Beiträge von CaptainPicard

    2015 prognostizierte die OPEC dass in 2040 4,7 Millionen Elektroautos auf den Straßen unterwegs sein werden. Mitte 2021 sind wir aber bereits bei über 8 Millionen.


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    Zufällig im Internet darüber gestolpert, ein Werbefilm für das Atomkraftwerk Zwentendorf in Österreich aus dem Jahr 1970:


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    Ein Viertel der Braunkohletagebau-Flächen reicht

    Zitat

    Elektroautos fahren mit Strom, aber nicht CO2-frei, wenn der aus fossilen Energieträgern entsteht. Wie viel Solarfläche bräuchten E-Autos, wie viel Deutschland, wie viel die ganze Welt, um genug elektrische Energie zu erzeugen? Rechenbeispiele und ein Blick in die Zukunft.


    Wie das für Deutschland geht, hat die Agora-Energiewende sorgfältig durchgerechnet und kommt dabei zu dem Schluss, dass ein klimaneutrales Deutschland schon 2045 möglich ist – ohne Einschränkungen unserer Mobilität. So viel mit dem Auto fahren wie jetzt könnten – oder müssten – wir dann nicht mehr, aber wenn wir uns hinters (vielleicht nicht mehr notwendige) Steuer setzen, fahren wir elektrisch. Und der Strom dafür kommt zwar aus der Steckdose, wird aber nicht mehr mit Kohle erzeugt. Wenn wir ihn mittels Solarzellen herstellen wollten, bräuchten wir dafür nur ein Viertel der Fläche, die aktuell durch den Braunkohletagebau verhunzt ist.

    https://www.auto-motor-und-spo…strombedarf-photovoltaik/

    Wien-Bregenz seien 600km, und das über München, laut Google. Wer da abends wieder in Wien sein will wird eher nicht zum E-Auto greifen.

    Bei solchen Statistiken ist auch fraglich wie alt die Dienstwagenflotte ist. Heuer gibt es Auswahl, vor zwei Jahren oder älter quasi nur Tesla Model S oder nichts.

    Realistisch gesehen fliegt der Minister nach Bregenz und der Dienstwagen fährt bereits davor leer dorthin um den Minister vom Flughafen abholen zu können und zum Termin zu bringen und fährt dann wieder leer nach Wien zurück. Und ob der Fahrer eine Ladepause machen muss dürfte wohl egal sein, muss er halt eine Stunde früher wegfahren.

    Das wird doch immer gemacht. Seit über 5 Jahren gibt es den de facto identischen Beitrag über Elektroautos wo sie mit der Zoe irgendwo stranden und dann die Ladesäule nicht funktioniert und sie am Ende an einer Schuko-Steckdose 8 Stunden laden müssen um heim zu kommen. Immer und immer wieder werden Beiträge mit diesem Konzept gedreht und gesendet, nicht einmal hab ich einen gesehen der zeigt wo ein Elektroauto im Alltag einfach nur funktioniert, so wie es bei 99% aller Nutzer auch tatsächlich abläuft.


    Und das gleiche macht man natürlich auch bei Photovoltaikanlagen (da zeigen die Beiträge meist auch immer nur Probleme oder irgendwelche Sonderkonstruktionen die schön teuer sind wo dann der Beitrag damit endet dass die junge Familie nicht weiß ob es sich je rentieren wird) und wenig überraschend nun eben auch bei Wärmepumpen.


    Und natürlich soll und muss man auch die Schattenseiten zeigen aber so einseitig wie das geschieht ist halt einfach nur unehrlich und auch unmoralisch meiner Meinung nach.

    Ich fand es ja krass, das ihnen das Argument H2 bzw. eFuels im Auto braucht 3 bzw. 6x soviel EE als BEV überhaupt nicht einläuchten wollte... v.wg. "aber das können wir doch importieren und die haben viel mehr Sonne als wir".

    Als ob EE so völlig umsonst wären und 'die' nicht wüssten wohin damit... und sowas ist Expertin für nachhaltiges klimagerechtes Bauen (die war letztens schonmal zum Hochwasser da, da kam weniger BS).

    Vor allem weil sich die Frau ein paar Minuten davor noch (richtigerweise) darüber beschwert hat dass Elektroautos zu teuer seien und dann ist das erste was ihr einfällt eine noch viel teurere Technologie zu fordern?


    Und abgesehen von den Kosten (auch in Afrika wachsen die PV- und Elektrolyse-Anlagen nicht auf Bäumen) hat das Ganze für mich immer so einen kolonisatorischen Beigeschmack. Wir Europäer wollen unsere Landschaft nicht verschandeln, sollen doch die in Afrika unsere Energie herstellen damit wir uns nicht einen Millimeter umgewöhnen müssen beim Autofahren.


    Hat sie (und andere) eigentlich mal die Bevölkerung in Afrika gefragt ob denen das überhaupt recht ist und ob wir das überhaupt dürften?

    Do as we say, not as we do...


    Kaum E-Autos, viele Flüge: Klimaschutz wird in Ministerien noch nicht großgeschrieben

    Zitat

    Die türkis-grüne Regierung will im Klimaschutz beispielgebend vorangehen. Zahlen dazu, wie viel an Emissionen in den Ressorts anfällt, gibt es kaum


    Der Fuhrpark der Regierung ist jedenfalls noch nicht auf Nachhaltigkeit programmiert: Von den rund 14.000 Autos, die den Ministerien und ihren nachgeordneten Dienststellen zur Verfügung stehen, haben nur knapp über 40 einen reinen E-Antrieb. Die hohe Zahl der Wagen kommt in erster Linie durch Innen- und Verteidigungsministerium zustande. Die Minister selbst sind großteils mit Plug-in-Hybrid-Pkws unterwegs.

    https://www.derstandard.at/sto…-wird-in-ministerien-noch

    Klimakiller Kohle ist nach Corona-bedingtem Einbruch wieder zurück

    Zitat

    Totgesagte leben länger. Dieses Sprichwort scheint sich einmal mehr bei der Kohle zu bewahrheiten, die aufgrund ihres CO2-Gehalts als einer der Haupttreiber der Erderhitzung gilt. Nach einem Corona-bedingten globalen Einbruch des Kohleabbaus 2020 zeigen die meisten Indikatoren und Prognosen jetzt wieder nach oben. Dabei gibt es große regionale Unterschiede, die zum Teil mit dem Entwicklungsstand der jeweiligen nationalen Ökonomie korrespondieren. Während die Kohleproduktion in der EU und in Australien weiter zurückgeht, zeichnet sich insbesondere in Asien – namentlich in China –, aber auch in Indien und Teilen Afrikas eine deutliche Zunahme der Kohlenutzung ab.


    Einer Erhebung der britischen Forschungs- und Beratungsfirma Global Data zufolge dürfte sich die weltweite Produktion von Kohle heuer im Vergleich zu 2020 um rund 3,5 Prozent auf etwa acht Milliarden Tonnen erhöhen. Bis 2025 rechnen die Analysten von Global Data mit einer jährlichen Zunahme der weltweiten Kohleförderung um rund 2,3 Prozent auf 8,8 Milliarden Tonnen.

    https://www.derstandard.at/sto…m-einbruch-wieder-zurueck

    Man könnte heulen...



    ...wegen dem Feinstaub der in den Augen brennt. Und wegen dieser Nachricht:


    Bei Heizungstausch sind Pelletsöfen stark im Vormarsch

    Zitat

    Das im Februar vorgestellte und rückwirkend mit 1. Jänner 2021 in Kraft gesetzte neue Förderregime für den Heizungstausch kommt in Österreich gut an. Auch lässt sich bereits eine Tendenz erkennen: An die sechs von zehn Antragstellern setzten beim Umstieg auf ein erneuerbares Heizsystem auf Biomasse – der Rest auf Wärmepumpen und Fernwärme, wie es im Büro von Klimaschutzministerin Leonore Gewessler (Grüne) auf STANDARD-Anfrage heißt.


    Genau diese Entwicklung treibt manchen Experten Sorgenfalten auf die Stirn. Pelletsöfen, um die es in der Mehrzahl der Fälle geht, seien zwar hinsichtlich der CO2-Problematik gut, weil das in ihnen verbrannte Holz nur so viel klimaschädliches Kohlendioxid abgibt, als in der Wachstumsphase des Baums vorher gebunden wurde; umso verheerender sei die Bilanz, was die Emission von Feinstaub betrifft.

    https://www.derstandard.at/sto…soefen-stark-im-vormarsch