Beiträge von Kaneu

    Du kannst den IAB natürlich auch ohne weitere Einkünfte anwenden. Allerdings musst Du dann mal schauen, was es Dir in Deinem Fall genau bringt.


    Beispiel:

    • Abfindung in 2021: 100 TEUR
    • Investition von 25 TEUR in PV (Investition nach 2021) --> davon 40% als IAB in 2021 --> 10 TEUR
    • Angenommen keine weiteren Einkünfte, keine weiteren Ausgaben in 2021
    • Unterstellt sei Einzelveranlagung und die Lohnsteuertabelle von 2020 (die von 2021 liegt mir nicht vor)


    Deine Steuerlast ohne Investition / IAB:

    • Du hast ein laufendes Einkommen von 0 EUR --> keine Einkommenssteuer
    • Im zweiten Schritt wird zunächst die Differenzsteuer ermittelt: 0 EUR + 100 TEUR / 5 ==> also Steuer auf 20 TEUR

    --> Die Steuer dafür sind 2.346 EUR, das wird jetzt mit 5 multipliziert --> die Steuer beträgt also 11.730 EUR


    Deine Steuerlast mit Investition / IAB:

    • Du hast erstmal ein laufendes EInkommen von -10 TEUR --> ebenfalls keine Einkommenssteuer
    • Im zweiten Schritt wird zunächst die Differenzsteuer ermittelt: -10 TEUR + 100 TEUR / 5 ==> also Steuer auf 10 TEUR

    --> Die Steuer dafür sind 86 EUR, das wird jetzt mit 5 multipliziert --> die Steuer beträgt also 430 EUR


    Achtung - hier handelt es sich um Laienverständnis! Bitte mit Deinen echten Zahlen prüfen und unbedingt von einem Experten bestätigen lassen!

    Bei WP im Haus und eAuto geplant würde ich die Nordseite immer ebenfalls randvoll machen.


    2*30*350Wp sind schöne 21KWp … passt schön an einen Fronius Symo mit 17,5KWp und auch den zusätzlichen S0-Zähler für 70-weich und Verbrauchslogging würde ich haben wollen.

    Und was kostet sowas? 😁

    Der Aufpreis für "70-weich" ist bei Fronius im niedrigen dreistelligen Bereich. Das Verbrauchslogging ist es aus meiner Sicht wert.


    Ansonsten kann ich mich den Vorrednern nur anschliessen: Den Bereich 10-12kWp meiden. Das Norddach ernsthaft prüfen und idealerweise vollmachen. Motto: PV ist durch nichts zu ersetzen (ausser durch noch mehr PV).


    Erfahrungsbericht:

    Ich hatte vor 2 Jahren für 1.060€/kWp gebaut (Raum Karlsruhe/Mannheim). Allerdings kamen die entsprechenden Angebote erst, nach dem ich den Solarteuren klare Obergrenzen gesetzt hatte (nach den Hinweisen hier im Forum, vorher war alles bei >1.300€/kWp). Am Ende hatte ich zwei vergleichbare Angebote in dem Preisbereich. Es geht also.


    Zum Fronius: Hier im Forum wurde oft geschrieben, dass die Wechselrechner sehr laut sind. Seit einem Softwareupgrade im letzten Jahr läuft zumindest meiner deutlich leiser. Hängt bei mir ohnehin im Hauswirtschaftsraum, hatte dort auch vorher nicht wirklich gestört. Vergleich mit anderen Herstellern habe ich aber nicht.

    Danke für die Rückmeldungen!

    Wenn du es machen willst, warum dann warten?

    Ich könnte mir vorstellen, in 2-3 Jahren auch in die Elektromobilität einzusteigen. Dabei fallen dann sicherlich auch noch einmal Elektroarbeiten an. Daher wäre die Alternative, jetzt zu warten und dann alles in einem Aufwasch zu machen. Die wirtschaftliche Betrachtung der Kaskadenschaltung kann sich bis dahin ja möglicherweise auch verändern. Für die nächsten 2 Jahre ist der finanzielle Vorteil ja nicht wirklich relevant, warum also auf die Zukunft wetten?


    warten auf neue Vorgaben die das ganze teurer machen?

    Das ist ein sehr guter Hinweis. Frage: Ist da etwas bereits bekannt / im Busch?


    Der Sensor für weich darf übrigens vor ALLE Zähler auf die Leitung zum Schrank (wenn es Spulen sind). ÜSA würde ich davor anschließen.

    Das verstehe ich nicht ganz. Was genau müssten dafür Spulen sein? Welche Leitung zum Schrank ist gemeint (die vom Hausanschluss oder die vom WR)? Was ist dabei der Vorteil, ob der Sensor vor oder direkt hinter dem ersten Zähler (also im Beispiel oben dann Zähler 2) sitzt?

    Der finanzielle Vorteil von der Kaskade ist nach meiner Berechnung bei mir nicht sehr groß. Bei den aktuellen Tarifen komme ich gerade mal auf 70€ Einsparung im Jahr. Die Kaskade gewinnt aber deutlich, sobald ich (voraussichtlich 2024) in die KUR wechseln werde. Noch etwas besser würde es, sollte tatsächlich irgendwann auch noch die 40% EEG-Umlage auf den Eigenverbrauch entfallen.


    Ansonsten steht ja demnächst auch die Umstellung auf iMSys an. Bei Zähler 2 (ist von 2011) ist nach meinem Verständnis auch bereits die Eichfrist abgelaufen. Der Zähler 1 wurde letztes Jahr getauscht, bzgl. Zähler 2 hat sich Netze BW noch nicht gerührt...


    380€ (netto) wäre noch ein überschaubarer Betrag. Stellt sich aber trotzdem die Frage, ob ich das mit der Kaskadenschaltung bereits jetzt mache oder noch ein paar Jahre abwarte.


    Gibt es noch Gedanken, die ich bei der Entscheidungsfindung berücksichtigen sollte?

    Nach gut zwei Jahren PV-Betrieb überlege ich, nun auch die Wärmepumpe mit PV Strom zu versorgen. Aus heutiger Sicht soll es die Kaskadenmessung werden, die mittlerweile vom VNB/gMSB (Netze BW) auch ganz offiziell angeboten wird.


    So zieht der Zählerschrank aktuell aus:


    • Zähler 1 gehört zu einer separaten Wohneinheit (hat eigenen Stromvertrag), hier ist keine Änderung geplant
    • Zähler 2 ist der Wärmepumpenzähler
    • Zähler 3 ist der Zweirichtungszähler
    • Zähler 4 ist der Erzeugungszähler


    Die Frage ist, was wäre hier seitens des Zählerschranks vorzubereiten und mit welchen Kosten ist bei Beauftragung eines Elektrikers dafür zu rechnen?

    Es gilt das Prinzip "Keine Buchung ohne Beleg". Das Stichwort in Deinem Beispiel ist tatsächlich "Eigenbeleg".


    Du musst den Vorgang im Zweifelsfall halt schlüssig darlegen können, gegebenfalls auch noch nach mehreren Jahren. Eine Buchung auf dem Kontoauszug ist dabei natürlich schon einmal hilfreich (zeigt, dass tatsächlich Geld geflossen ist). Dann musst Du aber auch durch geeignete Dokumentation noch nachweisen können, dass der Aufwand tatsächlich in Verbindung mit der PV steht.