Beiträge von PV_Bernd_2018

    Mal eine allgemeine Frage:


    Wie sieht es beim Solar-Carport aus, was ist privat , was Geschäft? Wie sieht es das Finanzamt?


    (Eigentlich geht es mir um eine Überdachung, 3m×3m , einer Wellenbank oder Relaxecke, die ich evtl. noch bauen werde.)

    Aber, Carport ist ja ähnlich und kennt jeder:


    Also, das Finanzamt könnte argumentieren, dass ich für mein Auto doch eine Überdachung brauche und würde einen Teil des Carports als privat anrechnen.

    Ich würde argumentieren, mein Auto braucht keine Überdachung und ich will die Fläche nur für PV nutzen und möchte den ganzen Carport samt PV mit ins Gewerbe rechnen.


    Wie läuft das in der Praxis?


    Kann ich die Kosten für den Solar-Carport komplett als Ausgaben absetzen?

    Im Winter und bei Ost/West wirst Du in der Mulde so oder so keine Erträge befürchten müssen, da ist dann auch Schnee egal.

    Ich habe festgestellt, dass bei diffusem Licht, neblig, eine flache Ausrichtung die meiste Energie bringt , auch im Winter gegenüber Modulen , die mit 54° in Südrichtung optimal ausgerichtet waren.
    Es ist nicht viel , was da kommt, aber mehr als Module mit optimalem Winkel-bei schlechtem Wetter.
    Liegt daran, dass das Licht aus der vollen Halbkugel des Himmels kommt, während bei optimaler Ausrichtung nur genau aus einer Richtung. Sehr interessant, dieser Effekt.

    Sicher? Bei uns heißt es, dass man PV-Module an Gebäude anbauen kann, wie man möchte.
    Hast Du nachgefragt?

    Das habe ich anders gelesen.... Sobald man einspeist auch wenn man verschenkt bekommt man theoretisch zumindest mit den Behörden zu tun.
    Natürlich nur wenn man es genau nimmt bzw. wenn die Behörden sich für so etwas interessieren.
    Weiss das jemand definitiv?

    Nö, keine Behörden, nur eine Meldung beim Netzbetreiber (ggf. inkl. Antrag auf Zählerwechsel) und Registrierung beim MaStR sind nötig.

    Genau. Habe bei WestNetz angerufen:

    - Meldung bei Westnetz erforderlich, ggf. Zweirichtungszähler mit Installationskosten, Zähler ist kostenlos, später ca. 20 Euro/Jahr Gebühren

    - Meldung bei Bundesnetzagentur

    - Leistung des Wechselrichters ist maßgebend, kleiner 600 VA


    Wenn schon PV vorhanden, dann ganz normale Standardprozedur.
    In dem Fall würde ich das über das schon bestehende Gewerbe regeln.

    Hi, ich hätte da ein praktisches Beispiel:


    Bei meinen Eltern steht ein Gartenhäuschen und es passen auf jede Seite (West/Ost) jeweils 3 Module drauf.
    Wir haben noch einige rum liegen aus einem Hagelschaden. Ein paar hat der Hagel verschont, 28 Stück.
    Leistung ca. 250Wp.


    Nun würde ich gerne einen Wechselrichter dran hängen , der 3 Module an einem String kann, 2 Strings hätte und max. 600 Watt (oder ein kleines bisschen mehr) kann.

    Kennt Ihr da was?

    Der Grundverbrauch ist relativ hoch. Deswegen wären konstant (fast) 600 Watt eine schöne Sache.

    OK, klar, je höher die Temperatur, desto mehr Wärmestrahlung. Ist glaube ich proportional zu der Differenz der Temperaturen in 4. Potenz.

    Aber, das macht die Sache ja noch uneffizienter.

    Wenn ich doppelt so große (Fläche) Heizkörper installieren würde, dann kann ich die Vorlauftemperatur nicht entsprechend absenken.

    Werde in Kürze mal in einem anderen Forum nachhören, was ich am besten tue, wenn die Gasheizung mal defekt ist.
    Will ja hier nicht zu weit von den Wärmepumpen weg gehen, quasi off topic.