Beiträge von jb79

    Hallo!


    Welche Sicherung meinst du?
    Eine 2,5kW Anlage einphasig wären knapp 11A, also eine 13A oder 16A Sicherung auf Netzseite. Eigentlich ist die Sicherung abhängig vom Kabel. 1,5mm² sollte man normalerweise mit 13A absichern, 16A Sicherung bei 2,5mm².


    Modulseitig wird nix abgesichert, weil jedes Modul einen Maximalstrom hat, den kann der einzelne String nicht überschreiten. Ein 250W Modul hat etwa 8-9A Kurzschlußstrom und Leerlaufspannungen um die 36-38V.


    Wo gesichert werden muß und in welcher Stärke, da kümmert sich normalerweise der Solarbauer drum.

    Hallo,


    Also den Smartmeter von Fronius habe ich, der ist auch so montiert, daß er das gleiche messen sollte wie mein Stromzähler.
    Werde irgendwann mal versuchen, die Maßwerte des Fronius Zählers und des normalen Stromzählers von 0:00 am Monatsersten bis 23:59 am Monatsletzten abzulesen und dann zu vergleichen.


    Danke für den Hinweis auf die Kooperation von Awattar und Fronius, scheint so als würde es da vorerst aber nur um das Anbieten des hourly Tarifes in Deutschland gehen, es sollen aber noch andere Dinge in Vorbereitung sein. Lasse mich mal überraschen, habe ja nach Installation meiner Anlage zu Awattar gewechselt, mangels Smartmeter aber derzeit nur den monthly Tarif.


    Habe nochmal nachgegrübelt, du hast Recht, ich zähle die Einspeisung doppelt, so wie ich sie derzeit eingetragen habe, außerdem ziehe ich so den Bezug wieder ab, was auch nicht gewollt ist.


    Habe jetzt nur noch die Bezugs/Lieferpreise bei "Einspeisetarif ins Netz (ohne Fronius Smart Meter)" eingetragen, dann das ist die Energiemenge, die die Anlage produziert. Multipliziert mit dem Liefer bzw. Bezugspreis (bei mir ja gleich) kommt dann raus, was man gespart hat weil man es nicht aus dem Netz beziehen mußte bzw. was man für die Überschusseinspeisung bekommen hat. Damit habe ich mit dem einen Punkt beide Teile abgedeckt die ich haben wollte.


    Kann es sein, daß auf der Startseite von Solarweb die Werte nicht richtig berechnet werden? Hab jetzt nur noch die Werte bei "Einspeisetarif ins Netz (ohne Fronius Smart Meter)" drinnen stehen und mal selbst nachgerechnet. Tages- und Monatswert scheinen korrekt, der Jahreswert 2018 und der Gesamtwert scheinen aber nur aus August und September zu bestehen, der bisherige Oktoberertrag scheint da noch zu fehlen.

    Hallo!


    Meine Anlage ist seit Anfang August am Netz. Es gibt im Solarweb die Möglichkeit, den Einspeise- und Bezugstarif einzugeben und sich so den Ertrag der Anlage errechnen zu lassen. Hab da ein paar Fragen dazu, eventuell kann jemand von euch mir da weiterhelfen:


    Habe mich mit den Tarifeinstellungen etwas gespielt und bin dabei auf folgende Kombination gekommen, die meiner Meinung nach die folgende Ersparnis durch die Anlage anzeigt:
    eingespeiste kWh*Einspeistarif + selbst verbrauchte kWh*Bezugstrarif.


    Das habe ich erreicht, indem ich bei den Tarifen
    bei "Einspeisetarif ins Netz (ohne Fronius Smart Meter)" die beiden Wechselrichter und den aktuellen Einspeisetarif (ändert sich bei mir monatlich),
    bei "Bezugstarif (mit Fronius Smart Meter)" den Smartmeter mit dem Bezugstarif und
    bei "Einspeisetarif ins Netz (mit Fronius Smart Meter)" den Einspeisetrarif eingegeben habe.
    Anmerkung: Einspeisetarif und Bezugstarif sind bei mir gleich, die Gebühren beim Bezugstarif (Netzgebühren) habe ich nicht berücksichtigt, weil ich die erst bei der Jahresabrechnung bekomme und das nicht sauber rückrechnen kann.


    Nun zu den Fragen:


    1.) Ist meine Einstellung so richtig, um damit die beiden Teile "eingespeiste kWh*Einspeistarif + selbst verbrauchte kWh*Bezugstrarif" als Ertrag angezeigt zu bekommen?
    2.) Wieviele Datensätze läßt das Solarweb zu? Habe bei jedem der drei Einträge jetzt monatlich einen neuen Tarif, irgendwann wirds unübersichtlich und evtl. könnte es da dann mal eine Begrenzung geben und ich kann keinen aktuellen Tarif mehr eingeben.

    Die WP kann das leider nicht, zumindest nicht ab Werk. Eventuell schau ich mir das aber noch an. Mein Schwiegervater hat mal in der Bude gearbeitet und kennt die Steuerung ganz gut.


    Bin allerdings schon am Tüfteln, wie ich die Klimaanlage abhängig von Außen/Innentemperatur und Solarleistung steuern kann. Die läuft derzeit fast täglich um die 10h und braucht etwa 1-1,2kW.
    Derzeit hab ich einen Arduino mit IR Diode und Ethernet Shield, damit ich die Klima auch aus der Ferne aktivieren kann, dann ist es schon angenehm kühl, wenn man am späten Nachmittag heim kommt.
    Möchte es dann so haben, daß z.B. ab 1,5kW Einspeisung eine Art Freigabe aktiviert wird und der Arduino dann bei entsprechenden Temperaturen die Klima aktiviert. Manuelle Aktivierung wird es natürlich weiterhin geben.
    Am Wechselrichter gäbe es einen entsprechenden GPIO Ausgang, den ich optogekoppelt an den Arduino anschließen würde.


    Weitere Ideen sind auch schon da, z.B. Bewässerung, wo dann die 1,5kW Brunnenpumpe läuft.


    Ladestrategie muß ich mir erst ansehen. Gibts da eine Übersicht, was Sinn macht bzw. welche Möglichkeiten es gibt?



    Edit zum Stromanbieterwechsel:
    Die Kündigung beim alten Anbieter (ohne Einspeisetarif) wurde nach Hinweis darauf anstandslos trotz bestehender Mindestvertragsdauer anstandslos sofort angenommen, dann ging alles ganz schnell, am 9. August wurde der Zähler getauscht, seitdem läuft die Einspeisung.

    Update:


    Hab beim alten Anbieter nochmal angerufen mit Hinweis auf Wechsel wegen Photovoltaik, der Mitarbeiter hat mir dann gesagt, daß die vorzeitige Kündigung so gehen würde, ich soll das auch schriftlich (Mail) einbringen.
    Ob das dann so problemlos durchgeht weiß ich zwar noch nicht, hoffe aber mal das Beste.


    Der neue Anbieter braucht für die Einspeisung auch noch den neuen Zählpunkt, den Energieliefervertrag samt Antragt zur Inbetriebnahme Strom ist also kurz drauf zur EVN gegangen, damit die den aktivieren und den Zähler tauschen.


    Die Dame vom neuen Anbieter hat gesagt, daß sie am Nachmittag und auch morgen nochmal den Wechsel versucht, vielleicht haben die beim alten Anbieter das inzwischen bearbeitet, wenn nicht bekomme ich ne Info, dann starte ich erstmal dort nur mit Einspeisung (Plan B).


    mdonau : Was meinst du mit WP? Etwa Wärmepumpe? Ich hab zwar eine, aber keinen seperaten Zähler. Die WP wird zusätzlich von 10m2 thermischer Solaranlage und 800l Schichtspeicher unterstützt, ab April/Mai bis September/Oktober brauch ich die maximal wenns mal wirklich mehrere Tage durchregnet. Somit machts keinen Sinn für diese Monate Grundgebühr für den Zähler zu zahlen, hab sie seit 2 Monaten sogar komplett ausgeschalten, sonst läuft die ganze Elektronik unnötig in Standby mit. Hatte auch schon Wintertage mit um die -15°C wo die thermische Solaranlage etwa 6h genug Energie zum Heizen geliefert hat (WP ist in der Zeit nicht angesprungen).

    Update:


    Hab beim alten Anbieter nochmal angerufen mit Hinweis auf Wechsel wegen Photovoltaik, der Mitarbeiter hat mir dann gesagt, daß die vorzeitige Kündigung so gehen würde, ich soll das auch schriftlich (Mail) einbringen.
    Ob das dann so problemlos durchgeht weiß ich zwar noch nicht, hoffe aber mal das Beste.


    Der neue Anbieter braucht für die Einspeisung auch noch den neuen Zählpunkt, den Energieliefervertrag samt Antragt zur Inbetriebnahme Strom ist also kurz drauf zur EVN gegangen, damit die den aktivieren und den Zähler tauschen.


    Die Dame vom neuen Anbieter hat gesagt, daß sie am Nachmittag und auch morgen nochmal den Wechsel versucht, vielleicht haben die beim alten Anbieter das inzwischen bearbeitet, wenn nicht bekomme ich ne Info, dann starte ich erstmal dort nur mit Einspeisung (Plan B).


    mdonau : Was meinst du mit WP? Etwa Wärmepumpe? Ich hab zwar eine, aber keinen seperaten Zähler. Die WP wird zusätzlich von 10m2 thermischer Solaranlage und 800l Schichtspeicher unterstützt, ab April/Mai bis September/Oktober brauch ich die maximal wenns mal wirklich mehrere Tage durchregnet. Somit machts keinen Sinn für diese Monate Grundgebühr für den Zähler zu zahlen, hab sie seit 2 Monaten sogar komplett ausgeschalten, sonst läuft die ganze Elektronik unnötig in Standby mit. Hatte auch schon Wintertage mit um die -15°C wo die thermische Solaranlage etwa 6h genug Energie zum Heizen geliefert hat (WP ist in der Zeit nicht angesprungen).

    Hallo!


    Hab natürlich wieder den Spezialfall erwischt: Letztes Jahr Herbst Anbieter gewechselt, heuer ging sich der Bau der Solaranlage aus. Diese ist jetzt fertig, nur fehlt mir ein Stromabnahmevertrag, der aktuelle Anbieter hat aber keinen Einspeisetarif, klar hab ich zu dem Zeitpunkt auch nicht gebraucht. :roll:


    Hab jetzt grade mit dem neuen Anbieter gesprochen, die haben grade einen ähnlichen Fall gehabt, wo der Kunde dann ein Sonderkündigungsrecht beim alten Anbieter aufgrund des Baus der Solaranlage hatte, weil dort ja keine Einspeisung möglich ist. In den AGBs hab ich leider nix in der Richtung gefunden, vielleicht ist das aber auch in den für Laien wirr geschriebenen AGBs der Anbieter verborgen. Mein (Strombezugs) Vertrag würde noch bis November laufen.


    Es gibt jetzt 2 Möglichkeiten:
    1.) der alte Anbieter gibt mich frei, kann dann normal wechseln und es paßt - Idealfall
    2.) der alte Anbieter stellt sich quer, könnte beim neuen schon einspeisen, müßte aber dann bei beiden Grundgebühr zahlen. Die 4 Monate wäre dann etwa 15€ in der Grundgebühr, damit müßte ich etwa 15-20 Tage mit gutem bis sehr gutem Ertrag haben damit sich das rechnet.


    Werde morgen mal beim alten Anbieter aufschlagen und nachfragen.


    Hatte evtl. jemand von euch auch so einen Fall?

    Hallo Dolphin,


    Die Technik die du brauchst kostet nun einmal etwas Geld.


    Der erste Ansatz wäre der einfachste: WR gegen einen Fronius Symo Hybrid tauschen, Smartmeter mit Anbindung zum WR und eine entsprechende Hochspannungsbatterie. Das fällt aber aus, da du deinen WR nicht tauschen willst.


    Damit bleibt nur folgende Lösung: Batteriewechselrichter + Smartmeter und Batterie. Das gibts einphasig, würde aber eine dreiphasige Lösung bevorzugen, vermutlich ist das auch die Variante die vom Strombetreiber gefordert sein könnte.


    Das Ganze funktioniert so:
    Über den Smartmeter bekommt der Wechselrichter mit der Batterie die Infos, wieviel Strom aktuell gebraucht wird.


    Strom aus der Photovoltaikanlage wird erstmal direkt verbraucht wie bisher. Ist mehr Strom da, dann lädt der Batteriewechselrichter den erstmal in die Batterie, bei zu wenig Strom wird der vom Batteriewechselrichter aus der Batterie bereitgestellt (sofern genig gespeichert ist).


    Zur Batteriegröße: Miß mal, wieviel kWh du nachts (sagen wir 18:00-8:00) brauchst, das wäre das absolute Minimum. Gut wäre auch zu wissen, wieviel von deinem erzeugten Strom du tagsüber selbst verbrauchst. Es muß da noch genug bleiben, um die Batterie zu laden.
    Hab irgendwo mal die folgende Formel gesehen, die ein gutes Verhältnis darstellen soll: Jahrsstromverbrauch (in 1000 kWh) : Panelleistung (kWp) : Nutzbare Speicherkapazität (kWh) = 1:1:1, soll heißen bei einem Jahresstromverbrauch von sagen wir mal 4000kWh sollte die Solaranlage etwa 4kWp haben und der Speicher ca. 4kWh. Damit kommt man auf recht brauchbare Werte was Eigenverbrauch und Eigenverbrauch gespeicherter Energie betrifft ohne übermäßig teuer zu werden.


    Noch eine Sache zu den Batterien/Akkus: Es gibt Niederspannungssysteme (meist 48V) und Hochspannungssysteme (zwischen 200 und 500V Akkuspannung), bei ersterem sind die zu verarbeitenden Ströme schnell in großen Höhen, was entsprechend dicke Verkabelung erfordert.

    Hallo!


    Am Mi wars endlich soweit, daß meine Anlage montiert wurde.
    Mein Solarbauer ist am Nachmittag mit 3 Mann angerückt, nachdem die Maße genommen waren dann die Hiobsbotschaft: die 28x Q-Cells Black 305W passen nicht wie von mir geplant aufs Dach, hatte die ca. 2cm für die Montageklemmen pro Reihe nicht eingerechnet. Es geht sich bei 2 Modulen wegen dem Dachflechenfenster nicht aus. Diese Reihen können nur 5 nicht 6 Module beinhalten. Der Chef hat dann den Vorschlag gemacht, die zwei Module quer zu legen, wo noch Platz war. Das war mein ursprünglicher Plan für Modul 29/30, den ich dann aus optischen Gründen (alle Module gleich ausgerichtet) verworfen hatte.


    Der Großteil des Nachmittags und frühen Abends verbrachten zwei Mann auf dem Dach, um die Köpfe unzähliger Nägel abzuflexen, die die äußeren Reihen der Dachziegel hielten. Ich war einstweilen mit dem Chef im Keller zugange,die Wechselrichter (Fronius Symo 3.0-3-S und Symo Hybrid 5.0-3-S) zu montieren, nach dem Löcher bohren wurden die direkt ohne Dübel angeschraubt - noch nie so gesehen, machen sie bei Betonmauern aber immer so, dürfte auch halten.
    Den Rest des Tages wurden noch die Solarkabel auf den Dachboden und die Strom/Kommunikationsleitungen zum Verteilerkasten verlegt, sowie die Netzfreischaltung verkabelt.


    Am Mi Abend waren die Wechselrichter und die Netzfreischaltung fertig verkabelt und die Montageschienen für ca. 16 Module am Dach befestigt.


    Do gings um 8:00 weiter, die Schienen für die restlichen 12 Module waren schneller montiert weil die Montagehaken dort nicht ganz an den Rand mußten, so daß der Punkt um 12:00 abgeschlossen war. Die Anbindung an den Blitzschutz war in 30min erledigt, die ersten beiden Module lagen um 12:45 am Dach, die restlichen waren 2h später auch am Dach und angeschraubt.


    Um ca. 15:00 wurden die beiden Wechselrichter zum ersten Mal hochgefahren.
    Leider zeigte der Symo Hybrid gleich einen Fehler 517, was nach Rücksprache mit dem Fronius Support an einem defekten Temperaturfühler im WR lag. Der WR glaubt es ist zu warm, fährt die Lüfter hoch und begrenzt die Leistung, bei mir auf ca. 1200W. Der Symo mit 3kW ist hingegen flüsterleise, so wie es sein soll.
    Das Ganze ist leider ein Fall für einen Austausch. Mein Solarbauer hat allerdings eine recht weite Anreise und der Tausch würde nur 5-10min dauern, also mache ich das selbst, ist keine große Hexerei. Mo kommt der Austausch-WR => alles abschalten, kurz warten (dicke Elkos), Deckel ab, WR von der Wand nehmen, Kommunikationsmodul in den neuen WR bauen, den einhängen und anschrauben, Deckel wieder drauf, einschalten und richtiges Profil auswählen.


    Dann heißt es nur noch auf die Fronius Freigabe für den BYD HV Speicher waren, dann ist die Anlage komplett.