Beiträge von mk_nd_13

    Ich würde mich nicht darauf verlassen, dass es einen Hersteller der 30 Jahre Garantie gibt dann tatsächlich auch noch gibt. Natürlich soll man bei der Auswahl der Produkte auf Qualität achten. Anstatt den Mehrpreis zu investieren würde ich die Differenz lieber als Rücklage zur Seite legen falls mal was kaputt gehen sollte.

    PV-Strom wird sehr wohl gedrosselt - Stichwort 70% Abregelung - und das ohne Notwendigkeit.


    Das sollte dringend geändert werden!

    Die Lösung steht doch schon im EEG. Jeder Betreiber darf sich einen RSE installieren lassen, dann gibt es keine 70%.

    Wenn es kaufmännisch Sinn macht dann kann man das natürlich machen.


    Ändert aber nichts an der Tatsache, dass in Zeiten des Klimawandels eine Abregelung von EE Strom meiner Meinung nach keinen Sinn macht.

    Steile These:
    Da schießt man mit Kanonen auf Spatzen.

    Schon die weiche 70%-Regelung scheint sich die Industrie mit Gold aufwiegen zu lassen. Wie viel Invest erfordert dann eine auf Wetterprognosen basierende Speicherladung?


    MK

    Du hast schon recht, nur steht die Ertragsminderung bezogen auf die Auswirkungen, wenn man die 70%-Regelung weg lässt, wirtschaftlich in keinem sinnvollen Verhältnis.

    Bei den meisten Speicherlösungen ist eine Ladung auf Grund der Erzeugungs- und Verbrauchsprognose bereits mit dabei. Es ist also kein zusätzlicher Invest dafür erforderlich.

    ....was unter dem Strich noch möglich gewesen wäre, wenn die Anlage eben nicht abgeregelt worden wäre.

    Kannst Du deinen Speicher nicht so einstellen das er erst in der Abregelphase lädt?


    CO2 mäßig hast du recht aber monetär hast du nur ca. 40€ Verlust. ;)

    Sofern die Wetterprognose stimmt macht er das sogar ganz von allein und der Verlust ist jetzt bei mir persönlich im Verhältnis auch nicht so groß.

    Ich kann also ganz gut damit leben.

    Trotzdem wäre es ohne Abregelung natürlich schöner. ;)

    Wir reden hier von Anlagen die um die Jahrtausendwende installiert wurden und nicht aus den Jahren 2009 bis 2012!

    Bei der bilanziellen Durchleitung stand ich wohl kurz auf dem Schlauch und die Vergütung auf Basis der Zählerstände habe ich salopp formuliert.

    Die beiden Messkonzepte funktionieren nur bei einer einzelnen Erzeugungsanlage. In meinem Fall müsste wohl eher eine Kaskadenmessung installiert werden.

    Alles in allem aber trotzdem nur geringfügige Anpassungen im Bereich der Datenerfassung und kein größerer Umbau der hohe Kosten für Elektroarbeiten verursacht.

    Ist mir alles bekannt und bewusst.

    Mich ärgert es am Ende des Tages aber immer wieder wenn man sieht was unter dem Strich noch möglich gewesen wäre, wenn die Anlage eben nicht abgeregelt worden wäre.

    Konservativ gerechnet bei mir ca. 300 kWh.

    Hochgerechnet auf alle Anlagen würde da schon wieder einiges an CO2 Vermeidung raus kommen.

    PV-Strom wird sehr wohl gedrosselt - Stichwort 70% Abregelung - und das ohne Notwendigkeit.

    1. Steht es so im EEG

    2. Im EEG hast du auch eine garantierte Einspeisevergütung für 20 Jahre. Welcher Unternehmer hat so lange garantierte Preise und Zwangs Abnahme. ;)

    3. Woher weist du das diese Kappung nicht notwendig ist. :shock:

    OK, kann natürlich sein, dass es aus Gründen der Netzstabilität oder wegen was auch immer notwendig ist. Da kenne ich mich zu wenig aus um mitreden zu können und bin aus der Diskussion raus.

    Betrachtet man den aktuellen Strommix in Deutschland könnte man argumentieren, dass es sinnvoller wäre andere Stomerzeugungsformen zu drosseln an Stelle der CO2 neutralen erneuerbaren Engergien.

    Aber das ist nur meine persönliche Meinung ...

    Die Sonnenbatterie ist bei uns aus der Liste der Geräte die in Frage kommen gefallen, weil sie eben das gewünschte und hier beschriebene Einsatzszenario nicht abbilden konnte.

    Wir haben uns dann für das Hauskraftwerk von E3DC entschieden, weil es 3-phasigen Notstrom ohne manuellen Benutzereingriff unterstützt.

    Notstrom Steckdose war für uns keine diskutable Option.

    Weitere Auskünfte kann ich gerne geben.