Beiträge von Monsmusik

    Mit der Selbstreinigung und der Verdunklung hast du sicher recht, aber ich wette einen Keks, dass der Ertrag bei 8° besser ist als bei 35°.

    Jetzt wo ich die Bilder sehe von deiner hübschen Fassade und dem schönen transparenten Dach (du hast oben geschrieben, das sei aus Aluminium?), wären ehrlich gesagt für mich diese vier Module die Mühe nicht wert. Auch bei 35° wird dein Wohnzimmer deutlich Licht verlieren, dann das Problem mit der Verstringung/zusätzlichem WR, unter den Modulen werden sich Staub und Spinnen einnisten, der Ertrag an einer Fassade ist auch signifikant geringer als auf dem Dach, ...

    In den Arsch gekniffen sind PV Anlagen Besitzer ohne Speicher,

    genau das Gegenteil ist der Fall, was glaubst du denn, warum der Piepenbrink so abgeht?! Diese Regelung wäre das Todesurteil für alle Heimspeicher. Die RLM-Option ist zu teuer, die andere Option ist eine Volleinspeisung, und bei der Lieferantenoption brauchst du keinen Speicher mehr dank Netmetering.

    Deine Bilder gehen leider nicht, füg die doch nochmal ein. Insbesondere verstehe ich nicht, warum du die Module an die Wand machen möchtest und nicht einfach auf das Terassendach legen willst?

    Dann stellt sich natürlich noch die Frage der Verstringung, die vier Module ergeben keinen brauchbaren String, maximal an einem einphasigen WR. Ob der reicht hängt davon ab, wieviel aufs Dach kommt. Auch mit Solaredge sind nur 4 Module nicht ganz unproblematisch. Aber vielleicht klärt sich das ja schon, wenn du die Bilder richtig einfügst.

    Naja, 10 kWp sind ja besser als nix. Ich hab jetzt Verständnis, denn mein Vater hat auch Platz für mehr und will nur 10 kWp bauen. Deswegen fängt man keinen Streit an. Aber es ist und bleibt gruselig, wie sich diese eigentlich nicht existente Grenze in den Köpfen festgesetzt hat.

    Willst du dir das mit dem Walmdach nicht nochmal überlegen? Wir zählen hier regelmäßig die Nachteile dieser Mode auf:

    -teurer

    -weniger Speicherplatz

    -mehr schräge Decken

    -keine Giebelfenster

    -und vor allem: Extrem bescheuert für PV, also weniger Fläche und unschöne Treppengeometrie


    Unverschattete Flachdächer sollte man platzökonomisch wellenförmig zickzack aufgeständert belegen. So umgeht man Selbstverschattung und bekommt den maximalen Ertrag. Die Richtung ist dabei egal, die Mühe kannst du dir sparen, das zu modellieren :)

    Mir ist bei den vielen Häusern auf den Bildern nicht klar, was jetzt was zeigt, aber ein paar Fragen kann ich dri trotzdem beantworten.


    Diese 19 Module wollte ich in 2 Strings unterteilen lassen, ein String für schattierte Module, einen für fast

    unschattierten Bereich um morgens schneller Strom zu produzieren (oder ist da ein Denkfehler meinerseits vorhanden

    und sollten Schatten möglichst verteilt werden ?)

    Auf keinen Fall aufteilen, 19 Module bilden einen guten Strang mit genügend Spannungsreserven für daas Schattenmanagement.


    um die 10k-Grenze nicht zu überschreiten. ( ggf auch wieder Denkfehler ? )

    kommt drauf an, was mögliche wäre und ob ein gemeinsamer Erzeugungszähler gesetzt werden kann. Wenn deutlich mehr möglich ist, solltest du das anstreben. Wenn du den Strom nicht selbst verbrauchst, wird ohnehin volle EEG-Umlage fällig, da gibt es dann gar keine 10 kWp-Grenze mehr.


    Wir selber dürfen scheinbar fürs erste NICHT die PV-Anlage nutzen, sondern nur da, wo sie steht.

    Das ist so nicht ganz richtig. Klar ist, dass die Anlage in irgendeinen definierten Hausstromkreis einspeisen muss. Wenn das nicht dein eigener ist, wird volle EEG-Umlage fällig. Und Mieter haben das Recht auf freie Wahl des Stromanbieters, die müssen deinen Stroom gar nicht nehmen, wenn sie nicht wollen. Wenn die Häuser aber nahe beieinander liegen und es die Möglichkeit gibt, da ein Kaabel zu ziehen, dann könnt ihr natürlich auch in euren eigenen Stromkreis einspeisen. Wenn dann Nutzer und Betreiber identisch sind, entfällt bis 10 kWp die EEG-Umlage, darüber werden 40% fällig.

    Also nochmal: Es kommt nicht darauf an, wo die Anlage steht, sondern wer sie betreibt (also das Risiko trägt) und wer sie nutzt.


    Bevor du jetzt also Angebote einholst und Module und Verstringung planst, sollte doch erst mal klar sein, wohin der Weg geht und was du eigentlich willst. Wie soll ein Anbieter dir das anbieten, wenn du es selbst noch gar nicht weißt? Zur Übersicht und als Einstieg wäre mal ein genordetes Luftbild mit Bezeichnung der vorhandenen Flächen inklusive Dachneigung gut, damit wir uns hier ein besseres Bild machen können.

    Wenn es hier um dein eigenes Prrojekt geht, dann solltest du einen eigenen thread aufmachen, und das nicht hier in die allgemeine Diskussion rein schreiben.

    ... ich höre schon... kauf den kleinsten den es gibt um KFW40+ zu befriedigen, alles andere ist rausgeschmissenes Geld und bring nichts

    :thumbup:


    Denke auch über Panele nach mit Süd-Ost und Süd-West Ausrichtung zusätzlich auf den Flachdächern um so früh / spät wie möglich Sonnenenergie zu haben

    Was hast du denn neben den ganzen erwähnten Hausdächern noch für Flachdächer? Wie auch immer, denk über den Plan nochmal nach. Auf die Flachdächer fällt nicht früher am Morgen oder später am Abend eine höhere Strahlungsleistung, wenn du die Modulgeometrie änderst. Alter Trugschluss, auf den nicht nur Anfänger immer wieder reinfallen.