Beiträge von PV Ndh

    Na wenigstens ist er noch in der Planungsphase und schlägt hier nicht erst mit dem vergeigten Neubau auf.

    Man stelle sich mal vor das wäre alles fertig und er müsste die PV um eine mittig auf dem Dach sitzende 4qm Solarthermie, den Schornstein auf Südost(halbe höhe des Daches) und die ebenfalls dort angebrachte Sat Schüssel basteln.

    Bei gut geplanten Neubauten sollte es auch mit Beheizung durch eine Luft/Wasser WP selbst an den kältesten Tagen eines sehr kalten Winters schwer möglich sein die WP unter einen COP von 2,xx (~2,5 bei -15°/35°) zu bekommen.

    Damit ist die Kombination aus Gaskraftwerk(ohne Wärmenetz) und Luft/Wasser WP im schlechtesten Fall kaum effizienter wie eine Gastherme. Den Rest des Jahres dafür sehr viel besser.

    Ist dir klar, das das kein zukunftsfähiges Heizungskonzept ist?

    Das sind Daten für einen wenig gedämmten Altbau mit relativ dünnen Wänden(Fachwerk mit Vorhangfassade) und Konvektor Heizkörpern.

    Du "ersparst" dir damit sicher einiges an zukünftigen Umbaukosten/Energiekosten oder besser gesagt lässt du dir diese zukünftigen Kosten damit jetzt einbauen.

    Abgasrohr der Heizung,.....

    Ging es hier nicht um einen Neubau???

    Wie hoch ist denn die Vorlauftemperatur, die bei -15° mit dem geplanten Wärmeabgabesystem benötigt wird?

    Bevor das in Estrich/Beton gegossen wird, solltest du prüfen ob und wie effizient da eine Wärmepumpe mit arbeiten kann.

    Das hat noch eine höhere Priorität wie die endgültige Ausgestalltung der PV Anlage!

    EEG Umlage auf Strom für PTG Anlagen ist ein altes Ärgernis.

    Wenn wir den davon befreien dann können wir die ganzen neuen Gas Heizungen, die ab 2026 die defekten alten Öl Heizungen ersetzen sollen, und den Bestand an bis dahin verbauten Gas Heizungen doch prima mit CO2 neutralem E-Gas versorgen.


    Vielleicht erfindet bis dahin aber auch jemand ein Gerät das Wärme durch Zufuhr von Strom einfach aus der Luft holen und damit ein Haus heizen oder umgekehrt einen isolierten Schrank innen abkühlen kann.

    Dann braucht der Aiwanger Hubert nicht mehr jeden Winter Eisbrocken in seinen Keller schleppen um dort seine Weißbier/Wurst Vorräte kühl lagern zu können.

    Bevor die flüssige Luft dann komplett in Turbinen wieder verstromt wird, könnte die auch direkt an die Industrie geliefert werden. Die könnte damit ihre Kühlaggregate und Verdichter ersetzen. Evtl. ließe sich damit auch noch eine Kappung von Lastspitzen und damit der Netzentgelte realisieren?

    Solar statt Agrar | Streit um Photovoltaik-Parks| quer vom BR - BR Fernsehen

    Weil es wegen dem Biogas(Methan) so gut passt.


    Da fasst man sich doch an den Kopf.

    Weil besch.... Biogasanlagen("Gelump") schon so viel Fläche fressen um dort ihren "Brennstoff" anzubauen(und nebenbei durch Düngung das Grundwasser zu verseuchen) sollen keine Solarparks gebaut werden dürfen, die noch dazu ganz nebenbei auch noch eine in Sachen Tierwohl nur schwer zu überbietende Haltungsform für Nutztiere gewährleisten könnten.

    Ist Heizen mit Holz umweltfreundlich? | Gut zu wissen | BR


    Reste aus der Holzverarbeitenden Industrie, welche problemlos zur Wärmeerzeugung in Heizungsanlagen in Wohnhäusern verbrannt werden können, gibt es denke ich nicht. Das was nicht mal mehr für Span oder Faserplatten taugt, das taugt erst recht nicht zum Verbrennen außerhalb von, mit aufwändiger Abgasnachbehandlung ausgerüsteten, Feuerungsanlagen.


    Wenn man es schaft das erfolgreich zu verdrängen, es einem egal ist, oder wirklich absolut keinerlei Möglichkeit für eine WP besteht, dann kann man das auch in Erwägung ziehen. Nur bitte niemals behaupten das man ökologisch einwandfrei mit einem Abfallprodukt, welches zu keinerlei anderer Verwendung mehr taugt, heizt.

    Das Haus besteht aus Bruchstein (EG) und Fachwerk (OG) und ist so gut es eben geht gedämmt. Bedingt durch die hohe Masse im EG (z.T. 60cm dicke Wände) heizen wir dort mit klassichen Wärmestrahlern in Form von Röhrenheizkörpern, die systembedingt eine hohe Vorlauftemperatur benötigen. Im OG laufen klassische Flachheizkörper (Konvektion/Wärmestrahlung).

    Sofern die Wände gedämmt sind müsste eine WP bei so viel Wärmekapazität in einer Wandheizung doch beste Betriebsbedingungen vorfinden?

    Wenn die 11KW der Gastherme ersetzt werden müssen gibt es in dieser Leistungsklasse z.B. die Luft Wasser WP von Mitsubishi mit Zubadan Inverter oder halt äquivalent Geräte von Panasonic oder Stiebel,...

    Mitsubishi Electric Wärmepumpe PUHZ-SHW80YAA + EHSC-YM9EC Set 1.1

    Ecodan PHB 2018 Auf Seite 64 sind die Leistungs/Temperatur Diagramme der evtl. passenden(?) Geräte.

    Ubakus u-Wert Rechner


    Damit kannst du deinen Wandaufbau nachbasteln und z.B. auch mal probieren ob nicht eine Wandheizung anstelle der Röhrenradiatoren in Frage kommen könnte. Mit der schweren Bauweise im EG könnte das eine Option sein die Vorlauftemperaturen auf WP verträgliches Niveau zu bekommen.


    Genau genommen stellt sich die Frage welche Art von Wärmeerzeuger eingebaut werden sollte doch überhaupt nicht. Es scheidet alles andere als die WP schon aus, sei es wegen der Verfügbarkeit des Brennstoffes und Feinstaubproblematik bei Biomasse oder dem Ursprung bei fossile Energieträgern. Einzige Ausnahme wäre bei eigenem Wald eine Holz Heizung, die dann aber wieder Komfortbedingt raus fallen dürfte.


    WP sollte also schon gesetzt sein, die Frage ist dann nur welche Wärmequelle sich als günstigste und akzeptabelste(Lärm) erweist.

    Ideal wäre ja wenn sich mehrere Hausbesitzer gemeinsam für ein kleines Wärmenetz entscheiden könnten, dann denke ich könnten günstiger mehrer Wärmequellen erschlossen werden und seltene Spitzenlasten bei extremen Temperaturen durch einen einzigen z.B. Holzkessel(oder Öl) abgedeckt werden. Nur gibts dann wieder Bürokratie(geeichte Zähler, Abrechnungen,...) und dem einen passt dies oder das nicht usw. und dann baut halt doch jeder seinen Kram(den Heizungsbauer freut das!).