Beiträge von Janinamalin

    Wie gesagt: Arroganz und Aggressivität. Was sollen die Leute denken die hier mitlesen, außer dass hier unverblümt von einer Diktatur geschwärmt wird?

    Wie du jetzt auf diese Assoziation kommst musst du mir erklären!


    Speziell die Diktatur.


    Wir leben im Moment in einer Diktatur des Großkapitals in den Händen weniger,

    führende Volkswirte haben das auch schon Kleptokratie genannt.


    Ich habe nirgends davon gesprochen jemanden zu etwas zu zwingen,

    diese Assoziation war nur in Deinem Kopf.


    Es geht nur darum vorhandenes "Bürgervermögen"

    durch gezielte Anreize der Regierung

    weise zu aktivieren und einzusetzen.


    Auch Aggressivität und Arroganz finde ich eher in Deiner Replik als in meinen Worten.


    Aber vielleicht kannst Du es mir kleinem Dummchen ja erklären :-)


    Und nein, "Konkurrenzlos günstig" ist das mit Sicherheit nicht

    Ich kenne die Agora Studie auch,

    mann muss die Annahmen und Randbedingungen kennen gegen die sie benchmarken.


    Klar ist fossil erzeugter Strom aus abgeschriebenen Kraftwerken billiger wenn ich gegen Neuanlagen mit 10 Jahren Abschreibung rechne und CO2 fast kostenlos emittiert werden darf.


    Aber gib CO2 seinen reellen Preis (200 €/t)

    Schreib Anlagen über ihre reale Nutzungsdauer ab (40 Jahre)

    Nimm den politischen Aspekt hinzu (Ich finanziere nicht die Kriege der Zaren und Scheichs)

    Rechne die Subventionen für fossile Energieträger heraus (D = 46 Mrd. €/a)

    Ziehe den volkswirtschaftlichen Schaden der Kapitaltransfers für fossile Energieträger ab (70 Mrd.€/a)

    Und nimm die 100 te Mrd. die jetzt in die Ankurbelung der Wirtschaft gesteckt werden sollen.


    Für jeden € für die künstliche Beatmung gestriger Unternehmen mit bald überflüssigen Assets

    einen € in die Zukunft investiert, dann sieht das mit der Wirtschaftlichkeit schon ganz anders aus.


    EE hat nahezu 0 Grenzkosten,

    Sonne und Wind liefern die Energie zum Nulltarif.


    Sind die Investitionen einmal getätigt, wird das zum Selbstläufer und zur Gelddruckmaschine.


    Geld ist genug vorhanden, allein das Geldbvermögen in D liegt bei 6 Billionen (6000 Mrd.) €


    Immer nur Klein Klein, fokussiert auf den schnellen €, so wird das nix.


    Klar ein bisschen verändern muss sich unsere Gesellschaft auch,

    aber es ist eine Veränderung die am Ende für fast jeden zum Positiven führt.


    Gesellschaftspolitische Strategien müssen in Generationen gedacht werden,

    nicht von 12 bis Mittag!


    Hier versagt unsere politische Führung gerade,

    weil sie sich bis zum Hals im Schlamassel sieht

    und den weiten Blick komplett vernachlässigt!

    Immer wieder die gleiche sinnlose Diskussion.

    Eine Kombination aus Netz und (überschaubar großer) Wasserstoffspeicherung wird funktionieren!

    Heute ist der Bedarf 2,8 fach durch Kraftwerkskapazität abgedeckt.

    Durch die Kleinteiligkeit und höhere technische Verfügbarkeit würde mit EE vermutlich Faktor 2 reichen.

    Mit den "gesparten" 0,8 baut man billige wasserstoffbetriebene "Notstromgeneratoren" für Dunkelflaute und Spitzenlast.

    Wasserstoff wird für thermische Hochtemperaturanwendungen ohnehin gebraucht, da kann man auch einen kleinen Pufferspeicher anlegen. Mit perspektivisch +- 1-2 ct/kWh Stromkosten (Grenzkosten fast bei 0, AfA auf den tatsächlichen Lifecycle) lässt sich diese Wasserstoffwirtschaft im Gesamtkontext mit der Energieeffizienz gesamtwirtschaftlich konkurrenzlos günstig betreiben.

    Eine zusätzliche Bedarfsglättung liefert eine Intelligente Sektorenkopplung der großen Energieverbraucher.

    Dann werden ein paar große Verbraucher (Aluminium, Chlor, Papier, Stahl,..) eben manchmal für ein paar Tage runtergefahren.

    So what, wenn das 1 -2 mal im Jahr passiert hat man 1-3 Tage Vorlauf und führt in der Zeit Wartungsarbeiten durch. Das wird keine Coronaauswirkungen haben.

    Wenn man das wirklich wollte, könnte man das in 10 Jahren umsetzen.

    Was für ein Konjunkturprogramm.

    Gib mir 1 Billion, den Rest organisiere ich mit dem richtigen Team.

    Es gibt in Europa genügend motivierte und intelligente Ingenieure um das zu stemmen,

    Man muss denen nur abgewöhnen immer die perfekte Lösung zu wollen. (und den Politikern etwas Rückgrat geben um nicht endlos nach dem unangreifbaren Konsens zu suchen)

    Für den Anfang reichen auch 80 bis 90%

    Ich verstehe die ganze Aufregung nicht,

    wenn man mal nachrechnet, dann haben nur Speicherhersteller einen Nachteil von den vorgeschlagenen Modellen.

    Model 1

    ist für eigenverbrauchende Altanlagenbesitzer deren Anlage sich nach Ablauf der 20,x Jahre lange bezahlt gemacht hat.

    Sie erhalten danach 10 ct/ kWh, die ersparten Kosten für Bezug durch Eigenverbrauch kommen on Top.

    Den erforderlichen Smartmeter hat in ein paar ohnehin jeder im Zählerschrank.


    Modell 2 ist für volleinspeisende Altanlagenbesitzer die keine Lust auf den Umbau auf Eigenverbrauch haben. Kann man machen, wäre aber blöd. Der Umbau rechnet sich schnell.


    Für diese Modelle müssen sich Speicher über die 20 ct/kWh Differenz zwischen Bezug und Einspeisung rechnen. Bei 5000 € für einen 6 kWh-Speicher sind das mindestens 20 Jahre, oder andersrum, um wirtschaftlich zu sein dürfte der Speicher maximal die Hälfte kosten.

    Das ist nun mal so gar nicht im Eine der Speicherhersteller.


    Modell 3

    fördert nach meinem Dafürhalten genau in die richtige Richtung.

    Effiziente große Anlagen haben einen Vorteil gegenüber Status Quo,

    ineffiziente kleine Anlagen haben einen Nachteil gegenüber Status Quo,

    aber kleine ineffiziente Anlagen sind Hobby, oder blöd.

    Eigenverbrauch spielt überhaupt keine Rolle mehr für die Wirtschaftlichkeit,

    Egal ob man 0% oder 100% Eigenverbrauch hat, die Bilanz ist immer gleich.

    Damit nimmt man den Speicherherstellern jede Möglichkeit ihre Energievernichter schön zu rechnen.

    Man wird allerdings keinen Lieferanten finden der das Spiel mitmacht,

    bei großen effizienten Anlagen zahlt er nämlich drauf. :-(

    Also wird das Modell so nicht kommen.


    Leider erlaubt mir das System das Hochladen einer .xlsx-Datei nicht,

    aber wer das gerne nachrechnen möchte kann mir eine Nachricht mit Mailadresse senden,

    ich schicke ihm gerne eine Datei mit Rechenmodell

    Ich habe jetzt seit 1 jähr eine SE Anlage, die läuft auch ohne Netzverbindung.

    Ohne Netz (kommt bei mir durchaus mal vor),

    oder wenn der SE-Server nicht erreichbar ist (kommt auch gelegentlich vor, in der Regel aber nur kurzzeitig) hat man für diesen Zeitraum keinen Zugriff auf das Monitoring.

    Die Daten sind aber nicht verloren, sondern scheinen auch im WR abgelegt zu werden,

    Ich habe jedenfalls noch nie Lücken im Monitoring gesehen.

    Ich habe einen der letzten WR mit Display, da kann ich die wichtigsten Informationen auch direkt abgreifen,

    wie das mit der App-Anzeige aussieht kann ich nicht sagen.

    SE ist mit seiner Technologie einmalig am Markt, verschwindet SE vom Markt, ist man im Fall eines Komponentendefekts der Dumme und es steht ein Umbau an.

    Optimierer und WR funktionieren nur im Verbund.

    Mich hat das nicht abgeschreckt, SE hat einen ordentlichen Marktanteil und die Umsatzrendite ist traumhaft. Ich halte das Risiko das SE ohne "Nachfolge" vom Markt verschwindet für überschaubar.

    SE ist im Prinzip teurer als normale String-WR.

    Ich würde auf Basis der Erfahrungen mit meiner Anlage einen Mehrertrag von 2-3 % auch bei einer Anlage ohne Schatten für realistisch halten.

    Schatten managt das System m.E perfekt.

    Selbst verschattete Module leisten immer noch einen, wenn auch z.t. geringen, Beitrag

    und ziehen den String nicht runter (ohne Schattenmanagement),

    oder werden über die Dioden "ausgeschaltet" (mit Schattenmanagement).

    Wieviel Mehrertrag das bringt hängt von der spezifischen Schattensituation ab,

    kann aber auch ein paar Prozente ausmachen.

    Vorteil: Man kann mehr Schatten im String tolerieren, kann also mehr Module auf das Dach packen.

    Das könnte bei Deinem Schornstein von Vorteil sein.

    Stell doch einfach einmal Bilder und den Belebungsplan ein.

    19 Module in einem String sind für ein Schattenmanagement mit einem normalen String-WR fast ideal,

    ob Du da die SE-Mehrkosten wieder rausholst ist fraglich.

    Das Einzelmodulmonitoring ist nett, aber nach ein paar Monaten schaue ich da nicht mehr so genau hin.

    Für eine Analyse im Störungsfall ist es aber perfekt.

    Ich schau mir halt an, wie die Optimierer meinen komplexen Schatten in den Griff bekommen.

    Was Dir das Monitoring wert ist musst Du mit Dir selber ausmachen.

    180 eur/t co2 und eeg umlage kann entfallen

    Wir verbrauchen zu viel Energie, obwohl es Technik gibt die den Energieverbrauch deutlich reduziert.

    Energie, speziell die "Konsumenergie", muss (viel) teurer werden!

    Die EEG-Umlage pauschal zu reduzieren mag werbewirksam sein und einfach zu kommunizieren

    (das grenzt ja schon an Populismus), aber zielführend ist das nicht.

    Die EEG-Umlage z.B. für WP-Strom und den BEV-Ladestrom zu reduzieren wäre zielgerichtet. Einkommensschwache Haushalte kann man anders entlasten, auch das wäre zielgerichteter.

    Jeder der es sich leisten kann sollte durch hohe Strompreise

    und noch höhere Preise für fossile Energieträger dazu motiviert werden

    in energiesparende Technik zu investieren.

    Ja, ich bin rundum zufrieden mit der Anlage.

    Solar Edge holt das Maximum aus meiner komplexen Schattensituation

    (auf den Bildern sieht man einen Teil der umstehenden Bäume)

    Selbst ohne Schatten halte ich bis zu 3% Mehrpreis für einen SE-WR für gerade noch wirtschaftlich,

    weil die Module in der Missmatching-Analyse um bis zu 3% in ihrem Ertrag streuen

    Dabei sind die besten Module der Flash-List nicht unbedingt die ertragreichsten.

    Optisch werden die LG-Neon m.E. nur noch von komplett schwarzen Rückkontakt-Modulen getoppt (Sunpower oder LG-R).

    Die REC-Alpha habe ich noch nicht live gesehen, sie sollten aber aufgrund der Multi Busbar Technik optisch vergleichbar sein. Der überragende Temperaturkoeffizient der REC sollte 3-4 % Mehrertrag bringen.

    Meine Anlage "schwebt" etwas höher über dem Dach, weil ich aufgrund der besseren Kühlung ein zweilagiges Montagesystem gewählt habe. Das ist Geschmacksache.

    Als Kompensation habe ich mir noch eine komplett schwarze Unterkonstruktion gegönnt,

    Die Rentabilität bleibt, den unwahrscheinlichen Fall einer Deflation einmal ausgenommen, konstant.

    Rechnung bezahlt, Einnahmen gesichert, was soll sich ändern?


    OK, sollte der Strom billiger werden (Die Grünen wollen ja gerade die EEG Umlage um 5 ct/kWh reduzieren)

    reduziert sich die Einsparung durch Eigenverbrauch etwas, aber bei einer vernünftigen Anlagengröße ist dieser Posten in der Bilanz eher gering. Eine PV rechnet sich auch bei Volleinspeisung.


    Solltest Du coronabedingte Inflation befürchten, ist die Investition in Sachwerte auch nicht falsch,

    Die Anlage bezahlt sich sicher, während der Realzins (Zins - Inflation) fast immer negativ ist.


    Im Falle eines Staatsbakrotts hast Du ganz andere Sorgen, vermutlich bist Du dann froh eine Einnahmequelle auf dem Dach zu haben oder mit einer Insel wenigstens tagsüber Strom :-)

    Das erste Jahr ist um, die Sonne hat es wirklich gut gemeint.

    Allein der April 20 ist schon heute bei 131% PVGIS, trotz gelber Staubmodule.

    Aber bis auf die Wintermonate waren die letzten 12 Monate insgesamt top.


    Die Ertragsdaten nach 12 Monaten störungsfreiem Betrieb:


    PVGIS hat für eine unverschattete Anlage hier im Rheinland 917 kWh/kwp prognostiziert.

    Es sind 974 kWh/kwp geworden x 9,75 kWp = 9495 kWh

    Der mittlere Schattenverlust beträgt 12,6 %

    Das beste, weil als einziges 100% unverschattete Modul, hat einen Ertrag von 1115 kWh/kWp

    Das schlechteste Modul hat 723 kWh/kWp also 35% Schattenverlust.


    Heute würde ich vermutlich 27 REC-Alpha 370 bauen

    und damit den Schatten- und Temperaturverlust minimieren,

    aber die waren Anfang 2019 erst angekündigt aber noch nicht verfügbar.


    Ich bin zufrieden, alles richtig gemacht :-)



    Ich verstehe das etwas anders.


    Im Beispiel auf dem Chart sind die Daten

    3500 kWh Erzeugung (350 € vom VNB an den Lieferanten)

    1000 kWh Eigenverbrauch (300 € gespart)

    + 2000 kWh Bezug (600 € bezahlt)

    --> Verbrauch = 3000 kWh

    2500 kWh Lieferung. (750 € vom Lieferanten)

    14,6 x 12 x 4 ( 700 € an den Lieferanten)

    Bilanz Erzeuger 300-600+750-700 = - 250 € für 3000 kWh

    Bilanz Lieferant 350+600-750+700 = + 900

    Der Netzbetreiber zahlt für 500 kWh Lieferung 350 € , braucht also massiv Geld aus irgendeinem EEG Topf.

    Mit zunehmender Anlagengröße bei geringem Verbrauch wird das Geschäft auch für den Lieferanten mies.

    Modell 3 wird so nie kommen, weil es nicht zu Ende gedacht ist.

    Modell 1 ist quasi wie Bestand und

    Modell 2 nur für "faule" Altanlagenbesitzer.


    Schade um die Zeit die im BMWI für diese Konzeptentwicklung verbaselt wurde.