Beiträge von Casamatteo71

    Vielleicht kommen wir dennoch wieder zurück zur Kernfrage dieses Threads


    -> welcher-partei-traut-ihr-den-kampf-gegen-den-klimawandel-zu

    "Klimawandel" ist ein Dummenfang-Begriff, und "Kampf gegen den Klimawandel" ist so sinnvoll wie "Kampf gegen Jahreszeiten". Passt zum Gendersprech*zwang der überall durchgedrückt wird.


    Man kann politisch aktiv werden gegen die Abholzung von Urwäldern, gegen den Bevölkerungszuwachs auf x Milliarden, oder gegen die Förderung und Verbrennung von fossilen Brennstoffen, aber man genausowenig gegen einen oder "den" Klimawandel kämpfen wie die Dinosaurier oder Mammuts das konnten.


    Man kann übrigens auch dagegen kämpfen dass Leute die bislang zu Fuß gingen nun Verbrennerautos fahren wollen, oder dass sie ihren Lebensschwerpunkt verlegen von Regionen in den keine Heizung erforderlich ist in solche in denen im Winter geheizt werden muss, und das oft auf Kosten und CO2-Budget derjenigen die "schon länger dort sind".


    Also sagt mal klar was ihr konkret wollt, und was nicht, schwafelt nicht rum.

    Auch so eine Selbstverpflichtung zur Überschusseinspeisung ist zu viel Bürokratie - mal ganz abgesehen davon dass man derzeit konträr dazu auf 70% begrenzen muss. Was soll man mit PV-Strom-Überschuss bei Sonnenschein sonst machen als ins Netz entsorgen, wenn mit E-Auto, Wärmepumpe usw. alles ausgeschöpft ist was sowieso gewünscht ist? Einen Swimming Pool auf 36° heizen oder die Musikanlage lauthals plärren lassen? Alte Glühbirnen einschrauben und den Tag hell erleuchten?


    Die allseits geäußerte Abneigung gegen Einspeisung, mit allerlei Verrenkungen zwecks Nulleinspeisung wie Akku oder Heizstab, kommt doch nur von der Bürokratie mit EEG und Steuern. Fällt das weg ist auch der Abwehrreflex dagegen nahezu weg, von ganz bizarren Einzelfällen abgesehen. Lasst die Leute ganz simpel einspeisen, ohne Verrenkungen und "Grenzen" an denen irgendwelche Fallen zuschnappen, gebt ihnen ein paar Euro dafür bzw. reduziert die Stromrechnung entsprechend, und dann klappt das auch.


    Man muss PV-Strom abholen so wie Grünschnitt, der bei uns zu Biogas gemacht wird - allerdings muss trotzdem auf die 80-Liter-Biotonne ein Kleber für 23€ drauf. Das sparen sich manche, und lassen ihr Grünzeug im Garten kompostieren, wobei womöglich mehr Methan frei wird als dem Klima gut tut.

    Alles viel zu kompliziert. Es gehört sauber von vorne angefangen, das über 20 Jahre aufgeblähte EEG versteht doch niemand mehr.


    Für PV-Neubauten auf Eigenheimen sollte die Ust. der Baukosten auf 7% gesenkt werden, und fertig. Nix mit Finanzamt, weder Umsatzsteuer noch Einkommenssteuer, kein KUR und so. Alleine schon weil das viele abschreckt.

    Von mir aus irgendwelche Förderprogramme obendrauf, etwa für alte Zählerkästen.


    Auch keine feste EEG-Vergütung und die zugehörigen EEG-Regelungen mehr, denn der EVU kauft den eingespeisten PV-Strom (oder später auch Akku-Strom ggf. aus dem E- Auto) und verrechnet mit dem gelieferten Netzstrom. Zickt der Versorger, nimmt man einen anderen, ohne Mindestvertragsdauer und dergleichen.


    Und man wird auf Dauer auch zeitabhängige Preise und Smartmeter haben müssen, denn so ist die Realität wenn man nicht wieder Atomkraftwerke und Braunkohlekraftwerke haben will die "auf Strich fahren".

    Schönes Beispiel für manipulative Skalierung, denn nur der Ausschnitt von $4 bis $2,50 ist dargestellt (und auch noch mit $2,75 falsch beschriftet). Da sieht ein Preisverfall von $3,80 auf $2,67 aus wie von $1,30 auf $0,17, also auf fast Null.


    Zudem schwanken die Preise regional stark, selbst bei benachbarten Staaten, $2,25 pro Wp in Arizona, $3,15 in Colorado. Warum das so teuer ist verstehe ich nicht. Für die Komponenten werden sicher diesselben Weltmarktpreise gelten, die Planung und Arbeit schient deutlich teuerer als bei uns zu sein, vermutlich weniger Anbieter und größere Distanzen, zudem ein kleiner Markt nur mit zahlungskräftigen Kunden, kein Massenmarkt wie bei uns.


    PV und vor allem Speicher wird angeschafft wegen konkreter Stromausfälle, bei uns sind die Notstrom-Speicher eher für Ängste.

    Die freundlichen Winke der anderen mit den Tarif-Zaunpfählen hast du offenbar ignoriert und immer noch nicht gemerkt dass heutzutage zwei Tarife nicht zeitlich getrennt sind, wie früher im Ferraris mit zwei Zählwerken HT/NT für Haupttarif und Nebentarif/Nachttarif mit RSE für das Umschaltesignal, sondern gemäß Verwendungszweck, normal und begünstigt wie für Wärmepumpe und teils E-Auto. Deshalb zwei getrennte Zähler, da getrennte Verdrahtung.


    Überhaupt, was sollte ein WP-Tarif nur nachts bringen, bei Nachtabsenkung?