Beiträge von Janinamalin

    Da kriegt man doch schon locker ein "richtiges" Auto, das die Anforderungen erfuellt.

    Alles eine Frage des Anforderungsprofils.

    Ich verzichte gerne darauf 1,5 - 2 m3 ungenutzte Luft und überflüssige 500 kg Blech drumrum

    die ich mit dem cw-Wert einer Schrankwand auf dem Weg zur Arbeit durch die Gegend zu chauffieren.

    Für 99,9 % meiner Fahrstrecken reichen mir 2 Leder-Sportsitze auf einem 40 kWh-Akku (netto)

    mit einem cw X A um 0,4 und 130 bis 150 kW bei < 1200 kg Fahrzeuggewicht.

    So ein Auto darf dafür ruhig eng geschnitten sein, meinen Bewegungsdrang lebe ich an anderer Stelle aus.

    Wenn man dann noch das Dach wegklappen könnte wäre es perfekt, aber das wird wohl nix mit cw x A = 0,4 :-(

    Für die 0,1 % Transportbedarf miete ich mir auch heute schon ein bedarfsgerechtes Fahrzeug oder fahre Taxi.

    Mit einem solchen Fahrzeugkonzept sollte sich ein Realverbrauch von 12-14 kWh/100 km

    unter Alltagsbedingungen (mit Heizung oder Klimaanlage) realisieren lassen.

    Das wäre mein Vorsprung durch Technik ohne Verzicht auf die Freude am Fahren.

    Auf den meisten elektronischen Schnickschnack könnte ich gut verzichten,

    und wenn ich autonomes Fahren will, dann setz ich mich in die Bahn. :-)

    (ich muss zugeben, ich fahre wirklich gerne Auto und bin bereit für den Spaß dabei auch ein paar € auszugeben)

    Aber wie gesagt, alles eine Frage des Anforderungsprofils.

    Nochmal zurück zum Brennstoffzellenfahrzeug.

    Also ich find das Konzept cool,

    auf jeden Fall um Lichtjahre näher an meiner Vorstellung von einem Pendlerfahrzeug als jedes andere Angebot am Markt. Naja, die Front könnte man noch etwas eleganter gestalten.

    Aerodynamisch optimiert, mit Platz für 2 + Wochenendgepäck, mehr brauch ich nicht.

    Als BEV mit einem Mindestmaß an Komfort und 300 km Reichweite dürfte der Wagen ruhig das doppelte kosten,

    aber ich bin nicht sehr optimistisch das ein halbwegs etablierter Hersteller in absehbarer Zeit

    ein entsprechendes Konzept auf den Markt bringen wird.

    Naja, meine Pendelstrecke hat sich durch den dauerhaften Wechsel ins HO auf nahe 0 reduziert

    (gelegentlich muss ich halt doch mal zu einer Besprechung ins Werk).

    Für die paar verbliebenen Privatkilometer ist es vermutlich ökologischer die alten Verbrenner

    (alle > 10 Jahre & erhaltenswertes automobiles Kulturgut) noch ein paar Jahre länger zu fahren.

    @ eve.

    Hast Du einen Apple Rechner und vor kurzer Zeit das neue Update aufgespielt?

    Mit dem letzten Update hat mein Apple automatisch eine Funktion zur Unterbindung websiteübergreifenden Treckings aktiviert.

    Da SE Google Analytics Zugriff gestattet (unterstützt?) muss ich diese (für mich eigentlich sehr sinnvolle) Funktion vor den Zugriff auf das Portal ausschalten (unter Einstellungen - Datenschutz), sonst bekomme ich keine Anzeige.

    Danach aktiviere ich die Funktion wieder.

    Es ist erstaunlich wie oft speziell Google versuch mein Nutzungsverhalten im Netz zu tracken.

    Einen Tod muss man wohl sterben, ohne Google Tracking kein Zugriffs auf das SE Portal.

    Eigentlich eine Unverschämtheit, ich überlege ob ich mich bei SE beschwere.

    Um noch mal auf die anfängliche Frage zurückzukommen.

    Die 770,- € Mehrkosten des SE-Angebots wird man durch die theoretisch möglichen 1-2 % Mehrertrag nicht hereinbekommen.

    Ohne komplexen Schatten rechnet sich SE nie (selbst mit streiten sich die Geister, aber ich bin damit zufrieden)

    Die Themen Einzelmodul-Monitoring und Brandschutz sind schon angesprochen.

    Den Mehrwert muss jeder für sich selber bewerten.

    Glas-Glas Module sind nur teurer als Glas-Folie Module, ich sehe bezüglich Qualität / Haltbarkeit eher Nach- als Vorteile.

    Zu den Bauer Modulen kann ich nichts sagen, aber da sie nicht sehr verbreitet sind gehe ich davon aus, dass es deutlich preiswertere Module auf dem Markt gibt. Benchmark für den Preis sollten bei 10 kWp (ohne Speicher) und einfacher Flachdachmontage max. 1100 €/kWp sein.

    Das Geld für den Speicher wäre m. E. sinnvoller für die Sanierung des restlichen Daches ausgegeben

    um dann eine Vollbelegung zu machen, aber wenn es denn unbedingt ein Speicher sein soll,

    dann wäre ein SE-Hybrid-WR mit LG-Speicher sicher preiswerter als die angebotene Lösung.

    Schau mal hier

    OK, mit BEV & HO ist der Eigenverbrauch sicher deutlich höher. (Weniger verschenken :-) )

    Für den Nachtverbrauch ist der Speicher sicher zu groß,

    aber mit dem Rückstrom, der Gewinnbeteiligung und der gesparten Grundgebühr

    ist die Differenz zur Anschaffung eines kleineren Speichers mehr als ausgeglichen.

    Ich glaube für Dich rechnet sich die Flat.

    Ich würde es glaube ich auch machen.

    Vorab erst einmal: ca. 8000,- netto inkl. Installation für 10 kWh netto scheint mir als Kaufpreis OK zu sein.


    Um beurteilen zu können ob sich die Flat für Dich rechnet fehlen ein paar Informationen.


    Der Stromverbrauch ist mit 8000 kWh/a recht hoch.

    Wärmepumpe?

    Wie ist Dein Verbrauchsprofil?

    Eine prognostizierter Eigenerzeugung von 60% mit einem 10 kWh Speicher ist eher wenig.

    Das deutet auch in Richtung Wärmepumpe. (Hoher Winterverbrauch)

    Ich schaffen mit meinen 9,75 kWp ohne Speicher über 50% bei allerdings nur 3500 kWh/a Verbrauch


    Die angesetzten Erzeugung ist mit 8910 kWh/a für Südbayern eher gering angesetzt,

    es sei denn Dachneigung oder Ausrichtung sind ungünstig.

    Ich schaff im Rheinland mit 10 % Schattenverlust schon +- 9500 kWh/a.


    In Deinem Rechenbeispiel schenkst Du der Cloud 4055 kWh Strom mit 9,x ct/kWh Einspeisevergütung.

    Dafür bekommst Du 1060 kWh Freistrom zu 28,1 ct/kWh + 156 € Gewinnbeteiligung und sparst die Grundgebühr Deines Versorgers.

    Macht unterm Strich vielleicht ein Plus von 200 €/Jahr.


    ich schätze jetzt mal ca. 2000 kWh Speichernutzung mit 17 ct/kWh Einsparung gegenüber Netzbezug

    macht noch mal 340 €/a (Speicherverluste sind irrelevant, der Überschussstrom wird ja ohnehin verschenkt)


    In Summe also ca. 540 €/a "Einnahmen"


    Wie sich die Vertragskonditionen im Laufe der Jahre verändern ist Glaskugel.

    Die Steuereffekte musst Du selber beurteilen.

    Unterm Strich schätze ich, dass Du nach ca. 10 Jahren bei +- 0 bist.


    Ich bin nicht unbedingt ein Speicherfreund,

    aber wenn es denn unbedingt einer sein soll,

    dann ist die Flat in diesem Fall nicht ganz so unwirtschaftlich wie die meisten anderen Speicherlösungen.

    Endlich einmal die Möglichkeit durch den Vergleich zweier fast identischer Anlagen

    einen langfristigen Benchmark durchzuführen und Meinungen durch Fakten zu ersetzen. Top!

    Ich finde das total spannend und werde es hier interessiert verfolgen.

    Wenn die Anlagen einmal etwas länger auf dem Dach sind kann man auch statistische Effekt herausrechnen.

    Bitte halte uns auf dem Laufenden.

    OK,

    Singapur wäre zwar auch nicht unbedingt mein bevorzugter Handelspartner,

    aber China spielt da schon in einer ganz anderen Liga.

    Aber warum kann produziert man in Singapur?

    Das ist doch sicher einer der teuersten Produktionsstandorte in ganz Asien.

    Naja, ich muss nicht alles verstehen.

    Diese Diskussion ist hier irgendwann schon einmal unter einer etwas anderen Überschrift gelaufen.


    Im Prinzip muss es so laufen das erst einmal die Politische Grundsatzentscheidung gefällt wird, dass BEV-Akkus der Stehzeuge ein Teil des Gesamtkonzepts für Netzstabilisierung und Überschusspufferung werden sollen.


    Wenn diese Rahmenbedingung gesetzt wurde kann man den erforderlichen Technikstandard entwickeln.


    Wenn bidirektionales Laden auf Basis DC zum Standard wird, kann man der Wandler aus dem Fahrzeug in die Wallbox wandern.

    Das BEV wird leichter und preiswerter, die Wallbox entsprechend teurer.

    Wobei trotzdem ein Kostenvorteil entsteht, der Gleichrichter muss schließlich nicht mehr für die mechanischen Herausforderungen des Straßenverkehrs konstruiert werden.


    Mit einem geeigneten Preis und Abrechnungsmodell muss man nun den dazu überreden dem "Netz" einen Teil seiner Batteriekapazität zur Verfügung zu stellen. Stell ich mir machbar vor, wird aber trotzdem vermutlich nicht passieren.


    Das läuft nämlich den fundamentalen Interessen der Netzbetreiber und Energieerzeuger zuwider.

    Die werden über ihre Lobbyarbeit zu verhindern wissen, dass ihnen ein Teil ihres gewinnträchtigen Geschäfts wegbrachte. Solange Politiker wie unser Altmaier an den Hebeln der Macht sitzen müssen sie sich dabei nicht einmal sonderlich anstrengen. Diesen ewig gestrigen Konservativen fehlt nämlich die Weitsicht und der Wille zu nachhaltigen zukunftsorientierten Lösungen im Sinne ihres Souveräns (Wähler)


    Womit ich wieder einmal bei einer meiner zentralen Forderungen bin.


    Das Netz gehört in Bürgerhand!


    Wer das Netz reguliert, der legt die Spielregeln auch für die Erzeugung und den Verbrauch fest.


    Bürger sind, allein durch die Diversität ihrer Interessen, in Gänze deutlich weniger egozentrisch als die wenigen Netzbetreiber und großen EVU, die primär dem Shareholder Value verpflichtet sind. (Und damit gegen die Interessen von >95 % des Souveräns) Erschwerend kommt hinzu, dass die Kämmerer vieler Kommunen auf die Einnahmen aus den Dividenden z.B der RWE angewiesen sind und daher massiv Einfluss nehmen, ohne das dies der breiten Mehrheit der Wähler tatsächlich bewusst ist.


    Aber hier etwas zu ändern wäre Revolution, das wäre Sozialismus, da fällt es der Industrielobby leicht den Wähler davon zu überzeugen das das auf gar keinen Fall passieren darf.


    Da ist es leichte sie von der Sinnhaftigkeit von Milliarden-Subventionen in eine tote Technologie zu überzeugen mit dem Argument Arbeitsplätze, auch wenn es eigentlich nur rund 10.000 sind.


    Lobbyarbeit läuft in D nicht ganz so offensichtlich wie z.B. durch den POTUS, aber ebenso erfolgreich.


    Ich kann nur hoffen, das mit Wiedereinführung des regulären Schulbetriebs auch die Kids von FFF wieder aktiv werden.


    Ohne deren treibende Kraft ist die politische Willensbildung wieder reflexartig in die konservative Lethargie der Bewahrer des Status Quo zurückgeschnellt. Die (vermeintlich) Grünen bilden da keine Ausnahme.


    Kinder an die Macht!!