Beiträge von i-moove

    In solchen Fällen ist es immer hilfreich mit dem Netzbetreiber zu sprechen. Erspart Ärger im Nachhinein. Bei Raumhöhen unter 2m hatte ich bisher wenig Probleme.

    2.000 für einen neuen Schrank inklusive Umbau der Sichrungen ist auf jeden Fall ein fairer Preis.

    Sorry Leute wir drehen uns im Kreis. Ich habe auch studiert! Ok, war nur Englisch und Französisch und das nicht mal zu Ende.

    Lasst mich nochmal auf den TREI-Lehrgang im Juni zurück kommen. Ich war ziemlich unbedarft, weil ich einfach keine Zeit hatte, mich überhaupt einzulesen um was es gehen wird....klar wusste ich grob um was es gehen wird, aber so richtig eben nicht.

    Wir waren 18 Teilnehmer einer war dabei, der schon fast alles wusste, Normen, Messen, Rechnen usw. Er wollte den Schein einfach haben und seine Firma hat ihn bezahlt.

    Die anderen waren bunt gemischt, ein Installateur der NetzeBW, Gesellen, Meister, Ingeniuere usw. Einige wurden von ihren Firmen geschickt, andere waren selbständig und ich hatte am Ende den Eindruck, dass es ALLEN viel gebracht hat, auch den Ingenieuren und angehenden Elektrofachkräften

    Wäre PV immer nur einen smartmeter nach dem Zähler und einen LS zu installieren, dann wäre ich bei hfrik, aber aus meiner Erfahrung aus den letzten Monaten weiß ich, dass es mehr ist als das und man sollte hier schon genau wissen was man tut! Man kann einen Erdspies einfach in den Boden hauen und denken, dass es schon passt, man kann ihn aber auch in der korrekten Entfernung von der Hauswand, dem richtigen Material und abschließend mit einer Messung setzen und dem Kunden noch erklären was man da gemacht hat.

    Ohne eine Prüfung bzw. einen Lehrgang halte ich es für nicht umsetzbar, ob es der TREI oder irgendein anderes Papier ist sei mal dahingestellt.

    Das ist die Antwort auf Jodls Beitrag #96


    Sorry, der letzte Abschnitt ist, meiner Meinung nach, nicht haltbar. Natürlich gibt es Netzbetreiber die gegen einen Arbeiten, denke aber, diese sind in der Minderheit.

    Ich habe mit vielen zu tun und hatte bisher nur positive Kontakte, in Bezug auf die Ausführung. Lediglich beim Thema PV nach Installation sofort einschalten gibt es immer wieder Diskussionen, wobei die Gesprächspartner ziemlich schnell ziemlich kleinlaut werden, weil sie ihre Aussagen einfach nicht fundiert begründen können. Probleme hatte ich deshalb noch nicht.

    Mit den Bayernwerken hatte ich zum Glück noch keine Berührung :)

    So, dann gebe ich auch mal meinen Senf dazu ab.

    Anschließen darf eine PV in Deutschland nur ein Elektrofachbetrieb mit einer Konzession beim zuständigen Netzbetreiber. Diese Eintragungen im Stammnetz oder auch Gasteintragungen sind kostenfrei.

    Der Betrieb, der das darf der haftet auch für das was er da tut und meist nicht nur 2 Jahre. Es gibt auch Meister ohne TREI, das sind diejenigen, die durch die Prüfung geflogen sind. Es gibt auch Meister ohne Ahnung in Bezug auf AC-seitigen Überspannungsschutz und klar gibt es Gesellen, die das alles draufhaben.


    Ich denke nicht, dass die Zulassung das Problem ist, (speziell für PV ließe sich sicher ein Prüfverfahren entwickeln, das auch Gesellen den Anschluss erlaubt). Nein, es ist und bleibt der Fachkräftemangel. Es gibt quasi keine "freien" Elektriker, die auf den PV-Zug aufspringen wollen. Nach meiner persönlichen Erfahrung sucht gerade JEDER Betrieb, der PV installiert Elektriker. Diese Betriebe haben bereits eine Konzession, es fehlt das Personal und nicht jeder Geselle möchte sich selbständig machen.


    Ich habe mich im März 2021 selbständig gemacht. Ich schließe PV, Speicher und WBs an. Zuvor war ich 15 Jahre bei einem Maschinenbauer, gelernt habe ich Energieelektroniker. Beim TREI-Kurs habe ich persönlich sehr viel gelernt, einfach weil Hausinstallation nix mit Maschinenbau zu tun hat.

    VDE-Abo und TREI inklusive Gebühren sehe ich als Markteintrittsgeld, unabhängig von dem Wissen das mir dort vermittelt wurde. Ich kann natürlich nur für mich sprechen, aber ich denke dort hat jeder sehr viel gelernt, zumindest die die durchgekommen sind. Durchfallquote lag bei 50%.

    In Bezug auf PV sehe ich bei der Prüfung einzig solche Dinge wie Beleuchtung usw. als überflüssig an, aber gerade Dinge wie Blitzschutz, Anschlussräume im Zählerschrank, Potentialausgleich, Zuständigkeiten sind absolut wichtig. Da es aber keinen Unterbereich nur für PV gibt, muss man eben die Prüfung für alles machen.


    Wer mit dem Gedanken spielt sich auch selbständig zu machen - ich kann es nur empfehlen. Jedes mal, wenn ich mich bei den Kunden verabschiede bekomme ich ein Lächeln geschenkt.

    Die UK benötigt einen Potentialausgleich (nicht grün/gelb), dieser kann auch über ein 6mm² PV-Kabelberfolgen. Sind die Module über einen GAK angeschlossen, muss dieser blitztragfähig mit der HES, oder einem Tiefenerder verbunden sein. Habe ich zumindest so bei einer TREI-Schulung im Juni gelernt.