Beiträge von mmmpv

    Hallo Michael,


    ich habe mich auch hier auf Pezis Rat verlassen:

    Neozed (die grossen, die bis 63 A gehen) für bis zu 63 A, da gehen 35 mm² rein.

    Habe jeden Akku-String damit abgesichert, insgesamt 9 Strings parallel = 9 x 63 A.


    Die MPPTs gehen bei mir bis 100 A (MPPT 250/100), hier sind es NH-Trenner, die kleineren, die bis 160 A gehen.


    Die Quattros brauchen etwas mehr, 250 A pro Stück, da sind es die etwas größeren NH Trenner.

    3 x 250A bei 50 V = 37 kW, das reicht bei mir für Laden / Wechselrichten durch die Quattros bei Weitem.


    NH Trenner mit Kabelschuhen festgeschraubt, da können problemlos fette Kabeln rein, und das Zeug ist wirklich massiv...


    Großartig werden die DC-Sicherungen in der Praxis gar nicht belastet, denn nach Möglichkeit wird so gesteuert, dass der Großteil der AC-Verbräuche durch die PV-AC Wechselrichter abgedeckt ist. Laden / Entladen der Akkus soll ja auch nach Möglichkeit mit geringen Strömen geschehen, egal ob Blei oder Li. Gerade seit dem "Tesla Akkugate", von dem auch ich betroffen bin, sollte klar sein - geringe Ströme für lange Lebensdauer...


    Grüße, Michael

    Hi Michael,


    einfach nur Raum Be- und Entlüftung, ich verwende dazu eine Brauchwasser-WP, die die Luft absaugt und nach draussen befördert. Frischluft kommt von außen nach, vorhandene Rohre. Sicherheitshalber einen H2 Melder dazu.


    Meine Erweiterungspläne stocken auch etwas aus Zeitgründen - aber in den nächsten Tagen gehts weiter...


    Grüße Michael

    Hallo Michael,


    CAN verwende ich nicht, RS485 auch nicht. Da kenne ich mich nicht aus. Wie oben beschrieben, kommunizieren die Teile untereinander mittels VE.Bus oder VE.Direct. Kein CAN.

    Ich spreche nur mit dem CCGX, per LAN, und zwar Modbus-TCP.

    CCGX ist nichts anderes als ein winziger Computer mit Display und Tasten und der tut was Du ihm einstellst.

    Hast das Victron ESS Video gesehen? Das Teil, wo der Vortragende die ganze Zeit herumklopft ist CCGX.

    Einfach die IP Adresse des CCGX im Browser eingeben und Du siehst im Browser den CCGX als stündest Du davor.

    Sofern CCGX ins Netz darf, kannst es auch per Browser und App von überall steuern.


    VE.Direct sind winzige 4polige Stecker, die man in den richtigen Längen kauft.

    Die VE.Bus Verkabelung sollte ein UTP (unshielded) RJ45 sein, ich verwende normale Kat 6 LAN Kabeln und klappt.

    Sollte der CCGX nicht das können was Du Dir vorstellst, kannst diesen per Modbus-TCP von was auch immer Du programmieren willst steuern. Wie oben beschrieben, CCGX ist die Zentrale - von dort aus werden alle anderen Geräte angesteuert. Da brauchst selbst nichts fummeln, CCGX ist sozusagen das "Kommunkationsrelais".


    Gutes Gelingen! Michael

    Hallo Michael,


    so wie Du die Multis ins Netz eingezeichnet hast, sind Deine Lasten "Herd, E-Auto usw." bei Blackout offline. Passt das so?


    Die Kommunikation funktioniert etwas anders:

    Zentrale = CCGX oder Venus

    MPPT1 und 2 sind per VE.Direct an CCGX angeschlossen

    Multi1 ist mit Multi2, Multi2 mit Multi3 und Multi3 mit CCGX per VE.Bus verbunden.

    CCGX ist im LAN, also Dein PC redet mit CCGX, welcher wiederum mit allen anderen Teilen redet.


    Phoenix dürfte auch per VE.Bus mit dem CCGX zu verbinden sein, wobei ich nicht weiss, ob das so geht, den zusätzlich zu den Multis an die "VE.Bus-Kette" zu hängen. Wenn das System damit ein Problem hat, den Phoenix auch mit dem CCGX zu verbinden, dann braucht es aus meiner Sicht die Verbindung auch nicht. CCGX sieht dann halt keinen Phoenix, aber eine DC-Last (den Saft, den der Phoenix braucht).


    Ich habe absichtlich meinen Extra-Phoenix nicht mit dem CCGX verbunden, damit dieser stupid seine Arbeit verrichten kann, solange Saft im Akku ist - nur um auszuschließen, dass irgendein Kommunikationsproblem den Phoenix vielleicht abschaltet.


    Aber grundsätzlich passt das so aus meiner Sicht!


    Bis dann,


    Michael

    Buck Rogers Beitrag geliked, obwohl ich persönlich teilweise anderer Meinung bin. Nur interessiert meine Meinung nicht, die Meinung der Mehrheit ist entscheidend - der Markt.

    Der Preisunterschied zwischen Model 3 und S ist sogar sehr gering geworden, man kriegt beim S einiges mehr, dafür gibt es nur beim 3er die oben beschriebenen Eigenschaften - schnelleres Laden, bessere Effizienz, neues Outfit.

    Gerade diese Model 3 Eigenschaften interessieren mich gar nicht, habe trotz 60.000 km / Jahr keinen Bedarf daran - gilt nur für mich natürlich. Dafür will ich die Eigenschaften des Model S, die der 3er nicht hat, nicht mehr missen.


    Die Leute, mit denen ich sprach, die sich ein Model 3 gekauft haben (und zwar erst jetzt, keine Vorbesteller), wissen gar nichts von dem schnelleren Laden oder der Effizienz. Es scheint, als gefällt ihnen das Auto einfach, und der Gedanke einen Tesla "leistbarer" neu kaufen zu können, und weil das Model 3 in aller Munde ist.

    Ach ja - und die Größe war oft ein Thema - "Model S zu groß". Kann ich auch nicht nachvollziehen - Model S ist um einiges kleiner als eine S-Klasse und damit kommt man auch überall hin und hinein.


    Unterm Strich aus meiner Sicht ein hervorragendes Marketing beim Model 3. Und ja, das S / X muss nachziehen - und zwar bald. Wird auch nicht die Hexerei sein. Solange es noch "alte" Model S mit kostenlosem lebenslangem Supercharging gibt, bin auch ich happy.


    Witzig finde ich, wenn wir hier im "Speicherhasser vs. Speicherfanatiker" Thread über Ökologie und Ökonomie diskutieren, Haarspaltereien maximal im 4stelligen Bereich. Gleichzeitig werden einfach so neue Autos gekauft, die in kürzester Zeit einen 5stelligen Wertverlust haben, nur um für wenige Jahre ein Auto zu haben von dem "jeder" spricht...

    Es ist immer wieder interessant, wie sich Schlagzeilen von den wichtigen Inhalten unterscheiden können.

    Was mir auffällt, ist die Model 3 Schwämme. Von meinen Kunden hat einer vor langer Zeit ein Model 3 vorbestellt, aber mind. 5 haben erst jetzt bestellt, gekauft und sogar schon geliefert bekommen. Ich sehe einen nach dem anderen. Fürchte fast eine Model 3 Plage am Supercharger. Die CPO´s (gebrauchte von Tesla) sind kurz vor Quartalsende leergefegt, wenn die wie bei mir schon mal mind. ein Monat brauchen um ein Bestandsfahrzeug zu verrechnen und auszuliefern, möchte ich nicht wissen was da sonst noch in den Auftragsbüchern steht.


    Zum Thema "geliefert bekommen was versprochen / bestellt wurde": Als alter Hase kann ich sagen, dass ich eine Menge an Funktionen nicht bestellt habe, diese aber gekommen sind - per kostenlosen Online Updates...

    Melde mich auch an, "defekte" Akkus zu recyceln! :)

    Echt es wird langsam Zeit dass welche kaputt werden. Ich sag ja immer, das Problem bei den e-Autos ist, dass die nicht sinnerfassend Zeitung und Forum lesen können. Wenn die wüssten, dass sie eigentlich schon lange Sondermüll sein sollten...

    Hätte da eine Lösung: kauf noch 2 weitere ZE0 für die anderen 2 Phasen :)

    Wir laden unsere mit 10 bis 16 A (mehr könnens nicht), ist in der Praxis immer noch schnell genug bzw. ausreichend für die paar Sonnenstunden, damit das Wägelchen täglich voll wird. Die letzten 1 bis 2 Ladestunden sind sowieso unter 16 A (Balancing / vollmachen), also zumindest hier keine Schieflastproblematik.

    Ansonsten kannst noch optimieren, indem Du Dir die 3 Phasen ansiehst, welche durstigen Verbraucher denn sonst noch einphasig an der selben Phase saugen, und diese umhängen. Beispiel Klimaanlagen und Wärmepumpen.

    Für ein bisschen Auflockerung ein "paar" Zeilen von mir... Tesla Fans wie mich dürfte es amüsieren, Skeptiker dürfen gerne massenhaft Negatives rauslesen...


    Ein Model 3 ist mir zu teuer, zu klein, kann zu wenig. Hab aber 2 reserviert.

    Irgendwie ist es vor 3 Wochen passiert, dass in "den Knopf" gedrückt habe und ein seltenes Exemplar (CPO) des großen Bruders in wunderschönem "Signature Red" orderte.

    36k netto, von Tesla mit Tesla Garantie und für mich wertvollem, lebenslang unbegrenztem Supercharging, wartend in Tilburg / Nederlands (wie viele schöne Stücke).

    Die Anzahlung für die beiden Model 3 wurde dafür verwendet, der Verkäufer nett und zuvorkommend aber - naja - im Detail widersprüchliche Aussagen.

    Dann 2 Wochen später ein anderer Mitarbeiter, wegen ein paar Details - gerne. Fortschritt Null.

    Das Quartalsende kommt näher, gestern sag ich einem Freund "wetten, dass sich die Vögel am letzten Tag des Quartals melden?".

    Bingo! Ein Anruf (alles englisch). Text: "Sie haben morgen Vormittag den Termin zum Abholen des Fahrzeuges."

    Ich sage dem Herrn, dass ich gestern wettete, dass sich einer am letzten Tag des Quartals melden wird.

    Und dass ich gerne komme, Rechnung hab immer noch keine bekommen, gezahlt nix, keine Papiere und natürlich auch keine Kennzeichen.

    Gerne komme ich vorbei, sind ja nur 1100 km, ich steck das Wagerl in die Hosentasche und fertig.

    Und ich warte ja erst 3 Wochen auf den Anruf, klar schaff ich das in wenigen Stunden.


    Als das Gegenüber mitbekam, dass er ein bisschen verar...t wird, hat er sich entschuldigt. Ich hab ihm gesagt, dass ich den Verein ja eh schon 5 Jahre kenne, damit gerechnet habe, die Auslieferungshölle verstehe. Zu schnell zu viele neue Mitarbeiter.

    Wir machen nächste Woche weiter, wenn der "Quartalsendestress" vorbei ist.


    Ich finde es lustig, unentspannte Leute vielleicht nicht. Auf jeden Fall rührt sich da ordentlich was, Action pur - und dass man auch ausserhalb von Quartalsenden Gas geben kann werden die auch noch lernen...

    Ich finde das Projekt toll! Klar werden sich Probleme zeigen, klar wird man auch etwas vom Wirkungsgrad enttäuscht sein.

    Wenn der Bastler weiter denkt und macht, werden sich Lösungen finden und auch Wirkungsgrade werden sich verbessern lassen. Ist ganz normal, nicht unterkriegen lassen.


    Da sich hier die Frage stellt "wo fange ich an" oder "was ist besser": meine Erfahrung lautet: nicht viel nachdenken, einfach machen. Es gehört dazu, dass man etwas verwerfen muss und dann macht man es halt nochmals und besser.


    Ausnahmen: Gefahr im Verzug (wie schon gepostet) oder Budget gesprengt. Man muss ja nicht gleich mit 1000 Bar draufhämmern oder neuestes feinstes Material verwenden. Für erste Schritte taugen auch geschnorrte oder ausgeborgte Teile.

    Erkenntnisse werden kommen, Spaß an der Sache wird sicher dabei sein, und besser als vor der Glotze zu sitzen ist das allemal.