Beiträge von Casamatteo71

    Nennleistung ist wie bei PV irreführend, es kommt auf den Ertrag an. In der EnBW-App E-Cockpit kann man sich die Daten der EnBW-Anlagen anschauen. Derzeit 4 bis 5 Volllaststunden am 24h-Tag. Oder bis jetzt 13,4 GWh aus 9,9 MW, das sind deren 6. Interessanter wären die Vorjahre, hat die App aber nicht.


    Man kann im Süden froh sein wenn über 2000 VLh im Jahr zustandekommen, bei 4 MW 8000MWh, das sind 6 Stunden Neckarwestheim. Es ist in BaWü noch dieses AKW zu ersetzen, und dann stehen noch Kohlekraftwerke an Rhein und Neckar.

    Oder eine temporäre Phasenkopplung.


    Oder gleich dauerhaft alles "Kleinvieh" auf eine Phase klemmen anstatt wie (aufgrund alter Netzanschluss-Denkweise) üblich auf alle drei zu verteilen. Bei mir laufen Kühlschrank, Licht, Elektronik, Heizung, Garage mit E-Auto sowie Akku-gepufferte PV auf einem Außenleiter, so wie es die Sammelschienenstücke hergeben. Das ist bezogen auf die Leistung keine nennenswerte Schieflast, weit weg von 20A/4,6kW. Leistungen über 1000W ziehen nur zeitweise das E-Auto, Staubsauger, oder ein Heizlüfter, und das nicht gleichzeitig, und immer einphasig. Die Staubsauger sollten irgendwann auf Akku umgestellt werden.


    An den anderen beiden Phasen hängen nur selten bzw. nie gebrauchte Steckdosen, eigentlich dient das nur zum Anklemmen der Kabelschuhe. Großverbraucher wie Durchlauferhitzer und Herd sind natürlich weiterhin dreiphasig, da kann eine Mini-PV mit Speicher eh nichts ausrichten.

    Der WKA-Turm muss Betrieb bei Starkwind bzw. Stürme verkraften, inklusive das Drehmoment von elend langen Rotorblättern. Da macht ein Hilfskran beim Aufbau kaum einen Unterschied, zumal die Arbeiten bei Windstille erfolgen. Es ergibt wie gesagt keinen Sinn zwei Türme nebeneinander zu stellen.

    Die derzeitigen Preise für Emissionsrechte von ca. 50€ pro Tonne CO2 entsprechen 5 Cent pro Kilogramm, d.h. bei Erdgasstrom mit 500 g/kWh 2,5 Cent., Kohle entsprechend mehr. Braunkohlenstrom läuft wie üblich "durch", wird nur gelegentlich durch Starkwind etwas gedrosselt. Es ist nicht erkennbar dass CO2-Preise den Braunkohlestrom zugunsten von Gas oder Importen zurückdrängen.

    Es braucht nicht mehr von meinem Verständnis dafür dass es lange dauert und ein Knochenjob ist einen normalen Kran aufzubauen, sondern es braucht Methoden WKAs schonend, schnell und günstig aufzubauen.


    Auch diese sich-selbst-zusammensetzenden Kletterkräne brauchen Segmente für 150 bis 200m Hakenhöhe, und stehen neben dem eigentlichen Turm. Das ist doppelt gemoppelt und unnötig wie die Lagerwey-Enercon-Lösung zeigt. Die ist praktisch nur der Kran, denn der WKA-Turm ist ja vorhanden, den braucht man nicht zusätzlich auf- und vor allem nicht abbauen. Weniger ist mehr.

    500Wh entsprechen bei 12V 42Ah, 3,5h bei 18A jedoch bis zu 63Ah. Was gilt, hilft das Solarmodul mit?

    Wenn der AGM-Akku geladen war und nicht tiefentladen werden soll müsste er so um die 80Ah haben.