Beiträge von ComMetering

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    Aufgrund der Wärmepumpe wäre als Messkonzept die Kaskadenschaltung interessant, siehe bspw. Messkonzept für Wärmepumpe und PV

    Überschlägig käme ich da mit etwa 50 € im Jahr günstiger weg, als wenn ich die Wärmepumpe künftig an den Zähler für Haushaltsstrom hängen würde (Kosten für Zähler zunächst außen vor gelassen).

    Die Kaskade macht aus unserer Sicht oftmals Sinn. Wir haben dazu auch mal einen kleinen Rechner gebastelt (xls) den wir gerne verproben und dann zur Verfügung stellen wollen... Ist noch nicht final, aber kann ich gerne mal schicken (sozusagen als Beta Version .-))


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    1) Zunächsteinmal gehe ich davon aus, dass meine Zähler auf eine "moderne Messeinrichtung" umgestellt werden muss, richtig?

    Eine moderne Messeinrichtung ist nichts anderes als ein Zähler... Man kann diesen Zähler an eis Smart Meter Gateway anbinden und das ist das "Besondere"... Alle Zähler werden in den nächsten Jahren dich mME umgebaut und neue Zähler i.d.R. als mME ausgeführt.

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    2) Das hieße dann bei der Kaskadenschaltung drei Zähler: zwei Zweirichtungs-Eintarifzähler und einen Erzeugungszähler.

    Korrekt+ Zählerplatz für den Rundsteruempfänger


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    3) Da zunächst als moderne Messeinrichtung installiert, würden hier laufende Kosten von 20 € pro Zähler jährlich entstehen? Also 60 € im Jahr? Wer stellt mir dafür eine Rechnung?

    2-Richtungszähler (Z1) auf der Rechnung des Lieferanten des Haushaltsstrom

    WP-Zähler (Z2) auf der Rechnung des Lieferanten Wp Strom

    Erzeugungszähler wahrscheinlich auf der EEG Abrechnung (bin ich mir aber nicht sicher).

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    4) Wenn die Umstellung auf das intelligente Messsystem kommt, heißt das dann dass ich für den ersten Zähler dann 100 € statt 20 € zahle, insgesamt also 140 € im Jahr?


    Aus meiner Sicht ja. Das Gesetz liest sich anders (siehe "Wir werden Messstellenbetreiber", aber ich denke es ist wie von Dir geschrieben. -> POG


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    5) Zusätzlich habe ich festgestellt, dass die Stromanbieter für ihren jeweiligen Tarif im Falle des intelligenten Messsystems die Grundgebühr um etwa 10 € monatlich erhöhen. aufgrund von zwei genutzten Tarifen würden damit jährlich zusätzlich 240 € anfallen. Ist das richtig?

    zum Glück: Nein. Die werden die Grundgebühr nur erhöhen, wenn die MSB Kosten nicht direkt abgrechnet werden.... Winn Du die 140 Euro oben bezahlst, hat sich das mit der Grundgebühr erledigt und das Gegenteil ist der Fall: Die Grundgebühr müsste um die aktuellen MSB Kosten sinken (rd. 20 Euro pro Jahr*Zähler)


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    ca. 12 kWp, konservativ geschätzt ca. 10.000 kWh Erzeugung im Jahr, davon 1.200 kWh Eigenverbrauch Haushaltsstrom (bei 3.000 kWh gesamt im Jahr) und 500 bis 800 kWh Wärmepumpenstrom (bei 4.500 kWh gesamt im Jahr). Irgendwann später vielleicht auch noch ein e-Auto.

    12 kWp ist eher ungewöhnich, aber die Frage um die Dimensionierung der ANlage ist in der allgemeinen Anlagenplanung besser aufgehoben.

    Ich bin bei Discovergy direkt. Als ich dann den Zählerstand bei der RNG (Rheinische Netzgesellschaft) eingetragen habe, kam von fuxx dann ein paar Tage später die Mitteilung über den EIngang des Zählerwertes. Das funktioniert nicht automatisch.

    Discovergy kann ja nicht wissen, dass jemand den Zählerstand braucht... Der Punkt ist einfach: Der MSB sendet nicht einfach Messwerte ohne dass die angefragt werden... ob beim Wechsel des Lieferanten eine Anfrage an den MSB automatisch rausgeht weiss ich offen gesagt nicht...

    ich glaube hier muss man zwei Situationen unterscheiden:

    1. Turnusmeldung

    2. Meldungen ausserhalb des Turnus

    Auch wenn Messwerte alle 2 Sekunden visualisiert werden, ist das ein SLP Zähler und für SLP Zähler werden i.d.R. einmal pro Jahr die Messwerte übermittelt. Das ist der sogenannte Turnus. Hier meldet Discovergy dann den Zählerstand automatisch an den VNB und der VNB an den Lieferanten. Der Turnus ist i.d.R. der 31.12.


    Wenn du jetzt den Lieferanten wechselst dann kann der Messwert über die Marktkommunikation angefragt werden aso quasi eine Aufforderung an den MSB "schick mir den Messwert". WEnn diese Aufforerdung nicht kommt, wird hier auch kein Messwert versendet und in der Konsequenz wir geschätzt. Wir haben mit Discovergy übrigens vereinbart, dass die Messswerte einfach monatlich übermittelt werden.


    Man sollte meinen, dass das alles ganz einfach laufen sollte... ist aber leider nicht so. Das ZUsammensspiel zwischen wen Marktrollen kann man in jedem Fall noch optimieren.

    Mit Auftragsbestätigung hast Du einen Vertrag... Wenn Du wegen bspw. eine geplatzen Installation sauer bist, kann ich das verstehen und eine Mail reicht aus.... Dann wickeln wir das ab.

    @ Stromwender... Das Gesetz ist schlecht formuliert, aber Du kannst davon ausgehen, dass es sich auf die Generatorleistung gemeint ist.. . kWp taugt als Einheit nicht, da bspw. für BHKWs und Kleinwind nicht zutreffend... Mit einer 10 kWp Anlage bist Du beim Rollout aus unserer Sicht dabei... Ob Du hier dann wegen einer vermeintlich unzutreffenden Formulierung klagen kannst (wenn Dich der VNB kontaktiert), steht auf einem anderen Blatt und das wird die Zukunft zeigen. Gedanklich bist Du ein "Pflichteinbaufall"

    Sorry - hatten die Frage übersehen :-(

    Wir verbauen grundsätzlich 3phasige Zähler. Die Zähler können auch 1phasig betrieben werden.

    Die Frage ist, aus welchem Grund liegt nur eine 1phasige Verdrahtung/Ausführung vor? Ist es eine Volleinspeiseanlage, die nur 1phasig inkl. Zähler ausgeführt ist? Wenn es hier ein grundsätzliches Problem gibt, dann lösen wir das auch nicht durch die Zähler.


    Wichtig: Eine Nachverdrahtung auf 3phasige Ausführung kann im Rahmen des Zählerwechsels nicht von uns übernommen werden. Dass werden unsere Monteure bzw. die von Discovergy aus Haftunggründen nicht machen... Aber wenn ein Elektriker im Haus ist, könnte er vielleicht die Zähler einbauen.


    Grüße

    @ Bürgersolar: Ja, es macht grundsätzlich schon SInn das direkt zu machen. Dieser Einbau und anschliessendem Ausbau geht natuerlich auch, aber das ist einfach Käse bzw. Ressourcenverschwendung.


    Aktuell hängt Ihr ja am Baustrom und wahrscheinlich sollte man es mit den Inbetriebnahmeantrag dann direkt versuchen die erforderlichen Nummern zu bekommen und dann den Einbau anzustossen. Vorschlag meinerseits wäre: Im ersten Schritt musst Dir überlegen, ob Du wechseln willst... Wenn ja, dann schick uns doch den Antrag und dann sprechen wir mit dem VNB... WEnn wir die erforderlichen Nummern bekommen und im Zug der Gespräche klar wird, dass das gut laufen wird, machst DU die Bestellung und wir gehen ganz normal weiter... WEnn absehbar ist, dass es zäh wird, dann überlegen wir, wie wir damit umgehen.


    Grüße

    ganz grundsätzlich: In der Regel ist die Zusammenarbeit mit dem VNBs gut und ich kann das was Sako sagt auch nur bestätigen. Man kann miteinander sprechen und wenn das Problem verstanden ist, dann gibt es auch einen Weg. In unseren Beiträgen nennen wir diese Positivbeispiele zu wenig.


    @ Sako: die Einschränkung der Leistung ist die, dass die Kaskade bei uns im Portal bisher nicht schön visualisiert ist und wir keine HT/NT Zähler können (aber ein einfacher Ein-Tarif WP-Strom ist nicht teurer). Bei Wärmepumpe ist immer die Frage, ob eigener Zähler oder nicht und das Thema ist auch schon viel diskutiert... Wenn aber ein eigener Zähler, dann macht die Kaskade aber Sinn und das ist auch das was wir empfehlen.