Beiträge von cmrudolph

    Mein Stromtarif wird ab 1.1.2019 wegen "erhöhter Beschaffungskosten" teurer.
    Dann:
    Arbeitspreis netto 21,038 ct/kWh, brutto 25,04 ct/kWh
    Grundpreis netto 4,98 Euro/Monat, brutto 5,92 Euro/Monat


    Edit: Zusammensetzung: 45,3% EEG-Strom, 54,7% aus sonstigen erneuerbaren Energien

    Hallo zusammen,


    weiß jemand, wie sich der Wirkungsgrad eines Sunny Boy Wechselrichters (in meinem Fall ein SB 5.0-1AV-40) mit zwei Strings an jeweils einem MPPT verhält?
    Wenn an einem String quasi keine Leistung anliegt, weil er gerade im Schatten ist, der andere aber gerade voll in der Sonne steht - beeinträchtigt der verschattete String dann den Gesamtwirkungsgrad oder wird die gesamte zur Verfügung stehende Leistung (laienhaft gesprochen) aufsummiert und zusammen "wechselgerichtet"?

    Das Beispiel finde ich dann doch etwas aus der Luft gegriffen. Wenn eine 20kWp-Anlage installierbar wäre, würde es sich auch lohnen, die reduzierte EEG-Umlage in Kauf zu nehmen.
    Wenn man darum herum kommen möchte, indem man die Anlage mit mehr als 12 Monaten Abstand installiert - warum sollte das ein Problem sein? Kosten spart man als Betreiber nicht wirklich. Wenn man die Installation der Module selbst machen möchte, kann man das bei den ersten 10kWp auch schon.


    Die DC-Seite war in meinem Fall bei der Installation und IBN für den Elektriker auch vollkommen uninteressant. Mag daran liegen, dass der Solarteur mit dem Elektriker regelmäßig zusammen arbeitet und daher eine Vertrauensbeziehung besteht. Wahrscheinlicher ist aber, dass der DC-Teil nur für den WR relevant ist. Und dessen Kenndaten sind für den VNB relevant, nicht was auf der anderen Seite dranhängt.
    In meiner Anlagenbeschreibung vom VNB steht bspw. zwar die Anzahl der Module und WR drin, aber nicht, wie viele Module genau an welchem WR hängen. Und von den WR ist auch nur die maximal erzeugbare Leistung angegeben, nicht die maximal mögliche in meiner Konfiguration.


    Verstehe mich nicht falsch: ich werde auf jeden Fall beim VNB nachfragen, um Sicherheit zu haben.

    Danke für die Einwendungen. Vielleicht äußert sich ja auch noch jemand anderes dazu. Parallel versuche ich mal, mich weiter in das Thema einzarbeiten.


    Noch ist kein Kaufvertrag für die Module unterschrieben.
    Auf der anderen Seite wäre von 700 Euro Gewinn auch die IBN mit Elektriker bezahlbar, wenn der VNB das fordern sollte.

    Sagt passra:

    Zitat von passra

    Du brauchst keinen Elektriker, da du nichts auf der AC-Seite machst. Habe das erst im August durchgeführt (siehe meine Singnatur).
    Zuerst Anfrage beim VNB stellen für die Erweiterung und auf die reine DC-Erweiterung hinweisen. Ich habe dann mit dem Mitarbeiter telefoniert und das im Detail abgeklärt. Dann gebaut. Anschließend alle Formulare ausgefühlt und bei "Elektrofirma" immer Striche reingemacht mit dem Verweis "nur DC erweitert" und "Bestands-WR". Da war auch keiner zur IB da oder hat irgendwas überprüft, gibt ja auch nix zu sehen.

    Zitat von PV-Express

    Daher nochmals, falls ich was überlesen habe, bitte sagt es mir....


    Installation werde ich selbst übernehmen, reine DC-seitige Arbeit. Elektriker ist daher nicht notwendig. Die Kosten belaufen sich dann lediglich auf das Material - ca. 500 Euro netto. Mit einer Vergütung von etwa 10 Cent / kWh würden die zwei Module selbst ohne Eigenverbrauch netto 1200 Euro in 20 Jahren erwirtschaften. Ich denke, das lohnt sich schon.

    Kondenswasser hatte ich bei den Plastiktüten auch gleich im Kopf ;-) Ich werde wohl Blindstecker ordern - das erscheint mir zumindest eine saubere Lösung zu sein, bis ich eine praktische Verwendung für die zur Verfügung stehende Energie habe.


    seppelpeter : die Strings haben noch genügend Kapazität frei. An dem String wären dann statt 8 Modulen 10. Sind dann bei -10°C maximal ca. 437V. Die Strings waren zwar nicht auf Erweiterung geplant - es passt aber zufällig (ich meine hier wirklich zufällig: es geht um wenige cm, was aus dem Sparrenplan so nicht eindeutig ablesbar war).

    Doch, die Kabel liegen in Leerrohren. Das Leerrohr zwischen Dachboden und OG ist aber eingedichtet und die Leerrohre sind mit den 8 Stringkabeln schon ziemlich voll.
    Evtl. könnte ich mit der Energie auch auf dem Dachboden etwas anfangen. Da bräuchte ich auch nicht ganz so lange Kabel.
    Mir fällt da sicherlich was ein ;-)


    Habe gerade kurz recherchiert - die MC4-Stecker gibt es wohl auch zur Verarbeitung ohne Crimpzange.