Beiträge von CaptainPicard

    Wann kommt Polo Klasse bei VAG mit Strom?

    2023 erst, dann aber unter 20.000 Euro heißt es.


    Ansonsten wäre wohl die neue Zoe mit 50 kWh die beste Alternative und vielleicht mit der künftigen 6.000 Euro Förderung auch preislich akzeptabel. Wäre halt knapp über 4 Meter aber darunter und fünf Sitze und elektrisch dürfte es in nächster Zeit nichts geben. Der VW ID.2 wird bestimmt auch etwas über 4 Meter sein.

    EGolf, 2. Generation, bin ich schon gefahren, passt, ist halt nen Golf, aber a) irgendwie zu langweilig und b) zu lang.

    Wir wollen definitiv unter 4m bleiben, gerne noch 20cm kürzer.

    E-Up bzw. die Versionen von Skoda oder Seat. Die wären unter 4 Meter aber sind halt dann doch schon sehr klein und Ausstattung extrem basic. Reichweite mit 260 km WLTP auch nur knapp über dem Wunsch. Dafür mit Förderung um die ~17k Euro.

    Ja, diese 17t kriegst du scheinbar nicht mehr weg... und ich weiss echt nicht ob die entsprechende Journalie einfach nur dumm und faul oder eher dreist und korrupt ist. Wahrscheinlich ne Mischung... Und dafür zahlt man dann noch an die GEZ. :(

    Daimler hat letztens Zahlen vom EQC veröffentlicht, da rechnen sie mit 16,4 Tonnen CO2-Ausstoß durch die Produktion des gesamten Autos (nicht nur der Batterie): https://ecomento.de/wp-content…rcedes-EQC-CO2-Bilanz.jpg


    Leider machen sie keine Angaben wieviel der vergleichbare GLC Verbrenner in der Produktion ausstößt denn CO2-Ausstoß ist offenbar nur bei Elektroautos relevant...

    Die Ladegeschwindigkeit hängt aber direkt mit der Größe des Akkus zusammen. Je kleiner er ist desto geringer muss die Ladeleistung sein um den Akku nicht zu beschädigen. Ein Auto das also nicht ausschließlich in der Stadt oder für Kurzstrecken genutzt wird wird also immer (oder zumindest bis irgendwann mal ein Wunderakku kommt wo das nicht mehr der Fall ist) eine größere Batterie brauchen sonst ist er auf der Langstrecke praktisch nicht nutzbar.


    Stell dir vor ein kleiner Akku mit 200 km Normreichweite. Auf der Autobahn werden daraus nur noch 120 km. Da man ihn nicht leerfahren kann (bzw. sollte) also 100 km effektive Reichweite. Und dann dauert das Nachladen 45 Minuten um auf 80% zu kommen um weitere 80-90 km Reichweite zu haben. Das ist in der Praxis schlicht unbrauchbar.


    Außerdem werden dann die Zyklen recht schnell aufgebraucht und der Akku ist nach 100.000 km kaputt.



    Also ja, einen riesigen Akku spazieren fahren halte ich auch nicht für so sinnvoll (außer man braucht es unbedingt) aber die ~60 kWh für ein Mittelklassefahrzeug wird es wohl brauchen wenn es ein Allzweckwagen sein soll der einen reinen Verbrenner in einem typischen Haushalt ersetzt.

    Zitat

    könnte es evtl. tatsächlich dran liegen, weil sich die Rekuperationsleistung im Verbrauch (WLTP) mit dem größeren Motor deutlich bemerkbar macht? ;) Das man Softwareseitig die Beschleunigung begrenzt um dir mit größeren Versionen mehr Geld anzuknöpfenweiterhin ein angenehmer Nebeneffekt ist ? 8)



    Deutlich wohl nicht, aber ja, natürlich kann man einen größeren Motor per Software so limitieren dass man weniger Leistung beim Beschleunigen hat aber trotzdem die volle Leistung zum Rekuperieren verwenden kann.


    Was mir auch auffällt ist dass manche hier die Leistung von Elektroautos mit denen von Verbrennern gleicher Größe vergleichen und sie deshalb für übermotorisiert halten. Dabei vergessen sie aber offenbar die 400-500 kg extra Gewicht der Batterie. Allein deshalb ist ein Elektroauto mit 150 kW gar nicht mehr soviel leistungsstärker als ein gleich großer Verbrenner mit 100 kW.

    Nun, wenn man die ggw. käuflichen BEV's evaluiert, fällt auf, dass es gerademal eine Handvoll gibt, welche >400 km Reichweite haben. Aber einige beschleunigen in ein paar Sekunden von 0 auf 100, wo heute jeder weiss, dass man die meiste Zeit im Stau steht...

    Nur was hat das eine mit dem anderen zu tun? Eine schwächere Motorisierung erhöht nicht die Reichweite, größere Batterien tun das. Und die sind eben viel teurer. Ob man jetzt einen Elektromotor mit 100 oder 150 kW reinpackt macht kostenmäßig praktisch keinen Unterschied, tatsächlich kann es sogar billiger sein nur den größeren zu bauen und dafür in größeren Mengen, siehe die Meldung zum MEB Motor von VW wo sie 1,4 Millionen Stück produzieren werden.


    Man hat also (aus der Sicht des Herstellers) praktisch (oder sogar tatsächlich) keine Mehrkosten, kann aber höhere Leistungsdaten bieten und somit Kunden die anders als du denken und für die eine etwas schnellere Beschleunigung wichtig ist, ebenfalls zufriedenstellen. Warum sollte irgendein Hersteller das nicht machen?



    Und nochmal: Nur weil das Auto diese Leistung hat heißt das nicht dass du sie auch nutzen musst.

    Praktisch alle Hersteller bieten auch geringer motorisierte und kleinere Autos an. Nur verkaufen die sich halt immer schlechter. In den 90er Jahren war das große Thema das 3-Liter-Auto das die Autoindustrie doch endlich bauen solle. Das haben sie gemacht, alle haben gejubelt und dann hat es keiner gekauft.


    Entscheidend sind die Verkaufszahlen, nicht irgendwelche Beschwerdebriefe.