Beiträge von Casamatteo71

    "Kranaufbau anderthalb bis zwei Wochen" sagt der Liebherr-Kranführer über sein Gittermast-Puzzle. Das muss besser werden.


    Lagerwey dagegen verspricht "Assembly time One working day", schließlich gibt es weniger Teile anzukarren und zu kombinieren. Wurde 2017/18 vorgestellt. Zudem in Kombination mit Stahlturmbau aus Einzelteilen, sehr leicht zu transportieren, natürlich recyclingfähig.


    Filmchen an der Küste ist nett , da kann jeder bauen, hat genug Platz.

    Das Akzeptanzschlachtfeld ist die Heimat von Liebherr, Süddeutschland, mit vielen bewaldeten Höhen, dicht besiedelt. Da dürfen weder unnötige Schneisen für den Transport noch für den Aufbau geschlagen werden. Kein Waldweg breiter als für Langholz-Laster, Rotor-Transport hochgestellt anstatt flach liegend. Und Aufbau am Besten auf einer Briefmarke.

    Ein anderes Akzeptanzproblem verursacht die große Schotterfläche für den Kran, insbesondere als Lichtung im Wald.

    Mit größeren WKA, höheren Türmen, schwereren Gondeln braucht man auch immer größere Kräne von Liebherr und größere Schotterflächen zum Aufstellen, das ist eine Sackgasse. Man braucht doch keinen zweiten Turm neben dem den man baut.


    Bei Wolkenkratzern, spätestens seit dem Kölner Dom der jahrhundertelang Baustelle mit Kran anstatt Türmen war, wandert ein Kletterkran mit dem Bau nach oben. Bei WKA muss das auch so ablaufen. Der Kletterkran klammert sich dabei an den Turm um die Gondel aufzusetzen, wie King Kong in New York, und steigt dann am Turm ab. Wird von Lagerwey und Enercon gemacht. Spart Zeit und Stellfläche.

    Windkraft hat ein großes Akzeptanzproblem. Eines davon ist das Fundament, das im Boden verbleibt und nicht mal bei Repowering genutzt wird. Daher sollten Betonfertigteile zur Pflicht gemacht werden, und zwar solche die dann wiederverwendbar sind.


    Ich habe mal um 2006 hinter einem bayrischen Waldstück zwei WKA vermisst die Wochen vorher noch definitiv da waren. Habe nachgeschaut und auf der Wiese nur zwei leere Betonsockel mit Schraubenkreis vorgefunden. Angeblich hatten die Anlagen die Ertrags-Erwartungen nicht erfüllt und seien nach Litauen verkauft worden. Und die Betonklötze blieben liegen.

    Was gibt es an "verschrauben" nicht zu verstehen?

    Beton an sich hält nur Druck aus. Der Zug muss vom Baustahl aufgenommen werden. Und dazu sollte man die Armierung so gestalten dass man später noch dran kommt und die Klötze neu verwenden kann. Von mir aus mit Löchern, dann als Beton-Schaschlik mit durchgehenden Zugstangen verspannen. Die kann man dann auch austauschen.


    Was sollen 3500 Tonnen mit der Strecke Bayern-Kiel zu tun haben?

    Der Beton muss so oder so zur WKA-Baustelle, der regnet nicht vom Himmel.

    Wie gesagt, und wie hier von manchen völlig falsch eingeschätzt, ist E-Antrieb zuletzt bei großen Ozeandampfern sinnvoll, und zuerst bei kleinen Kurzstreckenschiffen, Binnenschiffen, Fähren, Ausflugsdampfern, Freizeitbooten. Die sind teils halbe Ewigkeiten in Betrieb, werden nur langsam erneuert.

    Die Alpenseen etwa sollten zuerst emissionsfrei werden, Strom gibt es ja genug, und aggressive Motorbootfahrer braucht auch kein Mensch. Auf dem Gardasee haben neulich zwei Münchner das Boot eines Pärchen überfahren und beide getötet - ohne es bemerkt zu haben. Kein Wunder wenn man einen mächtig röhrenden Motor "genießen" will.

    Wem E nicht passt soll rudern oder segeln.

    Ein Unding ist dass WKA-Betonfundamente immer noch Einzelanfertigungen sind, mit Verschalung usw., und am Ende ist der Klotz im Boden zu nichts nütze außer für Propaganda gegen WKA.

    Warum keine Beton-Standardbauteile die noch LKW-verladbar sind, wie Lego-Steine gestapelt und verschraubt werden? Das kann nach 20 Jahre spurlos zerlegt werden und für neue Fundamente neu kombiniert werden, egal ob WKA oder Brücke oder Hochwasserschutz.

    Es schreibt die Süwag, offenbar als gMSB: "moderne Messeinrichtung (brutto): 1,67€/Monat". Da muss man davon ausgehen das es im Jahr das 12fache wird. Es ist ja ein alter Trick Rundungsfehler zu eigenen Gunsten auszulegen. Es sollte wohl eher von Jahrespreis ausgegangen werden.

    Das mit brutto/netto ist immer eine Stolperfalle wenn man nicht täglich damit zu tun hat. Brutto heißt hier wohl für den Anbieter "20€ ist dreckig, USteuer ist drin und noch nicht rausgerechnet und abgeführt", während der Verbraucher wie auf dem Lohnzettel liest "Ohje, brutto, da sind noch Steuern fällig".


    Man bekommt den Basis-Tarif mit 9,90€ Grundpreis plus 31,38 ct Verbrauchspreis als "Angebot das man nicht ablehnen kann". Und da müsste der MS-Betrieb mit drin sein, Mischkalkulation. Deshalb fragt man sich warum man die möglichen MSB-Kosten aufgestellt bekommt.

    Als Mitgesellschafter hat man auch Risiken und Verwaltunsgaufwand, man ist ja quasi Windmüller.

    Wenn es nur um "was kommt dabei rum?" geht ist wohl eher das hier ratsam:


    https://www.buergerwindpark.de/modell-nachrangdarlehen.html

    Modell Nachrangdarlehen

    Im Rahmen eines Nachrangsdarlehens als Schwarmfinanzierung können sich Bürger mit kleineren Beträgen zu festen Zinssätzen und Laufzeiten an Windparks als Darlehensgeber beteiligen. Die Nachrangdarlehen sind beispielsweise für Energieversorger und Stadtwerke mit Energielieferverträgen kombinierbar.

    Das Modell Nachrangdarlehen hat folgende Eigenschaften:

    • Niedrige Beteiligungstranchen
    • Niedriger Verwaltungsaufwand
    • Prospektfrei beschränkt auf 2.500.000 € und maximal 10.000 € je Anteil (Schwarmfinanzierung)
    • Rendite durch festen Zinssatz
    • Variabel ausgestaltbare Laufzeit und Rückzahlung
    • Kombinierbar mit sonstigen Angeboten (bspw. Energielieferverträgen)