegen 19:30, vorher holt er mit dem YC600 so ziemlich jedes Watt raus, das ankommt. Ich bin zufrieden.


    Viele Grüße

    Auch wenn der Thread mittlerweile nicht mehr das eigentliche Thema verfolgte, kurz ein Update:


    Ich habe jetzt die Solaranlage auf dem Gartenhausdach installiert, ca. 7° Dachneigung Süd-West-Ausrichtung. Tagesertrag heute bei voller Sonne (Verschattung leider ab kurz nach 6 durch einen Baum): 2,67 kWh. Macht einen hochgerechneten Ertrag von 4,31 kWh/kWp.

    Bei der Ausrichtung und Dachneigung erreiche ich zwar keine Höchstwerte (Also >500W Leistung), dafür aber über einen recht langen Zeitraum mindestens 200 Watt, was für den angeschafften zweck (Grundbedarf) völlig ausreicht.

    Da (zumindest die Städtischen Werke vor Ort) keine Registriernummern der Module haben wollen sondern lediglich die Daten des Wechselrichters (Maximale Ausgangsleistung, Einhaltung der Normen, KEINE Seriennummer etc.), sollte das für die Module völlig irrelevant sein. Ich werde das aber noch mal nachfragen, das ist nen guter Punkt.

    "ohne weitere Kosten" heißt: Ohne erneuten Zählertausch, ohne Jährliche Zählergebühr. Natürlich falle ich dann aus der vereinfachten Anmeldung heraus, auch der Anschluss/das Protokoll muss vom Elektriker unterschrieben werden statt von mir. Es ging mir darum, dass auf Zählerseite die 55 Euro einmalig sind und sonst keine weiteren Kosten entstehen (auch bei einer späteren EEG Anlage, kein weiterer Tausch notwendig, etc.)

    Da ich damit auch meine Einspeisung ins Netz auslesen (und somit einwandfrei meinen Eigenverbrauch berechnen) kann, zahl ich die 55 Euro sogar gerne. Insbesondere, weil ich damit unproblematisch noch 10 Module anschließen und nach EEG ohne weitere Kosten einspeisen könnte. Ich bin tatsächlich positiv überrascht, wie unbürokratisch es sein kann.

    Ein kleines Update:


    Mittlerweile habe ich zwei Panels zuhause (noch nicht angeschlossen, 310W mono). Als Wechselrichter habe ich nun doch einen APSystems YC600 genommen, beides zu einem guten Kurs bekommen.


    Kürzlich habe ich gesehen, dass der VNB (Städtische Werke Netz+Service) sogar das vereinfachte Anmeldeverfahren unterstützt (Nach Formular ist dies sogar sehr vereinfacht). Einziger Wermutstropfen: Die wollen einen Zählerwechsel, Kosten einmalig 55 Euro. Ich habe zwar bereits einen digitalen (rücklaufgesperrten) Zähler, aber sie wollen einen Zweirichtungszähler setzen. Interessant: Dieser Zähler wäre für eine spätere EEG-Anlage ausreichend und es kommen keine zusätzlichen Jahresgebühren auf mich zu.


    Auslesen (via D0) darf ich ihn ebenfalls "ganz offiziell", die Schnittstelle ist also nicht gesperrt.


    Am Wochenende werde ich mich mal in Ruhe mit dem Aufbau/Anschluss der Anlage beschäftigen.


    Viele Grüße

    Hallo,

    so wie ich das jetzt sehe ist das eine gute Sache für die Umwelt, Netzbetreiber, Verkäufer, Elektroinstallateur, aber nicht immer für den Betreiber?

    Das heißt, wenn ich auf der falschen Phase bin, wo Überwiegend die Beleuchtung ist, habe ich am Abend keinen Nutzen davon. Eventuell zu Mittag am Herd, der auf die 3 Phasen aufgeteilt ist, oder liege ich da falsch ?

    Gruß Dieter

    Alle Phasen sind saldierend am Zähler, d.h. verbrauchst du auf Phase 1 200 W und speist auf Phase 200W einspeist, steht auf dem Zähler 0W. Sprich: die Phasen sind ihm egal.

    hutschiwutschi

    Ich glaube, du hast mich da (leider) etwas missverstanden:


    Die Terassenüberdachung ist zum einen nicht fest mit dem denkmalgeschützten Gebäude (als Teil einer Gesamtanlage!) verbunden, zum Anderen aus dem öffentlichen Raum nicht einsehbar. Deshalb ist die Terassenüberdachung nach Auskunft der Denkmalschutzbehörde kein Problem -> "Sie sagen nix".


    Ich habe aber jetzt spaßeshalber mal eine Anfrage per Mail gesendet, wie es mit der Genehmigung einer PV-Anlage aussieht. Sollte ich wider Erwarten einen positiven Bescheid zurückbekommen, gibt es einen Thread in Anlagenplanung.


    Viele Grüße