Beiträge von Christian123

    Zitat von Ryven

    Betreibst du dein BHKW Wärmegeführt?
    Weil dann ist es ne prima Ergängzung für den Winter vor allem mit Akku.
    Ich würde aber versuchen die parallele Erzeugung zu vermeiden.
    Entwerder PV reicht oder BHKW muss zufüttern/nachladen.


    Ja es wird wärmegeführt betrieben. Die parallele Erzeugung wird insofern vermindert, dass das BHKW während den kalten Außentemperaturen seine Hauptbetriebszeit hat, während die PV- Anlage in den wärmeren Monaten den Großteil des Stromes erzeugen wird. Allerdings lässt es sich nicht komplett vermeiden, dass die parallel laufen.

    Guten Tag,


    ich spiele momentan mit den Gedanken der kombinierten Nutzung mit meinem BHKW, einer PV- Anlage (kleiner 10 kWp) und einen kleinen Batteriespeicher.


    Nun zu meiner Frage:
    Lohnt es sich eher den PV- Strom oder den BHKW- Strom selbst zu verbrauchen bei paralleler Erzeugung.
    BHKW- Strom: - KWK- Zuschlag auf Eigenverbrauch 4 cent - 2,716 EEG- Umlage
    - Einspeisung BHKW- Strom: KWK- Zuschlag 8 cent + Einspeisevergütung nach EEX 3,3 cent


    Einspeisung PV- Strom: 12,20 cent


    So wie ich das sehe lohnt sich deutlich die vorrangige Einspeisung des PV- Stromes, allerdings deckt die Einspeisung ( 80 % der Gesamt PV- Stromerzeugung bei priorisierten BHKW-Strom Eigenverbrauch) wahrscheinlich wohl kaum die Kosten der Anlage.
    Lohnt sich eine PV- Anlage bei nahezu Volleinspeisung überhaupt noch?
    Steuern fallen ja auch noch an...


    Mit sonnigen Grüßen
    Christian

    Guten Tag,


    ich benötige für meine Arbeit in meinem Studium eine Graphik oder zumindest Kennwerte aus der ich mir selbst eine Graphik erstellen kann von dem Stromverbrauch innerhalb eines Tages (0:00-24:00) von einer durchschnittlichen Familie (3- 4 Personen), welche etwa so 4000 - 5500 kWh Jahresverbrauch hat.


    Optimalerweise für jeden Wochentag bzw. eine für den Werktag und eine für das Wochenende.


    Ich wäre euch sehr dankbar, wenn mir jemand diese Graphik für meine studentische Arbeit zur Verfügung stellen würde. Ich würde lediglich die Graphik ohne persönliche Daten entnehmen.
    Es müsste ja möglich sich diese Tagesverlaufskurve über Solarlog oder sonstigen Datenloggern anzeigen zu lassen?


    Mit freundlichen Grüßen
    Christian123

    Zitat von solarteur0502

    Ich glaube, hier liegt ein Verständnisfehler vor. Der Faktor 0,5% ( cos phi 0,95 ) heisst, dass der Wechselrichter nach Norm 5% seiner Leistung als Blindleistung für das Netz bereitstellen muß. Die Leistung fehlt somit als Wirkleistung (die die Zähler erfassen) und kann somit nicht in Erträge für den Betreiber genutzt werden. Ich hoffe, dass war verständlich ausgedrückt.


    Alles Klar, ich glaube ich hab es jetzt verstanden, vielen Dank.

    Guten Abend,


    ich bin des öfteren bei der Wechselrichterauslegung über diese Formel gestoßen:


    P [kWp]*0,7/0,95= Wechselrichtergröße


    Die 0,7 verstehe ich zwecks der 70 %- Regelung, aber woher soll dieser Mehrgewinn (/0,95) an Leistung kommen?
    Zieht sich hier der Wechselrichter die Blindleistung kostenlos aus dem Netz und speist die dann mit der PV- Generatorleistung als Produkt (Scheinleistung) dann wieder ein?


    Mit freundlichen Grüßen
    Christian

    Ich danke euch für eure Ansätze.


    Grundsätzlich ist es schon so, dass die Erneuerbaren Energien das Netz stark belasten. Es muss viel mehr eingegriffen und geregelt werden als durch konventionelle Energien. Des Weiteren beziehen oder drücken wir in das europäische Netz, sodass darüber viel kompensiert wird.
    Nichts desto Trotz ist die Photovoltaik die Zukunft, wahrscheinlich in Kombination mit Speichersystemen, Windkraft und etwas Regelleistung.
    PV ist günstig, sie produziert keinen Feinstaub und man kann sie praktisch überall aufstellen.

    Zitat von zehti

    als Privatmann kann ich aber NICHT den Börsenstrompreis als Einkaufspreis nutzen, sondern nur den vom Netzbetreiber. Dummerweise verkauft mir der lokale Netzbetreiber seinen Börsenstrom nicht für 3Ct, sondern nur für 25Ct....


    Mit einer kleinen Privatanlage, wirst niemals die Skaleneffekte einer Großanlage erreichen. Somit kannst den Vergleich nicht machen.



    Das man als Privatmann nicht an die Preise der Großproduzenten ran kommen wird ist mir bewusst, mir geht es eher darum ob die Technologie PV langfristig billiger sein könnte als konventionelle Arten der Energieerzeugung.

    Werte Photovoltaikgemeinde,


    ich wollte mich bei euch erkundigen, was euer Kosten/Energieerzeugungsverhältnis, also wie teuer für euch eine produzierte kWh PV- Strom ist im Bezug auf die Anschaffungskosten der Anlage, unabhängig von Steuerersparnissen und Schönrechnungen.


    Was schaffen zur Zeit die besten Anlagen in DE?


    Denkt ihr, dass in naher Zukunft der PV- Strom günstiger als andere Energiequellen sein wird?


    Mit freundlichen Grüßen
    Christian 123