Beiträge von jb79

    Hallo!


    Werde das nochmal mit meinem Solarbauer durchgehen.
    Was du aber nicht berücksichtigt hast ist folgendes:


    Speicher morgens leer? 11,5kWh ist ne Menge Energie, glaube nicht, daß man die immer verbrauchen wird, der Speicher also immer leer ist.
    Warum sollte man die vollen 5kW einspeisen, wenn man keine Einspeiseförderung hat?
    Sinn macht dann nach meinem Verständnis eine 0-Einspeisung, also genau die Energiemenge über den Wechselrichter zu jagen, die man grade im Haus benötigt und den Rest in den Speicher zu laden. Der Speicher wird dann evtl. schon früh voll sein, dann speist man zwar wieder ein, hat aber schon den Speicher voll, wenn es dann z.B. ab Mittag regnet oder stark bewölkt ist.
    Hat man hingegen die Energie erstmal ins Netz geschickt, dann ist der günstige Solarstrom erstmal weg und man muß früher zum Normaltarif nachkaufen, wenn der Speicher leer wird.


    Die intelligente Speichernutzung ist in jedem Fall ein sehr spannendes Thema, das ich mir später noch genau ansehen möchte.


    Zum 2. Wechselrichter: Klar, der kostet erstmal Geld, kann man denn evtl. nächstes Jahr wieder um eine Einspeiseförderung ansuchen, dann wäre das in jedem Fall trotzdem eine Option denke ich mal.

    Hallo!


    Die Module sind alle gleich ausgerichtet, habs mir jetzt im Winter angesehen, da kriege ich am späteren Nachmittag auf der linken Dachhälfte Schatten auf die unterste Modulreihe, etwa 3 Ziegelreihen hoch. Wenn die Sonne dann zwischen Frühjahr und Herbst höher steht ist das sicher kein Thema mehr.


    Prinzipiell stimme ich dir zu und verstehe was du meinst.
    Was allerdings passiert, wenn die volle Leistung zur Verfügung steht und die Batterie schon voll ist? Dann kann der WR nur noch 5kW ins Netz drücken, die restlichen 3kW bleiben ungenutzt.
    Von der Modulaufteilung wären wir bei 17 für den 5kW und 11 Modulen für den 3kW Fronius gewesen.


    Wann genau der Speicher von Fronius freigegeben wird kann nur Fronius selbst sagen, mein Solarbauer in Spe hat gemeint wenn Fronius sagt Q2/2018 dann heißt das wohl, daß eher erst Q3 oder Anfang Q4 damit zu rechnen ist. Ich lasse mich überraschen, je früher, desto besser.

    Hallo!


    Aktueller Stand: Es hat sich ein Solarbauer aus OÖ bei mir gemeldet, der mir ein Angebot gemacht hat.
    Nach telefonischer Klärung meiner Fragen (gut 1 1/2h), ein paar Anpassungen und Preisvergleichen mit dem Internet hab ich gestern folgendes bestellt:
    28x 305W Q-Cells Q-Peak DUO BLK-G5
    1x Fronius Symo 3.0-3-S
    1x Fronius Symo Hybrid 5.0-3-S
    Haben uns jetzt dafür entschieden, den Aufbau doch machen zu lassen. Werde mitarbeiten soweit es geht, das spart ein paar Euro und mir macht der Aufbau von Technik ohnehin Spaß. Man kennt die entsprechende Anlage dann auch besser als wenn man alles fix fertig installiert bekommt und nix selber angreift.


    Wenn Fronius die Anbindung für die BYD Speicher fertig hat (da läuft laut seiner Nachfrage angeblich schon ein Feldtest) dann kommt noch ein BYD B-Box HV Speicher mit 11,5kWh dazu.
    Die Anlage kriegt auch eine Netzfreischaltung kriegen, im Fall eines Netzausfalls sitze ich dann nicht im Dunkeln. Wir haben hier in NÖ zwar noch keinen wissentlichen Stromausfall gehabt seitdem ich im Haus wohne (6 Jahre), aber man weiß ja nie, was in Zukunft alles passiert.


    Mit Förderung würde mich der Speicher im Endeffekt auch nur 2000€ kosten.


    Die nächsten Schritte sind jetzt:
    Datenblatt für Netzzugang/Erzeugeranlage => gestern an EVN geschickt
    Bauanzeige bei der Gemeinde => Plan muß ich noch zeichnen
    Förderansuchen => 12. März (voraussichtlich)

    Mal kurz zum Mitschreiben.


    Bezüglich Förderung gibt es folgende Möglichkeiten:
    1.) Investförderung 250€/kWp für die Solaranlage bzw. 500€/kWh für den Speicher
    2.) Tarifförderung 7,91Cent/kWh


    Hab bei der Tarifförderung was von 9-16 Jänner gelesen, heißt das, daß für heuer da kein Förderantrag mehr möglich ist?
    Bei der Tarifförderung wird ein Eigenversorgeranteil abgezogen, bedeutet das, daß mir da ein evtl. eingesetzter Speicher damit die maximal mögliche Vergügung verringert?

    Hallo Markus!


    Zur Wandlung: Es gibt inzwischen auch Speicher, die mit höheren Spannungen (Bereich ca. 300-400V) arbeiten.


    DC/DC Wandler, die zwischen zwei relativ gleichen Spannungen wandeln arbeiten viel effizienter, als wenn es da um Faktor 8-10 geht (z.B: 400V auf 48V). Auch wenn der Unterschied nur ein paar Prozentpunkte ausmacht, über die Jahre kommt da schon was an Energie zusammen..


    Was ich aber eigentlich gemeint habe: Eine doppelte Wandlung Solarstrom auf Netzspannung (DC/AC) und dann nochmal zurück auf Batteriespannung (AC/DC) zum Batterieladen ist in jedem Fall noch ineffizienter, als wenn man die Gleichspannung der Solarzellen direkt in die entsprechende Spannung zum Batterieladen umsetzt. Es braucht dann eben nur den DC/DC Wandler/Laderegler.


    Die Klima wird meiner Meinung nach immer per Solarstrom laufen. Hab da einen kleinen Hutschienenzähler drinnen, über den ich mir per Pulszähler und Arduino die aktuelle Leistung anzeigen lassen kann. Mehr als 1,5-1,6kW nimmt die Klima nie aus dem Netz, auch wenns Vollgas kühlt.


    Den verlinkten Rechner kenn ich schon, trotzdem nochmal danke für den Link.

    Hallo!


    Das ist mein erster Beitrag hier im Forum, darum will ich mich kurz vorstellen:
    Jürgen, 38 Techniker (Mobilfunk) aus Niederösterreich. Verheiratet, 2 Kinder, Hund, Eigenheim


    Folgende Fragen:
    1.) Wir würden uns die Hardware (Module, Wechselrichter, Speicher, Montagematerial) gerne in Deutschland besorgen und die Anlage selbst auf's Dach schrauben. Für den Anschluß und die Abnahme brauchts aber Elektriker usw. Gibt es auch Firmen, die das ganze begleiten würden oder wo man zumindest mitarbeiten kann bzw. wo man das Material beistellen kann?


    2.) Speicher/Wechselrichter: Soweit ich mich bisher eingelesen habe macht meiner Meinung nach bei einem Neubau ein DC gekoppeltes System Sinn, denn da entfällt eine Wandlung beim Laden der Akkus => weniger Verluste. Welche Geräte sind da zu empfehlen, am besten eines, mit dem auch ein Inselbetrieb möglich ist, falls das Netz mal ausfallen sollte.
    Bei den Akkus würde ich einem Hochvoltsystem dem Vorzug gegenüber von 48V geben => effizientere Wandlung möglich.
    Zur Speicherkapazität: Möchte so 8-10kWh haben, unser aktueller Jahresverbrauch liegt bei etwa 7500kWh


    3.) Module: Hätte mir die Heckert NeMo 2.0 60M 300 mono genommen, die sind Preis/Leistung glaub ich ganz gut dabei


    4.) Einspeisung:
    Die Tarife sind, soweit ich mitbekommen habe ja nicht grade hoch. Hab irgendwo von einem Stromversorger gelesen, wo man die eingespeiste Strommenge speichern kann, um sie dann (mit relativ geringer Gebühr) selbst verbrauchen zu können, also keine Einspeisung im herkömlichen Sinn. Das wäre als zusätzlicher Speicher dann schon ein Hit.


    5.) Förderung: Hab gelesen, daß 2018 auch eine Förderung für Speicher kommen soll, in NÖ selbst gibts ja glaub ich nur die Förderung im Zuge der Eigenheimförderung, die je zurückgezahlt werden muß.


    Istsituation:
    Gleich beim Hausbau (2011) wurde installiert: Solarthermie mit 10m², 800l Schichtspeicher und Wärmepumpe. Die Solarthermie schafft zwischen April und September die Warmwasserversorgung ohne Wärmepumpe, und schaltet sich nur ein, wenn es wirklich tagelang kaum Sonne gibt.
    Seit Sommer 2017 schafft eine LG Klima mit 5kW Abhilfe wenn es der Sommer all zu gut mit uns meint, das könnte den Stromverbrauch in heißen Sommern noch nach oben treiben. 2017 hats noch nicht so große Auswirkungen gehabt weil erst Ende Sommer eingebaut.


    Die Dachneigung beträgt 38°, Die Ausrichtung ist 9,5° nach Südosten (zumindest laut Einreichplan).
    Schatten gibts den Großteil vom Tag keinen, glaub ab 16:00 macht das Dach vom Nachbarn (westlich) ein Schatten auf den westlichen Teil vom Dach, das dürfte bei 2 Strings aber so machbar sein, daß der zweite String (östlicher Dachteil) nicht betroffen ist. Nach Süden und Osten hin ist alles frei, da hab ich je ca. 23m bis zur Grundgrenze bzw. der südlichen Straße, Baum/Strauchbestand hab ich höhenmäßig unter Kontrolle.


    Mit den bestehenden Plänen und einem Maßband bewaffnet hab ich die zur Verfügung stehende Fläche ermittelt. Herausgekommen ist das Bild im Anhang (Eagle ist eigentlich für Leiterbahndesign, trotzdem immer noch ein CAD Programm).


    Als Modulgröße habe ich 1x1,7m angenommen, das müßte für die meisten am Markt erhältlichen Module passen. Es ist aber egal ob die Module senkrecht oder waagerecht montiert werden, mehr als 28 in einer Ausrichtung bringe ich nicht unter, man könnte nur noch 2 Module liegend über der Solarthermie montieren (die anderen 28 stehend montiert).
    Das meiste dürfte eh klar sein, die rote Linie sind 30cm von der Dachkante weg, wenn man da weniger Abstand braucht, noch besser. Das einzelne Modul rechts außerhalb der Dachflächen nicht beachten, das ist vom Zeichnen noch da und nicht eingerechnet.




    Mit 28 Modulen komme ich dann auf 8,4kWp (300Wp Module), Wechselrichter muß da ohnehin schon dreiphasig sein, von der Spannung her müßten das dann 2 Strings werden.