Beiträge von PV Ndh

    Schornsteinfeger ist nach diversen Reparaturen mit den Prüfwerten der Ölheizung zufrieden.

    natürlich ist der damit zufrieden.

    Noch mehr zufrieden mit deiner Heizungstechnik wäre der aber wenn du endlich mal einen Kaminofen einbauen lassen würdest um "etwas fürs Klima" zu tun.

    Selbst dann wären nach wenigen Jahren wieder einige Kostgänger des Staates - und andere wohlhabend.

    Da passt was nicht! Warum sollte es dann nicht wieder wohlhabende Kostgänger des Staates geben? Wie wohlhabend wären denn die Wohlhabenden, würden Sie nicht die von der Allgemeinheit gezahlte und erbaute Infrastruktur über ihren eigenen privaten Bedarf nutzen dürfen?

    "Wer viel verdient, glaubt, er hätte das verdient"

    Irgend wie tun einige immer so als hätten sie und ihresgleichen alles auf dieser Welt allein durch ihrer Hände Arbeit aufgebaut, dabei vergessen die gern mal das nicht sie das allein waren sondern überwiegend alle anderen, die halt nur zu viel von dem was sie erwirtschaftet haben abgegeben haben.

    ...dass eine WP mit 2 Röhrenkollektoren effektiver ist, als die 3 mal 320WP PV an gleicher Stelle.

    5m2 x 500kWh/m2*a = 2500kWh/a

    Mit JAZ von 4 wären das 625kWhel die von einer 10kWp PV Anlage(Annahme) kämen die Anlage bestünde aus ~30 Modulen, die 3 Module anstelle der ST würden dann also davon nur 62,5kWh Strom und somit 250kWh thermisch liefern.

    Die Module bringen also scheinbar nur 1/10 des Ertrags der ST auf der gleichen Fläche?

    Nur was ist mit den restlichen ~930kWh Strom die ja von den 3 Modulen trotzdem noch erzeugt werden?

    Was kosten die 3 Module zusätzlich zu den 27 Modulen die ohnehin gebaut werden(sollten)? Viel mehr wie 500-600€ Brutto(Material und Montage) werden das kaum werden.

    Die 2500kWh kosten aus der WP und PV Strom, was beides vorhanden ist, 62,5€ im Jahr an entgangener Vergütung(0,1€/kWh), was kosten die aus der ST?

    Einzig MC4-Stecker, ein anständiges 3x2,5mm² und eine ordentliche Crimpzange,

    Eine ordentliche Crimpzange für MC4 Stecker bekommst du nicht mal eben für 4-5€, die kostet ordentlich Geld.

    Für deine 4-6 mal crimpen leihst du dir da besser eine aus, sonst sprengt die Zange komplett deine Kosten wenn fast alles andere geschenkt ist.

    Oder du nimmst einfach werkzeuglos zu montierende Stecker/Buchsen, die vorhandenen an den Modulen kannst du ja abschneiden wenn die nicht zusammen passen und da dann einfach neue drauf machen.

    Dann stellt sich nun die Frage wie du das genau umsetzen willst. Soll die 2006er Anlage weiter voll einspeisen(für 6 Jahre) und an Ort und Stelle verbleiben, oder versetzt du die auf die andere Dachseite und machst die Südseite komplett neu?

    Das hätte den Vorteil, das es nicht so zusammengeschustert aussieht sondern ein eher stimmiges Bild ergibt und mehr neue Leistung drauf geht ohne das Platz wegen inkompatibler Maße verschwendet wird.


    Evtl. von der neuen Anlage auf Süd eine Anzahl an Modulen entsprechend der alten Nennleistung an den WR der alt Anlage weiter als Volleinspeiser betreiben, und die alten Module, wenn die dann z.b. auf Nord liegen, mit auf den neuen WR klemmen.

    Sobald die alte Anlage aus der Vergütung fällt könnte dann vorrangig deren Strom zuerst für den EV genutzt werden und die neue liefert nur Leistung zum Eigenverbrauch wenn die Leistung der alten nicht genügt.

    Genau genommen ist die Isolierung derartiger Bauteile(Ventile,...) meist schlechter wie die der durchgehend isolierten Rohrleitung.

    Mit dem Ventil im Rücklauf gibt es also geringere Verluste im Wärmeverteilsystem, weil der VL(höhere Temperatur) optimal isoliert ist, wodurch auch die VL Temperatur ab WP niedriger ausfallen kann.


    Der Volumenstrom im Rücklauf ist durch die niedrigere Temperatur(höhere Dichte bei identischem Massenstrom)) auch minimal kleiner wie im Vorlauf, was wieder minimal Vorteile bei den Strömungsverlusten bringen sollte wenn das Strömungstechnisch ungünstige Ventil(vergl. mit Rohrleitung) dort sitzt.


    Der Einfluss wird sicher nur minimal sein, aber wenn man selber baut und das Optimum erreichen will schaut man doch selbst gern wo man das letzte noch so kleine bisschen Effizienz aus der Anlage heraus holen kann.

    Sind alles ganz tolle Ideen die es zumeist schon mal gab, nur haben zu diesem Zeitpunkt PV Module noch >> 2€/Wp gekostet, und hatten meist noch höhere Temperaturkoeffizienten.

    Dem Kühleffekt im Sommer von bis zu 70° auf z.b. 40° steht bei dem ganzen dann natürlich der gegensätzliche Effekt im Winter gegenüber wenn die Module gut isoliert werden um wenigstens etwas Wärme abnehmen zu können.

    Für HT Prozesswärme sind Röhrenkollektoren da und für NT Wärme gibt es Wärmepumpen.

    Wie viel bringt es prozentual, wenn man die PV-Module von 100°C auf vielleicht 80°C kühlen würde?

    Das bringt enorm viel, vor allem wenn du erst mal die Zusatzheizung abschaltest die die Module im Sommer von den üblichen maximal ~65-70° auf 100° bringt. Wie viel Leistung du gewinnen(verlieren) kannst für jedes Grad weniger(mehr) steht im Datenblatt eines jeden Moduls( ~ -0,35 bis -0,4%/K).