Beiträge von steve-wi

    Hallo,

    zum Thema Mietstrom habe ich nur die Gesetzestexte finden können.

    Eine Person hier im Forum sagt, dass der Aufwand den in Aussicht gestellt Mehrertrag zunichte mache, oder nur mickrig ausfallen lassen. Zumal ein deutlicher Mehraufwand steuerlich und juristisch dazu kommt.

    Wie komme ich drauf?

    Mein Versorger hat mich angeschrieben, dass ich meine Anlage noch nicht richtig bei der Bundesnetzagentur angemeldet hätte und ich um weiterhin die EEG-Umlage zu erhalten unter der Internetseite "Marktstammdatenregister" mit meiner Identifikationsnummer einloggen und die Eintragungen vervollständigen soll.

    Da sich meine Daten nicht verändert haben und alle Daten richtig drin stehen, frage ich mich, was soll das.

    Mir ist aufgefallen, dass die Eintragung „Datum der erstmaligen Zuordnung zur Veräußerungsform des Mieterstromzuschlags“ noch fehlt.

    Nachdem ich etwas herumgesucht habe, was damit gemeint sein könnte, bin ich der Meinung, dass der Abschlag von 8,5cent/ Kwh der EEG-Vergütung doch recht viel ergibt. Und die damit versprochene „Entlastung“ (keine Netzentgelte, netzseitigen Umlagen, Stromsteuer und Konzessionsabgabe) zu zahlen, deutlich überschaubar ist.

    Heute habe ich einen Eigenverbrauch, wovon ich 19% Mwst. auf die mit 20cent/Kwh ans FA abführen muss sowie ein kleiner Obolus für den Eigenverbrauch, den der Versorger mir aufdrückt, trage. Das ist weniger, als der 8,5cent-Abschlag.


    Wie seht ihr das?


    Dank

    Gruß

    Steve-wi

    Hallo,

    genau deshalb, habe ich wohl die Vorsteuer nicht in Formular eingetragen, weil sie zum Schluss negativ angerechnet wird.


    In Zelle 152 kommt die zu zahlende Gesamtsumme der USt rein. Ohne die bereits abgeführten Abschläge abzuziehen.

    In Zelle 159 kommt die Vorsteuer rein.

    In Zelle 160 wird alles summiert und siehe da, ich muss die Vorsteuer als zu viel gezahlten Betrag wieder abgeben.

    In Zelle 161 wird die Vorsteuer erneut eingetragen, und siehe da, sie muss zurückgezahlt werden.


    was ist falsch?


    Gruß

    Steve-wi

    Hallo,

    ich habe ein kleines Verständigungsproblem mit dem FA.

    Ich habe letztes Jahr die Vorsteuer (Mwst.) der Baukosten unserer Solaranlage wieder bekommen.

    Dieses Jahr habe ich die EÜR sowie die Umsatzsteuer für das Jahr 2018 abgegeben.

    In der EÜR ist der Vorsteuerbetrag aufgeführt gewesen.

    In der Umsatzsteuererklärung wurde er nicht aufgeführt.

    Nach Rückfragen wurde mir gesagt, dass die ausgezahlte Vorsteuer in die Zeile 66 des Formulars der Jahresumsatzsteuererklärung eingetragen werden muss.

    Ich habe mir das Formular angesehen und es gibt keine Zelle 66.

    Zelle 62 ist die Überschrift für darunterliegenden Zellen „Steuerfreie Umsätze mit Vorsteuerabzüge“.

    Es gibt lediglich Zelle 66 b) „Weitere steuerfreie Umsätze mit Vorsteuerabzug (z. B. nach § 4 Nr. 1 Buchst. a, 2 bis 7 UStG)“ Da ist keine Eintragung möglich, da kein Feld vorhanden ist.

    In Zelle 67 „Ausfuhrlieferungen und Lohnveredelungen an Gegenständen der Ausfuhr (§ 4 Nr. 1 Buchst. a UStG)“ hier ist die nächstmöglich Eintragung möglich.

    Das hat aber meiner Meinung nach nichts mit der Vorsteuer von mir zu tun.

    Blättert man weiter komme ich im Teil J. Zelle 121 ff. zur Überschrift „Abziehbare Vorsteuerbeträge (ohne die Berichtigung nach § 15a UStG)


    Zelle 122 „Vorsteuerbeträge aus Rechnungen von anderen Unternehmern (§ 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 UStG)

    Zelle 123 „Vorsteuerbeträge aus innergemeinschaftlichen Erwerben von Gegenständen (§ 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 UStG)

    wären die beiden Zellen, wo ich den Betrag eher eintragen würde.

    Wo trage ich nun den Vorsteuerbetrag richtig ein?

    Danke für Eure Hilfe.

    Gruß

    Steve-wi

    Hallo,


    ich stehe genau bei dem gleichen Schritt, wie der Beitragsstarter.


    Nur dass ich schon eine Abschlagszahlungsberechung des Versorgers habe, die aber nur 1/3 der wirklichen Einspeisung ist.


    Darf ich bei der Voranmeldung auch höhere Zahlen eintragen?
    Ich wollte nicht so viel nachzahlen.


    Wenn ich das bis jetzt richtig gelesen habe, gibt es drei Arten für die Eigenverbrauchsermittlung.
    1. Das FA schätzt den EV mit pauschalt 20%
    2. Ich kenne die kWh und rechne sie mit dem Widerbeschaffungswert (örtlicher Netzbetreiber = kwh netto)
    3. ich kenne die kWh und rechne sie mit dem Erzeugungspreis aus.


    Erzeugungspreis bei eine Solaranlage: Ist das immer eine Zahl zwischen 9 und 13 €Cent / kWh?


    Danke
    Gruß
    Steve-wi

    Danke für die Antworten.


    Also zusammenfassend:


    Zwei Zweirichtungszähler sind soweit in Ordnung, solange man keinen HT/ NT Tarif nutzen möchte und die WP (deren großen Stromhunger) mit durch die Solaranlage mit versorgt wird.


    Ein dritter Zähler passt leider nicht in den Zählerschrank. Damit hätte sich das Thema eh erledigt.


    Danke


    Gruß
    Steve.wi

    Hallo,


    laut Versorger, gibt es keinen einfachen Stromzähler mehr.
    Die haben nur noch den Zweirichtungszähler oder den Zweitarifzähler.


    Ich habe mal nachgelesen, dass das "Meßkonzept 2u" bei Solaranlagen mit Wärmepumpe empfohlen wird.


    Kann man das mit zwei Zweirichtungszählern realisieren?
    Oder braucht man für die Solaranlage einen Zweirichtungszähler und einen Hauptzähler für den Netzbezug?


    Die erzeugte Energie kann ich doch am WR (12kw SMA) ablesen, oder?


    Gruß
    Steve.wi