Beiträge von Monsmusik

    Ohne genaueren Überblick über die örtliche Situation, die Verschattung und die möglichen Flächen kommen wir nicht weiter. WR können am besten mit Verschattung umgehen, wenn die Strings genügend Spannung haben, also lang genug sind. Schatten sollte vorzugsweise über die lange Modulseite reinwandern, nicht über die kurze.

    Nebengebäude: Die zählst die Optionen ja selbst auf. Entweder eigener WR oder DC ins Haus führen. Verluste hängen von Stromstärke, Kabelquerschnitt und Länge ab. Du nennst uns ja nicht einmal den Abstand, was soll man denn darauf antworten?

    Wertpapierportfolio zu belassen, wo ich mit mindestens 5 % Rendite fest rechnen kann

    5% und "fest damit rechnen" passt nicht zusammen. Aber wenn das deine einzige Sichtweise auf die Energiewende ist, dann lass es eben. PV soll ja schließlich glücklich machen und nicht unglücklich.

    Wenn man den schwachen maximal ineffizienten Zubau auf EFH als maß aller Dinge im Auge hat, dann genau richtig.

    teilweise hast du recht, aber neben deiner volkswirtschaftlichen Überlegung kommt es eben auch darauf an, bei der Wende

    - die Menschen für das gesellschaftliche Großprojekt zu gewinnen

    - die 6000 Mrd Privatvermögen anzuzapfen

    - das Bewusstsein für unterschiedliche zeitliche Verfügbarkeit von Energie zu schärfen

    - Wärmepumpen und Elektromobilität zu fördern

    - Flächenverbrauch zu reduzieren


    Das alles erreicht man mit Abstand am einfachsten, wenn Menschen rentabel ihre eigene Solaranlage bauen und nutzen können. Ist dann in der Summe gar nicht so ineffizient. Der Mensch ist kein homo oeconomicus, das sehen wir hier doch jeden Tag.

    Dann ist dein Modell besser als ich vermutet habe, aber den Kern der Leistungsschwankungen hast du damit trotzdem nicht erfasst. Was immer das für Zahlen sind (Helligkeitsdaten?), sie berücksichtigen nicht das Wetter, Klarheit der Luft, Temperatur, Wolken. Wenn Du mal eine reale PV-Erzeugungskurve gesehen hast, weißt du was ich meine. Eine Leistung, die innerhalb von Minuten/Sekunden von 1000 W auf 8000 W und zurückspringt ist bei wechselhaftem Wetter ziemlich normal.

    Um das besser verkaufen zu können, hat man den Weg "Klimawandel" gewählt! Ich meine das ist sehr ungeschickt gewählt worden. Hätte man Ende der 90 Jahre eiskalt auf die nackte Ökonomie gesetzt, wäre der Zubau seit ca. 2011 stabil > 20 GWp (PV) + ??? Wind. VW hätte den ID schon 2010 rausgebraucht und in Wolfsburg gebaut.

    Nur eine Nachfrage: Wer ist "man"? Welche für mich unsichtbaren Mächte siehst du da am Werk? Manchmal wünscht man es sich ja, dass es den großen Plan im Hintergrund gäbe, aber ich glaube nicht mehr dran. Die Welt ist ein Tanker ohne Kapitän.