Beiträge von ComMetering

    Zitat

    ComMetering
    , ist das richtig, dass nur der Hauptzähler als iMS ausgeführt werden muss und für den Erzeugungszähler eine mME genügt

    Fragt mich doch mal die einfachen Sachen :-)


    Begrifflichkeiten: Ein iMSys ist nichts anderes als eine moderne Messeinrichtung die an das Smart Meter Gateway angebunden ist.


    Praxis: Wenn der gMSB den 2-Richtungszähler mit einem iMSys ausstattet, warum sollte er dann die zweite moderne Messeinrichtung nicht auch mit dem SMGW verbinden und sich damit die Abrechnung sparen. Kostentreiber ist ja die Hardware (das Gateway) und da wird ja kein zusätzliches benötigt. Ich würde also davon ausgehen, dass der gMSB ein grosses Interesse daran hat, beide "Zähler" als iMSys auszuführen und wird das auch tun, wobei ich denke, dass er für den zweiten "Zähler" nur die 20 Euro brutto berechnen darf.


    Rechtslage: Aus meiner Sicht geht das aus dem Gestetz nicht eindeutig hervor und wird letzendlich durch ein Gericht entschieden werden müssen. Einen konkreten Nutzen gibt aus aus meiner SIcht nicht: Der Erzeugungszähler hilft (auch theoretisch) nicht beim Stromsparen, hilft nichts bei der Erfassung von Netzzustandsdaten usw. Beim Kundennutzen könnte man deshalb allenfalls über die Eigenverbrauchsoptimierung schwadronieren. Der Kundennutzen könnte vor Gericht durchaus ein Argument sein.


    Zusammengefasst: Rechtslage (wie an so vielen Stellen) unklar, aber ich sehe das Problem nicht so recht. Optional kann der gMSB ja jeden Zähler durch ein iMSys ersetzen und das wird er in diesem Fall tun. (Auch wenn sich das im Gestz anders liest, gehen wir davon aus, dass er für den zusätzlichen Zähler zusätzlich auch mindestens 20 Euro verlangen darf)

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    ComMetering
    , ist das richtig, dass nur der Hauptzähler als iMS ausgeführt werden muss und für den Erzeugungszähler eine mME genügt

    Fragt mich doch mal die einfachen Sachen :-)


    Begrifflichkeiten: Ein iMSys ist nichts anderes als eine moderne Messeinrichtung die an das Smart Meter Gateway angebunden ist.


    Praxis: Wenn der gMSB den 2-Richtungszähler mit einem iMSys ausstattet, warum sollte er dann die zweite moderne Messeinrichtung nicht auch mit dem SMGW verbinden und sich damit die Abrechnung sparen. Kostentreiber ist ja die Hardware (das Gateway) und da wird ja kein zusätzliches benötigt. Ich würde also davon ausgehen, dass der gMSB ein grosses Interesse daran hat, beide "Zähler" als iMSys auszuführen und wird das auch tun, wobei ich denke, dass er für den zweiten "Zähler" nur die 20 Euro brutto berechnen darf.


    Rechtslage: Aus meiner Sicht geht das aus dem Gestetz nicht eindeutig hervor und wird letzendlich durch ein Gericht entschieden werden müssen. Einen konkreten Nutzen gibt aus aus meiner SIcht nicht: Der Erzeugungszähler hilft (auch theoretisch) nicht beim Stromsparen, hilft nichts bei der Erfassung von Netzzustandsdaten usw. Beim Kundennutzen könnte man deshalb allenfalls über die Eigenverbrauchsoptimierung schwadronieren. Der Kundennutzen könnte vor Gericht durchaus ein Argument sein.


    Zusammengefasst: Rechtslage (wie an so vielen Stellen) unklar, aber ich sehe das Problem nicht so recht. Optional kann der gMSB ja jeden Zähler durch ein iMSys ersetzen und das wird er in diesem Fall tun. (Auch wenn sich das im Gestz anders liest, gehen wir davon aus, dass er für den zusätzlichen Zähler zusätzlich auch mindestens 20 Euro verlangen darf)

    Auch hier möchten wir unser aktuelles Angebot anbieten:


    Messstellenbetreiber wechseln und mit ComMetering Geld sparen!


    Liebe/r ,


    die Stromzähler spielen im neuen Energiemarkt eine immer wichtigere Rolle. Aus dem PV-Forum heraus haben wir die ComMetering gegründet, um den Messstellenbetrieb von PV-Anlagenbetreiber für PV-Anlagenbetreiber zu organisieren. Zunächst hatten wir hier vor allem Kleinanlagen im Blick, da Anlagen bis 100 kWp zunächst nicht vom Smart Meter Rollout betroffen sind.


    Aber auch bei großen Anlagen können Betreiber profitieren. In den letzten Wochen haben wir uns die Preise für die sogenannten RLM-Zähler angeschaut. Und hier stellen wir fest, dass viele Betreiber 150 bis 750 Euro zu viel bezahlen. In einigen Fällen wird der Messstellenbetrieb sogar fälschlicherweise doppelt berechnet. Einige Hundert Euro Einsparung sind bei einer 100 kWp-Anlage vielleicht nicht die Welt, allerdings ist der Wechsel sehr einfach. Mit wenigen Mails oder einem Telefonat ist es oftmals erledigt. Auf acht Jahre gerechnet doch ein sehr guter Stundenlohn.


    Der Messstellenbetrieb ist übrigens liberalisiert und der Wechsel des Messstellenbetreibers steht jedem frei.


    Unser Angebot: Schick uns Deine EEG-Abrechnung und, falls auch ein Strombezug abgerechnet wird, die Rechnung des Stromlieferanten. Wir schauen uns die entsprechenden Positionen an und sagen Dir, ob und wie viel Du sparen kannst.


    Auf unserer Downloadseite findest Du noch Detailinfos zum Thema RLM.


    Jeder, der mitmacht stärkt unsere Position und wir können zukünftig mehr für PV-Anlagenbetreiber erreichen.


    Schreibt uns gerne: info@commetering.de


    Grüße vom Team PV-Forum und ComMetering

    ComMetering-Kurzanalyse: Aktuelle Preise für RLM-Zähler


    Signifikante Preisunterschiede trotz einheitlicher Produkte – Für wen sich ein Blick auf die der RLM-Zählerkosten lohnt.


    Die registrierte Leistungsmessung (RLM) ist seit 2009 obligatorisch für alle PV-Anlagen, ab einer installierten Leistung von 100 kW. Während PV-Anlagenbetreiber mit Anlagen in der Direktvermarktung in der Regel vergleichsweise gut über das Thema Messstellenbetrieb und die anfallenden Kosten informiert sind, gilt dies für die viele der restlichen Betreiber nicht. Bei diesen rund 22.000 Anlagen übernimmt in der Regel der grundzuständige Messstellenbetreiber den Messstellenbetrieb. Das Leistungsportfolio der Messstellenbetreiber unterscheidet sich hier faktisch nicht, die aufgerufenen Preise hingegen ganz maßgeblich. Die Preise variierenden demnach je nach Region für ein und dasselbe Produkt zwischen rund 200 EUR und über 1.000 EUR im Jahr.


    RLM-Zähler bei Betreibern von Photovoltaikanlagen


    Für alle Betreiber von PV-Anlagen ab einer installierten Leistung von 100 kW sind RLM-Zähler verpflichtend. Grundsätzlich wird zwischen SLP- und RLM-Zählern unterschieden. SLP steht für Standardlastprofil, RLM für Registrierende Leistungsmessung. Bei SLP-Zählpunkten wird der Lastgang nicht gemessen, sondern dieser wird anhand eines der Standardlastprofile berechnet. Während für SLP-Zählpunkte turnusmäßig nur ein Messwert pro Jahr ausgelesen wird, werden bei RLM-Zählpunkten 15minütige Leistungswerte übermittelt.
    Nach §9 Abs. 3 EEG müssen PV-Anlagen mit einer Leistung über 100 kWp seit 2009 zum einen fernsteuerbar sein, und zum anderen muss der Netzbetreiber in die Lage versetzt werden, die Ist-Leistung jederzeit abrufen zu können. Die Fernsteuerbarkeit dient grundsätzlich der Frequenzhaltung. Um effizient steuern zu können, muss zudem auch die Ist-Leistung abrufbar sein. Entsprechend müssen PV-Anlagenbetreiber sowohl vergleichsweise teure Rundsteuerempfänger zum Abregeln der Anlagen bereithalten als auch teure Messtechnik, um das Abregeln zu kontrollieren. Hier kommt die RLM zum Einsatz.


    Dabei gilt es aus Sicht der PV-Betreiber zwei Fälle zu unterscheiden:


    1) PV-Anlagen in der Direktvermarktung: Für PV-Anlagen im Marktprämienmodell (freiwillig oder verpflichtend) ist die RLM obligatorisch. Große Anlagen waren von der Direktvermarktungspflicht schon länger betroffen und gemäß den Regelungen im EEG betrifft dies seit 2016 auch alle Anlagen über 100 kWp. Hier muss sich der Betreiber aktiv um einen Direktvermarkter kümmern und setzt sich deshalb per Definition auch mit dem Thema Messstellenbetrieb auseinander. Denn die Kommunikation mit dem Direktvermarkter läuft über die registrierende Leistungsmessung. In der Regel bringt der Direktvermarkter hier einen Messstellenbetreiber mit. Die Leistungen und Preismodelle der einzelnen Anbieter sind hier durchaus unterschiedlich. Unter anderem aufgrund der mangelnden Vergleichbarkeit der Angebote und Kosten werden Direktvermarktungsanlagen in der vorliegenden Analyse nicht betrachtet.


    2) PV-Anlagen ohne Direktvermarktung: Aber auch für PV-Anlagen, die eine Größe von 100-500 kW haben, gilt die Pflicht, RLM-Zähler zu verbauen – selbst wenn sie nicht in der Direktvermarktung sind. In Deutschland wurden in den Jahren 2009-2016 rund 22.000 Anlagen dieser Größe gebaut und mit RLM-Zählern ausgestattet. Die meisten dieser Anlagen dürfte sich aufgrund ihrer Größe auf landwirtschaftlichen oder gewerblichen Dachflächen befinden. Da hier in der Regel keine Direktvermarktung stattfindet, haben sich die Betreiber bis dato kaum mit dem Thema Messstellenbetrieb auseinandergesetzt. Meist wurden die anfallenden Kosten für die RLM-Zähler in diesem Fall unkritisch hingenommen, ohne Vergleichsangebote einzuholen.


    Analyse der Preise für RLM-Zähler


    In der vorliegenden Betrachtung werden Preise für RLM-Zähler betrachtet, die bei den rund 22.000 PV-Anlagen verbaut sind, die nicht in der Direktvermarktung sind. Die entsprechenden Entgelte für die RLM-Zähler müssen die grundständigen Messstellenbetreibern (gMSB) bzw. Verteilnetzbetreiber (VNB) in den entsprechenden Preisblättern mit jeweils aktuellen Preisen pro Kalenderjahr veröffentlichen. Im Rahmen der vorliegenden Kurzstudie wurden eben diese Entgelte für die Niederspannung ohne Wandlersatz inklusive GSM-Anbindung analysiert und miteinander verglichen1. Dazu wurden knapp 50 der insgesamt rund 900 VNB untersucht, die einen Großteil des Bundesgebietes abdecken und in deren Netzgebieten sich rund 78 % der 22.000 betroffenen PV-Anlagen befinden.


    Preisunterschied bei RLM-Zählern: Faktor 5!


    Aus der Analyse ergibt sich, dass die Preisspanne für die RLM-Zähler je nach Regionen variieren kann. Die Preise schwanken hier zwischen unter 200 € und 1.070 Euro pro Jahr (vgl. Abbildung). Durchaus bemerkenswert sind dabei die regionalen Unterschiede. Während die Kosten für den Messstellenbetrieb in den grünen Bereichen unter dem Benchmark von 260 Euro liegen, liegen diese in den roten Bereichen entsprechend darüber. Je dunkler die Einfärbung, desto günstiger (grün) bzw. teurer (rot) sind die Regionen. Für die weiß eingefärbten Bereiche liegen keine Daten vor.


    Im Netzgebiet der Bayernwerke, der NetzeBW sowie Westnetz sind die meisten der betrachten PV-Anlagen ans Stromnetz angeschlossen. Hier werden jeweils verhältnismäßig hohe Entgelte verlangt. So verlangen die Bayernwerke, die für rund 12 % der 22.000 Anlagen für den Messstellenbetrieb zuständig ist, 470 Euro für einen RLM-Zähler. Bei AllgäuNetz liegt der Preis sogar bei 1.070 Euro.

    Wir gehen davon aus, dass etwa 20.000 PV-Anlagenbetreiber teilweise weit höhere Entgelte für die RLM-Zähler bezahlen, als nötig. Im mengengewichteten Durchschnitt kostet der Messstellenbetrieb ohne Wandlersatz inklusive GSM-Anbindung 362 Euro/Jahr. Bei Vergleichskosten von 260 Euro/Jahr3 ergibt sich daraus ein Einsparpotenzial von durchschnittlich rund 30 % bzw. 100 Euro pro PV-Anlage. Summiert man diese Mehrkosten auf alle 22.000 betroffenen PV-Anlagen, so kommt man zu dem Schluss, dass die Betreiber gemeinsam jährlich über 2 Millionen Euro sparen könnten.


    Einen echten Grund für diese Preisdifferenzierung sehen wir nicht und die Erklärung liegt wohl vor allem im vermeintlich stark limitierten Wettbewerb. RLM-Zähler unterscheiden sich aus Verbrauchersicht nicht hinsichtlich ihrer technischen Ausstattung. Damit sind auch die Leistungen der grundzuständigen Messstellenbetreiber weitestgehend deckungsgleich. Gleichwohl unterscheiden sich wie dargestellt die durch die regional tätigen Verteilnetzbetreiber abgerufenen Preise für die RLM-Zähler ganz erheblich.




    1 In der Mittelspannung ist das Preisniveau höher, allerdings würde sich die Grundaussage nicht ändern. Die betroffenen Anlagen sind i.d.R. in der Niederspannung, weshalb hier die Niederspannung abgebildet ist.
    2 Liste der betrachteten VNBs: Schleswig-Holstein Netz AG, LSW Netz GmbH & Co. KG, Westnetz GmbH, Avacon Netz GmbH, EnergieNetz Mitte GmbH, Westfalen Weser Netz GmbH, Stadtwerke EVB Huntetal GmbH, EWE NETZ GmbH, WEMAG Netz GmbH, wesernetz Bremen GmbH, E.DIS Netz GmbH, NGN NETZGESELLSCHAFT NIEDERRHEIN MBH, NEW Netz GmbH, Stadtwerke Borken/Westf. GmbH, SVS-Versorgungsbetriebe GmbH, e-netz Südhessen GmbH & Co. KG, Syna GmbH, OsthessenNetz GmbH, ovag Netz GmbH, Überlandwerk Rhön GmbH, Energie Waldeck-Frankenberg GmbH, Pfalzwerke Netz AG, Netze BW GmbH, Albwerk GmbH & Co. KG, Netzgesellschaft Ostwürttemberg DonauRies GmbH, MDN Main-Donau Netzgesellschaft mbH, Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm Netze GmbH, Netrion GmbH, Netze Mittelbaden GmbH & Co. KG, bnNETZE GmbH, ED Netze GmbH, Bayernwerk Netz GmbH, LEW Verteilnetz GmbH, Stadtwerke Straubing Strom und Gas GmbH, Regensburg Netz GmbH, SÜC Energie und H2O GmbH, Unterfränkische Überlandzentrale eG, Mainfranken Netze GmbH, AllgäuNetz GmbH & Co. KG, energis-Netzgesellschaft mbH, Mitteldeutsche Netzgesellschaft Strom mbH, TEN Thüringer Energienetze GmbH & Co. KG, ENSO Netz GmbH, Stadtwerke Energie Jena-Pößneck GmbH.




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    Heute wurden User mit größeren Anlagen angeschrieben und Angebot unterbreitet. Wollen wir Euch natürlich nicht vorenthalten:


    Messstellenbetreiber wechseln und mit ComMetering Geld sparen!


    Liebe/r ,


    die Stromzähler spielen im neuen Energiemarkt eine immer wichtigere Rolle. Aus dem PV-Forum heraus haben wir die ComMetering gegründet, um den Messstellenbetrieb von PV-Anlagenbetreiber für PV-Anlagenbetreiber zu organisieren. Zunächst hatten wir hier vor allem Kleinanlagen im Blick, da Anlagen bis 100 kWp zunächst nicht vom Smart Meter Rollout betroffen sind.


    Aber auch bei großen Anlagen können Betreiber profitieren. In den letzten Wochen haben wir uns die Preise für die sogenannten RLM-Zähler angeschaut. Und hier stellen wir fest, dass viele Betreiber 150 bis 750 Euro zu viel bezahlen. In einigen Fällen wird der Messstellenbetrieb sogar fälschlicherweise doppelt berechnet. Einige Hundert Euro Einsparung sind bei einer 100 kWp-Anlage vielleicht nicht die Welt, allerdings ist der Wechsel sehr einfach. Mit wenigen Mails oder einem Telefonat ist es oftmals erledigt. Auf acht Jahre gerechnet doch ein sehr guter Stundenlohn.


    Der Messstellenbetrieb ist übrigens liberalisiert und der Wechsel des Messstellenbetreibers steht jedem frei.


    Unser Angebot: Schick uns Deine EEG-Abrechnung und, falls auch ein Strombezug abgerechnet wird, die Rechnung des Stromlieferanten. Wir schauen uns die entsprechenden Positionen an und sagen Dir, ob und wie viel Du sparen kannst.


    Auf unserer Downloadseite findest Du noch Detailinfos zum Thema RLM.


    Jeder, der mitmacht stärkt unsere Position und wir können zukünftig mehr für PV-Anlagenbetreiber erreichen.


    Schreibt uns gerne: info@commetering.de


    Grüße vom Team PV-Forum und ComMetering

    Ich habe bei mir Anfang Februar einen neuen Zähler wegen meiner PV Anlage bekommen. Sie hat 7,92KW/p und ich habe einen normalen Zweirichtungszähler bekommen und kein Smartmeter. Ist das so normal?

    ja, das ist normal.

    Es gibt moderne Messeinrichtungen (imPrinzip der normale Zähler) und intelligente Messsysteme (moderne Messeinrichtung, die mit dem Smart Meter Gateway verbunden ist). Aktuell gibt es noch keine zertifizierten Smart Meter Gateways (bzw. es gbt eines aber das wir noch nicht verbaut), weshalb Du eine moderne Messeinrichtung hast (20 Euro) und wenn der Rollout Dich überrollt bekommst Du zusätzlich ein Smart Meter Gateway und zusammen mit der modernen Messeinrichtung ist das dann ein intelligentes Messsystem (und Du zahlst dann 100 Euro).


    Smart-Meter gibt im Messstellenbetriebsgesetz nicht, sondern nur moderne Messeinrichtungen und intelligente Messsysteme... Aber Smart Meter Rollout klingt eben besser als intelligentes Messsysteme Rollout oder moderne Messeinrichtungen Rollout...

    KarstenPV : hier mal das Ablehnungsschreiben das wir von der Netze BW bekommen haben bei der ANfrage nach einer Kaskade. Hier wird auch von SLPs usw. erzählt, aber imho hat das wenig mit der eigentlichen Problematik zu tun. Weshalb nach einer weiteren Nachfrage das okay auch da war.


    " das von Ihnen gewünschte Messkonzept ist im Netzgebiet der Netze BW nicht zulässig. Die Voraussetzung für die Gewährung eines verminderten Netznutzungsentgelt für die Arbeit der Wärmepumpe ist, dass die Wärmepumpe vertragskonform betrieben wird. Als Netzbetreiber sind wir dem Wohl aller unserer Kunden verpflichtet und es ist uns nicht erlaubt einzelne Kunden besser zu stellen als§14a EnWG das vorsieht. In Konsequenz würde die Bevorzugung des einen Kunden von dem Kollektiv der anderen Kunden getragen werden müssen.

    Außer der juristischen Problematik gibt es Bilanzierungsfehler bei nicht Lastgang gemessenen Kaskaden. Die Wärmepumpe wird entsprechend der Tagesmitteltemperatur mit einem Tagesparameter Last Profil bilanziert und nicht nach Jahresarbeit mit einem Standardlastprofil (wie bspw. ihrem Haushaltszähler). Eine Arbeitszähler-Kaskade würde zu einer Durchmischung in der Bilanzierung und zu Abweichungen im Differenzbilanzkreis des Netzbetreibers führen, für die der Netzbetreiber die wirtschaftliche Verantwortung trägt. Die BNetzA stellt sehr hohe Anforderungen an diesen Differenzbilanzkreis was eine Kaskade im Netzgebiet der Netze BW unmöglich macht. Jeder Netzbetreiber ist für seinen Differenzbilanzkreis verantwortlich und muss den Differenzbilanzkreis im Interesse aller Stromkunden von Fehlbuchungen frei halten. Dieses Messkonzept wäre möglich, mit dem Einsatz von registrierenden Lastgangzählern(RLM), die dann 1/4h Werte bilanzieren. Eine RLM- Bilanzierung bedingt auch eine Netznutzung nach RLM Preisblatt, was in Ihrem Fall vermutlich nicht wirtschaftlich ist.

    Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir diskrimminierungsfrei entscheiden müssen. Ihrem Wunsch nach vermindertem Netznutzungsentgelt bei einer Arbeitszählerkaskade mit §14a EnWG-Anlage können wir somit nicht erfüllen."


    Aus meiner Sicht: bei den 14a profitierst Du von en reduzierten Gebühren (Netznutzungsentgelte). Da gibt es keine logische Verdindung zu den Lastprofilen. Du erlaubts dem VNB zu steuern und dafür werden Dir reduzierte Entgelt berechnet. Frage hier mal zum Kausalzusammenhang mit Lastprofile. Aus meiner Sicht ist ein E-Auto energiewirtschftlich eine Wärmepumpe auf Rändern und wenn eine PV dazukommt, dann get das natürlich als Kaskade.


    Was natürlich sein kann, ist dass der Lieferant E-Autos beim WP Strom ausklammert, aber das wäre dann mit dem LIEF zu klären.

    Ich denke die Diskussion um den Zählerschrank ist sympthomatisch für Vieles rund um den Rollout: Jeder (Hersteller) haut seine Meinung raus und am Ende stehen 30 verschiedene Aussagen, die alle irgenwie stimmen aber nicht zueinanderpassen.... Ihr ( Explosiv , cybersoft , martenn ) seid im Thema drin und bildet Euch Eure Meiung, aber was soll der Normalverbraucher mit diee Kakophonie anfangen?