Beiträge von EmmetBrown

    Hallo Zusammen,


    ich habe mir letztes Jahr eine PV Anlage mit 9,9 KW Installieren lassen. Bisher bin ich mit dieser Anlage sehr zufrieden. Die Erträge sind ausgesprochen gut.

    Belegt habe ich nur mein Süd Dach mit 32 Modulen a 310 Watt.

    Jetzt habe ich allerdings noch 2 Dachgauben die eine Ost/West Ausrichtung haben. Diese sind noch komplett leer. Laut einer vorherigen Planung die im Zuge der Analgenplanung im letzten Jahr entstanden ist könnten auf jede Gaube auch nochmals 14 Module passen. Ich hätte also noch Platz für 14 Ost und 14 West Felder.


    Was meint ihr. Ist es Sinnvoll diese Flächen in diesem Jahr auch noch zu belegen. Bin momentan etwas hin und her gerissen.

    Die Planungen habe ich hier mal mit angefügt.


    ACHTUNG: Das Süd Dacht ist mit 32 Modulen Belegt und nicht wie in dieser Planung dargestellt mit 28 Modulen. Macht aber denke ich für diese Diskussion auch keinen wesentlichen Unterschied.

    Bei Seppelpeter ist es mit Flachdächern wie mit Stromspeichern. Die taugen beide nichts. Muss man auch nicht weiter diskutieren.


    Ich kann dir zu deiner Technik zwar nicht sehr viel dagen da ich hier kein Experte bin. Ich kann dir aber gerne von meinen Erfahrungen mit 4 Anbietern aus deiner Region berichten. Ich habe im Sommer erst eine 10 kWp Analge erichten lassen und bin sehr zufrieden. Was den WR angeht hast du kein Fabrikat genannt. Da der Home Mager aber als Zusatz genannt ist nehme ich an es ist ein SMA. Das wäre auch die gleiche Kombi die ich habe. Also meine bisherigen Erfahrungen teile ich gerne.
    Würde ich es heut nochmals planen würde ich das Dach koplett voll legen und nicht an dieser unsinnigen 10 kWp grenze stoppen oder zumindest den WR so dimensionieren dass man leicht noch ein paar Module anbringen kann.


    VG
    Ulrich

    Zitat von PV Ndh

    Solche Gedanken einiger Menschen sind unter Garantie der Traum aller "Bankberater", Lebensversicherungsvertreter und natürlich Speicherverkäufer.
    Es macht also keinen Unterschied ob du 100€ Ertrag für 10000€ oder für 20000€ Investition bekommst? Der absolute Gewinn ist ja schließlich gleich.



    Jetzt treibe ich dir wahrscheinlich endgültig den Schweiß auf die Strin:
    Ich halte im Garten 2 Bienen Völker die mich jeweils 100 Euro gekotet haben + Beute für 200 Euro + Honigschleuder für 800 Euro etc.
    Ich weis Honig ist bei Aldi günstiger zu haben. Ich mache es dennoch.
    Geiches gilt für die 5 Hühner.
    Manchmal gibt man Geld aus um sich was gutes zu tun ohne das Ziel der Gewinnmaximierung.
    Wenn das das einzige Ziel ist hätte ich niemals in PV investiert!

    Danke,
    auf dem Niveau diskutiere ich gerne.
    Nur nochmals zur Klarstellung. Ich habe lediglich eine Luft-Wasser WP für mein Brauchwasser. Ich heize nicht mit einer WP. Noch nicht. Daher kann ich sagen die ist dauerhaft im Betrieb. Da ich die Zuluft aus einem immer relativ gleich temperierten Kellerraum ziehe ist nicht zu erwarten, dass der Wirkungsgrad drastisch fällt. Ja auch hier ist optimierungspotential vorhanden.
    btw. die Zahlen habe ich weiter oben geliefert. Da der Vergleichszeitraum sehr kurz ist macht viel mehr keinen Sinn. Ich bin gespannt was die dunkle Jahreszeit noch bringt. Viel Schnee ist bei uns nicht zu erwarten. Das beläuft sich jährlich auf maximal 2 bis 3 Wochen, wenn überhaupt.


    Was ich bisher ganz vergessen habe ist eine Meinung zur eigentlichen Fragestellung.
    Ich habe mich für den Speicher entschieden. Wie erwähnt stand auch eine Erweiterung der Anlage um weitere 4.5 kWp zur Diskussion. Da für mich aber klar war, dass ich möglichst viel meiner Energie selbst verbrauchen möchte ist ein Speicher in meinen Augen alternativlos. Da ich den Speicher mit der Anlage zusammen habe errichten lassen habe ich noch den VSt. Abzug von 19% geltend machen können. Ich sehe keinen Preisverfall der Speicher um mehr als 20% innerhalb der nächsten 2 Jahre. Damit ging meine Rechnung auf bzw. kostet mich über die lfz. kein Geld. Bevor nochmals jemand schreit: ja ohne Speicher wäre die % Rendite höher, Absolut macht es keinen Unterschied).
    Womit ich nicht gerechnet habe ist, dass mir das Thema dermaßen viel Freude bereitet dass ich jetzt 3 Monate später schon wieder über die Ergänzung der Anlage nachdenke.
    Ich würde an deiner Stelle aufgrund des mangelnden Steuerabzugs erst mal die Anlage erweitern und später um einen Speicher erweitern. Der wird sicherlich günstiger werden.

    Es ist ganz klar, dass ich im Winter Energie zukaufen muss.
    Ich kann ja mal wieder berichten.
    Vielleicht hier mal noch ein paar weitere Kennzahlen die natürlich sehr individuell sind.
    Mein Anteil der Baterieentladung am gesamten Stromverbrauch.
    Juni 32% der verbrauchten Stroms kam aus dem Speicher
    Juli 37%
    Aug 40%
    Sep 42%
    Bin mal gespant wie es sich weiterentwickelt. Wenn die Nächte länger werden steigt dies. Auf der anderen Seite wird es auch immer schwieriger ausrechend Energie in den Speicher zu laden.


    seppelpeter : ja für dich ist ein Speicher keine Alternative. Das sollten mittlerweile alle verstanden haben. Ich habe einem anderen Beitrag von dir gelesen, dass du auch ohne Speicher nur einen Zukauf von wenigen hundert kWh Strom hast. Es kommt eben auf die individuellen Anforderungen an. Wenn ich mein Haus innen mit fluoreszierender Farbe streiche kann ich vielleicht abends auch das Licht aus lassen. Ist übrigens auch ein Speicher.

    Ich finde die Diskussion nimmt gerade einen Interessante Wendung.
    Ich will mal mein Beispiel darlegen. Leider habe ich noch keine langzeitwerte da die Anlage erst 3 Monate in Betrieb ist. Aber bisher bin ich sehr überrascht wie gut der Speicher mich über die Nacht bringt.
    Ich betreibe eine WW WP für einen 6 Personen HH. Jahresverbrauch ca. 6000 kWh
    die letzten 3 Monate gestalten sich folgendermaßen
    Verbrauch 1250 kWh
    Netzbezug 36 kWh
    Batterieentladung 490 kWh
    Direktverbrauch 720 kWh
    Autakiegrad 97%


    Jetzt bewegen wir uns natürlich in den hellen Monaten. OK, aber auch an Tagen an denen meine Anlage nur 15 kW produziert hat konnte ich über den Speicher einen Großteil meines Energiebedarfs decken.
    Ich bin auf die dunklen Monate gespannt.
    Meine Überlegung geht gerade dahin ob ich noch weitere 4.5 kWp auf die Dachgauben in westlicher Richtung platziere um hier in den Abendstunden (wenn der Verbrauch höher ist) nochmals mehr direkte Energie zu haben. Ich hätte da noch Platz für 14 Module.
    Nur schon mal vorweg. Mein Anspruch war es nicht mit dem Speicher Geld zu verdienen. Das ist nicht der Fall. Man kann ganz eindeutig eine höhere Rendite ohne einen Speicher erzielen. Allerdings verliert man auch kein Geld durch einen Speicher.

    Ich kann das so nicht bestätigen. Ich habe auch den SBS2.5 und er lädt vormittags auf maximal 15%. Alles weitere kommt dann am Mittag wenn ich in die Begrenzung laufen würde. Was mich etwas stört ist dass er bei 80% aufhört zu laden wenn eben die Begrenzungszeit vorbei ist. Dann kommt es schon mal vor dass morgens der Speicher leer ist und ich zukaufen muss.