Beiträge von Janinamalin

    Zu den CSW Modulen kann ich dir nichts sagen.

    Bin ohnehin bestenfalls mit gefährlichem Halbwissen gesegnet.


    Im hochpreisigen Segnment fallen mit zusätzlich nur noch LG und Winaico ein.

    Die sind aber bezüglich des Temperaturkoeffizient nicht so gut

    (Temperatur mach mehr aus als man denkt, bei Vollsonne haben die Module schnell 70 oder 80 °C)

    Als Alternative zu SunPower wären bei mir REC-Alpha-Module ganz weit vorne.

    REC-Alpha

    Die sind in allen Garantien und technischen Daten auf Augenhöhe,

    sind zwar auch im Hochpreissegment angesiedelt,

    aber deutlich günstiger als SunPower.


    Würd ich heute bauen, kämen vermutlich die auf mein Dach.

    Zum Jahresende hin geht da vielleicht noch was.

    Der VW-Konzern wird die 95g/km punktgenau ansteuern um Strafzahlungen zu vermeiden.

    Die 95 dürfen aber aus Konzernsicht auch nicht unterschritten werden, da ja die zukünftigen Verbrauchsziele prozentual von 2020er Durchschnittsverbrauch abhängen.

    Das kommt dabei heraus wenn Politiker ihre Gesetze nicht zu Ende denken.

    Ich habe meinen geplanten BEV-Kauf gedanklich schon ins Jahr 2021 geschoben.

    Dann ist aus der ganzen "Ankünderitis" vielleicht etwas greifbares geworden,

    bisher sind ja die meisten E-Fahrzeuge kaum bis gar nicht lieferbar.

    Mit dem monatlichen Grundbetrag wird ausgeglichen, dass die Anlage über den symmetrischen Preis eine Überförderung genießen würden. Die Berechnung müsste sich aus unserer Sicht am Betrag einer Volleinspeisung von bspw. 12 Cent pro kWh orientieren.

    Ich weiß ja nicht, wer den Grünen berät,

    aber 12 ct/kWh hört sich für mich eindeutig nach Überförderung an.

    Im Moment ist der Bau sinnvoller Anlagen auch mit 9 ct/kWh möglich.

    Ich behaupte sogar,

    dass eine sinnvolle PV auch mit einer Einspeisevergütung von 7-8 ct/kWh noch kein Zusatzgeschäft ist.

    EE-Strom muss so preiswert wie möglich werden, da wären 12 ct/kWh das falsche Signal und müssen wohl als Klientel-Politik angesehen werden.

    Aber warum sollten die Grünen da bessere ein als die anderen Parteien.

    Auch in D werden Wähler "gekauft"

    Ich würde die zweilagige Montage nicht pauschal verwerfen.


    Zweilagig kann mit einer deutlich geringeren Anzahl an Dachhaken montiert werden.

    Bei mir war es -33% (40 statt 60 Dachhaken, bei 3 x 10 Module, Sparren 1,2,4,6,8,10,12,14,16,17)

    Das entspricht zwar nicht den Vorgaben der UK-Hersteller,

    aber mein Dachdecker und Elke haben das abgenickt.

    Wenn man selber montiert muss man wissen was einem die Stunde Arbeitszeit wert ist,

    Mein Solateur hat mir die zweilagige Montage kostenneutral angeboten.

    Vorteile:

    Durch den Querverbund erhält man eine deutlich stabilere Unterkonstruktion

    Die Montageschienen sind am optimalen Befestigungspunkt der Module

    Bessere Hinterlüftung durch ca. 5 cm mehr Abstand zum Dach

    Bei einem alten, "krummen" Dach ist es auch leichter eine absolut plane Anlage zu montieren.


    Die Mehrkosten für das Material sind nicht alles,

    Arbeitszeit will auch bezahlt werden.

    Hier bringt es einmal jemand auf den Punkt

    Spiegel online

    "Abgehängt"


    Ich würde es aber eher "Verzockt" nennen.


    Ich kann nur hoffen,

    das eine Aufschrei der Empörung durch Deutschlang geht

    sollte tatsächlich eine Abwrackprämie beschlossen werden.


    Aber wie sagte schon Brecht:


    Erst kommt das Fressen,

    dann kommt die Moral.

    Das wäre genau meines.


    Voraussetzung:

    Geschlossene Kabine mit ordentlicher Klimatisierung.

    Minimalkomfort und gute "Wertigkeit"


    Aber solche Ankündigungen gab es schon viele.

    Umgesetzt wird es wohl erst,

    wenn ein großer Hersteller die Idee aufnimmt.

    Das wäre doch mal was für Audi :-)

    1. Energie, auch Strom, ist immer noch viel zu billig um uns dazu zu bewegen weniger davon zu verbrauchen


    2. Auch wenn der unten im Diagramm angegebene Wert für die Erzeugungskosten deutlich über dem Börsenpreis liegt, gibt es eine Übersicht über die Zusammensetzung des Strompreises für Privatkunden.


    Die Marge im Netzentgelt gehört in Bürgerhand, aber ein Netz verursacht Kosten und schafft BSP

    Steuern finanzieren den Staat, kommen also allen Bürgern auch wieder zugute.

    Die Konzessionsabgabe geht ebenfalls an die öffentliche Hand (Kommunen)

    EEG finanziert die erste Stufe der Energiewende

    Über Offshore, AbLa, KWKG & §19 kann man diskutieren, letztendlich sind es Refinanzierungen für staatliche Lenkungseingriffe die mindestens gut gemeint waren.


    Dies pauschal "Wucher" zu nennen ist für mich gelinde gesagt schwer herzuleiten.


    Dass man über die staatlichen Belastungen der anderen Energieträger im Sinne einer staatlichen Steuerung diskutieren muss steht außer Frage, irgendwie muss der Prozess der Umsteuerung volkswirtschaftlich sinnvoll (also auch sozialverträglich) refinanziert werden. "1." bleibt aber immer gültig.


    Für diesen Diskus gibt es aber ausreichend Expertise. Wenn es eine SMARTe Zieldefinition gibt, wird man auch gute Lösungen finden. Das Problem dieser Zieldefinition ist allerdings, dass alte Denkblockaden aufbrechen muss und alle Stakeholder einen ausgewogen gewichteten Einfluss nehmen können. Heuer finden die Lobbyisten der Altfinanz nach meinem dafürhalten viel zu viel Gehör.



    Die ganze Stromwirtschaft ist doch privatwirtschaftlich organisiert. Was hat der Staat damit zu tun.

    Nur da es sich beim Netz quasi um ein Monopol handelt, braucht es eine Regulierungsbehörde um Mißbrauch zu verhindert. Es kann aber nicht deren Aufgabe sein, die Pfründe der Netzbetreiber ohne Betriebsrisiko auf ewig zu sichern.

    Genau da liegt der Hase im Pfeffer.

    Die systemrelevanteste industriellen Infrastruktur des Landes ist in privater Hand.

    Das wichtigste Instrument zur Steuerung und Gestaltung des Wandels der Energieversorgung ist zwar öffentlich reguliert, die Entscheidungsprozesse was, wie, wo investiert wird liegen aber in den Händen von Privatinvestoren die noch dazu extrem eng mit den großen Energieerzeugern vernetzt sind.

    Logisch, dass die Interessen der "Buddy" in der Entscheidungsfindung am höchsten periodisiert werden.

    Ich kann es nur immer wiederholen: !!!! Die Infrastrukturnetze gehören in Bürgerhand !!!!!


    Für die gesamtstaatlich Aufgabe der Energiewende muss der Staat ein Instrument in der Hand haben mit dem er seine Lenkungsfunktion "machtvoll" ausüben kann.

    Bei der gegebenen Garantieverzinsung der Netze ist eine Refinanzierung aus Bürgervermögen problemlos. Ich würde ohne zu zögern 80% meines Cash in dieses inflationssichere & garantieverzinste Unternehmen stecken und damit meine private Rentenversicherung absichern.


    In allen Modellen des BMWi gibt es die Rolle des Lieferanten die hier auch noch nicht intensiv diskutiert wurde. Wer soll das sein? Ein zusätzlicher Protagonist der zum Nachteil der Endverbraucher eine zusätzliche Gewinnmarge aus dem Prozess herausquetscht?


    Auch diese sinnvolle, weil steuernde, Rolle gehört unter Bürgermandat.


    Die Energieerzeugung muss privatwirtschaftlich organisiert bleiben, damit die Marktkräfte den wirtschaftlichsten Weg der Bereitstellung finden.


    Netzbetrieb und Handel gehören unter staatliches Mandat, damit die politische Lenkungsfunktion gewährleistet ist.


    Der Netzbetreiber kauft den Strom dort, wo er unter den politisch vorgegebenen Randbedingungen am wirtschaftlichsten zu beschaffen ist.


    Der Netzbetreiber kauf die erforderliche Regel-, und Reservekapazität dort, wo sie am wirtschaftlichsten zu beschaffen ist. (das müssen nicht die selben Anbieter sein)


    Alle Prozesse der zusätzlichen regulierenden politischen Eingriffe wie Steuern und Subventionen werden zentral über den (staatlichen) Netzbetreiber und Lieferanten abgewickelt. (der energiewirtschaftliche Teil der CO2-Steuer sollte z.B. auch über diesen Weg eingesammelt und zur Refinanzierung herangezogen werden) Über die Besetzung der Kontrollgremien wird die erforderliche Transparenz in der Umsetzung der politischen Direktive gewährleistet.

    Einfacher kann man einen Prozess kaum strukturieren.

    Allein über die Effizienzgewinne in diesem bisher extrem zersplitterten und komplexen Prozess kann ein Teil der Kosten refinanziert werden.


    Aber dazu wäre eine disruptive Veränderung erforderlich.

    Ich glaube kaum, dass dies so schnell wie erforderlich umsetzbar sein wird.

    Bis ein solch radikales Vorgehen Bürgerkonsenz der Mehrheit ist, haben die konservativen Marktliberalen bereits Fakten geschaffen.