Beiträge von jb79

    Abweichungen bei der 3. Nachkommastelle (einzelne mV)

    ähm - wie genau ist das Multimeter= 0,8% - oder gar 0,1%?

    Hab ein HP/Agilent 3478A. Im 30V Bereich hat es eine Genauigkeit von +/- 0,005% + 3 Digits. Bei 4V liegen wir also bei etwa +/- 0,2mV Ungenauigkeit, das ist die 4 Stelle nach dem Komma, somit genau genug um Spannungen mit +/- 1mV zu messen.


    Was gemeint war ist, daß die mit dem Multimeter gemessene Spannung und die vom BMS angezeigte Zellenspannung maximal 10-15mV abgewichen sind, also Multimeter zeigt 4,000V, das BMS z.B. 4,015V. In den meisten Fällen war die Abweichung aber noch viel kleiner.

    So, hab gestern die einzelnen Zellenspannungen mit dem guten Multimeter abgeglichen, das BMS war schon ganz gut unterwegs, hatte meist nur Abweichungen bei der 3. Nachkommastelle (einzelne mV), eine oder zwei Zellen waren mehr als 10mV weg vom echten Wert.

    Versuche grade, eine Kommunikation per RS232 mit dem BMS selbst aufzubauen, die Software am PC läuft gut, möchte aber z.B. für die Steuerung die Mosfets für Laden/Entladen selbst steuern können, um so den Lade/Entladestrom kappen zu können. Beschreibung des Kommunikationsprotokolls gibts zum Download.

    Momentan scheitert es daran, daß das BMS mir eine Fehlermeldung zurückwirft. Die sagt aber leider nicht, ob die gesendeten Parameter oder die Checksum (die ich errechnet habe) falsch ist. :/

    Was hältst du denn für eine gute maximale Laderate? Je niedriger, desto länger dauert das Laden, irgendwann geht da leiderdie Zeit aus, wo PV Strom vorhanden ist. Für den Winter würde ich sagen, der Akku sollte mit mind. 0,5C klarkommen ohne nennbare Erwärmung, damit man ihn auch bei relativ kurzen Sonnenphasen voll bekommt.

    Hallo, danke für die Tips, habs gleich mal umkonfiguriert.

    Werde den Bereich 5-90% nutzen (3,2-4,1V). Die zweite Protection-Ebene des BMS hab ich auf 3,0 und 4,2V gesetzt. Muß dann nach dem Wochenende noch die Kalibrierung für die Zellspannungen machen, also genaue Zellspannung messen (hab ein 5 1/2 stelliges Bench Multimeter).

    Durch die engeren Spannungsgrenzen kann der Letrika auch ohne Diodenschaltung betrieben werden (bleibe dann 0,7V unter seiner Maximalspannung von 54V).

    Hallo,


    mal wieder ne Frage, diesmal zum Thema BMS Settings.

    Hab mir 3 dieser Blöcke mit Samsung INR18650-29E geholt. Die hab ich, nachdem sie gemessen waren (Spannungen bis auf wenige mV identisch) mal parallel geschaltet, sowohl mit den dicken Anschlüssen, als auch mit den Balancer Anschlüssen. Die hab ich verlängert und auf RM 2.54 Buchsenleisten gelötet, die 1,27er waren gar arg winzig.


    Vorgestern ist das BMS aus China gekommen, da kann man über einen FTDI Adapter seriell/per USB ran. Screenshot ist vom Chinesen runtergeladen, Link stand am BMS. Mitgeliefert wurde auch ein Bluetooth Modul das wechselweise mit dem FTDI Adapter betrieben werden kann, dann halt mit APP am Handy, die Bedienung am PC ist aber deutlich besser.


    Hier sind mal meine Settings, würdet ihr da eventuell irgendwelche Spannungen noch anpassen, damit die Akkus sicher keinen Schaden nehmen können?

    Die Akkukapazität war ursprünglich auf 18x2900 = 52200 gestellt, das BMS errechnet die aber aus laufenden Lade/Entladezyklen neu.

    Hab bisher 3x manuell geladen, 3. Enladung läuft grade mit ca. 0,35C je Zelle (sind etwa 18-19A), mehr gibt das Meanwell nicht her, Entladung mit LetriKa 260W (MPPT aus), der Strom liegt da bei ca. 5-6A, je nach Akkuspannung, das sind irgendwas mit 0,12C. Zuschaltung des Letrika per Schneider LS auf der 48V Seite, das sind die ersten, die günstig sind und für DC auch geeignet. Später werden 2 davon von der Elektronik abgelöst, der erste dient zur Überbrückung des 560Ohm Widerstands, nach ca. 3s hat der Wechselrichter fast Batteriespannung erreicht und ich schone die Kontakte, mit dem zweiten überbrücke ich ein paar in Serie bzw. parallel geschaltete 1N5822 Dioden, die drücken die maximale Spannung am WR bei voller Batterie knapp unter die maximal zulässigen 54V.



    Es erfolgt ein laufender Ausbau: Statt Stopand-Go aufgrund jährlicher Kontingente erfolgt ein kontinuierlicher Ausbau, mit Ausnahme der Förderung von Speichern im Zusammenhang mit PV-Anlagen.

    Hallo, gerade der Punkt gefällt mir nicht. Würde übersetzt für mich heißen: Es gibt durchgängig Förderungen für alles, nur die Solarspeicher werden weiterhin keine durchgängige Förderung erhalten (weiterhin Stop/Go, also das chaotische System der letzten Jahre). ;(

    Stillegen würde ich die Daikin (Klimaanlagen) nicht unbedingt, die dürfen im Sommer gerne als Klima laufen wenns wirklich heiß ist.

    Da ihr vermutlich drinnen wohnt ist wohl leider eine Fußbodenheizung kein Thema mehr, dafür müßte der Estrich raus, Fußbodenheizung rein und frischer Estrich drauf. Großflächige, moderne Heizkörper sind da wie geschrieben wohl die einzig gangbare Lösung, ohne das Haus nochmal in eine Großbaustelle zu verwandeln.

    Habt ihr eine Dämmung auf der obersten Geschossdecke bzw. in der Dachschräge? Dort kann auch jede Menge Wärme verlorengehen.

    Hallo,


    versuch mal zu messen, was ein Innengerät auf der aktuellen Einstellung und was auf Vollgas braucht.

    Vielleicht macht es Sinn, die nur alle 2-3h mal für eine halbe Stunde auf Vollgas laufen zu lassen, abends wenn ihr heimkommt auf die aktuelle Einstellung zu gehen und beim Schlafengehen dann ganz runterzufahren.


    Was verstehst du unter Spitzdach? Schau mal das Bild an und sag uns was du hast.

    Wirft das Haus oder umliegende Gebäude/Bäume aktuell einen Schatten auf die Garagen? Dafür mal tagsüber zu verschiedenen Tageszeiten schauen, ob Schatten an den geplanten Montageorten vorhanden ist. Den Worst Case dafür kannst du aktuell begutachten, flacheren Sonneneinfall als jetzt gibts nicht mehr. Aktuell machen schon recht entfernte Objekte Schatten wo im Sommer keiner mehr sein wird. Ist im Winter kein oder wenig Schatten an den geplanten Montageorten deiner Anlage, so kann das nur gut für den Ertrag sein.

    Mach vielleicht mal eine Skizze von Haus, Garage und nahen, hohen Objekten + Pfeil wo Süden ist, dann können wir uns mehr vorstellen.


    Ach ja zu den Förderungen: Hier gibts eine grobe Zusammenfassung nach Bundesländern bzw. darunter österreichweit, falls es in deinem Bundesland nichts gibt.

    Hallo,


    ein paar weitere Eckdaten wären vielleicht gut:

    Welche Dachflächen sind vorhanden (Ausrichtung Ost/West/Süd), Dachneigung?

    Wärmepumpe mit Solar betreiben wird nix. Dafür bräuchte man eine sehr große Anlage mit großem Speicher, weils im Winter wenig Sonnenstunden bei viel Bedarf gibt. Im Sommer hätte man dann Überschuss ohne Ende mit permanent voller Batterie.


    Was mich wundert: 90m² mit Luft/Luft WP und 1700kWh in Dezember/Jänner?

    Ich hab bei 130m² und ebenfalls Luft-WP im Winter 2018/19 etwa den halben Verbrauch: Dezember/Jänner ca. je 900-1000kWh und Februar/März je 700-800kWh. Wohlgemerkt: das ist der Verbrauch WP + Rest vom Haus!

    Entweder hast du ein extrem schlecht gedämmtes Haus, ständig tropische Temperaturen im Haus und arktische außen oder ein paar Server im Keller stehen. Anders könnte ich mir den Verbrauch nicht erklären.


    Vielleicht sollte man erstmal eher bei einer thermischen Sanierung anfangen, da gibts auch Förderungen.

    Der Fronius Zähler "sieht" genau das gleiche wie der Zähler vom Strombetreiber, da gibts keinen Abzweig dazwischen.


    Einen zusätzlichen Zähler an den Symo Hybrid hängen wird schwierig, der sitzt im Keller, der Modul-WR ist in der Gartenhütte, ca. 20m vom Haus entfernt, Stromleitung ist noch einiges länger.


    Da die Versorgung der Gartenhütte über die Garage läuft könnte ich dort den Zähler setzen, die Modbus Leitung bis ins Haus wäre dann aber immer noch 25m lang (geschätzt).

    Kommt denn der Fronius mit mehreren Zählern klar bzw. welche Typen werden unterstützt, der orginale muß ja innen vergoldet sein bei den Preisen. ;)

    Kann mir auch nen günstigen Hutschienenzähler ohne Modbus holen, dann muß ich halt die Daten manuell ablesen.