Beiträge von sonnenbraun

    Hallo,


    mein online bestelltes flexibles Modul hat keine Ösen, wie ich gerade feststellen musste. Nun frage ich mich, wie ich das am besten befestigt bekomme.


    Eigentlich war der Plan, es zum Testen mit Kabelbindern durch die Ösen am Balkongeländer zu befestigen und dann im zweiten Schritt an Aluprofilen festzuschrauben und die wiederum auf den Dachschienen des Campingbusses.


    Die Module haben zwar einen Alukern, der steht aber nicht soweit über die Zellen über, dass man gefahrlos am Rand bohren kann, ohne einen Schaden an den Zellen zu riskieren. Und Ösen nur in den Plastikteil zu treiben ist wohl wiederum nicht stabil genug, oder?


    Nächste Idee: Sikaflex 252 o.ä. Kleber und dann auf die Aluprofile kleben (2 Stück an den Längsseiten, ca. 4 cm breit). Dann wie geplant die Profile auf das Autodach schrauben. Wobei ich mich frage, ob die Klebeflache von dann 2x 4x110 cm² = 0,09 m² ausreichend sind für eine Autobahnfahrt. Geschraubt hätte ich da ein besseres Gefühl gehabt. Vielleicht einfach kleben und kombinieren mit einer Schraube durch den Plastikrand des Moduls?


    Hat jemand von euch so etwas schon mal gemacht oder bin ich einfach auf die naheliegendste Idee noch nicht gekommen? (Vielleicht gibt es ja auch irgendwelche Montagerahmen für flexible Module?) Ein direktes Aufkleben auf das Autodach will ich nicht, da ich das Modul nur zu Campingausflügen mit mir führen möchte und nicht z.B. im Winter.



    Besten Dank

    sonnenbraun

    Boelckmoeller3 -- Danke, dass Du das Thema wieder auf die ursprüngliche Frage gelenkt hast. :-)


    Heißt also, rein theoretisch, wenn man denn so etwas machen will, weil man z.B. tagsüber, wenn die Sonne scheint und man nicht zuhause ist, nahezu keinen Verbrauch hat, weil man ja ökologisch lebt und wenige Geräte im Standby-Betrieb hat, dann könnte man es so machen:


    Code
    1. 300W Modul -- Victron MPPT 75/15 -- Letrika SMI260 Wechselrichter -- Endstromkreis
    2. |
    3. LiFePo-Akku



    Wie verhindert man, dass die Batterie permanent komplett ins Hausnetz (und zum Zähler raus in das allgemeine Stromnetz) entladen wird? Kann man den Entladestrom z.B. auf 5A begrenzen?

    Sehe ich es richtig, dass https://www.photovoltaikforum.…mit-deaktivi-t119176.html genau meine Anfrage beschreibt? Also würde man zwischen Modul und Wechselrichter noch einen weiteren Laderegler plus Batterie hängen oder einen Hybrid-Laderegler verwenden?


    Hängt dann wohl tatsächlich sehr stark davon ab, wieviel Strom verschenkt wird, wenn man ihn nicht speichert. Überschlagsweise scheint der Break-Even bei ca. 60-70% Eigenstromanteil bei der speicherfreien Anlage zu liegen, wenn ich von 10-jähriger Akkulebenszeit ausgehe.


    Wäre interessant, wie man den Eigenstromanteil messen oder abschätzen kann ohne einen superteuren Smartmeter oder einen Smappee.

    Hallo,


    Plug-In-Solaranlagen speisen direkt ein. D.h., alles was nicht abgenommen wird, geht ins Netzbetreiberstromnetz und wird verschenkt. Wenn ich aber nur eine Grundlast von < 150 W habe, dann müsste ja bei Sonnenschein ein 300Wp-Modul ständig Strom "verschenken" (oder ökologisch ausgedrückt: "der Allgemeinheit zur Verfügung stellen"). Wenn ich hingegen einen Verbraucher wie die Spülmaschine starte, dann wird zwar kurzfristig nichts verschenkt, aber aus dem Netz muss ordentlich Strom dazugekauft werden, um die 1-2 kW aufzubringen.


    Leider führt https://www.photovoltaikforum.…t104545-s20.html#p1193934 nur Anlagen > 1 kWp auf. Aber ich vermute, dass der Eigenverbrauchsanteil bei 300Wp-Anlagen eher < 50% ist, auch wenn http://pvspeicher.htw-berlin.de/unabhaengigkeitsrechner/ eher 85% errechnet. Hat jemand dazu eigene Erfahrungswerte?


    Lösung wäre natürlich, überschüssige Energie in einem Akku oder einem Kondensator (à la USV) zwischen zu speichern und bei Bedarf zusätzlich zur Solarleistung einzuspeisen. Gibt es dafür Lösungen? Bislang habe ich nur Plug-In- oder Insel-Anlagen gesehen. Insel-Anlagen auch mal als Hybrid mit Netzanschluss, der bei zu niedrigem Batterie-Level auf Netzbetrieb umschaltet. Aber man bräuchte ja eher etwas, das Strom dazu holt, wenn die Batterie zu leer ist ODER wenn die Leistung höher ist, als die Batterie leisten kann. (Meine Spülmaschine zieht in der Spitze 9 A, was wohl eher zuviel für einen Akku alleine ist. Und die Akkus, die das leisten können, wären für eine 300Wp-Anlage vollkommen überdimensioniert.)


    Oli :danke:


    PS: https://www.photovoltaikforum.…ose-t113800.html#p1413898 zum selben Thema verlief ja 2016 ziemlich ernüchternd. Hat sich seit dem etwas getan?

    Hat denn jemand von Euch mal in Hamburg ein Balkonmodul beim Netzbetreiber angemeldet?


    Wird der Zähler auf jeden Fall gegen einen Smart Meter ("Moderne Messeinrichtung") ausgetauscht? Ich vermute, Installationskosten und jährlicher Betrag müssen dann vom Kunden bezahlt werden. Oder wird das nur gemacht, wenn wegen der Modulgröße voraussichtlich mehr als 4% des Jahresverbrauchs (also größer als Toleranz eines alten Zählers ohne Rücklaufsperre) eingespeist werden? Bzw. wie sieht das ganze aus, wenn technisch eine Einspeisung vermieden wird?


    Der Punkt wäre ja bei der Wirtschaftlichkeitsrechnung interessant. Smart-Meter-Installation kostet 70 Euro, Betrieb jährlich 20 Euro. Es sei denn, man nimmt die Luxus-Variante mit Echtzeitauswertung. Dann ist mit den 60 Euro jährlichen Zusatzkosten jeder Gedanke an Wirtschaftlichkeit reine Zeitverschwendung.


    Danke
    Oli