Beiträge von Casamatteo71

    Dann solltest du die Reihenfolge festlegen. Wer verbraucht bevorzugt, wer nachrangig PV-Strom? Erst du ist klar, dann deine WP oder erst dein Mieter?


    Drittbelieferung => volle EEG-U auf den Strom an den Mieter. Das zieht geeichten Zähler nach sich => Kaskadenmessung.

    Ich möchte hier den Thread eigentlich nicht kapern, aber "wer nicht fragt bleibt dumm".


    Eine Wärmepumpe ist ferne Zukunftsmusik, zu PV mach ich mir konkretere Gedanken. Vorhanden sind das alte Haus mit Nebengebäuden, der Ladenmieter, und an Wochenenden meine Wenigkeit, mit Elektroauto.


    Die Wasserrechnung wird der Einfachheit halber gemäß Vereinbarung als Nebenkosten aufgeteilt da man in die verzweigten Leitungen einige Zwischenzähler einbauen müsste, der Verbrauch inzwischen eh sehr gering ist, und die Pauschale für Niederschlagswasser darin der größte Posten ist. Das akzeptieren auch die Finanzämter.


    Für Strom gab es früher noch einen Zweitarifzähler. Den habe ich samt Rundsteuerempfänger ausbauen lassen um über 80€ Grundgebühren zu sparen. Das Spielchen, so dachte ich mir, könnte ich für den Ladenmieter wiederholen, und mit einem eigenen Zwischenzähler Strom als Nebenkosten abrechnen. Selbst wenn mein Ökostrom teurer ist müsste sich das für ihn lohnen, auch ohne PV auf dem Dach. Das wäre dann wie die Situation bei JoshyJS derzeit.


    Dass bei einer Belieferung von hausinternen "Dritten" mit eigenem PV-Strom ("Mieterstrom"?) auch EEG-Umlage und geeichte Messstelle anfallen hatten wir wohl beide nicht auf dem Schirm.

    Laut BNetzA können für den vor Ort erzeugten Mieterstrom einige Kostenbestandteile entfallen, wie Netzentgelt, netzseitige Umlagen (z.B. KWKG-Umlage, §19 Strom NEV Umlage), Stromsteuer, und Konzessionsabgabe. Das sei so ungefähr 10 Cent weniger als die ca. 30 Cent für Netzstrom. Wenn mein Ladenmieter also relativ viel (PV-)Strom tagsüber verbraucht könnte er dabei etwas sparen. Das konkret auszurechnen und mit dem Mehraufwand für Kaskaden-Messung und Abrechnung gegenzurechnen ist wohl nicht so einfach.


    Noch was: "Der geförderte Mieterstrom darf nur aus Solaranlagen auf dem Dach des Wohngebäudes (bzw. in räumlicher Nähe) stammen, wo er dann auch verbraucht wird." Heißt das man dürfte auch den Nachbarn drittbeliefern? Etwa bei Doppelhaushälften?

    Es geht offenbar um die Messkonzepte und Kostenberechnungen bei einer PV-Anlage mit deutlich über 10 kWp sowie Untermieter.


    Das Szenario ähnelt meinem. Ich habe zwar noch keine PV-Anlage geordert, aber Dachflächen für über 10 kWp, ein E-Auto, Interesse an einer Wärmepumpe (Grundwasser bzw. Bach), und einen Mieter (in Laden&Werkstatt), der noch an einem separaten Stromzähler hängt. Der wurde übrigens Ende 2016 ersetzt, da kam der offenbar von 1972 stammende Kawag-Zähler (220/380V) mit 217000 kWh ins Museum und die grundzuständige Syna schraubte einen anderen schwarzen Ferraris-Zähler ran. Hat mich schon gewundert dass keine moderne Messeinrichtung verbaut wurde.


    Da der neue Zähler auch unnötige Grundgebühren kostet würde ich dem Mieter anbieten dass er den eigenen Anschluss aufgibt und über meinen Zähler und einen Unterzähler Strom als Nebenkosten bezieht, ähnlich wie bei Wasser und Öl. Dann hat eine zukünftige PV deutlich mehr Eigenverbrauch, vor allem tagsüber wenn ich außer Haus bin.

    Hier in meiner Nähe haben sie gerade an so einer Landei-Shopping-Mall einen Satz Tesla-Ladesäulen hingetackert.

    Da kann man als Normalo-E-Auto-Fahrer sogar umsonst tanken, während man einkauft!


    Das sind dann keine Gleichstrom-Supercharger, sondern normale Drehstrom-Wallboxen bis maximal 22 kW, genannt Tesla Destination Charger, die an Hotels und dergleichen verschenkt werden. Die mit rotem Schild sind für Teslas reserviert, an den weißen kann jedes E-Auto laden. Macht mein Smart manchmal auch.

    Vielen Dank für die zahlreichen Ratschläge.


    In den 1980ern wurde ein das Südende des Dachstuhls mit Faserplatten verkleidet als Lager hergerichtet. Da regnet es jetzt rein, so dass ich die versifften Platten wegreißen muss um von innen Zugriff zum Abdichten zu haben. Dann mal sehen. Ein neues Dach das nichts weiter tut außer Dach zu sein halte ich für unzeitgemäß. Einfach Standard-Module auf das alte Dach mag eine Zeit lang ausreichen, aber auf Dauer? Eine saubere Gesamtlösung mit PV als Dach wäre anzustreben. Funktioniert dieses Easy Roof denn, insbesondere die "Hinterlüftung jedes einzelnen Moduls"?


    Die Finanzierung von PV ist nicht das Thema, denn wenn ich auf Sondertilgung verzichte oder die Bank wie bereits vorangefragt Kredit gibt sollte das machbar sein, sondern dass ich mit den notwendigen Tätigkeiten an und ums Haus so meine Mühe habe da unter der Woche selten vor Ort und nicht so der Handwerkertyp. Alleine schon das Mähen und Wegbringen des Grases. Immerhin wird nun elektrisch gemäht, das geht zur Not auch am Sonntag, und vielleicht machts ja zukünftig ein Roboter. Also auf dem Dach rumturnen und neue Latten nageln werde ich eher nicht. Wenn, dann nur die Arbeiten die von innen machbar sind.

    Vielen Dank für die Hinweise.

    Anbei noch ein Luftbild, aufgenommen 27.4.2018 um ca. 10:15 vormittags mit deutlichem Schattenwurf. S markiert den Schuppen mit dem schadhaften Südost-Dach, das hier aufgrund Blickwinkel sehr verkürzt dargestellt ist. Man vergleiche das Nachbarhaus N mit 36 senkrechten Modulen. H ist das Haupthaus, L und W sind die erwähnten Positionen die auch nachmittags/abends Licht bekommen.

    Firsthöhe ca. 6 Meter. Traufhöhe auf Südostseite ist schwer abzuschätzen da dort ein Bach verläuft. Alle anderen Seiten sind mit Wellblechdächern verbaut. Man kann aber von innen von Dachboden aus an die Dachziegel heran, die größtenteils noch Schindeln benötigen weil sie nicht überlappen. So richtig dicht war das wohl noch nie.



    Laut http://www.sonnenverlauf.de wird der ca. 22m hohe Nadelbaum am unterem Bildrand am Aufnahmetag seinen Schatten nur bis an die Südecke des Schuppens werfen können, also an die Mauer, nicht das Dach. Habe mal die Stammposition vermessen und die Höhe angepeilt aber die Werte gerade nicht parat.

    Hallo miteinander,


    seit ich "Omas klein Häuschen" übernommen habe (und hoffentlich mich damit nicht) überlege ich mir PV zu installieren, und lese hier mit.


    Nun ergibt sich akuter Handlungsbedarf denn bei einem Schuppen ist das Dach undicht. Es sind drei verschiedene Arten von uralten wiederverwendeten Dachziegeln verbaut worden damals (Schwabenländle halt). Jetzt ist auf der Südostseite mind. ein Biberschwanz herausgebrochen, und es hat schon ordentlich hineingeregnet. Und die Waschbären waren auch wieder da, womöglich haben die den Schaden verursacht. Da werde ich über die Feiertage irgendwie flicken müssen, und putzen auch. Die Waschbären schxxxen alles voll, das nennt sich "Latrine", dafür dringen die in Gebäude ein.


    Und was dann? Dachdecker kommen lassen und neu decken lassen? Oder gleich zum Solarteur und PV-Module drüber bauen lassen, damit die den Regen und die Sonne einfangen? Kann das überhaupt kurz- oder mittelfristig gemacht werden?

    Auf gut 10 Meter Trauflänge sollten 2*10 Module senkrecht passen. Ausrichtung ca. 120°, parallel zur Straße wie das Haupthaus, allerdings niedriger, und es stehen Parkbäume in ca. 30m Entfernung. Im Winter wohl abgeschattet.


    Problem: Ich arbeite woanders, wohne auch auswärts, und bin nur an ca. jedem zweiten Wochenende im Haus. Verbrauch ca. 700 kWh, und davon ein guter Teil für das Duschen nach der Arbeit im Garten und am Haus. Dazu nachts zeitgesteuerte Lampen die Anwesenheit vortäuschen sollen. Eigenverbrauch für mich also fast null. Allerdings habe ich auch ein Elektroauto, mit dem ich trotz zu geringer Reichweite manchmal anreise, Fahrzeit wegen langsamerem Fahren und Zwischenladen allerdings mehr also doppelt so lang bis sich mir einen aktuelleren E-Flitzer leisten kann.

    Und es sind Laden&Werkstatt vermietet, der Mieter könnte tagsüber einiges verbrauchen wenn das mit dem "Mieterstrom" funktioniert. Er hat einen eigenen Zähler, und ich für den Rest des Hauses auch einen (den anderen für Zwei-Zeiten-Tarif ließ ich 2017 samt Rundsteuergerät abbauen).


    Wenn ich die Südostseite des Schuppens mit 20 Modulen und 6 kW belegen lasse wird irgendwann nachmittags das Dach im Schatten sein.

    Könnten die Wechselrichter dann noch ein paar (6?) Module auf einem ebenso niedrigen Südwestdach sowie ca. 4 auf einem Flachdach mit versorgen um auch abends etwas Strom zu erzeugen? Dann wären das ca. 9 kWp. Was dabei an Jahresertrag herauskommt wird wegen Abschattungen bescheiden sein.


    An das Haupthaus wage ich mich noch nicht, da es Schleppgauben hat und diverse Anbauten drumherum, weshalb ich mir einen Gerüstbau als schwierig und teuer vorstelle. Hoffentlich bleibt das Dach dicht! Hier habe ich aber schon etwas abgeschätzt: mit 25 Modulen auf Südost sowie 9 auf Nordwest ca. 9,3 kWp und bis zu 7700 kWh laut PVGIS und Co.

    Die Angabe des Ortes wäre hilfreich. Die Firma nextmove.de, ehemals Strominator, bietet an mehreren Standorten in Deutschland elektrische Mietwagen an, darunter die 3 genannten Modelle, für 343€ die Woche.
    In einigen Städten wie Stuttgart und München kann man Elektroautos im Carsharing testen.

    Hauptsächlich geht es darum, meine Hausaufgaben zu machen und das Anwesen samt Maßen zu erfassen und darzustellen, damit der Solarteur nicht mit dem Meterstab anrücken muss. Das mit Google Sketchup hatte ich auch gelesen, aber weil Google diese Software längst aufgegeben oder abgegeben hat erschien mir dies als Sackgasse. Werde da nochmal hinschauen.


    Dann möchte man sich natürlich selber überlegen wieviele Module wohin passen, und ob das sinnvoll ist. Der Nachbar hat auf Südostausrichtung 120° (oder -60° oder wie auch immer) seit 5 Jahren 36 Module in 13x3 Reihen auf dem Dach, mit drei Lücken für Dachfenster.
    Dieselbe Ausrichtung hat das Haupthaus, aber mit Schleppgaube, Kaminen, Dachständer, Straßenlampenseil. Da kam ich auf maximal 25 Module. Allerdings gibt es da Anbauten in Form von Laden, Werkstatt, Balkon, Hofüberdachung, die mir als Laien einen Gerüstbau als sehr aufwendig bis unmöglich erscheinen lassen. Arbeitsbühne geht nur von der Nordwestseite, wo auch noch einige Module hin könnten. Das Dach wurde in den 1990ern neu gedeckt, irgendwie wird es also schon gehen. Das Dach mit 9,9 kW Nennleistung vollmachen wäre wohl die bevorzugte Lösung, aber die Kosten schrecken mich derzeit noch. Möchte erst mehr sondertilgen bevor ich einen neuen Kredit aufnehme. Zudem steht noch eine Sanierung an.


    Dann gibt es noch niedrige Dächer, aber mit Abschattungen. Ein kleines Flachdach an der Südwestecke könnte 4 bis 6 Module aufnehmen, im Osten ist ein Werkstattdach in Südwestausrichtung, und ein Schuppendach in Südostausrichtung. Das ist niedriger als das Haupthaus, aber die Bäume sind weiter weg. Darauf sollte man mit weniger Aufwand montieren können.


    Ein kostengünstigerer Einstieg, der näher am Eigenverbrauch ist, erscheint mir machbarer als ein Vollausbau. Als Wochenendpendler bin ich selten dort und verbrauche ca. 700 kWh im Jahr, und fast nichts davon wenn die Sonne scheint, allenfalls Kühlschrank im Sommer. Der Pächter in Laden und Werkstatt verbraucht wohl unter 3000 kWh, darunter Ladenbeleuchtung nachts. Wenn man den mit Mieterstrom ins Boot nimmt um die 4000. Ein E-Auto ist angedacht, könnte dann an Sonntagen geladen werden, an 40 Wochenenden mit sagen wir 20 kWh als Eigenverbrauch wären das auch nur 800 dazu.


    Zähler gibt es derzeit zwei, Privathaus und Pächter. Den dritten, einen zwei-Tarif-Zähler für die Dachwohnung mit altem Boiler und einer Waschmaschine, habe ich vor einem Jahr samt Rundsteuerempfänger entfernen lassen und die Hausnetze (wieder?) zusammenlegen lassen.

    Hallo,
    in meinem allerersten Beitrag hier möchte ich mich erkundigen nach einem 3D-Programm zur Verschattungsanalyse für PV, also Software mit dem man Haus mit Gauben und Anbauten, Nachbargebäude, Bäume usw. räumlich modellieren kann, mit Modulen belegen, und dann Verschattung und Ertrag berechnen.


    Gefunden habe ich (hier) nur den "Sombrero v. 4.0" von der Uni Siegen, der aber schon lange nicht mehr gepflegt wird (Anleitungs-PDF ist von 2010, ein alter Hut, haha). Damit wurde ein Modell (.wrl Format) erstellt und Berechnungen durchgeführt, ohne wirklich zu verstehen was da gemacht und angezeigt wird. Inzwischen ist die Testlizenz auch abgelaufen. Mit einem FreeWRL Launcher kann man das Modell noch anschauen.


    Da ich schon vor 30 Jahren simple 3D-Modelle am Rechner selber programmiert habe und es vor 20 Jahren allerlei 3D-Computerspiele und Editoren für "virtuelle Welten" gab, inklusive Raytracing für die Beleuchtung usw., müsste es heutzutage ein leichtes sein ein realistisches Modell eines Hauses zu erstellen und nützliche Ergebnisse zu erzielen, zumal ja handfeste wirtschaftliche Interessen dahinter stehen und einige Institutionen (EU PVGIS, alt und neu, mit Horizontdatei usw.) oder Firmen sowas auch frei zur Verfügung stellen könnten. PVSOL soll zwar einiges können, aber Schatten von Bäumen und Gebäudeteilen berücksichtigen?


    :?