Beiträge von CaptainPicard

    China to resume production at shuttered coal mines to meet demand

    Zitat

    China is set to resume production at several shuttered coal mines to meet rising power demand. According to a Bloomberg report, around 15 coal mines across the northern provinces will restart operations for a year. The move is expected to deliver around 44 million tonnes (Mt) of coal, the publication added citing a statement from China’s National Development and Reform Commission.


    This comes after 38 coal mines in Inner Mongolia resumed output last week. Coal prices in the country soared by nearly one-third this year, hitting record levels in May 2021 due to supply disruptions.


    https://www.mining-technology.…ion-shuttered-coal-mines/

    Hört hier noch jemand den Wissenschafts-Podcast The Skeptics' Guide to the Universe? Ist normalerweise ganz interessant aber beim Thema Atomkraft sind sie ganz auf der Linie von Bill Gates & Co: Erneuerbare gut aber Atomkraft im Strommix ein Muss.


    Mich würde vor allem die Meinung von GEST (aber auch natürlich allen anderen) interessieren zum Framing dass man künftige AKWs nicht so sehr als Stromerzeuger sieht (wobei sie das natürlich auch tun) sondern um den bereits angefallenen Atommüll abzuschwächen damit dieser nicht mehr hunderttausende Jahre strahlt sondern nur noch zig oder hunderte Jahre. (Wobei es da natürlich nur um die Brennstäbe geht, bei der Atomkraft fällt ja viel mehr Atommüll an der trotzdem bleibt.) Und aus dem Grund wäre es auch legitim dass der Strom daraus mehr kostet als von Wind und PV weil man es eben aus dem Blickwinkel der Abfallentsorgung sieht und diese eben etwas kostet, wie bei anderem Abfall auch.


    Hier von 1:20:35 bis 1:30:25

    2015 prognostizierte die OPEC dass in 2040 4,7 Millionen Elektroautos auf den Straßen unterwegs sein werden. Mitte 2021 sind wir aber bereits bei über 8 Millionen.


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    Zufällig im Internet darüber gestolpert, ein Werbefilm für das Atomkraftwerk Zwentendorf in Österreich aus dem Jahr 1970:


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    Ein Viertel der Braunkohletagebau-Flächen reicht

    Zitat

    Elektroautos fahren mit Strom, aber nicht CO2-frei, wenn der aus fossilen Energieträgern entsteht. Wie viel Solarfläche bräuchten E-Autos, wie viel Deutschland, wie viel die ganze Welt, um genug elektrische Energie zu erzeugen? Rechenbeispiele und ein Blick in die Zukunft.


    Wie das für Deutschland geht, hat die Agora-Energiewende sorgfältig durchgerechnet und kommt dabei zu dem Schluss, dass ein klimaneutrales Deutschland schon 2045 möglich ist – ohne Einschränkungen unserer Mobilität. So viel mit dem Auto fahren wie jetzt könnten – oder müssten – wir dann nicht mehr, aber wenn wir uns hinters (vielleicht nicht mehr notwendige) Steuer setzen, fahren wir elektrisch. Und der Strom dafür kommt zwar aus der Steckdose, wird aber nicht mehr mit Kohle erzeugt. Wenn wir ihn mittels Solarzellen herstellen wollten, bräuchten wir dafür nur ein Viertel der Fläche, die aktuell durch den Braunkohletagebau verhunzt ist.

    https://www.auto-motor-und-spo…strombedarf-photovoltaik/

    Wien-Bregenz seien 600km, und das über München, laut Google. Wer da abends wieder in Wien sein will wird eher nicht zum E-Auto greifen.

    Bei solchen Statistiken ist auch fraglich wie alt die Dienstwagenflotte ist. Heuer gibt es Auswahl, vor zwei Jahren oder älter quasi nur Tesla Model S oder nichts.

    Realistisch gesehen fliegt der Minister nach Bregenz und der Dienstwagen fährt bereits davor leer dorthin um den Minister vom Flughafen abholen zu können und zum Termin zu bringen und fährt dann wieder leer nach Wien zurück. Und ob der Fahrer eine Ladepause machen muss dürfte wohl egal sein, muss er halt eine Stunde früher wegfahren.

    Das wird doch immer gemacht. Seit über 5 Jahren gibt es den de facto identischen Beitrag über Elektroautos wo sie mit der Zoe irgendwo stranden und dann die Ladesäule nicht funktioniert und sie am Ende an einer Schuko-Steckdose 8 Stunden laden müssen um heim zu kommen. Immer und immer wieder werden Beiträge mit diesem Konzept gedreht und gesendet, nicht einmal hab ich einen gesehen der zeigt wo ein Elektroauto im Alltag einfach nur funktioniert, so wie es bei 99% aller Nutzer auch tatsächlich abläuft.


    Und das gleiche macht man natürlich auch bei Photovoltaikanlagen (da zeigen die Beiträge meist auch immer nur Probleme oder irgendwelche Sonderkonstruktionen die schön teuer sind wo dann der Beitrag damit endet dass die junge Familie nicht weiß ob es sich je rentieren wird) und wenig überraschend nun eben auch bei Wärmepumpen.


    Und natürlich soll und muss man auch die Schattenseiten zeigen aber so einseitig wie das geschieht ist halt einfach nur unehrlich und auch unmoralisch meiner Meinung nach.

    Ich fand es ja krass, das ihnen das Argument H2 bzw. eFuels im Auto braucht 3 bzw. 6x soviel EE als BEV überhaupt nicht einläuchten wollte... v.wg. "aber das können wir doch importieren und die haben viel mehr Sonne als wir".

    Als ob EE so völlig umsonst wären und 'die' nicht wüssten wohin damit... und sowas ist Expertin für nachhaltiges klimagerechtes Bauen (die war letztens schonmal zum Hochwasser da, da kam weniger BS).

    Vor allem weil sich die Frau ein paar Minuten davor noch (richtigerweise) darüber beschwert hat dass Elektroautos zu teuer seien und dann ist das erste was ihr einfällt eine noch viel teurere Technologie zu fordern?


    Und abgesehen von den Kosten (auch in Afrika wachsen die PV- und Elektrolyse-Anlagen nicht auf Bäumen) hat das Ganze für mich immer so einen kolonisatorischen Beigeschmack. Wir Europäer wollen unsere Landschaft nicht verschandeln, sollen doch die in Afrika unsere Energie herstellen damit wir uns nicht einen Millimeter umgewöhnen müssen beim Autofahren.


    Hat sie (und andere) eigentlich mal die Bevölkerung in Afrika gefragt ob denen das überhaupt recht ist und ob wir das überhaupt dürften?