Beiträge von sirrocool

    Auch mal die Westseite eingeben bei +105° Bei mehr als 700kWh/kWp und guten Anlagenpreisen sollte man das auch bauen.


    Anlagenpreise sind regional- und anbieterabhängig.

    Ohne sonstige Erschwernisse, neuer Zählerkasten etwa, sollte bei einer Anlagengröße bis 10kWp um die 1100€/kWp gerechnet werden (+-100€/kWp). Kommt aber auch auf die Komponenten an. Wenn mehr als 12kWp drauf passen, gerne auch größer bauen. Größere Anlagen sind idR spezifisch günstiger (<1000€/kWp).


    Am besten die Dachmaße, Neigung und Ausrichtung angeben (Pfannen zählen hilft bei bekannten Pfannenmaßen auch) und nach einer Anlagenplanung hier im Forum fragen. Dann wird dir gesagt was geht und was man machen könnte. Dann kannst du z.B. deine Angebote mit entsprechenden Vorgaben einholen und entscheiden. Fördert vor allem die Vergleichbarkeit der Angebote, wenn du Vorgaben machst. Zudem verhindert es, dass dir irgendetwas angeboten wird, was du gar nicht willst.

    Die Vollbelegung ist preislich unattraktiv.

    Gut, dass du den Weg ins Forum gefunden hast!

    Da werden solche Binsenweisheiten mit Fakten widerlegt ;)

    Beispiel:

    9,6kWp Anlage (40°SW Ausrichtung, 38° DN, PLZ gebiet 41xxx) aus 2018, Kaufpreis netto 1250€/KWp

    Ertrag 2018: 1042kWh/kWp, also etwas über 10.000kWh/Jahr

    Davon selbstverbrauch ca. 1300kWh, Rest für 12,2Cent/kWh ins Netz

    Nun rechne mal ......

    Aufgrund der schlechten Lage für PV

    Die Lage ist immerhin so schlecht, dass 2 direkte Nachbarn ihre Dächer belegt haben...merkste was?

    Wenn dein Google Photo nach Nord ausgerichtet ist, hast du eine leichte Südost/Nordwest Lage, also eher OST/WEST.

    Je nach Standort und Dachneigung kan sich das seht gut lohnen, das Dach voll zu belegen.

    Das kannst du mit PVGIS prüfen, Links Standort in der Karte anklicken, rechts 1kWp und Verluste auf 10%, DN und Ausrichtung eintragen und berechnen klicken. Bei Em Total für Jahr wird der Durchschnittliche Jahresertrag angezeigt. Der ist gut belastbar! Damit kannst du rechnen und wirst vermutlich sehen, -> es lohntsich doch!


    Die Dacherneuerung ist natürlich ein Thema!

    Ist es die Dämmung, sind es Defekte, oder nur die Optik?

    Dämmung und Defekte gehören sofort gemacht, da es langfristig Geld und Energie spart, zudem niedrige Zinsen verfügbar sind!

    Ist es die Optik, lässt sich vollflächig mit schwarzen Modulen ein toller Effekt erzielen :mrgreen:


    Mein Tipp:

    Lies dich durchs Forum und du wirst viele Argumente finden, anhand derer du deine Entscheidung treffen kannst


    Gruß und viel Erfolg!

    ....

    Da ich aber nur Platz für meine Module habe, die mir jetzt meine Module mit 9.72 kWp habe, können das höchstens 4,8 kWh max pro Stunde sein. Die sind sicherlich selten zu erreichen, im Winter gar nicht.

    ...bei 9,72kWp sind die 4,8kW Leistung sicher oft zu erreichen! Genau deshalb wäre es fatal diese Förderung mit 50% Begrenzung der Einspeiseleistung anzunehmen. Ich denke, genau das wollte pflanze dir klar machen.

    Meine Anlage -> siehe Signatur (gleiche Ausrichtung, 2° unterschied in der DN) und PLZ Gebiet 41xxx, als gar nicht so weit weg, darf mit 70% Einspeiseregelung eben mit bis zu 6,72kW einspeisen. Das ist im Sommer gar nicht so selten der Fall! Und das auch über Stunden (siehe Beispiel im Anhang). Im Winter wird diese Leistung natürlich selten und kurzzeitiger bis gar nicht erreicht. Aber das kostet trotzdem nicht unerheblich Ertrag, wenn die Leistung bei 50% gekappt wird!!


    Dann verbrauche ich durchgängig mindestens 1,5kW, da sieht die Rechnung über 20 Jahre schon anders aus. Schauen wir mal, was das Jahr bringt.

    Meinst du tatsächlich 1,5kW, oder 1,5kWh?

    Bei einer durchgängigen Last von 1,5kW sind das 36kWh am Tag Stromverbrauch, also 13140kWh im Jahr8|

    Na dann ... 22 auf Süd sollte das Ziel sein.

    Mit 320Wp dann 9 auf Nord.

    Bei 310Wp 10 auf Nord legen ... könnte den besseren Preis machen mit den etwas schwächeren Modulen.


    Fronius Symo mit 8,2KVA dran und zusätzlicher S0-Zähler für Verbrauchslogging ... in 70-weich ist wenig bis nix zu erwarten.

    So würde ich das auch empfehlen (mit 310Wp Modulen)!


    Preislich ist das Angebot 1 aus Willich schon ganz ok. Ich vermute mal hpv Solar?

    Dann solltest du bei Belegung von Nord mit 9 oder 10 Modulen auf den Fronius, oder einen WR mit entsprechend geringer Bemessungseingangsspannung bestehen. Der Kaco ist diesbezüglich spannungsmäßig nicht ganz so passend bei dem kurzen 10-er Strang.

    Mir hat er den gleichen WR für einen 10-er und einen 12-er Strang angeboten...fand ich nicht gerade passend, was ich beim gespräch zuvor auch anmerkteX(

    Schau auch mal genau nach, ob Vorkasse im Angebot steht! Das würde ich nicht machen wollen ;)!

    ....und wenn du dich fragst, warum ich selber <10kWp geblieben bin, dich aber von einer 14kWp Anlage zu überzeugen versuche:

    a) Musst du meinen Fehler ja nicht wiederholen !

    Ich habe noch platz für ca 7kWp und hole aktuell Angebote rein, d.h. ich baue quasi 2x und bezahle die Dummheit, da ich die Fixkosten nun auch 2 x an der Backe habe und den günstigeren Preis je kWp nicht mitgenommen habe.

    b) Jan 2018 war für mich noch nicht absehbar, dass die EEG Umlage fällt.

    c) Die noch freien Flächen auf meinem Dach sind recht klein und teilweise nicht unerheblich verschattet, weshalb diese für mich zuerst gar nicht in Betracht kamen.


    Aber man lernt ja dazu, rechnet mal scharf nach, simuliert mit PVSOL (30-Tage Testversion kostenlos), und kommt drauf, dass sich eine Erweiterung trotzdem lohnen kann.:mrgreen:

    Ich habe nie für 15 T€ geplant, das Angebot sah halt so aus. Wie gesagt, war ich gedanklich mal bei ca. 5 kwP, jetzt schon bereit das doppelte zu bauen. Muss dann aber auch mal reichen, es kommen auch noch Elektrikerarbeiten für neuen Schaltschrank inkl. Verlegen kn den Keller und evtl. Dacharbeiten dazu.


    Die EEG-Umlage hatte ich da jetzt nichtmal im Sinn...

    Da ist noch jemand nicht überzeugt?

    Na dann versuche ich es mal mit etwas grober Rechnerei:


    Also, bei der vorzüglichen Belegung mit je 22 Modulen in SO-NW Ausrichtung, Annahme 15° aufgeständert, ergibt sich für Dinslaken folgender durchschnittlicher Etrag nach PVGIS: SO ~998kWh/kWp, NW ~817kWh/kWp

    Da je zur Hälfte ausgerichtet, ergibt sich im Mittel ein jährlicher Ertrag von rund 900kWh/kWp.


    Nimmst du nun 320Wp Module macht das 2x 7,04kWp, oder abgerundet 14kWp installiert.

    Ertrag ergibt sich jährlich zu 12600kWh oder mit 10Cent vergütet zu 1260€.

    Ich vernachlässige Eigenverbrauch (+), Steuer und ggf. Einfluss von Schatten (-)!


    Dagegen eine <10kWp Anlage Richtung Süd mit 15° aufgeständert:

    Ertrag nach PVGIS 1020kWh/kWp, oder 10118kWh (mit 32 Modulen a 310Wp=9,92kWp).

    Ertrag jährlich 1012€ gerundet.


    Differenz: 248€/a x 20 Jahre garantierte EEG Vergütung macht 4960€8|


    Hinzu kommt, dass die größere Anlage in der Regel spezifisch günstiger zu haben sein sollte.

    Beispielkaufpreis 14kWp Anlage sei 1050€/kWp (mit Aufständerung eher nicht erreichbar, also wirklich BEISPIEL):

    Lass es nur 30€/kWp weniger sein, die die größere Anlage spezifisch kostet,

    dann zahlst du für die <10kWp Anlage 9,92 x 1080€/kWp (guter Preis!) = 10714€ (netto, all inclusive).

    Für die 14,08kWp Anlage berappst du 14784€, also 4070€ mehr Invest.

    Gegen den Mehrertrag bleiben also schon 890€ übrig!


    Wenn du magst rechne noch 40 - 50€ anteilige EEG Umlage als Nachteil der 14kWp Anlage ein.

    Die fällt aber künftig weg, wann genau weiß der Geier...


    Jetzt weist du, dass du schon bei einem Preisunterschied von ~30€/kWp bei der größeren Anlage den Mehrinvest auch mehr als wieder raus holst ;).

    Zudem erhöht sich durch die größere Anlage der Eigenverbrauch, da du hier auch früh Morgens und spät Abends noch Leistung hast, während die Süd Anlage zwar effektiver ist, aber eben deren Leistung vorwiegend um die Mittagszeit anliegt.

    Spielst du mit dem Gedanken an ein Elektro-KFZ, soll mal eine Wärmepumpe die Öl-/Gasheizung ersetzen...etc.pp, dann kann man gar nicht genug PV auf dem Dach haben! Warum also nicht, wenn es sich doch rechnet 8)?

    Die Werte deiner Erträge scheinen aber in Ordnung, jedenfalls anhand der Leistungskurve.

    Um das genau bewerten zu können, brauchst du die Ausrichtung, Dachneigung und den Standort.

    Dann in PVGIS mit 10% Verlust eintragen und berechnen lassen. Dann siehst du auch die monatlichen Ertragswerte im Schnitt.


    Vermutlich ist dein Dach etwas nach Südwest ausgerichtet und ca. 35° geneigt, dann passt der Ertrag mit 52-54kWh an einem vollsonnigen Tag im April.

    Mein Dach ist wohl etwas mehr nach Südwest gedreht bei 38°DN und ich hatte ähnliche Werte.


    S0 Zähler nachrüsten für 70% weich würde ich unbedingt machen!


    Ist die Schüssel für den Knick bei ~11Uhr verantwortlich, d.h.verschattet dann ein Modul? Dann versetzen!

    Wenn es nur um die Minidelle bei ca.7 Uhr am frühen Morgen geht, würde ich mir die Arbeit sparen.

    Angefordert hatte ich eine möglichst komplette Dachbelegung der Südseite (ca. 60m²). Sinn macht dann 70 weich.

    Korrekt so!

    Da sollten rechnerisch 30 Module a 325Wp passen, wenn es keine Fenster, Kamin oder ähnliches gibt.

    Macht 9,75kWp in 70% weich an einen 8,xkVA WR, fertig ;)

    Alternativ gehen auch die vorgesachlagenen 27 Stück 72-Zeller (Maße ca. 2x1m), sind dann aber "nur" 9,18kWp.

    Sorry, aber den Typen würde ich in die Wüste jagen!

    Wegen 50€ EEG anteiliger Umlage sollst du auf mind. 750€ Ertrag verzichten, dafür aber eine kleinere 8,3kWp Anlage teurer kaufen, um dann nach 1 Jahr nochmal eine kleine und teurere Anlage zu bezahlen, für die es dann mit Sicherheit weniger - wenn nicht gar keine- Vergütung mehr gibt?! Da kann ich mich chrisss83 nur anschliessen - Schwachsinn!


    Bei dir gehen locker 15kWp drauf und das ohne Garage, die die besten Erträge ermöglicht (Wir wissen nur noch nicht, wie groß das Garagendach ist, und wieviele Module da drauf gehen. Auch die genaue Dachausrichtung hast du noch verheimlicht).

    Bau das in einem Rutsch und so groß wie es geht und freu dich über die jährliche Vergütung und auf ca. 30-40% Direktverbrauch.


    Zweimal bauen ist immer teurer, da Kosten für Planung, Gerüst, Elektroanschluss, Anmeldung, Anfahrt etc. nochmal anfallen. Der Preis je kWp sinkt daher, je größer die Anlage wird. Die Fixkosten verteilen sich doch auf mehr Module.

    Ist bei dem gezeigten Angebot überhaupt alles drin? Was ist mit Montage, Elektroanschluss, Unterkonstruktion, Papierkram...soll 70°weich oder hart gebaut werden?...steht da halt nirgends.


    Thema Solaredge: Da bin ich kein Experte, aber das kann man machen, wenn man

    - 3 oder mehrere stark abweichende Dachausrichtungen belegen will (z.B. Walmdächer)

    - komplexe Verschattungen auf dem Dach hat

    - eine Einzelüberwachung der Module als Spielzeug haben möchte

    Ich bin da generell eher Freund von KISS (keep it simple & stupid), je weniger Technik auf dem Dach, je weniger kann kaputt gehen;)


    SE könnte aber bei dir Sinn machen, wenn du Südwest, Nordost und die Garage nach Süd komplett belegen willst (3 Ausrichtungen).

    Dann möglichst mit Doppeloptimierern, d.h. je ein 'Optimierer' für 2 Module, statt ein Optimierer je Modul.

    Diese Optimierer sind sowas wie kleine DC-DC Wechselrichter am Modul, die den WR mit einer Festspannung versorgen. Dadurch wird der Wechselrichter etwas günstiger, aber durch die Summe der Optimierer wird es insgesamt teurer, als ein Stringwechselrichter. Bei 3 Ausrichtungen kann man sich mit SE aber ggf. einen zweiten Stringwechselrichter sparen, der nötig wäre, da diese normalerweise nur 2 Tracker haben. Es gibt auch WR mit 3 Trackern, aber nicht so viele und die müssen dann auch zu den Strängen passen.