Beiträge von jb79

    jb79 :

    Wenn die Spannung unabhängig davon ist, ob ein oder beide 2,2K -Widerstäne angeschlossen sind, dann ist wahrscheinlich in deinem Testaufbau die obere Diode falsch gepolt.

    Die dient übrigens nur der Sicherheit gegenüber Falschpolung des Elkos.

    Du hast recht, die Diode war falsch rum drinnen, Schande über mein Haupt. Ohne Diode oder richtig rum stimmen die Spannungen, toleranzbedingt liege ich nur knapp daneben (-0,037V und -1,106V).

    Was ich etwas problematisch finde ist die Möglichkeit, daß die Ladungspumpe und damit die Ausgangsspannung stark abhängig ist vom Innenwiderstand bzw. vom Vorwiderstand am 1:1 PWM Ausgang. Hab testweise mal einen 10 Ohm Widerstand statt dem 100Ohm genommen, da kommt dann durch einen niedrigeren Innenwiderstand eine Spannung von -0,227V bis -1,248V raus. Die Spannung an der Ladungspumpe liegt zwischen -4,02 und -4,11V, gegenüber -3,63 bis -3,39V mit dem 100Ohm Widerstand.

    Braucht man mehr Last hinten dran dann ist die Schaltung mit dem LM358 die bessere Wahl, die liefert lastunabhängig (bis runter auf etwa 500Ohm getestet) immer die gleiche Ausgangsspannung.

    Nein, hab nur Bat-43 verwendet, sollte aber keinen Unterschied Machen, zumindest hätte ich keinen im Datenblatt gefunden. Ich werde es mal mit Widerständen eine Zehnerpotenz höher probieren, glaube die Last ist zu groß für die Ladungspumpe.

    Hallo,


    hab die Schaltung bis zum Eingang der Stromquelle mal nachgebaut. Versorgung kommt vom Arduino, der über USB am PC hängt mit 4,95V. Die Ausgangsspannung Ue liegt aber, so wie meine Berechnungen auch ergeben haben nicht bei -0,02 bis -1,1V, sondern -0,03 bis -0,278V, egal ob mit einem oder zwei 2,2k Widerständen belastet.

    Die auch aufgebaute OPV Schaltung arbeitet hingegen perfekt und liefert ein Ue von 0 bis -1,1V.

    Einerseits hätte ich gerne möglichst wenig Schaltung rund um den Arduino, andererseits ist das Nachbauen einer Schaltung in Software immer risikobehaftet, grade wenns um eine Rückkopplung geht. Wenn da mal die Software hängt, so kommt die Rückkopplung nicht mehr an und die Leistungselektonik macht irgendwas unerwartetes. Ist also evtl. besser, wie du es gebaut hast, man kann für Tests den Arduino auch abklemmen und durch ein Poti usw. ersetzen, das geht nicht wenn alles in Software gegossen ist.



    @ Werner: Ausgabe mit DAC statt PWM und Glättung hab ich auch schon im Auge. Wenn du mit kleinen Bauformen (SOT23-6) kein Problem hast: MCP4725/26, ein kleiner I2C DAC mit 12Bit, gibts bei Ali auch schon auf nem kleinen Platinchen wenn man das nicht selbst löten kann. MCP4728 ist das gleiche nur mit gleich 4x DAC. Galvanische Trennung für I2C; z.B. Adum 1250 im 8 Pin SOIC Gehäuse.

    Hallo,


    danke für deine Erläuterung. Die Ladungspumpe für die negative Spannung war mir klar. Ich hatte nur den zweiten 2,2k Widerstand nicht am Schirm, komme aber auch wenn die Steckbrücke aktiviert ist (nur ein WR) und der damit parallel zum zweiten 2,2k an Masse bzw. virueller Masse von OV1 liegt, irgendwie nicht auf die angegebenen Spannungen. Darum bau ich das mal am Steckbrett nach zum Testen, vielleicht hab ich da noch irgendwo einen Denkfehler drinnen.


    Die zweite Variante ist sofort klar, im Prinzip ein invertierender aktiver Spannungsteiler/Impedanzwandler, der aus hochohmigen 5V (PWM=100%) niederohmige -1,1V und aus 0V (PWM=0) dann 0V macht. Wenn der Ausgang nicht ganz auf 0V soll, dann müßte an den invertierenden Eingang noch ein ein sehr hochohmiger Widerstand zu +5V rein. Wenn ich richtig rechne wären das 5,5MOhm für 0,02V bei PWM=0, also 5,6M.


    Werde die (Teil)Schaltungen mal auf einem Steckbrett aufbauen und schauen was real rauskommt. Am liebsten wäre mir natürlich eine Variante ohne extra Hilfsspannung, direkt vom PWM Ausgang des Arduino getrieben. Müßte mit umdrehen von D1 und direkten Anschluß des geglätteten PWM Signals vom Arduino am nicht invertierenden Eingang eigentlich möglich sein. Evtl. muß da noch ein Spannungsteiler für das PWM Signal rein.

    Hallo,


    den Teil mit OV1 hab ich soweit verstanden. Was ich noch nicht ganz verstehe (zumindest in der Berechnung) ist, wie man aber mit PWM dann auf die -0,02 bis -1,1V kommt kann ich nicht nachvollziehen. Ist das PWM 0-100%, wenn ja, wie wird das korrekt berechnet?

    Hallo,


    die prinzipielle Funktion ist mir prinzipiell klar, mir erschließt sich nur die Berechnung von Ue noch nicht ganz. Ist der untere Teil etwa nicht nur ein Spannungsinverter, das würde die Spannungen etwas erklären.

    @emhopa, kannst du das eventuell mal erörtern wie du auf die krummen Werte kommst?

    Solche privaten Speicherbauten können ohnehin nicht gefördert werden (zumindest nicht bei uns in Österreich), darum brauchts eben kostengünstige Komponenten. Leider es hier in Österreich noch schwieriger an geeignete Komponenten zu kommen (Akku Versand wenn überhaupt möglich viel teurer, usw.). Alle halbwegs leistbaren, regelbaren und zugelassenen WR (rede da von bis 300€ für 500-600W) scheinen momentan nicht wirklich verfügbar zu sei. Bleibt eigentlich nur der Weg über die eigentlich illegalen China Teile. Da ist der Import wieder ein Drama (Wartezeit, keine wirkliche Garantie bei Defekten, spärliche bis fehlende Doku, eventuelle Zollgebühren usw.).

    Bin auf einen 600W (Solarmodus) Wechselrichter gestoßen, der per Drehregler im Batteriebetrieb zwischen 100W und 450W (75% der Solarleistung) steuerbar ist, Hersteller ist "Soyosource": https://www.aliexpress.com/item/32981886575.html


    Hat jemand den schon in Verwendung, wenn ja, wie ist der Wirkungsgrad im Batteriebetrieb?

    Meine Idee wäre, das Poti durch ein Digitalpoti zu ersetzen,, das kann man dann z.B: per I2C verstellen. Passender Baustein wäre z.B. ein MCP45HVX1.