Beiträge von Janinamalin

    Verstehe ich da etwas falsch?
    Für mein Verständnis ist die maximal mögliche DC-Anschlussleistung des 10 kWh Sonnen Hybrid mit 6,4 kWp etwas gering.
    In Auslegungsprogrammen liegt die die Speichergröße in kWh für übliche Haushaltsverbräuche zwischen 3500 und 5000 kWh eigentlich immer unter der Peakleistung der PV in kWp.


    Verkauft man dem Kunden hier unnötig Speicherleistung?


    Durch die DC-Ladung ist eine Ladung aus dem Netz ja wohl nicht möglich.


    Was soll das?


    Bei 6,4 kWp würd ich max. 6 kWh Speicherleistung bauen.
    Die darf dann auch gerne etwas über 500 €/kWh liegen.

    Zitat von frankenbub09

    Darf ich fragen wieso GbR?
    Und ich zweifle an dass dich senec in den 1500 Tarif lässt.
    Aber rechne das mal mit 4500 oder 6000 durch.


    Ich bin kein Steuerfachmann, daher beschreibe ich es einmal mit meinen laienhaften Worten.
    Hab ich so mit meiner alten Anlage praktiziert.


    Eine GbR ist die einfachste Form der unternehmerischen Tätigkeit.
    Eine GbR bekommt die MwSt für die Investition erstattet.
    Die Erstattung wird im Folgejahr als Betriebseinnahme versteuert.
    Es muss jährlich eine Gewinnermittlung für die GbR erstellt werden,
    jeweils mit MwSt als Durchlaufposten.
    Das wird für mich mit einer Eigenverbrauchsanlage etwas komplizierter als heute mit Volllieferung,
    aber ich lass da einen Fachmann ran, für den ist das (hoffentlich) einfach.
    Eigenverbrauch zählt, ebenso wie der Stromverkauf an das EVU, als Einnahme für die GbR.
    Auf der Ausgabenseite steht die Abschreibung (20 Jahre) und alle Ausgaben die zum Betrieb der Anlage
    gehören. (z.B. Zählermiete, Versicherung, Wartung, Instandsetzung,....).
    In den ersten Jahren wird die Anlage Verluste produzieren, die meine persönliche Steuerlast reduzieren.
    Später zahlt man dann diese Startunterstützung über Steuern auf Gewinne wieder zurück,
    aber dann ist mein Steuersatz als Pensionär deutlich geringer.
    Man muss nur aufpassen, dass das Finanzamt die unternehmerische Tätigkeit nicht als Liebhaberei einstuft.
    Auch darüber muss ich noch mal mit einem Fachmann sprechen.


    So hat mich Vater Staat 1996 auch unterstützt und die damals völlig unwirtschaftliche Investition
    (40.000 DM für eine 2,64 kWp-Anlage ohne EEG) ein wenig subventioniert.


    Ich hasse es die sch.... Steuererklärung jährlich zu machen,
    aber unterm Strich hat es sich für mich in der Vergangenheit (ein wenig) gelohnt.


    Warum sollte Senec mich nicht in den 1500er Tarif lassen?
    Meine Situation entspricht in etwa dem Musterbeispiel,
    die Anlage wird vermutlich sogar weniger Überschuss produzieren als im Beispiel
    (ich erwarte unter 750 kWh/kWp für meine Anlage)


    Wenn ich etwas schlauer bin spreche ich darüber mit Senec.

    Klar will Senec Geld verdienen,
    zum Spaß machen sich nur Idealisten krumm.
    Ich möchte aber auch so wirtschaftlich wie möglich ökologisch sein.


    Was ich bisher verstanden zu haben glaube:


    Senec Beispiel (passt für mich ganz gut)
    Erzeugung: 7.000 Kilowattstunden
    Jahresverbrauch: 4.500 Kilowattstunden.
    Eigenverbrauch PV: 3000 Kilowattstunden
    (hier steht im Beispiel 3500, ich hab die Schönrechnung mal etwas realistischer gestaltet)
    SENEC.Cloud 2.0: monatlich 18,95 € / Monat für 1.500 Kilowattstunden/a
    = 0,15 €/kWh Brutto
    Flat = 18,95 €/Monat = 227 €/a Brutto


    Bezug > Flat < Erzeugung = 0,14 €/kWh Brutto
    Bezug > Erzeugung = 0,29 €/kWh Brutto


    Lieferung jährlich 2.500 -750 (Speicherverlust) Kilowattstunden (Speicherverluste unterschlägt Seneca geflissentlich)
    Vergütung von 215 €/a (=1750 x 0,123 €/kWh)


    Stromkosten: 227 - 215 = 12 €/a


    ohne PV-Anlage:
    4500 kWh/a x 0,29 €/kWh = 1300 €/a


    Summe Einsparung 1288 €/a
    Damit bezahle ich die Anlage in 20 Jahren locker, auch ohne Strompreissteigerung.


    Kaufe ich einen konventionellen Speicher z.B. LG DC-Speicher,
    habe ich etwas mehr Eigenverbrauch und ca. 1500 € Kostenvorteil bei der Speicherbeschaffung,
    zahle dafür aber für 1000 kWh/a ca. 400 €/a an den Stromlieferanten.


    Nach ca. 4 Jahren wäre ich mit der SENEC-Cloud also auf der Habenseite.


    Das ganze steht und fällt aber mit der GBR.
    Ohne MwSt-Abzug und Abschreibung der Anlage habe ich um ca. 40 % höhere Kapitalkosten,
    und das ist dann das Aus für diese Lösung.


    Hat also jemand Erfahrung mit dem Betrieb einer SENEC-Anlage als GbR?

    Ich bin Neuling hier und wende mich ans Forum, weil ich aus den Informationen die ich im Netz finde nicht schlau werd.
    Ich plane meine 22 Jahre alte PV die ich als GbR betreibe durch eine Neuanlage mit Speicher zu ersetzen.
    Mit einem DC-gekoppelten Speicher scheint eine Weiterführung der GbR (und damit MwSt-Erstattung) kein Problem zu sein.
    (ca. 7,5 -8,5 kWp auf 45m2 geplant, 6-7 kW LG-Speicher / Senec 5 kW, 4500 kWh Eigenverbrauch)
    Ich finde den Gedanken der Seneca-Cloud eigentlich sehr sexy.
    Man verkauf seinen Überschuss zum EEG-Tarif an Senec und holt ihn sich über eine Flat wieder zurück.
    Für Mengen die über die Flat hinausgehen zahlt man einen vernünftigen Preis.
    So far so good.
    Jetzt finde ich hier aber die Info (ohne Hintergrunddetails),
    dass mit Senec eine GbR-Lösung nicht möglich wäre.
    Damit würden die ohnehin schon nicht unerheblichen Mehrkosten der Senec-Lösung
    aber komplett unwirtschaftlich.
    Mit einer DC-Speichelösung fahre ich als GbR auf 20 Jahr ungefähr +- 0,
    das wäre für mich OK,
    Mit Senec ohne GbR zahl ich einige T€ drauf.
    Hat hier schon jemand ein ähnliches Modell umgesetzt und kann mir hier weiterhelfen?
    LG
    Wolfgang

    Hallo zusammen,
    bin komplett neu hier, hab die Suche bemüht, aber die richtige Infos noch nicht gefunden.
    Meine alte Anlage Bj 96 hat es hinter sich und da das Dach auch mal gemacht werden müsste,
    plane ich eine neue 6-7 kWp-Anlage mit 5-7 kW-Speicher.
    Die Anlage soll komplett schwarz werden (Designgründe)
    Das Dach ist eigentlich recht groß (12x6m), aber unten und an der östlichen Seite teilverschattet.
    --> kompakt bauen und Leistungsoptimierer an die Module.
    --> entweder Hochleistungsmodule oder 72-zeller.
    Ich tendiere da eher zu den / Wp preiswerteren 72-zellern. (Die Anlage soll sich ja auch einigermaßen rechnen)
    Bei der Modulsuche bin ich auf die Module Excellent Glas/Glas M72 von der CSW-Sonnenstromfabrik gestoßen.
    Die Module gibt es auch als Glas / Folien-Module; die Entscheidung würde ich vom Preis abhängig machen.
    Sonnenstromfabrik ist noch recht frisch auf dem Markt, hat jemand Erfahrungswerte mit den Modulen
    oder kann mir etwas zur generellen Qualität von CSW sagen?
    Bisol 72-zeller sollen ja auch bei CSW produziert werden, die sind recht preiswert,
    gibt es da Qualitätsunterschiede?
    Kennt jemand qualitativ hochwertige 72-zeller Alternativen?
    Bin für jeden Tip dankbar.


    Zu meinen Speicherfragen mache ich einen separaten Beitrag auf.