Beiträge von Kaneu

    Beim Anbieterwechsel über eines der Vergleichportale gebe ich regelmässig nur die MaLo an. Meistens geht es durch. Ich hatte es auch schon, dass anschliessend der neue Anbieter nachfragt, da die "Zählernummer" nicht zugeordnet werden konnte. Dann habe ich es per E-Mail geklärt.


    Die korrekte Abrechnung bei der Kaskade klappt aber trotzdem regelmässig nicht. Jetzt hatte ich gerade wieder eine falsche Abrechnung für den Haushaltsstrom: Abgerechnet wurde nur eines der beiden Zählwerke. Der Fehler war in diesem Fall also zu meinen Gunsten. Habe das EVU freundlich auf den Fehler aufmerksam gemacht. Mal schauen, wie lange es bis zur Korrektur dauert.


    Den letzten Wechsel beim Wärmepumpentarif hatte ich Ende Juli 2023. Die Abschlussrechnung fehlt weiterhin. Allerdings muss ich etwas nachzahlen. Ich warte also weiter brav und bin geduldig.


    Daher noch einmal der Hinweis: Die Abschlagszahlen bitte so einstellen, dass es zu einer (kleinen) Nachzahlung kommt. Dann ist man auf der sicheren Seite.


    Die Fehler bei den Abrechnungen sind jedenfalls nervig. Generell finde ich die Kaskade vom Prinzip aber immer noch cool...

    Wie bekommt man eigentlich raus ob ein EVU eine Kaskadenschaltung anbietet oder müsste jeder EVU das können?

    Im Zweifelsfall: Versuch macht klug. Das EVU kann sich vom VNB die notwendigen Angaben holen und Dein Vertragsangebot ablehnen, wenn sie keine Kaskade mögen. Ansonsten müssen sie da wohl durch.

    Es müssen somit auch nicht beide Zähler bei dem gleichen EVU sein, oder?

    Ich möchte das so beantworten: Du kannst pro Malo einen eigenen Vertrag haben und Du kannst dabei natürlich unterschiedliche Anbieter wählen. Das ist ja genau der Vorteil von der Trennung Malo - Messstelle.

    Ich habe mit meiner Kaskade tatsächlich schon ein paar Anbieter durch, Yellow Strom war aber noch nicht dabei.


    Um Deine Erwartungen zu managen: Die Abrechnung klappt beim ersten Mal üblicherweise nie. Auf die letzte Jahresrechnung der Wärmepumpe warte ich z.B. bereits seit August. Ich erwarte aber eine (kleine) Nachzahlung, daher habe ich das auch nicht wirklich eilig damit. Vielleicht schaffe ich es ja noch in die Verjährung.


    Daher idealerweise die Abschläge so steuern, dass man nicht in den Erstattungsfall kommt (oft kann man die Abschlagshöhe ja wählen bzw. beeinflussen)..


    Dazu melde ich die Zählerstände ausschliesslich an den VNB/MSB. Der hat bei mir auch ein sehr übersichtliches Portal. Ich hatte auch schon EVUs, die hartnäckig "den Zählerstand" von mir gemeldet haben wollten. Diese habe ich aber immer an den VNB/MSB verwiesen und war dabei bisher immer hartnäckiger.


    Diese Vorgehensweise verfolge ich ebenfalls:

    Wenn du einen Stromliefervertrag abschließt, dann keine Zählernummer angeben. Gib die Marktlokaltionsnummer an.


    Die Differenzbildung macht nach meiner Wahrnehmung übrigens tatsächlich das EVU. Jedenfalls stehen mittlerweile immer alle Zählerstände schön übersichtlich auf der Rechnung, inkl. der entsprechenden Berechnungen. Also bekommt das EVU zumindest diese Angaben alle übermittelt (weil von mir haben sie die nicht)

    Die letzten Gesetzesänderungen bringen eine überfällige Entlastung bei der Bürokratie. Ein Anmelden der Anlage beim Finanzamt ist aber bisher noch weiterhin notwendig. Die Anwendung der Kleinunternehmerregulung (KUR) ist vermutlich für Dich eine gute Option, eine allgemeingültige Aussage ist aber ohne Kenntnis der genauen Fakten nicht möglich.

    Lies mal die FAQ, da wird einiges erklärt:

    Wenn es danach noch weitere Fragen gibt, bitte gerne stellen, wir helfen weiter. Anschließend haben wir dann...

    Alles im Griff

    Hat jemand Ideen für eine gute WS-Begründung?

    "Ich beabsichtige die Errichtung einer zusätzlichen PV-Anlage in 2023/2024. Diese Anlage wird voraussichtlich >30 kWp haben." <-- über 30 kWp gibt es ja weiter EÜR

    "Ich beabsichtige, mein langähriges Hobby der Kunstschnitzerei in 2023/2024 zum Beruf zu machen. Den IAB werde ich in diesem Zusammenhang gegen die geplante Anschaffung einer neuen Laubsäge auflösen." <-- IAB ist ja bereits seit einiger Zeit nicht mehr zweckbezogen.


    Aus meiner Sicht kann das Finanzamt die Bildung eines IAB gar nicht verweigern. Ob Du Dir damit einen Gefallen tust, ist aber ein anderes Thema. Im dümmsten Fall musst Du ihn nachträglich im Ursprungsjahr auflösen, bekommst dann einen neuen Steuerbescheid mit Nachzahlung + Zinsen. Man könnte jetzt also argumentieren, das Finanzamt möchte Dich vor solch einem Szenario schützen...

    Ich gehe mal davon aus, dass Du den bequemen Weg wählst und Dir vom VNB die Abrechnung machen lässt. Dann musst Du dem VNB natürlich weiterhin mitteilen, ob bei Dir KUR oder Regelbesteuerung vorliegt. Bei KUR überweist er Dir die Einspeisevergütung netto, bei Regelbesteuerung zzgl. USt, welche Du dann wieder an das Finanzamt abführst (durchlaufender Posten).