Beiträge von Monsmusik

    Warum macht man wegen dieser blöden Dunkelflaute immer so ein Fass auf? Das betrifft die letzten 5 oder 10% des Weges! Wenn man das Thema in diesem Stadium der Energiewende immer wieder hervorhebt, dann ist das nur eine Instrumentalisierung im Sinne von "das klappt doch alles sowieso nicht". Fangen wir doch erst mal an, mit großen Schritten die 90% zu gehen. Wenn dann die Dunkelflaute vorerst noch fossil abgedeckt wird, was soll's. Kannn man immer noch mit Syngas, Fernleitungen, Biomasse oder Speichern aller Art ersetzen.

    Ich bin förmlich sprach [...] los.

    leider nicht...


    Ich habe keine Lust, mich weiter fortwährend von dir als dumm beleidigen und dann auch noch von oben herab siezen zu lassen. Und meinen Namen im Zitat diffamierend zu ändern, schlägt dem Fass wirklich den Boden aus. Und das von jemandem, der einen widersprüchlichen und missverständlichen Beitrag nach dem anderen raushaut. Klar zu formulieren ist nicht so deins, oder?


    Zuerst kritisierst du Andreas Luczak massiv, er wolle durch Befreiung des Arbeitspreises von nicht dort hinein gehörenden Komponenten die Oberschicht entlasten, einen Beitrag später forderst du eine Strompreissenkung. Häh??? Dann kritisierst du, dass die EEG-Umlage aus der CO2-Abgabe querfinanziert werden soll, kurz darauf forderst du selbst einen höheren CO2-Preis. Häh??? Jeder zweite Satz von dir endet dazu mit "hab ich mal gehört", "weiß auch nicht genau", "bin mir nicht sicher", ...


    Könntest du vielleicht einfach mal deine Gedanken konsistent niederschreiben? Dann kommen wir vielleicht sogar zusammen...

    (jetzt habe ich mir den Orden für "freundliche Engelsgeduld" aber wirklich verdient...)

    Die Frage nach dem Einschalten und der Zählersetzung wurde hier im Forum und auch von der Clearingstelle schon so oft beantwortet, dass es echt langweilig wird.

    Aber wieso machst du dir Gedanken über einen eventuell fehlenden Zähler, wenn du noch nicht einmal eine PV hast? Das ist meines Erachtens genau die Definition von "konstruiertes Problem". Bereitest du dich immer auf alle denkbaren Eventualitäten vor? Mein 2RZ wurde kurz nach dem NAB und lange vor der PV eingebaut.

    technisch wäre das kein Problem, sozusagen "30 kVA weich". Ich kann dir aber nicht versprechen, dass das mit dem VNB einfach wird, weil du dann ja einen WR > 30 kVA brauchst. Und ich kann dir ziemlich sicher sagen, dass an Tagen, an denen > 30 kVA vom Dach kommen, die WP sowieso nicht laufen wird und der Speicher schon längst voll ist.

    Spreche ich sie nicht korrekt an?

    Ja, in der Tat. Das wirkt, wie wenn du dich sehr elitär über unseren Sumpf erhebst und dich keinesfalls auf das Niveau dieses Pöbels hier herablassen möchtest. Aber ich sagte ja bereits, dass das von dir wahrscheinlich nicht so beabsichtigt ist. Du sollst nur auch wissen, wie das auf der anderen Seite ankommt.


    Was das Inhaltliche betrifft, werde ich das Gefühl nicht los, dass wir aneinander vorbeireden. Aber bevor man anderen "dringend rät sich Fachliteratur zu besorgen" (das ist auch nur ein Euphemismus für "ich halte dich für ungebildet und uninformiert"), sollte man sich selbst mal bemühen, einen Gedanken klar auszuformulieren und nicht dem Gegenüber das Raten zu überlassen, was du denn nun meinst. Das ist nämlich bei fast jedem deiner Sätze so. Und nein, es liegt nicht an meiner fehlenden Intelligenz. Erinnert mich fast an unseren guten alten PV-Berlin.


    Du wirst doch nicht bestreiten, dass Verbrauchsteuern Geringverdiener stärker belasten und Einkommensteuern eher Besserverdiener? Genauso werden von einer Senkung derselben Geringverdiener prozentual stärker profitieren als die Oberschicht. Ich argumentiere also selbstverständlich nicht wie ein Republikaner, die ich nur als Steuersenker kenne. Bezahlen sollen das die Verbraucher von fossiler Energie über die CO2-Abgabe, also z.B. dein Freund mit dem Boot.

    Soso, dann sehe ich die Welt wohl etwas differenzierter.

    Biogas ist regenerativ und klimaneutral

    Weder gibt es dafür auch nur ansatzweise oder hypothetisch die erforderlichen Kapazitäten noch ist es klimaneutral. Die Methanleckraten sind weit schlimmer als bei russischem Erdgas. Das ist ja alles noch größerer Mist als der Pelletunsinn, weil dafür Ackerflächen herhalten müssen.

    Ich nehme das nicht krumm.

    Wieso solltest du auch? Was ich dir hingegen ein wenig krumm nehme, ist dieses von mir als sehr herablassend und unfreundlich empfundene Siezen. Du stellst dich damit bewusst gegen den praktizierten Brauch hier. Wahrscheinlich nicht böse gemeint, aber extrem befremdlich.

    Es ist ja nicht meine Idee die Staatsausgaben inkl. der Sozialausgaben weg von der Arbeit hin zum Verbrauch zu lenken.

    In der Tat kenne ich den Verbrauch der "Oberschicht" nicht (*), das ist ja auch keine definierte Größe. Ich bin mir aber sehr sicher, dass auch dieser hohe Verbrauch einen kleineren Anteil am verfügbaren Einkommen ausmacht als bei Normalverdienern. Durch Verbrauchsteuern (plus Abgaben etc.) schröpft man deswegen Normal- und Geringverdiener immer stärker als die Spitzenverdiener. So wie ich deine These verstehe ist sie also einfach falsch.


    Viele andere Aussagen von dir teile ich aber im Prinzip. Die Forderung, die EEG-Umlage eher auf fossile Energien zu erheben anstatt auf (EE-)Strom, habe ich auch schon gestellt. Die aktuellen Pläne, das EEG-Konto aus der CO2-Abgabe zu füllen und die Umlage abzuschaffen, das ist letztendlich ja dasselbe. Für die Sektorenkopplung brauchen wir zumindest Abgabengerechtigkeit, besser noch eine Abgabeninversion. All das kann man nur erreichen, wenn man die Strompreise wie von Andreas Luczak gefordert von den fremden Kostenbestandteilen befreit.



    (*) Ich habe einen Freund, der hat in der Tat eine Dachrinnenheizung (!) mit deutlich über 1000 Watt