Beiträge von Hetzi

    ja, da bin ich mir mit mir selbst einig, dass dies geht! ist zwar das vorgaengermodell, aber hier so in betrieb! ;)

    Wieviel geht da beim normalen Symo Hybrid?


    Bei meiner Anlage habe ich das noch nie so genau verfolgt und es ist bei mir auch nur schwer zu sehen mit den 5,4 kWp am Hybrid hängend. Ich weiß nur dass ich meine Fronius Batterie mit max 6,6 kW mit dem 5er Symo Hybrid laden kann. Da kommt aber ein größerer Teil von AC, bzw. den 2. Symo 12.5.

    Gibt es eine Möglichkeit den tatsächlichen Verbrauch darzustellen?

    Nicht im Hybrid selber. Der kann nicht wissen ob jetzt gerade der 2. Wechselrichter 1kW mehr produziert, dass dann auch direkt im Haus verbraucht wird, oder eben nicht.


    Das kann nur geschehen wenn die Werte beider Wechselrichter incl. Smartmeterdaten zusammengeführt werden und da dann der Hausverbrauch errechnet wird.


    Alternative wäre nur wenn du noch einen eigenen Verbrauchs-Smartmeter verbauen würdest, dann könnte der Verbrauch direkt gemessen werden. Weiß dann aber nicht wie da die Darstellung im Hybrid genau sein würde.


    lg Markus

    Aus meiner Erfahrung ist die Umschaltzeit auf Notstrom länger als 30 Sekunden aber unter 1 Minute. Zurück zu Normalstrom geht schneller aber auch so 5-10 Sekunden Unterbrechung. Wobei beim Zurückschalten auch so 30-60 Sekunden stabiles Außennetz abgewartet wird bis der Hybrid von Notstrom auf Normalbetrieb zurückgeht.

    Kommt etwas auf deine Konstellation an, aber es gibt z.B bei einem Hybrid-Wechselrichter mit Batterie einen systematischen Fehler im Solarweb. Konkret ist in den Solarweb-Aufzeichnung die Ladung des Akkus vom Netz bzw. Die Entladung des Akkus ins Netz nicht erfasst. Das kommt z.B beim manuellen Nachladen vor, aber auch bei abrupten Verbrauchsschwankungen, bis dass der Akku in wenigen Sekunden wieder nachgeregelt hat (z.B Herdplatte die immer wieder ein-/ausschaltet)

    Naja. Irgendwie sträubt es mich nur einen Teil der Module als "Speichermodule" zu betreiben . Der andere, größte Teil der Module wird also technisch nie zum Laden des Speichers einsetzbar sein (außer ich baue wenn es soweit ist direkt komplett Richtung Lösung 1) um und schmeiße dann den Symo 15.0 ohne Hybrid raus). Im Grunde müsste man dann ja auch wieder aufs Dach (wenn man jetzt alles voll belegen will, weil die 20kW fix sind) und die Strings neu verschalten (bestimmt ein großer zeitlicher und finanzieller Aufwand).

    Das ist so mal nicht richtig, nur weil die Module nicht direkt am Hybrid hängen, wird der Strom von den Modulen am anderen Wechselrichtern auch zur Ladung der Batterie benutzt. Ich hab eine 17,3 kWp Anlage, verteilt auf einen 12.5 Symo und 5er Hybrid. Wenn da z.B in Summe 6 kW von den Modulen (ca. 4kW vom 12.5 Symo und 2 kW vom Hybrid) und z.B im Haus 2 kW verbraucht wird, dann regelt der Hybrid so, dass eine Nulleinspeisung erreicht wird, daher er nimmt die 2 kW von den Modulen am Hybrid und speichert diese zur Batterie und nimmt den Überschuß vom 12.5er (2kW der 4kW) und wandelt die vom Wechselstrom wieder zurück zu Gleichstrom zur Batterieladung.


    Bis auf Verluste ist es deswegen egal von welchen Wechselrichter der Strom kommt.


    Zitat

    Also heißt das dann, dass Lösung 2 funktioniert und eine auch praxisnahe Lösung ist? So deute ich deine Antwort jedenfalls.

    Da jetzt schon für den Symo 15.0 sicher ein Eigenverbrauchs-Smartmeter eingebaut wird, nehme ich an, dass dieses dann auch für den Hybrid verwendet werden kann (kommuniziert ja über Modbus RTU oder so.)

    Bei mir kommuniziert nur der Hybrid mit dem Smartmeter, der Symo speist aus seiner Sicht nur ein, ohne etwas vom Rest zu wissen.


    Wenn du jetzt die Anlage mit 15er Symo und Smartmeter aufbaust und später willst du einen Hybrid mit Speicher dazu haben, dann solltest du die Verstringung vom Dach herunter so machen dass du einen String leicht zum Hybrid umklemmen kannst. Den Smartmeter wirst du dann auch an den Hybrid umhängen, einen 2. brauchst du nicht.


    Diese Lösung hat den Vorteil, dass du im ersten Schritt keine extra Kosten hast und im 2. Schritt nur einen etwas überdimensionierten Symo Wechselrichter. Ist jedenfalls besser als was ich bei 2 Anlagen im Bekanntenkeis sehe, die habe jeweils eine Hybrid schon gekauft und nie eine Batterie drangehängt. Da ist der Hybrid halt etwas verschwendetes Geld.


    Den Hybrid nur als besseres Batterieladegerät zu verwenden, ohne PV-Module dran funktioniert technisch sicher auch, ist aber schon wegen erhöhter Wandelverluste nicht sonderlich sinnvoll. Wenn du eine Notstromfähigkeit aufbauen willst, dann kann da im Notstromfall die Batterie nicht von der PV nachgeladen werden. Weil im Notstrombetrieb der Symo sich wegschaltet und nur der Hybrid mit dranhängender Batterie und auch PV Modulen in Funktion ist.

    zu 1) Das ist keine Lösung, die (gut) funktionieren würde, ganz abgesehen von den enormen Kosten.


    Realistisch gut ist aus meiner Sicht nur die 3. Variante, eventuell dafür noch etwas Platz am Dach lassen und nicht den String umhängen, sondern um die PV-Module für den Hybrid aufstocken.


    Die Variante die auch noch geht ist schon jetzt den Hybrid WR kaufen und dazu z.B einen 17.5er Symo und eben erst später eine Batterie dazu stellen. Nachteil sind halt die Kosten für den 2. Wechselrichter, verdoppelt praktisch die Kosten für die Wechselrichter.


    Vor allem solltest du dich aber fragen, was du so von der Batterie haben willst. Wie groß soll sie sein? Soll Notstromfähigkeit erreicht werden?


    Es soll demnächst die Symo gen24 Serie herauskommen, die gehen bis 10 kW eventuell ist der eine Option wenn du in Richtung groß denkst.


    Für den Hybrid mit Batterie brauchst du den Smartmeter, damit der Netzbezug/Einspeisung im Batteriebetrieb auf null gehalten werden kann. Energiefluss vom Wechelstromnetz zur Batterie bzw. auch gemischt mit dranhängenden PV-Modulen kann der Hybrid.

    Mein Ziel ist ja standardmäßig mit recht viel Strom am Morgen anzukommen und den dann morgens erst zu entladen bei den ~8kWh Verbrauch den ich Morgens habe. Damit hab ich automatisch etwas im Akku für Notfälle und die Effizienz dürfte auch eher besser sein wenn der Wechselrichter ordentlich Leistung abgibt (2 Stunden mit ~4 kW) im Vergleich zu 300W über die ganze Nacht vom Wechselrichter.


    Verbesserung wäre es nur, wenn z.B der Akku tagsüber nur halb voll wird, und das dann auch automatisch erst am nächsten Morgen entladen würde und nicht schon Abends.

    aus interesse, haltest du fast 70% fuer den ersatzstomfall vor, oder warum entlaedt deine batterie in der nacht nicht?

    Meine Strategie ist, dass ich über Nacht so mit 50-70% Batterie über die Nacht komme. Letztlich so viel dass ich Morgens ab 6:00 wieder entlade und die Batterie damit noch leicht leer wird.


    Ich sperre das Entladen im Hybrid Wechselrichter über Nacht von 19:00-6:00. In dem Fall weil Sturm angesagt war habe ich die Sperre bis Mittag verlängert.


    Eigentlich brauchen würde ich eine Funktion, dass die Batterie über Nacht bis z.B 60% entladen werden soll und dann ab 6:00 Morgens ganz runter. So passe ich halt über die Jahreszeiten ein paar mal die Regeln an, dass ich in etwa auf diese Nachtreserve komme. Und bei angesagten Unwettern passe ich auch nochmal an, zur Not lade ich dann auch die Batterie vom Netz auf.