Beiträge von martenn

    Wenn du den SHM 2.0 besitzt, wäre der Wechselrichter sowieso die schlechtere Variante für die Steuerung, denn der Wechselrichter kennt nur die aktuelle Leistung der PV-Produktion. Der SHM 2.0 dagegen kennt sowohl die Produktion, als auch den aktuellen Eigenverbrauch. Somit kannst du über den SHM 2.0 gezielt nach Überschuss oder 70% Abregelung steuern.


    Also noch einmal die Steckdose an der der Potentialfreie Kontakt angeschlossen ist, wird über den SHM 2.0 gesteuert und wird nicht an den Wechselrichter angeschlossen. Hier hast du zahlreiche Möglichkeiten Regeln zur Steuerung zu definieren. Nur so kannst du eine wirkliche Steuerung der überschüssigen Energie realisieren. Ich habe dieses Konzept für die Warmwassererzeugung meiner Wärmepumpe in Betrieb und es funktioniert wunderbar.

    wenn du einen SHM 2.0 kannst du dir eine solche Schaltung in Verbindung mit einer steuerbaren Steckdose (Edimax oder FritzDect) und ein bisschen Eletronik selber bauen. Heißt also die Steckdose würde den angeschlossenen Signalgeber steuern und der würde das Signal an den Eingang des Verbrauches (Wallbox) weitergeben. Die legst dann einen Verbraucher im Sunnyportal an, welchem du den festen Leistungswert von 4 kW zuordnest und sobald der Überschuss laut deiner Regel festgestellt wird, schaltet der SHM 2.0 den Steckdose ergo den Verbraucher ein. Die Lösung ist aber nicht wirklich intelligent, weil du eben nur an und ausschalten kannst und keine Leistungsdynamik gegeben ist.


    Hat die Wallbox denn kein LAN-Anschluss und unterstützt auch kein EEEBUS?

    Der Datensatz zu meiner Anlage im Netzgebiet der E.DIS wartet seit dem 31.01.2019 auf die Netzbetreiberprüfung. Scheint also doch alles nicht so heiß gegessen werden, wie es gekocht wird oder warum darf der Netzbetreiber da so unendlich viel Zeit lassen? Hat der Netzbetreiber eigentlich auch eine Frist, in welcher er den Prüfungsprozess abgeschlossen haben muss?

    hgause mir ist es relativ Wurst was du beruflich machst, ich habe auch nicht gesagt, dass du keine Ahnung hast. Ich habe beim lesen dieses Threads nur den Eindruck gehabt, dass du die Grundidee einer LAN-Segmentierung als Quatsch runterspielst und außerdem sind ja eigentlich nur Windows-Systeme so richtig gefährdet.Aber egal, vielleicht habe ich dich da falsch verstanden.


    Ich bin hier dann raus.

    hgause mir ging es im Allgemeinen um deine Aussage, dass eine entsprechende Trennung der PV-Anlage in ein separiertes LAN (VLAN) quatsch ist. Ich möchte das hier nicht weiter ausbreiten aber das Internet scheint nicht so harmlos wie du meinst und nicht nur Windows-Systeme sind für Angriffe interessant. Für mich sind gerade diese vielen kleinen Anlagen, welche ja mittlerweile in der großen Netzinfrastruktur eine beachtliche Größe darstellen, schon eine interessante Angriffsfläche, gerade wenn man in Betracht zieht, dass viele große und gute Hackergruppen mit staatlichem Auftrag arbeiten. Ich für mein Teil kann nicht einschätzen in wie sicher die Übertragungsprotokolle der Wechselrichter-Hersteller oder auch der weiteren Systemkomponenten wirklich sind. Allerdings möchte ich die Vorteile der Vernetzung auch nutzen und sichere meine eigene Infrastruktur mit denen mir vorhandenen Mitteln so weit mir möglich ab.

    Die Idee mit dem extra LAN für die PV-Anlage ist vollkommen korrekt

    Hat jemand was anderes behauptet? IMHO nur eher unnötig. Wenn Du Sicherheit willst, zieh´ den DSL-Stecker.

    Und warum ist es deiner Meinung nach unnötig? Warum muss eine online und sicher im Widerspruch zueinander stehen, wenn man mit einfachen Mitteln wie z.B. ein getrenntes LAN schon viel Risiko nehmen können?

    Die Idee mit dem extra LAN für die PV-Anlage ist vollkommen korrekt, es handelt sich hier immerhin um hauseigene Infrastruktur die ich persönlich als sehr schützenswert erachte. Ich habe meine eigene PV auch in ein extra LAN gesperrt, warum sollte das auch mit meinen ganzen Smartphones, Windows PCs usw in einem LAN stecken. Das reduziert auf jeden Fall die Angriffsfläche bzw die Quellen für einen Angriff extrem. Klar kann als Laie mit dem Aluhut kommen aber wer sich wie beruflich tiefer mit IT-Security beschäftigt, ist da einfach sensibler unterwegs als der Standard User.


    Der Sunny Explorer läuft doch nur bei Bedarf, da würde ich mir einfach für den Client ein Zugang zum passenden LAN/vLAN verpassen.

    Ich weiß nicht warum hier der Eigenverbrauch immer so verteufelt wird? Für die meisten privaten Anlagenbetreiber ist es nun mal der größte Faktor um eine Anlage einigermaßen wirtschaftlich zu betreiben vor allem wenn man die sehr geringen Erträge bei der EInspeisevergütung betrachtet. Natürlich kann man den Eigenverbrauch mit einer entsprechenden Anlagenvergrößerung erhöhen und somit wirtschaftlich noch einmal nachbessern. Aber der Eigenverbrauch steigt ja nicht linear mit der Anlagengröße und irgendwann ist da auch das Maximum erreicht. Dies bedeutet das auch der wirtschaftliche Gewinn der Anlage ab einer bestimmten Größe nicht viel höher ist, als bei einer vielleicht kleineren Anlage. Man muss sich ja auch mal vor Augen halten, dass so eine Anlage auch erstmal finanziert werden muss und das machen hier bestimmt nicht wenige sogar mit Fremdkapital.


    Meiner Ansicht nach ist die Wahrheit für jeden Fall etwas anders zu sehen und ich kann mit dieser pauschalen Aussage "je größer desto besser" nur wenig anfangen.